Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von mumpel
    Vielleicht liegt das daran dass Du zu denen gehörst die nur auf der Bahn rumhacken. Wenn sich eine andere Firma mit "ihrer Gewerkschaft" so beharkt wird kein so großes TamTam gemacht.

    Bitte? Wo hacke ich denn auf der Bahn herum? :confused:


    Wenn ich auf irgendwem herum hacke, dann auf der GDL, ihrem Führer und den mit realitätsfremden und im Grunde selbstzerstörerischen Versprechungen regelrecht gleichgeschalteten Gefolgsleuten.

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    Original geschrieben von hottek
    in einem abgesperrtem Bereich bei dem keine Einflüsse von Außen eintreten ist vieles möglich aber um die Vorraussetzungen auf unseren Bahnanlagen zu schaffen ist in Deutschland kaum möglich.

    Aha.


    Wie reagiert ein Lokführer derzeit denn auf "Einflüsse von außen"?

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    Original geschrieben von khaos
    Wenn du dich wirklich so sehr in der Automatisierung von Lägern auskennt würdest du aber auch wissen das man eben nicht alles automatisieren kann und eben nicht alle Kommissionierer durch Packroboter ersetzen kann.

    Habe ich das denn behauptet? ;) Nicht immer gleich herumschlaumeiern.


    Selbstverständlich kommt es auf die Art der Ware an. Wenn du halbwegs standardisierte Kartons auf Paletten hast, dann kannst du mit Packrobotern arbeiten. Lohnt sich natürlich auch nur dort, wo du ein entsprechendes Volumen und Gleichartigkeit hast.


    Hast du inhomogene Ware, kannst du das vergessen. Dennoch steht die Zahl der Arbeiter an den Komm-Plätzen in keinem Verhältnis zu dem Ameisenhaufen, den du in einem Handlager brauchst. Von der Durchsatzrate und dem Flächenbedarf mal ganz zu schweigen.


    Und als Zwischenform kann man auch Pick by Voice und dergleichen einsetzen. Macht REWE u.a. im größeren Stil, da es hier keinen Sinn macht, eine Stiege Joghurtbecher über die Fördertechnik eiern zu lassen.


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    Auch ist eine Mannschaft von drei Instandhaltern sehr knapp. Bei Doppelschicht ist das einer pro Schicht plus einer für Wartungen/Reparaturen...

    Ähm... Ich sprach selbstverständlich pro Schicht. Wieviel man insgesamt braucht, hängt dann davon ab, wieviel Schichten gefahren werden.


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    Es ist zwar schön das du hier für dich die Rosinen rauspickst, aber es gehört da deutlich mehr dazu, aber das lässt man gern unter den Tisch fallen wenn es nicht der eigenen Argumentation zuträglich ist. :D

    Was hat das mit "Rosinen" zu tun? Niemand hat behauptet, dass die Automatik komplett alleine läuft.
    Nur liegen vom Personalaufwand zwischen einem manuellen Lager und einem HRL/AKL einfach Welten.


    Und darum geht es. Früher hattest du Leute, auf Leitern gestiegen sind. Dann gab es Gabelstapler, mit denen Arbeiter herumgefahren sind. Dann hat man die ersten Hochregallager gebaut, an denen Regalbediengeräte fuhren, auf denen dann nur noch ein Mann saß. Und den hat man schließlich auch wegrationalisiert, da das RBG vom Computer gesteuert um ein Vielfaches schneller und zuverlässiger ist.


    Genau da wird mittel- bis langfristig auch die Reise beim Zugverkehr hingehen.

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    Original geschrieben von mumpel
    Und ich benutze auch Diensttoiletten wenn ich privat unterwegs bin und ganz dringend mal muss.

    Da die "Diensttoiletten" Eigentum deines Arbeitgebers sind, darf er auch bestimmen, wer sie wann benutzen darf.


    Selbstverständlich hat er das Recht, Angestellten außerhalb ihrer Arbeitszeit den Zutritt auf das Betriebsgelände zu verweigern.

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    Original geschrieben von mumpel
    Davon ist die MPU noch lange nicht bestanden. Nur weil jemand lauter einser auf dem Zeugnis hat heisst das noch lange nicht dass er die MPU besteht. Und wer lauter einser hat wird bestimmt kein Zugbegleiter, der wird eher versuchen in die oberen Etagen zu fallen.

    Warum wollen dann so viele Leute Pilot werden? Das Auswahlverfahren ist mörderisch, das mit der 99%-Durchfallquote ist übrigens kein Scherz, es besteht tatsächlich nur 1 von 100 das Auswahlverfahren.


    Die Ausbildung ist ebenfalls sehr anspruchsvoll, und wenn man damit fertig ist, ist man erst einmal über beide Ohren hoch verschuldet.


    Und dem Job selbst hängt zwar ein gewisser Glamour-Faktor an, ist aber in der Praxis dann doch eher hart bis öde.


    Es ist eben immer eine Frage des Geldes. Wenn Piloten nicht so gut bezahlt würden, dann würde sich das kaum jemand antun und statt dessen lieber studieren.



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    Da magst Du Recht haben. Aber dass berechtigt Dich nicht hier solche Beleidigungen zu schreiben. Vielleicht sollte ich doch mal ein paar Bildschirmfotos machen und unserer Rechtsabteilung zur Prüfung vorlegen. Mal schauen was die dazu meinen.

    Dem sehe ich äußerst gelassen gegenüber.
    Für Menschen, die wehrlose Kinder aussetzen, habe ich nur tiefste Verachtung übrig – vor allem, wenn es um eine Bagatelle wie eine Fahrkarte geht. Und nur von diesen Leuten spreche ich.


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    Original geschrieben von mumpel
    Wie alles im Leben hat auch das seine Grenzen. Bei einem Sturm z.B. muss nur ein Baum urplötzlich ins Gleis fallen. Dann ist der Bremsweg zu kurz. Da kann die Elektronik noch so perfekt sein. Bei einem ICE oder einem richtigen Güterzug ist der Bremsweg nunmal sehr lang.

    Ja, und? Der Lokführer wird da genauso wenig bremsen können.

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    Original geschrieben von mumpel
    Glaubt ihr im Ernst dass eine Automatisierung alle Probleme lösen kann? Also bitte hört auf solche unqualifizierten Aussagen zu machen.

    Ach, weißt du... Ich bin u.a. in der Lagerlogistik unterwegs. Ich weiß schon, was mit Automatisierung alles möglich ist.


    Wenn du einmal ein Hochregallager mit mehreren tausend Regalplätzen gesehen hast, das vollständig von einer Mannschaft aus drei Leuten zzgl. Kommissionierer gefahren wird, dann wirst du sicherlich anders denken. Und selbst die Kommissionierer werden immer mehr durch Packroboter ersetzt.

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    Original geschrieben von shelter
    Und jeder Streik befeuert das System mehr, sich nach Alternativen umzuschauen...

    Jepp. Die Fernbusbetreiber reiben sich ja die Hände.


    Wie dämlich kann man sein, denen die Kunden in die Arme zu treiben, statt sie selbst mit einer Service-Offensive zu umgarnen.


    Aber so ist das eben, wenn man sich mit dem eigenen Unternehmen nicht identifiziert, sondern seinen Arbeitgeber als Klassenfeind ansieht.

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Eben. Streiken und einen Klassenkampf anzetteln ist zwar das gute Recht eines jeden, aber man sich das streiken auch leisten können. Dank Globalisierung und (Voll-)Automation werden linke Ideologen und Gewerkschaften da landen wo ihr Platz ist: Auf dem Schutthaufen der Geschichte. :top: Außer dass die wachen doch nochmal aus ihrer Traumwelt auf und machen zeitgemäße Politik für ihre Klientel. Zum Beispiel sich der Zeit anpassen und dafür sorgen das sie auch in Zukunft gebraucht werden. Wenn auch gegebenenfalls in etwas modifizierter Position im Unternehmen. Denn merke: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit....

    Was mich an der Sache immer wieder wundert: Eigentlich sollte es sich doch mittlerweile herumgesprochen haben, dass jeder Versuch, die Marktgesetze auszuhebeln, zum Scheitern verurteilt ist. Deshalb war der Sozialismus ja auch ein so ungemeines Erfolgsmodell.