Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von HHFD
      Gag Halfrunt:
    Nach dem Märchen über angeblich nicht erforderliche Auspuffwechsel beim Dieselmotor nun der nächste Coup:

    Also wenn du davon nichts verstehst, dann halte dich doch bitte mit solch abfälligen Bemerkungen zurück.


    Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Abgase hält der Auspuff eines Diesel länger, sofern er nicht von außen beschädigt oder angegriffen wird. Beim Ottomotor enthalten die Abgase mehr Wasser, das in Verbindung mit den Abgasen sehr aggressiv ist.


    Das ist eine Tatsache und selbst wenn du mit dem Fuß noch so sehr auf den Boden stampfst, wird sich daran nichts ändern.

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    Was bitte hat denn der höhere Strom mit der Fehleranfälligkeit zu tun? Brennen die dann eher durch? :D

    Wenn sie nicht entsprechend dimensioniert sind, ja. Da auch diese Hersteller unter Kostendruck stehen, kannst du dir an zehn Fingern ausrechnen, wo gespart wird.


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    Ein dickes Kabel bricht nicht so leicht, wird auch nicht so schnell vom Marder angefressen und scheuert nicht an Karosserieteilen blank, so daß Kurzschlüsse/Unterbrechungen entstehen.

    Ob ein Kabel leicht bricht, hat nichts mit seiner absoluten Dicke zu tun. Auch da können einzelne Adern der Litze mit der Zeit brechen. Das Kabel ist dann zwar nicht sofort durch, aber durch den höheren Widerstand steigt die Temperatur.

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    Daher sind die vielen kleinen Kabel ein Problem, und nicht wegen der Spannung/Stromstärke.

    Die vielen kleinen Kabel hat das Elektroauto ja auch noch.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Bei meinem letzten Auto war alle paar Jahre ein neuer Luftmassenmesser faellig, ausserdem war ein Austausch des Motorsteuergeraets faellig (nicht auf Kulanz), die Zuendspulen wurden ebenfalls erneuert. Den von dir postulierten hoeheren Reifegrad kann ich nicht nachvollziehen.

    Darf ich fragen, was das für ein Fabrikat und Kraftstoffart war?

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    Original geschrieben von HHFD
    Erster Fehler: von sich auf die Allgemeinheit schließen.

    Dito. Nur weil bei bestimmten Fahrzeugen immer wieder mal dies und jenes kaputt gehen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass dies immer passiert.

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    Wasserpumpen, Kühler, Kats und diverse Sensoren werden allein bei EBAY in Hunderterstückzahlen bei verkauft, obwohl sie vermeintlich ein Autoleben lang halten.

    Bei 60 Millionen zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland ist es nicht verwunderlich, dass bei "hunderten" solche Teile auch kaputt gehen.


    Zitat

    Zweiter Fehler: Dieselmotoren haben oftmals eine Lamda/Abgassonde, die natürlich auch gern kaputtgeht.

    Vielleicht solltest du dir einfach mal darüber klar werden, dass letztlich alles an einem Auto kaputt gehen kann. Wenn beim Verbrenner die Lambda-Sonde kaputt geht, ist es beim Stromer dann der Temperatursensor in der Batterie.


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    Dritter Fehler: auch Dieselauspuffanlagen können kaputtgehen. Wie kommst Du darauf, daß dies nicht so sei?

    Siehe oben. Alles kann kaputt gehen. Da bei der Verbrennung von Dieselkraftstoff jedoch kein Wasser entsteht, verrostet der Auspuff nicht von innen.


    Von außen ist er wie jedes andere Teil auch von Korrosion bedroht.



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    Unglaublich, aber wahr. Im Übrigen dürften die fingerdicken Kabel eines Elektrofahrzeuges wesentlich robuster sein als die Kabelbäume der Verbrenner.

    Nur mit dem Unterschied, dass dort auch ein höherer Strom fließt. ;)
    Des weiteren gibt es selbstverständlich noch eine Vielzahl an Steuerkabeln.


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    Quelle? Kein mir bekanntes reines Elektrofahrzeug hat ein Getriebe mit mehr als einem Gang.

    http://www.heise.de/autos/arti…los-mit-eDCT-1802337.html


    U.a. haben die Formel-E-Fahrzeuge mehrere Gänge.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Wartung oder Reparatur?

    Sorry, war nicht der AVD, hatte mich verlesen. War ein Artikel in der AMS. Auch so eine Abkürzung.
    http://www.auto-motor-und-spor…er-werkstatt-6146082.html


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    Genau diese wird bei meinem demnaechst (auf Kulanz) repariert. Tolle Wurst ;)

    Shit happens. Und da es auf Kulanz repariert wird, zeigt doch, dass dies ein Schaden ist, der eigentlich nicht auftreten darf.


    Zitat

    Das wird auch durch mehrfache Wiederholung nicht wahrer.

    dito.

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    ...was gleichermassen fuer beide Fahrzeugtypen gilt.

    Wenn man denn ein Oberklasse-Fahrzeug als Maßstab nimmt, das mit Elektronik nur so vollgestopft ist.


    Kleinwagen sind ja bisher von dieser Elektronik-Schlacht bis zu einem gewissen Maße verschont geblieben. Doch das ist bei Elektroautos vorbei. Denn wir reden nicht von elektronischem Schnickschnack, sondern von den essentiellen Grundfunktionen.

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    Original geschrieben von rasputin
    dir ist als Kenner der Materie doch sicherlich nicht entgangen, dass es Elektroautos bereits im 19. Jahrhundert gab, oder? ;)

    Dir dürfte sicherlich nicht entgangen sein, dass diese Autos mit den heutigen nicht mehr allzu viel gemein haben.


    Zitat

    Du hast natürlich Recht damit, dass elektronische Bauteile in Fahrzeugen durchaus störungsanfällig sind. Aber du solltest nicht den Fehler machen und aufgrund der Bezeichnung "Elektroauto" davon ausgehen, dass diese mehr elektronische Bauteile haben, als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

    Warum sollte dies ein Fehler sein? Allein das gesamte Batterie-Management (Überwachung, Heizung, Ladung, usw.) gibt es bei einem Auto mit Verbrennungsmotor nicht.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Doch, genau das bedeutet es. Die Summe der Teile bei einem Elektrofahrzeug ist einfach geringer als die bei einem mit Verbrennungsmotor - unter Beruecksichtigung der zusaetzlichen Elemente, die ein Elektrofahrzeug so hat.

    Die Summe der mechanischen Teile ist kleiner, dafür kommen viele elektronischen hinzu. Und von der Software will ich erst gar nicht anfangen.


    Aber während ich die Mechanik mit einem Schraubenschlüssel austauschen kann, bedeutet das bei der Elektronik heutzutage doch nur noch: Komplett austauschen. Da lötet keiner das defekte Bauteil aus.

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Seltsame Logik. Um ein Verschleißteil (wie Zündkerzen, Zahnriemen) zu wechseln, benötigt man doch auch Arbeitsstunden. Beides hängt ziemlich proportional zusammen.

    Wenn man nicht gerade ein französisches Auto hat, dann hält sich der Zündkerzenwechsel im Rahmen. ;)


    Der AVD hat in einer Studie zusammengerechnet, dass bei einem Elektrofahrzeug rund 30% geringere Wartungskosten anfallen. 30% -- der Wahnsinn. Das belegt letztlich meine Aussage, dass der Großteil der Kosten eben für die nicht für Verbrenner spezifischen Teile anfallen.



    Zitat

    Richtig, deswegen macht es Sinn, Teile aufzulisten die ein Elektrofahrzeug gegenüber einem verbrenner nicht hat und die demzufolge da nicht kaputtgehen können und umgekehrt.

    Du weißt doch überhaupt nicht, was alles bei einem Elektrofahrzeug kaputt gehen kann. Es gibt die Dinger doch noch gar nicht lange genug und in hinreichen hoher Stückzahl, um da irgend eine Aussage treffen zu können.


    Tatsache ist jedoch, dass Autoelektronik sehr anfällig ist.


    Zitat

    Soso, ich kenne das ganz anders.

    Dann hast du dir anscheinend das falsche Auto gekauft. ;)


    Ja, sowas kann alles kaputt gehen, muss aber nicht. Wenn man sich für den richtigen Wagen entscheidet, dann hat man mit diesem Kram wenig zu tun. Auch da gibt es eben Qualitätsunterschiede.


    Wer keinen Bock auf den teuren Zahnriemen-Tausch hat (kostet bei Audi übrigens gerne mal 900 Euro), nimmt halt einen Wagen mit Steuerkette.


    Und die anderen Brocken die du da aufgezählt hast -- sorry. Bei einem guten Wagen hält so was das Autoleben lang. Ich hab bei bisher keinem meiner Autos jemals sowas wie Kühler, Pumpen, usw. tauschen müssen. Wer einen Diesel fährt, braucht auch keinen neuen Auspuff, keine Zündkerzen, keine Lambadasonde.


    Filter braucht das Elektroauto übrigens auch.


    Liste der Reparaturen, die bei einem Elektrofahrzeug, nicht aber bei einem Verbrenner anfallen:
    Batterie, Batterie, Batterie, Batterieheizung, Batteriekühlung, Batteriemanagement, Hochspannungsverkabelung, Kohlen/Kontakte, usw.



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    Willst dies ernsthaft bezweifeln? Dann erübrigt sich jede Diskussion. Die Unterschiede sind unübersehbar.

    Ein Fahrzeug, bei dem nicht nur sämtliche Hilfsaggregate, sondern auch der gesamte Antrieb elektrisch funktioniert, soll deiner Meinung nach weniger Kabel besitzen?


    Dann hat sich in der Tat jede Diskussion erübrigt.


    Zitat

    Ja sicher kann der Akku mal kaputtgehen. Aber was kostet nochmal ein neuer Motor oder ein neues Getriebe beim Verbrenner? Das Zeug hält auch nicht ewig.

    Der Verschleiß des Akkus ist vorprogrammiert. Du wirst nach 5 bis 10 Jahren immer noch damit fahren können, jedoch ist die Kapazität deutlich verringert und damit die Reichweite. Das dürfte sich nicht unwesentlich auf den Wiederverkaufspreis auswirken.


    Bei einem Verbrennungsmotor kannst du dir bei heutiger Technik ziemlich sicher sein, dass der seine 200.000 km locker hält. Bei Motoren von ordentlichen Herstellern sind 250.000 bis 300.000 auch kein Problem.


    Natürlich lässt mit der Zeit die Leistung des Motors nach. Aber dann zieht er halt nicht mehr so wie früher, aber du kommst immer noch ans Ziel.


    Und was die Getriebe betrifft: Da ist man unterdessen zur Erkenntnis gekommen, dass es auch bei Elektroautos sinnvoll ist, ein Getriebe einzusetzen, um den Motor immer im optimalen Drehzahlbereich betreiben zu können. Der ist zwar erheblich höher als bei einem Verbrenner, aber dennoch leistet er nicht immer gleich viel.


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    Akkuschaden beim Elektrofahrzeug kann man (kosten- und häufigkeitsmäßig) mit einem Motor-/Getriebeschaden beim Verbrenner gleichsetzen und braucht daher nicht gesondert betrachtet zu werden.

    Ich spreche nicht vom Schaden sondern von der Alterung.


    Hallo? Wir sind hier in einem Handy-Forum. Hier jammert doch jeder herum, wenn ein Hersteller die Akkus fest verbaut, weil man doch angeblich ständig den Akku erneuern muss.