Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von flashhawk
    Du brauchst es doch auch nicht zu verstehen. Du musst aber auch nicht darüber urteilen.

    Es ist für die Auswirkungen des Handelns nicht entscheidend, was die Motivation ist. Warum soll ich also dann nicht darüber urteilen dürfen?


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    Der Rest ist Fledderei und Wortklauberei eurerseits und nervt langsam gewaltig. Ist dir aufgefallen, dass du (Gag) in jedem Thread in solche Kreisdiskussionen verwickelt bist? Wie kann das nur kommen?

    Ja, du hast Recht. Mir geht diese dämliche Lamentiererei auf die Nüsse, wenn einer mit aller Gewalt mir ans Bein pissen will, nur weil er nicht rafft, um was es eigentlich geht – und zu verbohrt ist, es sich erklären zu lassen.


    Ja, ich halte jemanden, der aus reiner Selbstsucht derart leichtsinnige Aktionen veranstaltet und dabei sein Leben aufs Spiel setzt und andere indirekt* in Mitleidenschaft zieht, für einen Idioten. Das ist meine Meinung.


    *) Indirekt: 1. Die Angehörigen, die in ständiger Angst um denjenigen leben müssen. 2. Nachahmer, die sich von solchen "Vorbildern" angestiftet fühlen, eben solche Dinge zu tun und sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund mangelnder Erfahrung wesentlich schneller verletzen oder umbringen. Und schließlich 3. die Natur und/oder Eigentum Dritter, das durch solche Aktionen immer wieder verletzt wird.

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Sorry lieber Gag - mit Wortspielen und dem billigen Versuch Aussagen zu verdrehen kommst Du hier nicht weiter.

    Damit hast du völlig Recht. Nur warum tust du es dann selbst? ;)

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    Insofern ist die Unterstellung solche Leute würden diesen Sport ja nur ausüben weil so mediengeil sein einfach Humbug.

    Hat das jemand behauptet?

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    Aber es geht eben voll am Kern der Sache vorbei wenn man versucht in seiner eigenen kleinen Welt sich solche Aktionen dann irgendwie zu erklären - trifft nur nicht mal im Ansatz die eigentliche Motivation die dahinter steht.

    Geht bei dir nicht ohne persönliche Angriffe, was?

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    Nur so ist das eben leider häufig - kann ich etwas nicht verstehen suche ich mir die vermeintlich leichteste Erklärung, dann passt das eigene Weltbild wieder...

    Habe ich hier irgendwo die Motivation dieser Leute "erklärt"?


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    Vielleicht solltest Du Dir "Am Limit" doch mal anschauen - Potter versucht da zumindest im Ansatz mal zu erklären warum er das tut was er tut.

    Ich würde es begrüßen, wenn du die Anfeindungen und Beleidigungen mal beiseite lassen könntest. Dann wäre eine Diskussion zu diesem Thema auch möglich.


    Was die "Motivation" betrifft: Was genau soll die denn rechtfertigen? Ob er es für Geld, für Ruhm oder zur eigenen Erleuchtung tut: Es ist immer reiner Eigennutzen. Es geht einem Extremsportlern nicht darum, anderen etwas gutes zu tun, sondern genau das Gegenteil. Es geht um seinen ganz persönlichen Kick. Nicht mehr und nicht weniger.


    Und der Aufhänger zu diesem Thread ist mein Unverständnis darüber, warum solche Leute in bestimmten Kreisen regelrecht als Helden verehrt werden.


    Es gibt Leute, die ziehen sich eine Plastiktüte über den Kopf, weil ihnen der drohende Erstickungstod den "Kick" gibt, den sie brauchen. Andere verabreichen sich Drogen. Sind das dann auch alles "Helden", deren Motivation man ja verstehen muss und nicht über sie urteilen darf? :rolleyes:

    Widerlegt immerhin deine Behauptung, dass er ja so öffentlichkeitsscheu sei und sich nicht für Publicity interessiere. Auch die Kamera, die ihn da bei dem Hochseilakt über der Schlucht verfolgt hat, war vermutlich rein zufällig dort. Genauso wie die bei der Vollmond-Geschichte... ;)


    Passt schon. Ich hab kapiert, dass du nur stänkern und herumbesserwissen willst.


    Die Kritik in diesem Thread beschränkt sich überhaupt nicht auf Potter, sondern allgemein auf diese Extremsport-Szene inkl. ihrer vielen Nachahmer in Youtube & Co. Aber das scheint dir wohl entgangen zu sein.


    So ist das halt, wenn man über andere urteilt, ohne sich mit ihnen zu beschäftigen. ;)

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Bla bla bla...

    Okay, damit hast du ausreichend zum Ausdruck gebracht, dass du an keiner Diskussion interessiert bist.


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    Ich schrieb das Potter keinen Film wie die Huba Buam produziert und vermarket hat. Und Du verlinkst dann genau auf den Film der beiden Brüder?

    Weil Potter in genau diesem Film mitspielt. :rolleyes:

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Und ich habe auch nirgendwo geschrieben, dass Leute die die Motivation hinter Extremsport nicht verstehen Idioten sind... ;)

    Das zwar nicht, aber du holst gleich die große Keule raus:


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    Original geschrieben von ChickenHawk
    Jemanden als Idiot zu bezeichnen dessen Namen man bis heute nicht gekannt und bei Spoon aufgeschnappt hat ist (Vor)Urteil vom Feinsten und zeugt davon, dass Du Dich 0,0 mit der Person auseinandergesetzt hast bevor Du hier das Thema aufgemacht hast.


    Das ist nicht mal im Ansatz differenziert und taugt dann halt nur für platte Stammtischparolen derjenigen die meinen da jetzt auch noch nachtreten zu müssen.


    Ist schon irgendwie amüsant, jemanden fehlende Differenziertheit, Stammtischparolen und Vorurteile vorzuwerfen, ohne dich näher mit der hier geäußerten Kritik auseinander gesetzt zu haben.


    Das einzige, woran du dich die ganze Zeit hochziehst, ist meine flapsige Bemerkung, dass ich jemanden, der sich aus purer Leichtsinnigkeit und Selbstsucht umgebracht hat, als "Idioten" bezeichne.


    Von daher: Nichts für ungut. Und immer schön an die eigene Nase fassen.



    Achja, noch eine kleine Bemerkung am Rande:


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    Auch hat er keine 1,5 Stunden HD Doku ala Huber Buam auf den Markt geschmissen.

    IMDB: Am Limit, 2007 :rolleyes:

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    Original geschrieben von ChickenHawk
    ... aber es ist eben noch ein Unterschied ob man sich versucht sachlich mit einem Thema auseinanderzusetzen oder ob man einfach nur mal ohne jedes Hintergrundwissen und Ahnung von der Sache an sich meint man könne über die Person oder seine Einstellung etc. urteilen...

    Das gilt umso mehr für dich, der offensichtlich jeden, der die Leidenschaft für solche Extremsportler nicht teilt, gleich mal in eine große Schublade packt. ;)

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    Original geschrieben von HHFD
    Mich wundert eben nur daß es Menschen gibt, die diese Sportler wie Helden verehren.

    Mich auch, und das war mein Anlass für diesen Thread. Die sportliche Leistung ist exakt dieselbe, wenn man durch das Stofftor fliegt.


    Ich überlege gerade, ob die Bilder von Bob Ross dadurch besser geworden wären, wenn er sie auf einer brennenden Holzleiter stehend gemalt hätte. :rolleyes:

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    Original geschrieben von Sliders
    In einem Unternehmen sollen also deiner Meinung nach eine Tarifeinheit herrschen? Also, gleicher Lohn für gleiche Arbeit?

    Idealerweise, ja.


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    Hmmm, dann wundert mich, warum in Deutschland gerade das in vielen Konzernen bewußt umgangen wird. Aber dann schreit ja keiner, weil es niemanden zwickt.

    Unternehmen sind bestrebt, ihre Angestellten leistungsorientiert zu bezahlen.


    Es gibt halt zwei unterschiedliche Ansätze. Entweder bezahlt man seine Angestellten nach ihrer tatsächlichen Leistung oder pauschal. Wenn man zweiteres wählt, dann sollte auch klar sein, dass die Pauschale und die damit verbundenen Rahmenbedingungen dann für alle innerhalb einer Berufsgruppe gelten sollte.

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    Original geschrieben von c-walt
    Diese "Außendarstellung", die Du kritisieren möchtest, wurde größtenteils aber auch von den Medien geschaffen. Immer schneller, immer extremer, immer höher, immer gefährlicher bringt Einschaltquote und somit Geld. Als Extremsportler nimmst Du sowas dann natürlich dankbar an, um die Ausübung solcher Aktivitäten finanzieren zu können.

    Vielleicht ist es falsch rüber gekommen, aber mir geht es eben genau um diese Inszenierung.


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    Gag, man merkt, dass Du dich weder ansatzweise in solch einem Umfeld bewegst, noch auskennst oder auch nur ein wenig die Denke dieser Leute nachvollziehen kannst.
    Es gibt einfach Menschen mit extremen und/oder gefährlichen Hobbys. Manche haben sie zum Beruf gemacht. Für viele ist das was sie tun ihr Leben. "Vergeudet" ist das Leben daher nur aus Deinem Blickwinkel.

    Auch ich betreibe ein, zwei Sportarten, die mit einem erhöhten Risiko einher gehen. Aber ich erhöhe das Risiko nicht künstlich, nur um damit Aufmerksamkeit zu erzielen. Genau das ist der Punkt. Nicht mehr.


    Das "vergeudet" beziehe ich darauf, dass hier ja angemerkt wurde, dass ich diesen Menschen ja nicht kenne. Das stimmt, das tu ich auch nicht. Wenn das einzige, was er in seinem Leben geleistet hat, das Überleben von künstlich aufgebauten Risiken war, dann wüsste ich nicht, was an solch einem Menschen so besonders sein soll.
    Und wenn er eben doch irgend etwas besonderes geleistet haben soll, was ihn besonders respektabel gemacht haben soll, dann hat er genau das in meinen Augen vergeudet, in dem er sich durch puren Leichtsinn um genau dieses Leben gebracht hat.


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    Aber soll ich Dir was sagen: ich sterbe lieber mit Anfang 40 bei der Ausübung einer meiner Hobbys als in meinen Augen(!) nicht gelebt zu haben.

    Das ist in der Tat eine Einstellung, die ich nicht nachvollziehen kann. Zu sterben, um zu leben, ist irgendwie ein Widerspruch. ;)


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    Du hast noch nie von ihm gehört, deswegen darf nicht über ihn berichtet werden? Vielleicht hat er ja auch einfach nur einen bestimmten Bereich geprägt, von dem Du keine Ahnung hast und seine Leistungen nicht einzuschätzen weißt? Darüber mal nachgedacht?

    Siehe oben. Wenn er irgend etwas besonderes geleistet haben soll, dann hat er es durch diesen Leichtsinn vergeudet.


    In dem, was ich bisher gelesen habe, finde ich jedoch nichts besonderes. Da hat jede Mutter, die ein oder mehrere gesunde Kinder groß gezogen hat, mehr Respekt und Aufmerksamkeit verdient.


    Nur darüber berichtet keiner.



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    Es ist psychisch ein meilenweiter Unterschied, ob du im Unterbewusstsein dich in Sicherheit wägen und dir kleine Unkonzentriertheiten erlauben kannst, oder eben nicht.

    Ist doch traurig, dass man sich erst quasi in Todesangst versetzen muss, um eine besondere Leistung erbringen zu können. :rolleyes:


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    Es geht bei solchen Extremsportarten auch darum bestehende Grenzen zu übertreten, das Machbare auszuloten und zu schauen, was Mensch leisten kann. Das geht meistens gut, aber eben auch nicht immer. Reinhold Messner hätte bei der Besteigung des Everests ohne Sauerstoff auch sterben können...

    Sehr, sehr schlechtes Beispiel. Gerade Messmer ist exakt das Gegenteil davon, da er die Risiken vorher sehr gut einschätzt und abwägt.


    Am besten verdeutlicht das ein Satz, den er einmal gesagt hat: "Ich bin auf jede Besteigung, die ich abgebrochen habe, mehr stolz, als auf eine, die ich vollendet habe."


    Bedauerlicherweise hat Messmer durch seine Aktionen auch viel Leichtsinn gefördert, da einige der irrigen Annahme sind, gleiches zu leisten. Dabei vergessen sie, dass der Mann einem Bergdorf in Südtirol aufgewachsen ist und schon seit seiner Kindheit durch die Felswände deer Dolomiten geklettert ist. Anfangs durchaus leichtsinnig, aber diese "Lehrjahre" haben ihn schließlich zu dem Erfolg gebracht, auf den er heute zurück blicken kann.