Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von StevenWort
    Das ist doch jetzt ein Scherz oder?
    Geanu das wird vor allem von der "WP-Gemeinde" an Android kritisiert, da in den Argumentationssträngen immer die Gleichung auftaucht: Android = vollgemüllt mit vorinstallierter Software.
    Samsung hat in der Tat einiges an vorinstallierter Software. HTC und Co aber auch ;)


    Selbst bei den Samsung Geräten (gesichert ab S3 Mini) lässt sich die Bloatware deaktivieren, so das diese nicht mehr nervt.
    Aber jetzt zu Fragen, was vorinstallierte Software mit dem OS zu tun hat ist irgendwie "lustig" :D

    Dein Beitrag lässt mich ratlos zurück, da ich den Eindruck habe, dass du hier etwas durcheinander wirfst.


    Praktisch jedes Betriebssystem kannst du mit vorinstallierter Software ausliefern. So sind z.B. bei den deutschen Windows-Phone-Geräten auch schon einige Apps mit dabei.


    Genauso ist das eben auch bei Windows für den Desktop: Das wird von einigen Herstellern mit allerlei Tools ausgeliefert, die man dann deinstallieren muss, wenn sie einen nerven.


    Die Kritik bei Android dreht sich jedoch nicht im vorinstallierte Apps, sondern um die herstellerspezifischen Anpassungen, die u.a. der Grund für das Update-Desaster dort sind. Auf der einen Seite ist es schon nett, dass ein Hersteller sich das System nach seinen eigenen Vorstellungen zurechtstricken kann, auf der anderen führt das jedoch zu genau demselben Wildwuchs, wie man ihn eben auch in der übrigen Linux-Welt beobachten kann.


    Einheitliche Updates sind unmöglich, da jede Distribution anders tickt.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Nicht, dass das zielfuehrend waere. Aber sei's drum, nur mal ein Anfang: Es geht mit der Crapware los, die gemeinhin auf einem neuen Rechner vorinstalliert ist. Also macht man die Kiste erst mal platt und installiert ein sauberes OS. Den Rest des Tages verbringt man damit, aktuelle Treiber fuer die vorhandene Hardware zu suchen und zu installieren.

    Was hat vom Hersteller vorinstallierte Software mit dem Betriebssystem zu tun?


    Und was die Treibersituation angeht, solltest du dieses Thema im Zusammenhang mit Linux besser nicht anschneiden.

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    Dann die Update-Orgien unter Windows - was fuer ein Krampf, und dabei rede ich nur vom OS und nicht davon, dass jede Anwendung ihren eigenen Updater mitbringt. Unter Ubuntu? Alles huebsch integriert.

    Was hat die Tatsache, dass einige Fremdhersteller der Meinung sind, ihren eigenen Updater mitzubringen, statt die Schnittstelle vom Windows-Update zu nutzen, mit dem Betriebssystem zu tun?


    Grundsätzlich hast du unter Linux genauso die Update-Orgien -- und darfst beten, dass am Ende noch alles funktioniert. Nur zu gerne fliegt dir irgendwas um die Ohren, das du nachträglich (nach besagten seitenlangen Anleitungen) installiert hast. Habe ich alles durch.


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    Ueber Volume Management huellen wir auch besser den Mantel des Schweigens (Linux: LVM & RAID).

    Hängt bei Windows von der Version ab. Übergreifende Volumes gibt es m.W. seit Windows 2000. RAIDs sind ab der Pro-Version möglich, wobei ich die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines Software-RAIDs hier nicht aufwerfen möchte, zumal das ein Thema ist, das nicht wirklich etwas mit der "Massentauglichkeit" zu tun hat.

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    Jedes OS hat seine Staerken, aber auch genauso seine Schwaechen. Da muss man nix glorifizieren.

    Das ist richtig. Nur dass die gängigen Linux-Distris eben ihre Schwächen in der Usability haben und daher Jahre (!) davon entfernt sind, massentauglich zu sein.

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    Und bei Windows darfst du gerne auch mal mit regedit nachjustieren. Nimmt sich nicht viel.

    Ja, wenn man Artikel wie "100 Tipps Ihr Windows zu tunen" liest.
    Mir ist in meinem Umfeld kein einziger Fall aus den letzten 10 Jahren bekannt, in dem auf einem normalen Arbeitsplatz- oder Privatrechner ein manueller Eingriff in die Registry notwendig gewesen wäre, um Systemeinstellungen zu ändern.

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    Hinzu kommt, dass den Hardwareherstellern die finanziellen Anreize fehlen. Unter Windows koennen sie jede Menge Crapware mitliefern und damit ein bisschen Geld verdienen. Da zaehlt jeder Cent, mit Hardware alleine ueberlebt bei dem Preisdruck niemand.

    Die Hardware ist das kleinste Problem. Es scheitert an viel trivialeren Dingen. Ein paar davon habe ich bereits aufgezählt.
    Die von dir erwähnte "Crapware" könnten die Hersteller übrigens bei Linux ebenfalls mit ausliefern. Sie hätten sogar noch sehr viel mehr Freiheiten dabei. Sieht man doch bei Android, wo eben jeder Hersteller das System zum Teil recht tiefgreifend umstrickt.


    Fakt ist, die hoch gepriesene Community schafft es nicht, eine einheitlich, sinnvoll strukturierte und vor allem bis ins Detail ausgearbeitete Benutzeroberfläche für Linux zu schaffen. Die Chance, den Frust auf Windows 8 auszunutzen und die bessere Alternative zu bieten, haben sie vertan.


    Das Grundproblem bei Linux ist seine vermeintliche Stärke: Open Source. Genauso wie die Piratenpartei mit ihrer Basisdemokratie gnadenlos auf die Fresse gefallen ist, schafft man es eben auch nicht, auf "Community-Basis" eine einheitliche Linie durchzusetzen. Und genau das ist bei einem UI zwingend notwendig. Es grenzt an ein Wunder, dass eine Behörde wie Microsoft das bei Windows geschafft hat. Aber sie haben es. Und in Perfektion sieht man es eben bei dem ehemals diktatorisch geführten Unternehmen Apple.


    Linux eignet sich hervorragend als Basis für stabile und spezialisierte Systeme. Sei es eben ein Web- oder Datenbank-Server, mein XBMC-PC im Wohnzimmer, Android-Handys, usw. Aber oben drauf muss man eben mit viel Gehirnschmalz etwas draufsetzen, was die Schnittstelle zum Menschen darstellt (so wie Google das z.B. getan hat). Und das geht eben nur mit hohem Aufwand und letztlich viel Geld. Doch die Linux-Community verbrät ihre Energie lieber in Grabenkriegen und unzähligen parallelen Entwicklungen.


    So. Genug davon.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Und das Windows-Knowhow hast du quasi mit der Muttermilch aufgesogen? ;)

    Nö. Aber dort klickt man einfach in die Systemsteuerung, wenn man was am System einstellen will. Dann klickt man auf Energieoptionen, denn das Abschalten von Festplatten hat damit ja dem gesunden Menschenverstand nach etwas zu tun. Und siehe da, dort kann man sehr detailliert einstellen, welche Komponente wann wie wo und warum ein- und ausgeschaltet werden soll.


    Es ist einfach alles dort, wo man es in der Regel erwartet (Ausnahme Office 2010 mit den tollen Ribbons). Bei den gängigen Linux-Distris fehlt vieles in der UI, so dass man auf die Kommandozeile muss oder in irgendwelchen Textdateien frickeln muss.


    Wenn ich bei Ubuntu in den Energieeinstellungen suche, finde ich dort nichts dazu. Also muss man googeln und dann versuchen, den Kram dann manuell zu frickeln. Erster Anlaufpunkt ist hdparm, doch das funktioniert damit generell nicht mit ganz wenigen USB-Festplatten, wie ich irgendwann nach viel Lektüre im Netz in Erfahrung bringen konnte. Ich war am Ende sogar so weit, dass ich ein Script geschrieben habe, das den Festplattenzustand prüft und sie dann in den Ruhezustand schickt, wenn eine gewisse Zeit verstrichen ist.


    Zum Hintergrund: Es handelte sich um einen Multimedia-Rechner, der mehrere USB-Festplatten angeschlossen hat. Die werden nicht alle permanent benötigt, weshalb ich sie schon allein aus Gründen der Geräuschkulisse gerne abgeschaltet hätte.


    Mit einem Windows-PC kein Problem, unter Ubuntu für einen Normalsterblichen schlicht unmöglich.


    Die Ironie bei der Geschichte: Unterdessen habe ich Ubuntu runtergeschmissen und direkt OpenELEC installiert. Dort gibt es zwar auch keine Einstellungen dazu, jedoch fahren die Platten dort alle brav runter, ohne dass ich irgend etwas dafür tun musste. Allerdings ist OpenELEC auch eine speziell für Media-PCs zusammengestellte Distribution.


    Linux ist auf dem Desktop gescheitert, weil es eben keine benutzerfreundliche UI gibt. Alles, was ich bisher gesehen habe, waren gute Ansätze, aber mehr nicht. Und wenn mal was tolles dabei war, dann kommen die Distri-Herren auf die Idee, es einfach durch etwas schlimmeres zu ersetzen, wie Gnome bei Ubuntu.

    Je nach Distribution und Hardware ist einiges an Bastelarbeit nötig. Die Anleitungen dazu musst du dir mühsam ergoogeln, wirst dann irgendwann in irgend einem Forum fündig, nur um dann festzustellen, dass der beschriebene Weg nicht funktioniert, weil sich dann bei Schritt 23 herausstellt, dass irgend eine Paketverknüpfung nicht aufgelöst werden kann, man die falsche Distri besitzt, der beschriebene Weg veraltet ist, usw.


    Dann gibt es immer wieder Dinge, wo man einfach verzweifelt. An der lächerlich einfach erscheinenden Aufgabe, die Spindown-Zeit einer externen USB-Festplatte unter Ubuntu einzustellen, bin ich gescheitert. Bei Windows sind das ein paar Mausklicks.


    Ich habe schon einige Linux-Bastelorgien hinter mir und bin es leid.

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    Original geschrieben von bernbayer
    Glaubst du wohl eine Stadtverwaltung einer Millionenstadt kann sich eine EDV leisten die ein Bastel-Betriebssystem hat?

    Es war eine politische Entscheidung, sich ein Bastel-Betriebssystem zuzulegen. Dazu wurde eine eigene Abteilung gegründet, sie haben unterdessen mehrere Distributionen verschlissen, und die Sache läuft immer noch nicht rund.


    Es gibt diverse Berechnungen (je nach dem, wer da was damit beweisen will), die unterm Strich letztlich so interpretiert werden können, dass die Stadt für das Geld, was da "verbastelt" wurde, auch kommerzielle Software hätte lizenzieren können.


    Im übrigen wird derzeit tatsächlich erwogen, diesen rein politisch gewollten Umstieg rückgängig zu machen. Zu groß seien die Probleme, die Aufwände und die Einschränkungen.


    Aber das nur nebenbei und hat nichts mit dem Thema hier zu tun.

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    Original geschrieben von StevenWort
    Herr Gott nochmal sie sinken aber.
    Egal welche Quelle man nimmt, sie sinken überall !

    Es wird auch nicht wahrer, je häufiger man diesen Unsinn wiederholt.


    Richtig ist, dass sie im Q2/14 niedriger waren. Aber "sinken" beschreibt einen Trend. Der zeigt bei Windows Phone nach oben. Aufgrund der kleinen Modellpalette sind saisonale Schwankungen in den Verkäufen völlig normal.


    Außerdem sprichst du von Anteilen. Sprich: Wenn ein Hersteller in dem Zeitraum aufgrund eines Modellwechsels eine große Zahl seiner Geräte absetzt, dann sinken die Marktanteile aller anderen, selbst wenn diese auch mehr Geräte verkaufen.


    Die Verkaufszahlen des iPhones schwanken auch. Vor jedem Modellwechsel brechen sie ein, um danach in die Höhe zu schnellen.


    Mannomann... Statistiken haben nichts in den Händen von Laien zu suchen. :mad:

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    Original geschrieben von Merlin
    Jetzt müsstest du mir nur noch nachweisen, dass ich ein Mediamarkt-Angebot des 630 so bejubelt hätte, dann hättest du recht, da du das aber nicht kannst, da es nicht der Wahrheit entspricht ist deine Behauptung einfach nur eine freche Lüge.

    Den Ton kannst du dir schenken, da ich deine Person betreffend diesbezüglich keine Behauptung getätigt habe.

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    Original geschrieben von Merlin
    Du übersiehst dabei leider, dass es bei den Droiden immer ältere Modelle oder spezielle Sondermodelle waren, das 630 wird hier aber praktisch zum Erscheinungsdatum "verramscht".

    Komisch, wenn Mediamarkt das Lumia in einem Sonderangebot anbieten würde, wäre das ein super-duper Sonderangebot. Wenn es bei Aldi angeboten wird, dann wird es "verramscht".


    Seltsame Wahrnehmung haben manche...


    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Der Knackpunkt ist, dass *das* einer der Hauptkritikpunkte an Android war und dass es bei WindowsPhone nun doch keinen Deut anders ist. Also ist die Kritik unberechtigt, bzw. war nur vorgeschoben. Wahrheit zurecht gebogen ...

    Es ging dabei um die Fragmentierung im Markt und dass praktisch jeder Hersteller sich sein eigenes Android zusammenstricken kann bzw. dies auch tut. Jeder hat seinen eigenen Launcher, eigene Anwendungen und eigene Hardware-Anpassungen.


    Android bekommst du doch sogar auf einem Toaster zum Laufen, wenn du es entsprechend anpasst. Nur musst du das eben dann auch für jede neue Version tun.


    Und genau das lässt Microsoft bei Windows Phone eben nicht zu. Das Betriebssystem ist immer dasselbe, es ist geschlossen und unterscheidet sich maximal in der Konfiguration oder vorinstallierter Apps.


    Das ist die Basis dafür, dass die Geräte mit Updates versorgt werden können.


    Microsoft hat niemals behauptet, dass sie den Support sämtlicher Geräte übernehmen und jedem Käufer jedes Geräts garantieren, beliebige Updates zu erhalten. Wenn doch, dann bitte ich um eine entsprechende Quelle.