Beiträge von Gag Halfrunt

    Moin,


    ich blättere gerade durch die aktuelle c't, in der Navis getestet sind. Dort wird behauptet, dass Nokia Maps bzw. Drive unter Windows Phone zwar die Verkehrsinfos in der Karte anzeige, aber nicht für die Routenberechnung berücksichtige.


    Stimmt das???


    Unter Symbian funktioniert das ja hervorragend.

    Was Apple einfach richtig gemacht hat: Sie haben sich auf wenige Sachen konzentriert, aber die dann stringent durchgezogen. Bei den Nokia-Geräten hat man schnell gesehen, dass da zig verschiedene Leute am Werk waren, die alle so ihre Ideen haben sprudeln lassen.


    Es gab zig tolle Sachen bei den Nokia-Geräten. Die Grundausstattung des N95 war einfach sensationell, die in kurzer Folge erschienenen Nokia-Programme, inkl. Podcatcher & Co. waren schon klasse.


    Aber es fehlte einfach die klare Linie, das ist das Problem gewesen.


    Apple hat die Sache komplett umgedreht und sich erstmal auf das Konzept konzentriert, weniger auf die Features. Und das hat eben die Un-Nerds sofort angesprochen, weil es Spaß gemacht hat, das Ding zu bedienen, obwohl es viel weniger konnte, als z.B. das N95.

    Ein weiterer Faktor war auch, dass bis zum iPhone niemand auch nur ansatzweise daran dachte, mit dem Handy ins Internet zu gehen, da die Provider dies ja mit horrenden Gebühren regelrecht "bestraften".
    Dann kamen noch so verbrandete Geräte von Vodafone auf den Markt, wo man bei praktisch jedem zweiten Tastendruck eine überteuerte Internet-Verbindung aufbaute.


    Damit hat sich in den Köpfen festgebrannt: Internet auf dem Handy ist böse!.


    Das Eierphone hingegen kam anfangs ausschließlich mit Flatrate-Tarifen auf den Markt – zu Konditionen, die man bis dahin überhaupt nicht bekam. In der ersten Zeit war das iPhone in Deutschland das einzige Handy, mit dem man – wenn auch im EDGE-Schneckentempo – ins Internet konnte, ohne 40 Euro allein für die Flatrate ausgeben zu müssen.


    Das iPhone wurde damit zum Synonym des mobilen Internet, obwohl es schon Jahre zuvor durchaus brauchbare Geräte gab, mit denen man dies hätte machen können, wenn es denn erschwingliche Tarife gegeben hätte.

    Zitat

    Original geschrieben von Benz-Driver
    Doch, kann man. Und zwar bei 0:04. Da bekommt das Gerät einen Schlag (absichtlich) und die Linse schwingt hin- und her und gleicht das aus. Eindeutig OIS! :top:

    Nö. Das Gerät liegt still, nur der Kameramann zittert. Da gibt es keinen "Schlag" gegen das Gerät. Was du dort siehst, ist das Vor- und Zurückfahren der Linse beim Start der Aufnahme. Kannst du beim 808 genauso sehen.


    OIS könntest du mit bloßem Auge an der Linse nicht erkennen, da erstens die Linse dabei nicht verschoben, sondern gekippt wird, und zweitens die Winkel so klein sind, dass du sie nicht wahrnehmen könntest.

    Ich muss auch zugeben, dass ich kein weiteres Symbian-Gerät mehr haben möchte. Da sind einfach zu viele Kleinigkeiten, die nur nerven und nicht rund laufen.


    Am meisten stört mich, dass man immer irgendwie Angst haben muss, dass irgendwas auf dem Handy Amok läuft und den Akku leer saugt. Das hatte ich schon bei meinem ersten Symbian-Gerät und hat sich beim 808 nicht geändert.


    Man merkt halt, dass das ein "gewachsenes" System ist.

    Also dann muss ich etwas grundsätzlich falsch verstanden haben. Denn ich meine mich zu erinnern, dass in dem Vorstellungsvideo gesagt wurde, dass das gesamte Kameramodul aufgrund seiner kompakten Maße schwingend gelagert wurde und dass das so bei herkömmlichen Kameras ja gar nicht möglich sei.


    :confused:


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    Edit: Okay, das gesamte Linsenmodul wird bewegt, nicht der Sensor. Der Unterschied zu herkömmlichen Stabilisierungen ist letztlich, dass dort nur eine Linse bewegt wird.


    Dann wäre das auch beim EOS machbar.

    Ich glaube nicht so wirklich an OIS, denn der 41-Megapixel-Chip ist ja sehr groß – größer als der von vielen Kompaktkameras.


    Der OIS im 920 profitiert ja von dem kleinen Chip, der zusammen mit der Optik schwingend gelagert ist. Gerade weil das so kompakt ist, konnten sie dort die gesamte Einheit beweglich gestalten.


    Die Kamera im 808 ist dagegen ja riesig. Die auch schwingend zu lagern und auch noch zu bewegen (Masseträgkeit, man erinnere sich an den Physikunterricht), ist da schon mal eine ganz andere Hausnummer.


    Also ich glaube nicht so recht daran. Dagegen sprechen die kompakten Ausmaße. Maximal haben sie einen Sensor-Shift mit starrer Optik eingebaut.