Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von Merlin
    Ich kann dir ein paar Stellen zeigen, an denen die Here-Software völlig aus dem Konzept kommt und absoluten Schwachsinn routet.

    Also ob es "Schwachsinn" ist, liegt ja immer im Auge des Betrachters. Natürlich kennen ortskundige bestimme "bessere" Strecken, doch wie soll eine Navigationssoftware, die sich nur auf eine Karte und bestimmte Geschwindigkeitsprofile stützt, dies berücksichtigen?

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    Dann noch komisches Routing grundsätzlich über die Autobahn, obwohl der Weg über die normale Bundesstraße weder länger noch, nachgemessener Weise, langsamer ist. Liegt wohl an einer überproportionalen Bevorzugung von Autobahnen.

    So unterscheiden sich die Ansprüche. Ich fahre lieber auf der Autobahn, als über die Bundesstraße.

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    Früher konnte man bei TomTom sogar selbst mal die Gewichtung (bzw. die Maximalgeschwindigekeit) der einzelnen Straßen einstellen und damit das Routing beeinflussen, mit interessanten Ergebnissen.

    Heutzutage ermitteln das Navigon und Tomtom selbst, indem sie die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit in Relation zur jeweiligen Straßenkategorie setzen.


    Bei HERE Drive macht es zudem noch einen großen Unterschied, ob du die "schnellste" oder "optimale" Route wählst.


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    Es kann wirklich sein, dass man das nicht so sehr fest stellt, vor allem dann nicht, wenn man Ortsunkundig ist, aber ich lasse gerne mal bei bekannten Strecken das Navi mitlaufen, einfach so aus Spass und dann merkt man das halt.

    Ich lasse das Navi auch auf bekannten Strecken mitlaufen, da ich die Verkehrsinfos haben und rechtzeitig bei Verzögerungen umgeleitet werden möchte.
    Da ist es mir auch schon oft passiert, dass ich schlauer sein wollte und dann im Stau hing.


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    Gleiches gilt für die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die Symbian-Version kann das noch und trennt zeigt korrekt die 60 für die eine Fahrtrichtung und die 80 für die andere Richtung an (wenn man dann wieder in die Gegenrichtung fährt). Die WP-Version kann das nicht und zeigt stur die 80. Pech für Ortsunkundige, die ein Schild übersehen und sich auf die Anzeige verlassen.

    Ist mir bisher nicht aufgefallen und kann es daher nicht bestätigen. Wenn ich an eine Stelle komme, wo es eine solche Situation gibt, werde ich einmal gezielt darauf achten.

    Moin,


    also vorweg mal: Was bitte ist an der Routenführung von Here Drive "gewöhnungsbedürftig"? Ich hab das mehrere Jahre benutzt und nichts auffälliges festgestellt.


    Auch stimmen die Geschwindigkeitsbegrenzungen in den allermeisten Fällen überein. Dort, wo sie kürzlich geändert wurden, passt es natürlich nicht. Aber das hat nichts mit der App zu tun, das ist Sache der Navteq-Karten.


    Ich nutze jetzt seit letztem Herbst wieder Navigon, da Nokia es ja offensichtlich nicht für nötig erachtet, bei HERE Drive+ das verkehrsabhängige Routing zu implementieren, das es unter Symbian noch gab.


    Wesentliche Unterschiede in der Routenführung zwischen Navigon (das ich auch vor meiner Drive-Phase benutzt habe), kann ich beim besten Willen nicht feststellen.


    Die Adresseingabe bei Navigon funktioniert nach dem alten, starren Schema. Das ist genau, so kommt man immer zur richtigen Adresse. Allerdings muss ich sagen, dass ich bei Navigon eine Sache nun vermisse: Bei HERE Drive kann man ja auch beliebige Namen eingeben, also z.B. "Post Bielefeld" und man bekommt dann (meistens) die Post in Bielefeld angezeigt. Bei Navigon müsste ich das umständlich über die POI-Suche machen.


    Mittlerweile löse ich das folgendermaßen: Ich gehe in solchen Fällen über die Bing-Suche des Handys und wähle dann dort die lokalen Suchergebnisse. Leider kann man nicht direkt daraus dann in die Navigation springen, sondern muss den Umweg über HERE Maps gehen. Aber nun gut.


    Auch vermisse ich die Spracheingabe der Adressen, die es unter Symbian auch gab und erstaunlich zuverlässig war.


    Spannend dürfte es übrigens im Sommer werden, wenn ich wieder in Griechenland bin. Wie gebe ich da das Ziel ein? In Navigon sind alle Karten im griechischen Alphabet beschriftet.
    Möglicherweise muss ich mir vorher dann die griechische Tastatur einrichten.


    In HERE Drive sind die Karten in lateinischer Schrift, dann muss man allerdings die passende Transkription kennen.


    Achja, um den kleinen Rundgang durch die Welt der Navigation unter Windows Phone abzuschließen: Ich habe mir selbstverständlich auch CoPilot angesehen, nachdem es dort ja jetzt ein großes Update gab.


    Ich stehe nun vor einem echten Dilemma. Sowohl HERE Drive als auch CoPilot verwenden Navteq Traffic für die Verkehrsinfos, Navigon nutzt INRIX. In meinen Tests Ende letzten Jahres hatte ich den Eindruck, dass INRIX die besseren Daten liefere. Jetzt habe ich es schon häufiger erlebt, dass Navteq die besseren hatte – vor allem waren sie schneller, einen frischen Stau anzuzeigen.
    Bei CoPilot gibt es zudem auf dem Bildschirm am rechten Rand eine Anzeige, die die zu erwartenden Verzögerung als Stapeldiagramm anzeigt. Das finde ich auch ziemlich gut.


    Aber es geht noch weiter: Die Sprachausgabe per Bluetooth ist immer noch eine gewaltige Baustelle. HERE Drive und CoPilot nutzen den Windows-eigenen Sprachsynthesizer. Wenn man in den Bluetooth-Einstellungen die "alternative" Übertragung aktiviert, dann werden u.a. Sprachansagen nicht über das A2DP, sondern über das Telefon-HFE-Profil geschickt. Das bedeutet, dass das Autoradio dann jederzeit sein laufendes Programm unterbricht und die Ansage durchstellt.


    Das ist gut.


    Leider ist die Tonqualität dann nur Telefon-Niveau. Der Windows-Sprachsynthesizer ist zudem auch nicht so das allerbeste.


    Navigon bringt seinen eigenen Sprachsynthesizer mit, der einfach brillant ist. Wenn die Tante die Straßennamen vorliest, dann merkt man nicht, dass das ein Synthesizer ist, so perfekt ist die Aussprache.


    Allerdings läuft die Wiedergabe bei Navigon über Bluetooth ausschließlich über A2DP. Das heißt, dass wenn ich Radio höre, die Ansagen im Nichts verpuffen. Das ist schlecht. Ich muss dann immer auf den Bluetooth-Kanal umschalten.
    Naja, vielleicht bekommen die das auch irgendwann noch in den Griff.


    Des weiteren ist Navigon die einzige Navigations-App, bei der man die Sprachansagen mit einem einzigen Tipp abschalten kann. Bei HERE Drive wüsste ich noch nicht einmal auf Anhieb, wo das geht, bei CoPilot ist das in den Untiefen des Menüs versteckt.


    Lange Rede, kurzer Unsinn: Es gibt derzeit keine perfekte Navi-App. CoPilot punktet durch detaillierte Konfigurationsmöglichkeiten und praktische Anzeigen, patzt auf der anderen Seite mit wenig intuitiver Bedienung und hölzernen Ansagen.
    Navigon ist von seiner Kernfunktion die perfekte Navi-App, hat sehr gute und sinnvolle Ansagen, aber eben auch diverse Schwächen.


    HERE Drive fällt aufgrund der fehlenden Verkehsabhängigen Streckenführung komplett aus.

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    Original geschrieben von Wolfgang Denda
    Ist das nicht alles eine Skin für den IE, genau wie bei RT?

    Nein

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    Und wie schon geschrieben, du wirst auch künftig nur Daten (Multimedia, Dokumente) auf externen Medien ablegen können. Es lassen sich garantiert, niemals, Programme oder Systemzeugs auf Wechselmedien auslagern. Hat Microsoft ganz fest versprochen, und daran glaube ich jetzt bis zum Beweis des Gegenteils.

    Dann wundert es mich, warum es in WP 8.1 die Einstellung gibt, dass man Programme auf dem externen Medium installieren kann.


    http://www.windowsphone.com/de-DE/features#efficiency


    "SPEICHEROPTIMIERUNG
    Überblick über Ihre Speichernutzung und einfache Übertragung von Apps von Ihrem Telefon auf die SD-Karte, um den freien Speicherplatz zu maximieren."




    Dass man immer erst alles "beweisen" muss... Mann... :rolleyes:


    Glaub doch einfach das, was andere schreiben, die tatsächlich ein Gerät mit WP 8.1 in den Händen halten.

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    Original geschrieben von Nato
    Welchen Browser soll ich nehmen um Daten zu sparen wie bei Opera Mini und Android?

    z.B. Nokia Xpress, aber auch der IE hat entsprechende Datensparfunktionen, die bei WP 8.1 nochmal erweitert wurden.


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    Original geschrieben von Wolfgang Denda
    Den Internet Explorer natürlich. Was "anderes" gibt es unter WP nicht.

    Doch, gibt es.

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    Original geschrieben von Felsen2000
    Now to something different.


    Mal eine ganz blöde Frage und ich bitte um ernst gemeinte Antworten. Das Lumia 930 kostet mehr als das 1020. Aber was bekomme ich an Mehrhwer beim 930? Ich sehe da keine Vorteile zum 1020 - oder was habe ich übersehen?

    Ja, dass das 930 gerade erst vorgestellt wurde und das 1020 schon seit einem halben Jahr auf dem Markt ist.


    Und vom UVP mit 579 Euro liegt es ein klitzeklein wenig unter dem 1020, das mit 699 Euro anfangs ausgepreist wurde.


    Ergo: Warte noch ein paar Wochen, dann wird das 930 auch deutlich günstiger sein.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Genauso gibt's bei Windows unschoene Ecken, oder findest du Registry-Manipulationen endbenutzertauglich?

    Kurz dazu: 99,9% dieser "Registry-Manipulationen" beziehen sich auf irgendwelche "Geheimtipps" aus "Expertenforen" oder irgendwelchen Käseblättern mit ihren Aufmachern "Machen Sie Windows schneller".


    Für den normalen Betrieb – selbst im professionellen Umfeld – sind keine Änderungen in der Registry notwendig.


    Und selbst wenn: Du hast hier einen zentralen Ort, einen grafischen Editor, vorgegebene Datentypen, du hast eine Suchfunktion, hast Import-/Export-Funktionen, usw.


    Unter Linux darfst du dich durch hunderte im Dateisystem verstreute Textdateien wühlen. User Experience aus den 80ern. Und das schon bei den aller trivialsten Dingen.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Nichts anderes sage ich ja. Die DOS/Windows-Konzepte sind der Masse nur mehr vertraut, sie sind aber deswegen nicht besser oder schlechter.

    Sie sind im Gegensatz zu Linux deshalb besser, weil viel, viel weniger vom untersten System zum Vorschein kommt. Bei den Desktop-Distris von Linux funktioniert alles hübsch klicki-bunti bis zu einem Punkt, wo man dann plötzlich die "heile Welt" verlässt und auf der nackten Kommandozeile strandet. Du kannst bei Ubuntu & Co. ja noch nicht einmal über die Oberfläche einstellen, ob und wann die Festplatten zum Energiesparen abgeschaltet werden sollen, was auf Notebooks ja nicht gerade unwichtig ist. Das hat nichts mit "mehr vertraut" zu tun, sondern einfach damit, dass die Oberflächen der gängigen Distris einfach nicht zu Ende entwickelt wurden. Da denkt man sich lieber tolle 3D-Animationen oder eine noch beklopptere Benutzerführung aus, statt erst einmal die grundsätzlichen Dinge zu implementieren, die man bei Windows schon vor über 15 Jahren hatte.


    Ähnlich ist es in Android. Hier ist auch alles schön bunt, aber immer wieder kotzt einem das System vor die Füße – und sei es nur durch die unverständlichen Pfade, von dem den Benutzer der größte Teil überhaupt nicht interessiert.

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    Und mehr kaufen iOS und loben auch da die Einfachkeit des Systems - obwohl ein Unix drunter steckt ;)

    Im Gegensatz zu Android und den diversen Desktop-Linux-Distris kommt man mit dem Betriebssystem praktisch nicht in Kontakt, da die UI praktisch alles "in bunt" abbildet, was der Nutzer benötigt. Der User ist komplett in Watte gepackt und muss überhaupt nicht wissen, ob darunter nun ein Unix, ein DOS oder rote Waldarmeisen arbeiten...


    Bei Linux kommt halt immer wieder der unter der Oberfläche steckende Frickelkram zum Vorschein.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Und "x:\android\daten" ist soviel besser?

    Ja, da der Schlonz davor niemanden interessiert. Reduktion auf das Wesentliche.


    Wenn du jemanden sagst, wo du wohnst, nennst du ja auch nur die Stadt, Straße und Hausnummer. Nicht noch zusätzlich das Bundesland, den Staat, den Kontinent, die Hemisphäre, den Planeten, das Sonnensystem, die Galaxie, usw.


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    Immerhin haette man unter Android die Moeglichkeit, den Mountpoint beliebig zu waehlen und z.B. als Symlink unter "/daten" einzubinden.

    Ich will kein System haben, in dem es nötig sein könnte, derartiges zu tun.