ZitatOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
Ich würde nicht erwarten, dass in jedem Dorfgebäude an jedem beliebigen Platz ein mobiles Gerät mit internem LTE-Modem zu betreiben ist.
Für eine DSL-Ersatzversorgung reichte es m.E. durchaus, wenn ein am geeigneten Ort platzierter Router mit LTE-Stick Empfang hat, an den die heimischen Geräte per WLAN angebunden sind - bei DSL existiert in der Regel je Wohneinheit für das Signal auch nur ein einziger Übergabepunkt, der nicht einmal variierbar ist. Selbst das Erfordernis einer Außenantenne hielte ich für vertretbar.
Das erscheint mir auch am sinnvollsten, auch von den Tarifen, außer man bekommt zum Beispiel einen günstigen Taif mit 5GB/5€ fürs Tablet. Ansonsten eventuell ein LTE-Modem ggf. mit Außenantenne auf den Dachboden und im Haus dann WLAN-APs mit LAN am Modem, dass ebenfalls als Router fungiert, angebunden. Von den LTE-Sticks fürs Notebook sollte man nun auch nicht zu viel erwarten, besonders, wenn es sich vielleicht um einen Desktop handelt und der Stick an der Rückseite des PCs steckt.
Die Idee, mehrere Frequenzen zu nutzen, halte ich aber auch für sinnvoll, so lange die Anbindung stimmt, selbst wenn die Funkmasten im nächstgrößeren Ort, der über DSL/Kabel verfügt stehen und von den 1800/2600 im fraglichen Dorf nichts mehr ankommt, kann es Sinn machen weil die Geräte im größeren Ort sich dann eher ins 1800/2600er Netz einbuchen und so Last aus dem 800er Netz nehmen.
Aber Internet über Funk wird wohl erstmal teuer bleiben, weil die Nachfrage da ist und ansonsten die Bandbreiten schnell einbrechen würden. Zeitgemäß ist es aber sicherlich nicht aber wohl auch kaum veränderbar, wenn niemand das Geld in die Hand nehmen will, um diese Orte über irgendein Kabel vernünftig versorgen will.