Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von JMartin
    Einfach der Logik folgend, dass man nichts mehr gut verkauft bekommt (eingebautes Navi), wenn man es an anderer Stelle verschenkt (App).
    Ich weiß, beides kann man nicht gleichwertig nebeneinander stellen. Aber ich als Kunde würde schon deutlich hinterfragen, weshalb ich einen saftigen Aufpreis für ein eingebautes Navi zahlen soll.

    Jemand, der 40.000 Euro aufwärts für ein Auto bezahlt, wird sich gewiss kein Handy ans Armaturenbrett hängen, um es als Navi zu nutzen. Zumal die Vernetzung mit den Bordsystemen bei den integrierten Entertainment-Systemen ein ganz anderes Level hat als ein Handy.


    Zitat

    Oder anders gefragt: Welches Interesse sollten die Autohersteller haben, eine kostenfreie Navi-App anzubieten?

    Datenaggregation. Das ist der einzige Grund, warum solche Systeme kostenfrei angeboten werden.


    Dadurch, dass möglichst viele Menschen das Navi nutzen, wird auch der Anteil höher, der die Datensammel-Option nicht deaktiviert. Dadurch generiert der Hersteller dann u.a. die Verkehrsflussinformationen, die er wiederum an anderer Stelle kommerzialisiert.


    Das gleiche gilt auch für die Datenpflege durch die vielen Smartphone-Benutzer. Denn dort hast du u.a. die Möglichkeit POIs zu bewerten, falsche oder fehlende Einträge zu melden. Das alles kannst du in den On-Board-Systemen vergessen.


    Aber genau diese Informationen helfen dem Kartenanbieter, seine Daten zu verbessern.

    Zitat

    Original geschrieben von HP-owner
    In der Tat, so sieht es aus:


    "(3) Der Rundfunkbeitrag ist monatlich geschuldet. Er ist in der Mitte eines Dreimonatszeitraums für jeweils drei Monate zu leisten."


    Wenn ich monatlich etwas schulde, dann zahle ich monatlich. So einfach ist das nun mal.

    Offensichtlich nicht. Jetzt ist das schon ganz einfach dort erklärt, aber du scheinst es immer noch nicht begriffen zu haben.


    Die Zahlungsweise ist klar: Drei Monate, Mitte des Zeitraums. Ganz einfach.


    Dass du den Betrag monatlich schuldest, bedeutet nichts anderes, als dass bei der Berechnung immer ein voller Monat zugrunde gelegt wird, auch wenn du erst Mitte des Monats zahlungspflichtig wirst oder deine Zahlungspflicht endet.


    Bestes Beispiel ist die KFZ-Steuer. Die schuldest du pro Tag, der das Fahrzeug angemeldet ist, musst sie jedoch jährlich und im Voraus bezahlen.

    Hat aber immerhin einen gewissen Unterhaltungswert. ;)


    Was ich daran besonders amüsant finde: Diejenigen, die mit allen Mitteln zu tricksen und zu bescheißen versuchen, beschweren sich anschließend am lautesten darüber, wenn sie damit nicht durchkommen.


    Die Menge derer, die unverschuldet Probleme mit dem Beitragsservice haben, dürfte sich vermutlich auf dem selben Niveau wie bei anderen Unternehmen bewegen, wo Menschen arbeiten und daher Fehler gemacht werden.


    Ich bin seit Jahren angemeldet, das Geld wird vom Konto abgebucht, und ich hatte noch nie irgend ein Problem mit dem Laden. Irgendwann, als es noch die GEZ war, kamen Schreiben an die Adresse meiner Eltern, dass ich mich anmelden möge. Kurz das Formular ausgefüllt, dass ich (an meiner tatsächlichen Wohnadresse) angemeldet bin nebst Nummer – fertig.


    Was soll das auch? Ich bin Bürger in diesem Land, ich profitiere von seinen vielen Annehmlichkeiten, also muss ich mich auch an die Regeln halten. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann versuche ich es zu ändern.
    Aber es ist ja einfacher, laut herumzuschreien und "stolz" auf seine absurden Verweigerungsmaßnahmen zu sein. Dann kann man auch schön mit dem Finger auf "die da oben" zeigen, und sich als armes Opfer stilisieren.


    Denn der Weg, über den man wirklich etwas erreicht, ist ja viel mühsamer und der Ausgang ungewiss. Kein Wunder, dass die Schreihälse der Republik diesen Weg scheuen. Mehr noch: Ihr Weg ist ja von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das gilt als Garantie, sich dann als Märtyrer in Szene setzen zu können. ;)

    Mechanische Kontaktstellen haben einen höheren Widerstand als ein durchgehender Leiter. Durch Alterung, Oxidation, Schmutz, usw. kann sich dieser Widerstand noch erhöhen.


    Hast du zufällig einen elektrischen Raclette-Grill, einen Heizlüfter oder irgend ein anderes Gerät mit Verbrauch im Kilowatt-Bereich, das über einen längeren Zeitraum betrieben wird? Mach selbst den Test und fasse nach einer längeren Betriebsdauer dessen Stecker und insbesondere die Klingen an. Die sind warm, wenn nicht sogar heiß, das Kabel selbst hingegen nicht oder deutlich weniger.

    Ihr könnt es drehen und wenden, wie ihr wollt. "Abgrundtief dumm" ist es, durch die eigene Starrsinnigkeit in Zahlungsverzug zugeraten und sich dann noch dreist darüber zu beschweren, dass es "Geldverschwendung" sei, wenn man deshalb angemahnt wird.


    Wie naiv – um es mal höflich auszudrücken – muss man eigentlich sein, dass man allen Ernstes annimmt, mit solchen selbst erzeugten Schikanen irgend etwas zu erreichen, außer dass es für alle teurer wird?


    Auch wenn ich mich wiederhole: Wenn der "Kollege" die nötigen Eier hätte, dann würde er sich politisch engagieren, um dieses in seinen Augen so verhasste System zu ändern. Er könnte sich zumindest an den demokratisch legitimierten Abgeordneten seines Landkreises wenden.


    Alles andere, seien es infantile Sprüche auf dem Überweisungsträger, die Stückelung der Beiträge oder was auch immer, zeugt doch einfach nur davon, dass derjenige offensichtlich zu wenig Hirn hat, um zu begreifen, was Demokratie ist.

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    Original geschrieben von ElChefe
    Quatsch. Die Buchungen erfolgen vollautomatisch anhand des Verwendungszwecks.

    Ein gewisser Anteil der Buchungen kann nicht automatisch zugeordnet werden, was dann in Handarbeit passieren muss. Das verursacht erhebliche Kosten.


    100% automatisieren kannst du nur, wenn du selber das Geld einziehst. Genau deshalb ist das ja bei vielen Unternehmen und Behörden die bevorzugte Zahlungsweise.

    Kannste aber auch nur machen, wenn sich die Beträge nicht ändern.


    Nebenbei: Fehlbuchungen in absurder Höhe können dir auch ganz ohne Lastschrift passieren. Mir hat vor ein paar Jahren mal meine eigene Bank Geld vom Konto "geklaut", weil der Sachbearbeiter im Callcenter beim Erfassen einer manuellen Überweisung sich in der Kontonummer vertan hat.


    Und eine Lastschrift kann ohnehin praktisch jeder von deinem Konto einziehen, ob du nun einen Auftrag erteilt hast oder nicht. Ein Bekannter von mir hat einen kleinen Gewerbebetrieb, da passiert das alle naselang, dass mal wieder irgend ein Handyvertrag mit seiner Kontonummer abgeschlossen wird.