Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf die Übertragungsrechte der horrend teuren Sportereignisse verzichten würde. Da es sich dabei selbst ja um rein kommerzielle Veranstaltungen handelt, sehe ich hier keinen Grund, den Gebührenzahler für mehr als eine reine Berichterstattung zur Kasse zu bitten. Ergebnisse, Zusammenfassung, fertig. Damit ist der Auftrag erfüllt.
Beiträge von Gag Halfrunt
-
-
Zitat
Original geschrieben von rabbe
Stimmt, was Hänschen nicht lernt,... Du weißt schon.
Ganz genau.
ZitatIch glaube, es ging nicht ums beschweren als solches, sondern um das dabei mitunter einhergehende pöbeln bzw. beschimpfen.
Der Zusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht wirklich. Wie gesagt, eine Beschwerde kann und sollte auch ohne Pöbeleien und Beschimpfungen ausgesprochen werden können.
Siehe oben. Du wirst es niemals ändern können, dass einige ihre gute Kinderstube vergessen, wenn sie sich beschweren.
Aber gerade in einem Dienstleistungsunternehmen sollte man dafür Sorge tragen, dass kein Kunde Anlass zur Beschwerde hat. Das ist doch das oberste Gebot. Und wenn doch, dann hat man den Grund möglichst abzustellen.
Das schlimme ist ja, dass es meistens die Falschen abbekommen. Aber dann ist es doch nur legitim, wenn diese das dann an die Richtigen weitergeben (also ohne Prügel, versteht sich). Wer sich asozial verhält, und andere darunter dann leiden müssen, soll das auch mitbekommen.
Wenn dein Sohn zu nachtschlafender Zeit Lärm macht, die Nachbarn an die Tür hämmern und du dann alles abbekommst, gehst du doch auch anschließend zum Filius und liest ihm die Leviten, oder etwa nicht?
-
Zitat
Original geschrieben von rabbe
Der der pöbelt bzw. dessen mangelhafte Sozialisierung. Die genauen Ursachen sind dann wieder vielschichtig, dass kann an einer schlechter Kinderstube liegen, am sozialen Umfeld etc.Du kannst die Menschen nicht ändern.
Du kannst aber dafür sorgen, dass die Menschen keinen Grund finden, sich zu beschweren.
Nur nebenbei: Es handelt sich hier übrigens nicht um irgendwelche Menschen, sondern um Kunden. Gerade in einem dienstleistungsorientierten Unternehmen sollte der alte Grundsatz, dass der Kunde König sei, an alleroberster Stelle stehen.
-
Zitat
Original geschrieben von Timba69
Was hat das damit zu tun, das einzelne Bahner und Angestellte angepöbelt werden (dürfen)?Hat niemand behauptet, dass sie angepöbelt werden "dürfen".
ZitatSie sind auch deshalb nicht asozial.
Wer eine Gemeinschaft bewusst verlässt, um seine eigenen Interessen durchsetzen zu wollen und jede Kooperation mit der Gemeinschaft ablehnt, handelt asozial.
ZitatStreikrecht=Grundrecht. Das hatten wir ja schon.
Ja, hatten wir in der Tat. Ist immer noch kein Grundrecht, sondern nur ein Recht, das aus einem Grundrecht abgeleitet ist.
ZitatDas es hier gegen die "Gemeinschaft" geht, ist Quatsch.
Siehe oben: Wer die Gemeinschaft verlässt, um Eigeninteressen zu verfolgen, handelt gegen die Gemeinschaft.
ZitatEs geht gegen den Arbeitgeber.
Das stimmt.
ZitatUnd auch nicht gegen die Bevölkerung.
Der Streik ist gezielt gehen die Bevölkerung gerichtet worden. Der Vorsitzende hat sich sogar nicht entblödet, die massiven Verkehrsprobleme kleinzureden und die Geschädigten zu verhöhnen.
ZitatJo. Muss man halt auch lesen und verstehen.
ZitatIm Übrigen ist der Kommentar von Spon zu kurz gegriffen; wundert mich aber bei dem Autor nicht. Einfacher wäre es, wenn die Bahn und und alle anderen Unternehmen faire Löhne zahlen würden. Und zwar für alle. Und auch für alle Arbeitnehmer einer vergleichbaren Berufsgruppe. Aber das tun sie nicht. Und deshalb verhandelt die
Gewerkschaft. That´s it.Falsch. Die GDL will nur für ihre Mitglieder bessere Bedingungen erkämpfen, und eben gerade nicht für alle.
ZitatAber es scheint, als hast du in dieser Hinsicht ein strukturelles und generelles Problem mit Gewerkschaften, fairer Bezahlung, Bahnangestellten und Streiks (aka Grundrechten), oder wie soll man das verstehen?
Ich bin sogar sehr für faire Bezahlung. Allerdings definiere ich "fair" eben dadurch, dass jeder eine seiner Leistung entsprechende Bezahlung erhält. Und nicht danach, wie sehr er den Arbeitgeber erpressen kann.
Fair wäre eben auch, wenn die GDL für alle kämpfen würden. Aber das tut sie nicht. Ist das wirklich so schwer zu begreifen?
-
-
Stimmt, du hast ja Recht. Die GDL-Gewerkschaftler setzen sich ja sozial für die gesamte Belegschaft ein und betrachten alle Eisenbahner als ihresgleichen.
Ach, halt, Moment mal...
Da war doch was.
Ach, richtig. Sie kämpfen doch für eigene Konditionen und lehnen es kategorisch ab, gemeinsam mit allen Bahnangestellten einen Tarifvertrag abzuschließen. Das tun sie, indem sie höhere Forderungen stellen und zudem den Arbeitgeber massiv finanziell schädigen – was wiederum auf die Kosten aller Angestellten geht.
Ein Verhalten, das gegen die Gemeinschaft gerichtet ist, nennt man "asozial". Schlag im Duden nach.
Die GDL-Mitglieder haben sich selbst durch ihre bewusste Entscheidung, die Gemeinschaft zu verlassen und gegen die eigenen Kollegen nur für ihren eigenen Vorteil zu kämpfen, in diese Position gebracht. Also haben auch sie die Konsequenzen dafür zu tragen.
Warum sollte ein anderer die Wange dafür hinhalten, wenn die ihr eigenes Ding durchziehen wollen?
Aber diese gegen das Gemeinwohl gerichteten Extrawürste gehören hoffentlich bald der Vergangenheit an. Der erste Schritt dafür ist getan:
-
Zitat
Original geschrieben von xpop
Quatsch. Angepöbelt wurde er von den Fahrgästen. Ich pöbel auch nicht jeden Verkäufer an, nur weil mich ein anderer schlecht beraten hat. So hat's was von Sippenhaft.Daran wirst du aber nichts ändern können. Der Mensch überträgt nun einmal Erfahrungen auf ähnliche Situationen. Wenn du einmal als Kind schmerzhaft gelernt hast, dass die eine Herdplatte heiß war, dann wirst du fortan auch jeder anderen Herdplatte mit einer gewissen Vorsicht begegnen.
Das ist ein ganz normales Verhalten und der Grundstein für das "Schubladendenken" und Vorurteile.
Ändern kannst du hingegen die Sichtweise der Menschen auf ein Kollektiv, indem du eben genau diejenigen ausgrenzt oder dich von denen abgrenzt, die durch negatives Verhalten genau diese Vorurteile schüren.
Viele Menschen haben heute ein Problem damit, zwischen Muslimen und radikalen Islamisten zu differenzieren. Das liegt nicht unwesentlich daran, dass es oberflächlich kaum Unterscheidungsmerkmale gibt – von einem Sprengstoffgürtel mal abgesehen. Hinzu kommt noch, dass die Muslime auch viel zu wenig dafür tun, sich von den Terroristen abzugrenzen.
Und genau das müssten die Bahner eben auch machen: Einfach diejenigen ausgrenzen, die durch ihr asoziales Verhalten den gesamten Stand der Eisenbahner in Verruf bringen.
Wenn ich ehrlich bin, wundert es mich wirklich, dass man noch nichts davon gehört hat, dass Bahnangestellte tätlich angegriffen wurden. Ich würde es zwar nicht gutheißen, aber könnte es absolut nachvollziehen, wenn aufgebrachte Fahrgäste einen Lokführer "aufmischen".
Natürlich ist es nicht gerecht, wenn ein nicht streikender Bahner vom Kunden angepöbelt wird. Aber wer trägt denn die Schuld?
-
Hat er auch Recht.
Da darf er sich bei seinen lieben GDL-Kollegen bedanken.
Leider ist das immer wieder so, dass eine kleine Minderheit es schafft, ein gesamtes Kollektiv in Verruf zu bringen. Bedauerlicherweise reichen die Kräfte innerhalb des betreffenden Kollektivs selten aus, diejenigen nachhaltig auszugrenzen, die dafür verantwortlich sind.
-
q.e.d.
Mal wieder. Du bist schon ein echtes Phänomen.

-
Hmmm.... Also wenn der Boiler aus Aluminium war, dann kann das durchaus sein. Ich kenne die meisten halt eher aus Kupfer – und da ist eben Essigsäure absolutes Gift.
Bei Edelstahl biste dann fein raus. Da kannst du wahrscheinlich auch waffenfähiges Plutonium nehmen.