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Original geschrieben von Timba69
Gag:
Langsam wird auch hier wieder langweilig:
Stimmt. Ist echt langweilig, wenn dir keiner zustimmt, gell? 
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Darum geht es hier nicht. Dir (wieder mal) zur Erklärung:
Es ist egal, wie viele (private) Anbieter es dafür gibt, alle basieren auf Freiwilligkeit, das ist bei den Mautbrücken und dem damit verbundenen halbstaatlichen System anders.
Du wirst als Besitzer eines Mobilfunktelefons nicht gefragt, ob du möchtest, dass die Netzdaten für solche Auswertungen verwendet werden.
Ist also genau dasselbe.
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Ist das dein Ernst? Dir ist schon der Unterschied zwischen einem Bundesweit automatisierten System, das grundsätzlich alles erfassen kann, und sehr, sehr, sehr punktuell durchgeführten Kontrollen durch Menschen klar, oder?
Ja, schon. Warum fragst du?
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Falls nicht: Bei den Zählungen durch Bürger wird nur punktuell ein Datum erhoben, nämlich die Anzahl pro Minute.
Sag bloß! Echt?
Nur so als Tipp: Es werden auch Verkehrszählungen durchgeführt, bei der die Autofahrer angehalten und nach ihrer Strecke befragt werden. Ist aber sehr, sehr aufwändig, weshalb man es nur selten macht.
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Wenn dass das gleiche wäre: Warum kauft die Privatwirtschaft dann nicht Daten von Zählungen durch Menschen? Eben. Weil das einzige wichtige Datum für die Verkehrslenkung, nämlich die Zählung der Anzahl an selektierten Punkten, überhaupt(!) nicht interessiert.
Siehe oben. Solche Auswertungen werden tatsächlich durchgeführt, sind aber sehr aufwändig und daher sehr teuer.
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Es reicht aber für den Staat, deine so hoch gehaltene Verkehrslenkung zu steuern.
Nö. Für ein vernünftiges Verkehrskonzept ist die Information wichtig, woher das Fahrzeug kam und wohin es will.
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Nein. Damit kann man nur sagen, dass gerade die Straße dicht ist, aber nicht warum.
Doch genau darum geht es.
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Nein. Aufgabe des Staates ist es nicht, durch Daten der Bürger Geld zu machen. Punkt.

Das ist ja mal geil. Du weißt aber schon, wer dieser "Staat" ist, oder?
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Lesen hilft.
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Üblicherweise? Nun, das ist bei der Maut nicht so, dass hat man(n) bei den Ermittlungen zu den diversen Kriminalfällen gesehen, wo Mautdaten zu gezielten Ermittlungen genutzt wurden sollten, da sie individualisiert sind ; nix Datengruppen. Das einzige, was daran gehindert hat, war ein Gesetz. Genau dieses soll geändert werden.
Also bisweilen sind deine Antworten wirklich amüsant.
Da bisher die Mautdaten nicht zu statistischen Zwecken genutzt werden, findet selbstverständlich auch keine Aufbereitung und Anonymisierung statt. Denn momentan werden sie ja ausschließlich dazu genutzt, den LKW-Betreibern Rechnungen zu schicken. 
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Sagt dir der Name Thilo Weichert irgend etwas? Das wäre nur einer von vielen, die in dem Bereich sehr engagiert sind.
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Darum geht es nicht. Das Kennzeichen, Typ des Fahrzueges, etc. vorliegen können, steht außer Frage. Was noch auf den Bildern zu erkennen ist, weiß kein Mensch. Wieder falsche Metaebene. Es geht um die AUSWERTUNG.

Du bist echt klasse... Es geht überhaupt nicht um die Mautbrücken. Die sind einzig für die Kontrolle da. Die Daten, um die es hier geht, stammen von den OBUs und den Maut-Terminals. Genau diese Informationen möchte man anonymisiert zu statistischen Zwecken zur Verfügung stellen.
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Kleiner Hinweis dazu: So eine Disskusion wurde schon einmal geführt, hinsichtlich der IP-Adressen. Das Ergebnis ist bekannt. Falls dir nicht, kleiner Quote:
Ich lach mich scheckig... Thema verfehlt, setzen 6.
Toll Collect erfasst über die OBUs oder die Maut-Terminals die Strecken der LKW-Fahrer, um ihnen anhand der gefahrenen Kilometer eine Rechnung zu schicken. Ohne Datenspeicherung ist das nicht möglich. Und diese Daten müssen zur Beweissicherung bei Widersprüchen auch gespeichert bleiben.
Diese Daten sollen anonymisiert und aufbereitet verwendet werden können.