Sollte sich das bewahrheiten finde ich es irgendwie amüsant, dass Microsoft offensichtlich unterdessen sehr großen Wert auf austauschbaren Akkus und SD-Kartenslot legt. Würde mich freuen, wenn sie das strikt durchhalten würden.
Beiträge von Gag Halfrunt
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Wirklich vergleichen wirst du die Organisationen kaum, da ja jede andere Schwerpunkte hat.
Aber ein guter Anhaltspunkt ist schon einmal das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen: http://www.dzi.de/spenderberatung/
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Original geschrieben von Arminius
Die Streikbereitschaft der GDL-Tf wird sich im Ruhrgebiet wohl jetzt in Grenzen halten. Sie wurden von ihrem Arbeitgeber DB Regio NRW informiert, dass sie zukünftig mehrheitlich überflüssig sind. Die DB hat, wie zu erwarten war bei der Art der Ausschreibung, nicht ein Los des Rhein-Ruhr-Express gewonnen.Da können sich die Lokführer auch bei ihrer Gewerkschaft bedanken.
Hehe... Ironischerweise hat Archie83 ja "echten Wettbewerb" gefordert. Nun, ich würde mal sagen, genau das bedeutet "echter Wettbewerb". Dann könnte die GDL zwar in Ruhe streiken, aber ihre Lokführer wären am Ende des Tages mit ihren überzogenen Forderungen arbeitslos, weil ein Wettbewerber den Zuschlag erhält, der günstiger anbietet.

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Original geschrieben von harlekyn
Stimmt, Platz fuer Bullshit und Schoenfaerberei ist in den 140 Zeichen tatsaechlich nicht.Eher im Gegenteil.
Aber da ich aus vorangegangenen Diskussionen weiß, dass du eher zu Schwarzweißdenke tendierst, in der es kein Platz für Zwischentöne gibt, ist Twitter für dich sicherlich das perfekte Medium.

Ich weiß, dass es das Leben deutlich vereinfacht, wenn man in nur wenigen Schubladen denkt. Aber so einfach mache ich es mir eben nicht.
Mir ist auch klar, dass jede Abwägung und Erörterung einer Problematik, jedes kritische Hinterfragen von den Schubladendenkern sofort als "Schönfärberei" (oder "Bullshit") gewertet wird, weil es ja plötzlich nicht mehr in die Schublade passt. In der Regel wird man dann gleich in die entgegengesetzte Schublade gepackt, getreu dem Motto, das einst George Walker Bush so schön formuliert hat: "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns."
Ich kann jedenfalls gut damit leben, von solchen Leuten in die entgegen gesetzte Schublade gesteckt zu werden. Ich weiß ja, woher es kommt.
ZitatDie kannst du wunderbar via Twitter an den addressieren, der die Aussage getaetigt hat. Und womoeglich gibt's dann eine interessante Diskussion.
Könnte ich sicherlich, aber warum sollte ich das tun? Ich bin doch nicht derjenige, der etwas mitzuteilen hat, also bin ich da auch nicht in der Bringschuld. Ich halte es pragmatisch: Ich lächle einmal über solche Tweets und vergesse sie gleich wieder.
Parolen ohne brauchbare Quellenverweise oder Hintergrundinformationen sind einfach nur Parolen.
Wer ernsthaft etwas mitzuteilen hat, der bedient sich Medien, die einen nicht in der dazu notwendigen Ausführlichkeit begrenzen.
Wer nur als Marktschreier ein paar Meinungsfetzen in die Welt hinaus blasen will, der kommt mit 140 Zeichen wunderbar aus. Denn das schöne dabei ist, dass jeder, der einem widersprechen will, ja auch nur 140 Zeichen dafür hat. Wie praktisch.Frei nach dem alten Sprichwort: Ein Narr kann in 140 Zeichen mehr Unsinn behaupten, als 140 Gelehrte in 140.000 Zeichen widerlegen könnten.
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Twitter ist ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft. In 140 Zeichen kann man keinerlei differenzierten Aussagen treffen, der Platz reicht nur für schwarz und weiß, für Parolen, für Statements.
Niemand interessiert sich für Hintergründe, niemand für die Bedingungen, ob und wann und für wen die Aussage überhaupt zutrifft.
Die allererste Frage, die sich mir da nämlich aufgrängt: Was muss da überhaupt "migriert" werden? Bisher musste ich noch nie ein Windows-Projekt auf eine neue Windows-Version "migrieren".
Es sind in Detailbereichen Anpassungen nötig (z.B. damals mit Einführung des UAC), bzw. man bindet die neuen vom OS zur Verfügung gestellten Schnittstellen ein. -
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Original geschrieben von murmelchen
Das ist richtig. Wenn aber z.B. Organisation A 80% der Spendengelder für die Hilfe verwendet und Organisation B nur 70% dann hat A einen deutlich kleineren oder effizienteren Wasserkopf.Du kannst nicht genau beziffern, ob die 20% bzw. 30% in reine "Selbstverwaltung" (=Wasserkopf) oder eben auf die Hilfsprojekte bezogene Verwaltungsaufgaben fließt.
Je nach dem, welche Art von Hilfe eine Organisation leistet, ist der Verwaltungsanteil höher und niedriger.
Beispiel: Eine Organisation die nur Geld ins Krisengebiet schickt, braucht einen minimalen Verwaltungsapparat.
Eine Organisation, die jedoch Personal, Material und Hilfsgüter selbst ins Krisengebiet schickt, benötigt viele Personen im Hintergrund, die sich um Ausbildung, Logistik, Einkauf, Wartung, usw. kümmert.Von außen betrachtet hätte die zweite Organisation den größeren "Wasserkopf".
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Das ist schwer zu beziffern, denn für effiziente Hilfsprogramme ist auch eine entsprechende Verwaltung nötig. Es reicht ja nicht, einfach nur Geld zu schicken.
Und hier ist es eben nicht leicht auseinander zu dröseln, wieviel des Verwaltungsapparats nun "Wasserkopf" ist und wieviel davon tatsächlich für die Hilfe vor Ort sinnvoll ist.
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Es wird doch vermutlich so laufen wie bisher: Anfang Herbst werden die neuen Geräte vorgestellt, die selbstverständlich Windows 10 enthalten. Tatsächlich verfügbar sind sie dann im November.
Und die Firmware-Updates auf Windows 10 für die anderen Modelle werden sich dann bis April hinziehen.
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Original geschrieben von archie83
Wenn dem so ist, spricht das nur dafür, dass die EVG eben keine Solidargemeinschaft ist. Andere Gewerkschaften halten die Forderungen nämlich nicht für unangemessen. Eigentlich sollte der Zusammenhalt innerhalb einer Gewerkschaft sogar größer sein.Solidarität bedeutet auch, keine Forderungen auf Kosten anderer durchzudrücken.
Ich kenne nicht die Hintergründe dafür, warum die EVG sich diesen angeblichen Misstand nicht schon früher angenommen hat. Ich werfe eben nur die Möglichkeit auf, dass es eben sein kann, dass deren Mitglieder die Forderungen für unangemessen halten und eben nicht im Verhältnis zu den Rechten und Leistungen für andere Angestellte halten.
Das ist ja genau der Knackpunkt bei einer Arbeitnehmervertretung: Es soll gemeinschaftlich für die Interessen gekämpft werden, und eben nicht jeder gegen jeden.
Doch genau das will die GDL erreichen.
ZitatWie soll das gehen?
Genau so, wie du es gerade siehst. Die GDL streikt ja dafür, dass sie eigene TVs auch für andere Berufsgruppen abschließen darf. Wenn sie erst einmal diesen Freibrief hat, dann wird sie weitermachen. Ist doch auch leicht: Mit den "streikfreudigen" Lokführern, die bereitwillig für jede noch so absurde Idee die Arbeit niederlegen, kann man doch die tollsten Dinge erpressen.
Mal völlig an den Haaren herbeigezogen: Wenn Weselsky sich hinstellt, und allen Büroangestellten eine 20-Stunden-Woche verspricht, wenn sie zur GDL kommen, dann wird sich genau dasselbe abspielen, wie jetzt.
ZitatAlso ist es egal, ob für mehr Lohn, mehr Macht oder für den Weltfrieden gestreikt wird.
Richtig.
Wer Forderungen, so gut sie auch immer sein mögen, mit Gewalt gegenüber Unbeteiligten zu erpressen versucht, hat im 21. Jahrhundert nichts verloren.
ZitatWas würde das den Arbeitnehmern nutzen? Nichts! Denn der Arbeitgeber hat das Recht, den Schlichtungsspruch abzulehnen. Das würde sonst in die unternehmerische Freiheit eingreifen.
Zieh mal die Scheuklappen ab. Wer sagt denn, dass dies so bleiben muss? Warum weitet man die Schlichtung nicht aus, installiert regelrecht Schlichtungshöfe, die wie in einer Art Gerichtsverhandlung das Verfahren leiten?
Das Streikrecht ist ein Relikt aus Zeiten der Industrialisierung. Wer mal auf den Kalender geschaut hat, dem sollte auffallen, dass diese Zeiten längst vorbei sind.
ZitatEs geht auch anders. Entweder durch Verbeamtung oder durch echten Wettbewerb. Wenn die DB den SPNV nicht so dominieren würde, gäbe es auch keine flächendeckenden Zugausfälle, sondern in der Regel Alternativangebote der Konkurrenz.
Aus sehr nachvollziehbaren Gründen kann es keinen Wettbewerb auf gleichen Strecken geben, da es nicht möglich ist, Züge mehrerer Gesellschaften parallel fahren zu lassen. Insofern würde dieser Wettbewerb hier nichts nützen.
Und mehr noch: Die Angestellten bei den tatsächlich existierenden anderen Bahngesellschaften würden von den Tarifen bei der Bahn träumen.
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Abwarten, bis es sie tatsächlich gibt.