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Original geschrieben von Daniel_23
Was hat der Rote-Augen Effekt mit dem Abstand der Linse zum Blitz zu tun?
Das ist der Katzenaugen-Effekt. Das Licht in dieselbe Richtung reflektiert, aus der es kommt. Je weiter man sich von dieser Achse entfern, desto schwächer wird das reflektierte Licht.
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Original geschrieben von mayba
na ja, ca 99% der Kompakten haben diese Funktion und da sitzt der Blitz auch nicht sonderlich weit weg. Wird wohl doch irgendeinen Sinn machen?
Auf meinen Fotos von damals sah ich zumindest grosse Unterschiede.
Es reichen wenige Zentimeter aus, um die Reflexion deutlich zu reduzieren. Dann reicht der Vorblitz aus, um die Pupillen so weit zu verengen, so dass es nicht mehr auffällt.
Die besseren Kompakten haben daher mitunter sehr kuriose Konstruktionen, um den Blitz weiter weg vom Objektiv zu bringen. Das hier ist ein schönes Beispiel:

Die Ironie dabei ist, dass ein Smartphone eigentlich groß genug wäre, um den Blitz weiter weg von der Linse zu positionieren.
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werde ich mal bei meinem E72 prüfen, Fakt ist, es gibt einen Vorblitz.
Wenn man die rote Augen automatsch rausrechnen würde, bräuchte man den Vorblitz logischerweise ja gar nicht erst machen (und man könnte sich die "unangenehmen" Effekte, die Du unten beschreibst gleich sparen)
Je mehr man mit dem Vorblitz schon mal "vorarbeitet", desto weniger muss anschließend retuschiert werden.
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kommt darauf an, ich nutze den immer, um mich optisch noch mal frisch zu manchen und dann zu wissen, wann ich lächeln muss 
Mit meinem N95, das auch eine LED-Fotoleuchte hat, habe ich viele Beschwerden bekommen und noch mehr verzerrte Gesichter, weil das so grell war.
Bei einem Xenon-Blitz ist das anders, der wird aufgrund der Impulsdauer als nicht ganz so unangenehm empfunden.
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Aber das Ganze hilft mit nicht so recht, bezogen auf das 1020, was ja der Grund meines Schreibens war.
Soll das heissen, Du würdest sagen, man hat sich den Vorbliz beim 1020 einfach gespart, weil er nichts bringt...wie ich Deinen Ausführungen oben entnommen habe?
Ich kann aufgrund meiner Erfahrungen beim N8 und 808 sagen, dass der Vorblitz nichts bringt. Bei beiden Kameras ist der Blitz neben dem Objektiv, und immer habe ich dort "Kaninchenaugen" fotografiert, die letztlich nur durch die automatische Retusche eliminiert wurden.
Doch die funktioniert nicht immer perfekt, so dass manchmal zu viel im Auge schwarz abgedeckt wird und man dann aussieht wie aus einem Horrorfilm.
Das 1020 hat den charmanten Vorteil, dass du in vielen Situationen vollständig auf den Blitz verzichten kannst.
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Übrigens spricht der Wikipediaartikel, wenn man ihn genau ließt eher an, dass man die Achse schon beim Hauptblitz weit entfernen soll (was hinreichend bekannt ist, bzw man an die Decke blitzt etc).
Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, den Artikel zu lesen. Nur so viel: Je weiter die Lichtquelle von der Betrachtungsachse (also die Linse) entfernt ist, desto weniger Licht von der Quelle wird von den Augen zurückgeworfen.
Wenn du indirekt blitzt (also upfire an die Decke), dann strahlt die Decke ja von oben runter. Damit ist das ein komplett anderer Winkel.
Hinzu kommt noch, dass jeder Blitz von vorn harte Schatten produziert. Oder bei einem zentralen Blitz sogar gar keine Schatten, wodurch gerade die Gesichter "tot" wirken. Das sind so diese klassischen Party-Fotos mit totgeblitzten Gesichtern.
Durch das indirekte Blitzen erhältst du durch die weite Streuung des Lichts einen natürlichen eindruck, die Konturen des Gesichts zeichnen sich wieder ab. Wenn du nicht gegen eine Decke blitzen kannst, verwendest du eine Softbox, die auf den Blitz geschnallt wird, usw.
Aber insgesamt hilft dir das beim 1020 nicht viel. Da kann ich dir nur einen Tipp geben: Setze den Blitz so sparsam wie möglich ein und nutze möglichst viel Umgebungslicht.