Beiträge von _IO_LIB

    Mir als Nutzer ist es aber schon fast egal, ob mir Vodafone 10 Mbits oder T-Com 50 Mbits liefern, das macht am Smartphone eh keinen Unterschied, wichtiger ist da für mich die Abdeckung.
    Ideal wäre wohl eine ausländische Karte, die am besten LTE-Roaming in mehrere Netzen unterstützt und ein Smartphone mit einer Software, in der man Netzwahl-Prioritäten eingeben kann, dann wäre es wohl so:
    1. Telekom LTE1800
    2. Vodafone LTE2600 & 800
    3. Telekom LTE800
    4. Telekom & Vodafone UMTS
    5. o2+ UMTS


    Aber ich finde die Situation schon schade, man hat wieder den Fall, dass man wenigen Nutzern eine hohe Bandbreite anbietet. Gerade LTE800 wäre ansonsten doch super geeignet, um GSM900 zu ergänzen, denn UMTS hat natürlich (bei jeden Anbieter) in verwinkelten Gassen und Kellern schon hin und wieder Probleme. Ich bin zwar abgesehen vom DataComfort Free Vodafone-Kunde, und deren EDGE läuft nicht immer ganz so rund, aber auch bei der Telekom finde ich EDGE einfach nicht mehr zeitgemäß. Gefühlt ist das EDGE der Telekom auch nicht schneller als EDGE bei Vodafone am gleichen Standort in einer Großstadt, nur dass ich bei Vodafone mein Handy erst au 2G stellen muss, damit ich EDGE habe. ;)


    Ich halte es einfach für eine Fehlplanung, nun schon massig Sender runterzudrehen, ohne dass die Verdichtung schon erfolgt ist. Dank Stellmotoren sollte der Downtilt sich doch mit mehreren Mausklicks ändern lassen, wenn man denn endlich erweitert hat.


    EDIT: Übrigens, die Base-Kunden, die ich kenne, sind recht zufrieden. (Mal sehen, ob sie das bei o2+ auch noch sind :( )

    Ernsthaft? Zwei Jahre warten um zu sehen, wie es dann ist? Wozu, wenn man weggehen kann, geht man vom Anbieter weg, gerade von der Telekom kann man ja in alle Richtungen gehen, teurer geht es ja nicht. Ich halte von der aktuellen Strategie nichts, indoor-EDGE bringt doch nichts und sollte gerade in Städten nicht zeitgemäß sein.

    Zitat

    Original geschrieben von GigaTom
    Nürnberg Nord: weitestgehend kein H+ mehr verfügbar, nur noch H.


    Passt zwar nicht so ganz hier rein, aber von Vodafone kenne ich es so, dass immer H angezeigt wird, und sobald Daten fließen, geht's auf H+. Warum bleibt man nicht dauerhaft bei H+? Manche Netze schalten ja sogar auf normales UMTS (3G) zurück (Telekom, wenn ich mich recht an meinen Data Comfort Free erinnere).

    Ich kann mir auch vorstellen, dass es gerade in kleineren Städten, in denen o2 nur GSM anbietet, erstmal schlechter für die E+-Kunden wird, wenn ein gegenseitiges Roaming kommt. Ich möchte mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber das UMTS-Netz von E+ dürfte deutlich größer sein, als das LTE- und UMTS-Netz von o2 zusammen. Natürlich mag es auch Orte geben, an denen es andersherum ist (gerade bei LTE denkbar, da o2 LTE800 hat) aber bundesweit gesehen, dürften vor allem die o2-Kunden profitieren. Die Netzabdeckung von o2 UMTS/LTE ist einfach nur lächerlich im Vergleich zu den zwei großen, nur E+ kann da noch mitreden bei UMTS.


    Mich würde es nicht wundern, wenn o2 die ein oder andere NodeB von E+ abbaut und die Leute dann mit prächtigen GSM dastehen.

    Ich sehe das nicht unbedingt vorteilhaft, wenn SIMs irgendwann nur noch virtuell sind. Das wird es wohl schwieriger machen, eine SIM abwechselnd in verschiedenen Geräten zu nutzen.


    Und wie wird es wohl mit der Sicherheit aus? mTAN ist ja beispielsweise noch sicher, sofern das Phone sicher ist. Dann braucht jemand aber theoretisch nur meine SIM downloaden und schon kann er mTANs für mich empfangen oder Anrufe auf meine Rechnung tätigen. Außerdem muss dafür erstmal ein Standard gefunden werden, der verbindlich ist. Die Nano SIM war ja auch so eine Erfindung von Apple, die nun nach und nach von anderen Herstellern aufgegriffen wird.


    Zum Thema Reparatur möchte ich noch einwerfen, dass wenn die eSIM, wie eine normale SIM, unberührt von einem Hardware-Reset des Telefons bleibt, man die SIM theoretisch aus der Hand gibt, wenn man das Telefon zur Reparatur einschickt.


    Ob die Netzbetreiber daran interessiert sind? So können sie ja zum Beispiel noch 25€ für eine neue SIM verlangen. Dafür könnten sie dann aber ja jede virtuelle und reale SIM, die zu einem Vertrag gehört, als Multi-SIM laufen lassen und dafür kassieren.


    Beim Lumia 930 fällt es mir schon schwer, zu verstehen, warum es eine Nano braucht, bei einem Phablet wie dem 1520 noch mehr. Es ist schon etwas nervig, mit den unterschiedlichen Größen. Und was soll quasi eine Blanko-SIM, die im iPad zu einer Betreibersim wird, bringen, wenn sie genauso groß ist? Welchen Vorteil hat der Kunde? Aber da es von Apple kommt, wird der Absatz ja eh wieder rekordverdächtig sein.

    In Ostfriesland scheint EDGE zu funktionieren, im Emsland ist hingegen noch recht viel GPRS. In Oldenburg, wo LTE und UMTS verfügbar ist, lässt sich mit EDGE sogar relativ angenehm surfen.


    BTW: Ich habe teilweise das Gefühl, dass bei niedrigen Speedtests, dass Surfen doch deutlich flüssiger läuft, als der Speedtest aussagt. Habe sämtliche Komprimierungen auf maximale Qualität gestellt und DataSense aus. Einzig in wirklich vollen Zellen hakt es, aber beim Ladeverhalten von Websites merke ich keinen großen Unterschied zwischen DSL mit 11,5k und UMTS mit 7k.

    Ich frage mich nur, ob sich diese Strategie nicht irgendwann böse rächt, ich würde auch indoor Empfang (und damit meine ich nicht EDGE bzw. GSM) haben wollen. Und wie schon gesagt, EDGE wird ja relativ schnell lahm, wenn das GSM-Netz voll ist.


    Wenn ich hier so mitlese, bekomme ich den Eindruck, dass die Telekom ein super Netz für Speedtests hat, aber in der Realität es doch deutliche Nachteile gibt.