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Original geschrieben von Felsen2000
Und wie hätte das genau funktioniert? Hab´s jetzt händisch gemacht; aber mal so für´s nächste mal....
Bei der Erstinstallation dein Microsoft-Konto auswählen und die entsprechende Frage nach der Wiederherstellung der Konfiguration mit "Ja" beantworten.
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Das hat nichts mit Rassismus (im Sinne von Fremdenhass) zu tun, sondern mit Klischees.
Denn ansonsten müsste man es ja auch als "Rassismus" bezeichnen, wenn im Fernsehen ein ALG2-Empfänger mit Jogginghose und verflecktem Unterhemd vorm Fernseher dargestellt wird.
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Original geschrieben von handyman1981
Vielleicht hast du sogar recht 
Es wurde auch nur von enormen "Standzeiten" gesprochen.
Kann natürlich sein,dass es sich dabei um die "Crew" und nicht die "Maschine" an sich handelt. 
Ja, genau so ist es. Die Maschinen sind möglichst rund um die Uhr im Einsatz, es werden nur die Crews ausgetauscht – und das möglichst an deren jeweiligen Homebase, um das Personal eben auch effizient einzusetzen. Dementsprechend fliegt i.d.R. dieselbe Crew das Flugzeug wieder zurück zum Ursprungsflughafen. Sie werden i.d.R. nur dann am Zielflughafen getauscht, wenn dies die Dienstzeiten entsprechen gebieten. Dann übernimmt dort eine andere Crew und die erste fliegt dann am nächsten Tag zurück und löst dabei wiederum eine andere Crew ab, und so fort.
Vor Dienstantritt hat ein Pilot alle Zeit der Welt, sich um seine "menschlichen Bedürfnisse" zu kümmern. Aber wenn er wieder gleich zurück fällt, dann hat er eben nicht Pause, wenn das Flugzeug am Gate steht, sondern er muss ja wieder den Rückflug vorbereiten. Dass da nicht immer Zeit für den Gang auf die Toilette drin ist, lässt sich nachvollziehen.
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Original geschrieben von handyman1981
Erkläre doch mal bitte die 500-600 Flugstunden im Jahr,wenn die Maschine deiner Ansicht nach von Flughafen zu Flughafen düst mit minimalen Standzeiten am Boden? 
WIE OFT DENN NOCH???
Der Dienst beginnt und endet in der Regel in der Homebase. Wenn die FRA ist, dann fliegt die Crew z.B. morgens nach Barcelona und direkt wieder zurück. Dann übernimmt die nächste Crew das Flugzeug.
Natürlich kann es dann Tage dauern, bis der Pilot dann wieder seinen nächsten Dienst antritt. So kommen die geringen Flugstunden zusammen. Aber selbst wenn es einen Monat dauert, bis er das nächste Mal fliegt, ändert es nichts daran, dass es auf der Kurzstrecke keine zweite Crew gibt, die am Zielflughafen übernimmt. Es fliegen dieselben Leute wieder zurück.
Und das findet eben in dem kurzen Takt statt. Die Lufthansa hat nicht die Kohle, einen A320 stunden- oder tagelang irgendwo auf dem Rollfeld herumstehen zu lassen.
Nur auf der Langstrecke werden die abgelöst und fliegen dann erst am nächsten Tag zurück.
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Original geschrieben von handyman1981
Wie kommt es dann zu 500-600 Flugstunden im Jahr?
Oder meinst du die Piloten machen vor dem Betreten der Maschine kein Briefing,keinen Aussencheck der Maschine und Co?
Oder hat der Copilot L. mit 630 Flugstunden in 18 Monaten in Teilzeit gearbeitet. 
Tja,für mich war das auch etwas komisch entspricht aber der Piloten-Realtät! 
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Hä?
Was hat das damit zu tun, dass das Flugzeug minimale Standzeiten hat. So lange der Vogel am Boden ist, kostet er nur Geld.
Auf der Kurzstrecke gibt es keine Reservecrew, die am Zieflughafen die des Hinflugs ablöst, sondern die fliegen den Vogel nach dem Auftanken und Reinigen wieder zurück.
Wenn sie dann in ihrer Homebase angekommen sind, dann endet ihr Dienst und die nächste Crew übernimmt die Maschine.
Dann können sie stundenlang aufs Klo gehen. Und wann der Pilot dann wieder das nächste Mal eingesetzt wird, hat doch überhaupt nichts damit zu tun.
Selbst wenn er dann eine Woche am Boden ist, nützt ihm das nix, wenn er es in den 45 Minuten am Zielflughafen nicht schafft, zwischendurch auszutreten.
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Original geschrieben von handyman1981
Oder wozu wird die strikte 2 Personenregel woanders schon angewendet?
Aus rein psychologischen Gründen, um die Passagiere zu beruhigen. Nicht mehr und nicht weniger.
Denn die 2-Personenregel ändert nicht daran, dass die Tür geöffnet wird oder dass ein ausgebildeter Pilot alleine im Cockpit ist. Die Purserette kann ihm nicht wirklich helfen – und hat übrigens in einer Notfallsituation andere Aufgaben.
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Zudem:
-jedes öffnen der Tür erhöht die Terrorgefahr!
-die Piloten sind zu Zweit im Cockpit,um auch unmittelbar im Ernstfall zusammen reagieren zu können
Ja, das würde bedeuten, dass die Piloten niemals das Cockpit verlassen dürften. Hat aber nichts mit der 2-Personenregel zu tun, bei der ein Besatzungsmitglied ins Cockpit gehen muss, wenn einer der Piloten raus geht.
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Hast du das Video vergessen,indem sich der Pilot selbst ausgesperrt hat und der andere alleine eine Notlandung machen musste.
Nein, da ich es nicht kenne. Inwiefern hätte da eine Stewardess im Cockpit irgend etwas an der Situation geändert?
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Original geschrieben von handyman1981
Die Standzeiten bei der Kurzstrecke sind enorm;etwas abgeschwächt bei der Mittelstrecke,aber bei weitem nicht mit der Langstrecke zu vergleichen.
So ergeben sich durchschnittliche Werte von 500-600 Flugstunden im Jahr für diese Piloten.
Von "minimal" kann also keine Rede sein. 
Äh...? Du willst mich auf den Arm nehmen, oder?
Ein typischer Kurzstreckenflug sieht so aus: Morgens von Frankfurt nach Barcelona, dort 45 Minuten Aufenthalt, und wieder zurück nach FRA.
Es geht nicht um die Zeit in FRA bis zum nächsten Tag. Da kann der Pilot sich zu Hause sogar in die Badewanne legen. Aber in den 45 Minuten, die er in Barcelona ist, muss es eben schnell gehen.
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So gibt mal wieder ein paar Häppchen an Neuigkeiten:
- Die Lufthansa hat Andreas L. einer psychologischen Untersuchung unterziehen lassen. Er wurde demnach für flugtauglich erklärt, allerdings mit diesem ominösen Zusatz "SIC", der auf eine chronische Erkrankung hinweist.
- Dieser Zusatz findet sich in seiner Fluglizenz, aber nicht im Tauglichkeitszeugnis
- Germanwings hatte angeblich keine Informationen darüber erhalten. Ob sie diese erhalten müssen, kann ich nicht beurteilen.
- Die von L. aufgesuchten Ärzte attestieren ihm eine "abgeklungene, schwere depressive Episode", jedoch ohne selbst- und fremdgefährdung
http://www.spiegel.de/panorama…untersucht-a-1026714.html
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Original geschrieben von mws55
Werden sie denn durchsucht?
Wann warst das letzte Mal an einem Flughafen? :eek:
Die Crew – inkl. Piloten – müssen wie alle anderen durch den Security Check.
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Original geschrieben von handyman1981
Wieso muss ein Captain aufgrund von enormen Standzeiten am Boden bei der Kurz- und Mittelstrecke so oft (mehrmals lt. Bericht) das Cockpit verlassen wegen eines Toilettengangs und den hier benannten Copiloten L. alleine lassen und das 10 Km vom Boden entfernt?
Woher hast du das mit den "enormen Standzeiten"? Gerade in der Kurzstrecke ist die Aufenthaltsdauer am Zielflughafen minimal. Da auch Piloten irgendwann essen und trinken müssen, bleibt es nicht aus, dass sie auch mal auf die Toilette müssen.
Da die Zeit zwischen Landung und dem nächsten Abflug eben nicht "enorm" ist und die Piloten währenddessen ja keine Freizeit haben, sondern den nächsten Flug vorbereiten müssen, ist es absolut verständlich, dass dann auch mal keine Zeit für den Toilettengang ist.
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Dies sollte doch die absolute Ausnahme darstellen,zudem bei jedem öffnen der Cockpittür die Gefahr eines Terroranschlags zunimmt und natürlich die der hier bekannten Tragödie.
Ähm, eher dies sollte die absolute Ausnahme darstellen.
Ich finde es ziemlich befremdlich, dass man ab sofort jeden Piloten unter den Generalverdacht stellt, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, sobald er alleine ist.