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UMTS würde ich allein wegen der Gedenksekunde vorm Hochschalten auf H+ nicht LTE vorziehen. Dazu kommt der deutlich geringere Ping bei LTE. Viellicht ist das für dich nicht relevant, aber ich finde es durchaus sehr angenehm, da es sich selbst im Zug bei Geschwindigkeiten über 120 kmh fast wie WLAN anfühlt. Damit wären wir beim dritten Punkt, das LTE wesentlich besser mit Geräten, die sich gerade schnell bewegen, zurechtkommt. Ohne SRAN würde heute bestimmt noch weniger UMTS gebaut werden als jetzt.
Aber GSM wird sicherlich noch einige Zeit aktiv bleiben wegen M2M, was es bei UMTS in dem Sinne nicht gibt. Allein M2M mit vielen nicht UMTS-/LTE-fähigen Modulen spricht meiner Meinung nach schon dafür, es bei 900 Mhz erstmal so zu lassen wie es derzeit ist.
Was Smartphones angeht ist LTE mittlerweile auch in der unteren Preisklasse angekommen, man kann doch nicht ewig an UMTS festhalten, vor allem wenn man etwas besseres hat. Das beste wird wohl sein, wenn sich alle drei auf ein gemeinsames Abschaltungsdatum für UMTS einigen. Alternativ zumindest die Telekom und Vodafone. So verhindert man eine massive Kundenbewegung weil sich einige Leute plötzlich im GSM-Netz wiederfinden. Das ganze braucht ja auch noch nicht morgen passieren, aber innerhalb der nächsten fünf Jahre könnte man das schon überdenken.
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Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Denke so schnell wird LTE nicht voll Smartphonetauglich. Denke auch Ende 2016 wird es wohl hoechstens 5-8 Smartphones geben die VoLTE koennen und hoechstens 15-20 LTE Roamingnetze.
Bis wirklich >80% der Leute Smartphones verwenden die VoLTE koenne und es >150 LTE Roamingpartner in >60 Ländern gibt wird es noch mindestnes fuenf Jahre dauern, wahrscheinlich sogar noch etwas laenger.
Und bis dahin brauchen wir UMTS.
Und fuer LTE ist ja auf 700 / 800 / 1800 / 2600 / 3500 MHz genug Platz das man die 900 / 2100 MHz Frequenzen vorwiegend fuer UMTS einsetzen kann.
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Du immer mit deinen UMTS. UMTS ist alt, UMTS ist lahm und UMTS lohnt heute nicht mehr. Für Geräte ohne VoLTE gibt's GSM900 und fertig, den Rest kann man für LTE nutzen. 2100 kann ja noch ein paar Jahre für UMTS genutzt werden. UMTS... Was für eine Verschwendung. Du kommst immer mit Argumenten wie Roamingverträgen, die überhaupt keinen Sinn machen weil sich das im Laufe der Zeit regeln wird. Aber vermutlich wolltest du auch kein UMTS, sondern GSM so um 2002 rum.
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Re: Unrealisierte Standorte in der Karte 
Zitat
Original geschrieben von telcafe
Und darüber bin ich sehr froh, denn diese vor ewigen Zeiten genehmigten Standorte zeigen endlich, wo schon lange mit weiteren Mobilfunkstationen zu rechnen ist. Zudem können genau diese Orte nun schnell wieder interessant werden, wenn man bedenkt, dass die Netzbetreiber im Zuge der Frequenzversteigerung verpflichtet werden, "Funklöcher" zu schließen und den Datenverkehr quasi flächendeckend auszubauen.
Andererseits fehlen aber teilweise auch alte Einträge von Sendern die heute wohl nicht mehr genutzt werden, wie z.B. bei einer Kirche, die hier vor einigen Jahren noch einen Eintrag hatte. Bei anderen Kirchen sind die Einträge immer noch vorhanden.
Selbst die Einträge von Sendern, die nicht mehr stehen (hat immer noch eine Bescheinigung von 2005, muss um 2009 rum abgebaut worden sein) auch noch sichtbar.
Ob man die Planungen für Sender, die teilweise nicht mal mit Datum eingetragen sind, noch wieder hervorkramt bezweifle ich. Eigentlich haben alle Netzbetreiber im Umkreis von 2 km um diese Sender herum einen stehen. Die Planungen müsste man heute wohl nochmal von vorne aufrollen, höchstens hätte man schon eine Liste mit "kooperationswilligen" Grundstückseigentümern.
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Hier sind die nicht realisierten Standorte noch in der Karte eingetragen. Außerdem sind immer noch die ganzen anderen Funkanlagen, die vorher nicht sichtbar waren, sichtbar.
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Abgesehen davon, wird sich das in Zukunft sicherlich auch weiterentwickeln. UMTS großflächig auszubauen wird sich wohl nicht unbedingt lohnen, so ein Ausbau erfolgt auch nicht über Nacht. Abgesehen davon bleibt immer das Problem mit den M2M-Modulen, die häufig nur GSM unterstützen. Hier wird sich wohl kein Netzbetreiber als erster die Blöße geben wollen und GSM zurückbauen.
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So auf Anhieb ist da hier wieder einiges dabei:
- weiterhin Meppen 2G/3G/4G 800
- neu Dalum 4G 800
- neu Haren Wesuwe 3 G
- neu Meppen Versen 3 G (hängt nicht mit Wesuwe zusammen, dazwischen existiert eine Ausbauhinweislücke)
- neu Oldenburg 4G 800, tlw. 2G
Wenn sie so weiter machen, schaffen sie es vllt., dass in der Grobkarte hier in der Region alles mindestens lila ist. 
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An anderen Orten klappt der Wechsel (im Standby oder wenn gerade versucht wird über LTE Daten zu versenden, das Handy aber schon zu weit weg ist) von LTE auf UMTS problemlos. Bei Anrufen ist es an anderen Orten so, dass es sofort vom LTE- ins UMTS-Netz geht und danach direkt zurück (ich würde fast sagen in weniger als einer Sekunde).
Hier geht es aber nicht um Anrufe sondern darum, dass im Haus die LTE-Verbindung schnell abreißt und das Telefon dann erstmal lange in einer schwachen GSM-Zelle rumdümpelt bevor es wieder zu UMTS wechselt. Dann verbessert sich irgendwann die Empfangssituation hinsichtlich LTE und das Spielchen geht von vorne los.
Letzte Tage waren hier wohl mindestens zwei UMTS-Stationen für mehr als 12 Stunden down und seitdem hat sich das Problem noch verschlimmert. An anderen Orten habe ich dieses Verhalten nicht oder nur selten. (In Oldenburg kenne ich z.B. auch einen Abschnitt auf einer Wohnstraße wo es erst ins GSM-Netz geht, aber nicht so lange wie hier). Hier kommt es mir so vor, als wäre einfach nicht vorgesehen, dass ich überhaupt noch LTE empfange, obwohl es sogar als Outdoor-Versorgung in der Netmap (die auch mal wieder aktualisiert werden könnte) drin ist.
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Bringt es eigentlich etwas, den Support von Vodafone wegen fehlender Handover von LTE zu UMTS zu benachrichtigen?
Ich habe hier die Situation, dass ich in einer Stadt lebe, in der zwei UMTS-Masten ohne LTE stehen und um die Stadt herum 3-4 LTE-Stationen. Dazu habe ich ein wohl sehr empfangsfreudiges Handy (Lumia 930), wenn es um LTE800 geht.
Im Haus kommt es öfter vor, dass das schwache LTE-Signal abreißt und das Telefon erstmal ins GSM-Netz wechselt anstatt ins gut empfangbare UMTS-Netz. Das finde ich etwas nervig. Aufgefallen ist mir dieses Verhalten seitdem in ca. 5,5 km Luftlinie eine Station mit LTE aufgerüstet wurde.
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Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Carrier Aggregation bringt garnicht viel.
Ob jetzt 100 User LTE 700/800/1800 nutzen oder 10 User LTE700, 40 User LTE800 und 50 User LTE1800 macht nicht viel Unterschied.
Naja, die Last wird eben besser auf die Nutzer verteilt. Gerade bei 700 + 800 dürfte sich das positiv bemerkbar machen gegenüber riesigen Einzelzellen, in denen die 700er nur die Nutzen würden, die die 800er nicht mehr empfangen.
Was ich ärgerlich an den ganzen neuen Frequenzen finde ist, dass es sicherlich wieder viele Jahre dauert, bis die Bahn ihre Repeater umrüstet. Im ic habe ich zum Beispiel öfter statt guten LTE800 wie im RE EDGE. So langsam wollten die doch Loslegen mit Repeatern, die auch 800/2100 unterstützen.
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Das Nokia 3310 war auch mal sehr verbreitet, deswegen setzt man heute aber trotzdem nicht mehr voll auf GSM und vernachlässigt neuere Technologien. Ich finde deine Argumentation gegen LTE und pro UMTS langsam schon etwas nervig. Das du es einfach nicht einsehen willst, dass LTE mehr Zukunft hat als UMTS.
Von der Geschwindigkeit her bringt UMTS bei gleicher Frequenzbandbreite doch keine Vorteile gegenüber LTE. Gerade in großen Zellen mit 800/900 dürfte aber jedes Mbit/s zählen.
5-8 Mbit/s sind zwar zum Surfen ausreichend, zum Download von zum Beispiel Musik (ein ganzes Album) aber fast schon wieder zu langsam. Auch das Streaming von HD-Videos wird mit dieser Bandbreite unter Umständen wackelig.. Die Bandbreite sinkt ja auch nochmal deutlich wenn man sich bewegt, wie es in einem Zug oder Auto der Fall ist. Der Erfolg der Telekom ist doch ein Beleg dafür, dass die Leute bereit sind für Qualität zu zahlen. Bei den anderen beiden steigert sich die Netzqualität in der nächsten Zeit sicher weiter. Bei O2 ist es das Roaming beziehungsweise die Netzzusammenlegung und bei Vodafone die Netzmodernisierung.