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Original geschrieben von bernbayer
Das sagt sehr wenig aus. Es gibt genauso Rechtsexperten welche die Meinung des Verkehrsministers und der Bundesregierung stützen. (siehe z:B. hier verlinktes Rechtsgutachten. Du mußt einfach mal akzeptieren das es nicht nur die eine Wahrheit gibt, was rechtens ist oder nicht.
Es gibt nur eine Wahrheit -- per Definition. Und die Wahrheit ist, dass das deutsche Mautkonstrukt ein Umgehungsgeschäft ist. Das ist eine Tatsache, denn es wurde einzig und allein zu dem Zweck so zurecht gebastelt, um das Diskriminierungsverbot zu umgehen.
Punkt.
An dieser Wahrheit lässt sich auch durch seitenlange Lamentiererei deinerseits nichts ändern. Es ist absurd zu behaupten, dass Maut und Steuererstattung nichts miteinander zu tun hätten. Es ist richtig, dass es auf dem Papier zwei eigenständige Gesetze sind. Das bestreitet auch niemand. Nur der Zusammenhang zwischen diesen beiden Gesetzen ist zweifelsfrei gegeben.
Entscheidend ist nun, ob das EuGH dieses Umgehungsgeschäft durchgehen lässt oder nicht.
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Im übrigen ist mir schon aufgefallen das du von deinen eigenen Argumenten sehr schnell ablenkst, wenn man dir nachweist das diese so nicht ganz stimmen können. So hast du z.B. behauptet die zum Teil regional geltenden Maut-Regelungen in Österreich seien alle mit EU-Recht vereinbar. Als sich herausstellte das diese zum Teil auch schon die EU-Kommission auf den Plan gerufen haben und diese deswegen Österreich auch beim EGH verklage will, war dann bei dir eher Schweigen im Walde als zuzugeben das deine Aussage da sei alles in Ordnung keineswegs so sicher zutreffend ist.
Darf ich fragen, warum du mich jetzt auch persönlich angreifst? Welches Ziel verfolgst du damit? Möchtest du mit diesem Versuch, mich zu diskreditieren, deine Position stärken? Reichen dir deine sachlichen Argumente nicht aus, dass du es nun auf dieser Ebene versuchst?
Und zur Sache selbst: Lies den Teil einfach nochmal. Du hast behauptet, dass Österreicher pauschal bevorzugt werden. Ich habe dazu keine Infos gefunden, sondern nur die besagte Anrainer-Regelung und habe ich sogar darum gebeten, etwas vorzulegen. Wie soll man sich eine Meinung bilden, wenn man keine Informationen hat?
Auf Basis der vorligenden Infos, nämlich das Anrainer, Berufspendler, usw. eine Ermäßigung erhalten, habe ich dir erläutert, dass dies nicht mit den deutschen Mautplänen vergleichbar sei, da ja eben nicht alle Österreicher in den Genuss dieser Bevorzugung kämen.
Auf deinen Einwand hin, dass die EU das nun dennoch prüfe, habe ich sogar geantwortet, dass es gut ist, dass das geprüft werde, ich allerdings (auf Basis der vorliegenden Infos) nach wie vor keine Diskriminierung sehe, weil es eine lokale Bevorzugung einzelner Gruppen ja auch an anderer Stelle gäbe.
Das war mein letztes Wort zu der Sache Österreich und du hast darauf nichts mehr zu der Sache geschrieben. Also wenn hier ein Vorwurf im Raum stünde, dass jemand sich aus der Diskussion stehle, dann trifft der eher dich. Ich würde mal sagen: klassisches Eigentor. 