Beiträge von _IO_LIB

    Ich habe gestern in Papenburg mal drei Speedtests im LTE-Netz, aus dem fahrenden Zug heraus, gemacht, ich weiß jedoch nicht genau, um was für eine Frequenz es sich handelt, zumindest bei dem Test mit 8 MBits Upload sollt es aber 2,6 Ghz sein, oder? Mein Tarif riegelt auch bei 42 Mbits ab, die Peaks gehen aber auch mal weit über 50 Mbits.


    Kurz nach dem Bahnhof in Richtung süden


    wenig weiter südlich


    Zwischen Papenburg und Aschendorf, Empfang eher schwach.

    Die Reichweite kommt hier auch nicht an die beworbenen 10 km heran, was aber bestimmt auch nicht gewünscht ist, wenn das Netz irgendwann verdichtet wird. Es lohnt sich aber trotzdem, weiter als UMTS reicht es alle mal und auch bei schwachem Empfang fließen noch Daten. Unschlagbar ist es natürlich in der Pampa, wenn gar kein UMTS ausgebaut ist, LTE aber schon.


    GSM ist wohl das am besten ausgebaute Netz, von daher wird dort der Empfang wohl meistens besser sein.


    Welche Gründe kann es eigentlich für LTE2600 in der Pampa geben? Hin und wieder sieht man das ja beim Klick auf Dörfer als Ausbauhinweis.

    Ich finde es schon komisch, dass man in Papenburg sehr viel LTE2600 gebaut hat, quasi für die ganze Stadt steht in der Karte auch noch der Hinweis, dass 2G, 3G, 4G800 und 4G2600 ausgebaut wird. Selbst im Zug fällt man selten unter 2/5 Balken LTE, der Speed ist sehr gut, es fühlt sich an wie ein WLAN.
    http://www.noz.de/lokales/pape…unkstationen-in-papenburg


    Bei meinen Eltern (nicht direkt LTE-versorgt) wurde nun in ein paar km Entfernung wohl noch ein LTE-Sender angestellt, zumindest gibt es auf dem Grundstück nun teilweise 1-2 Balken LTE, der Empfang ist aber wirklich schlecht, geht manchmal auch auf 0 Balken runter, so das die Datenraten eher bei 5 MBits liegen. Ich habe so langsam die Vermutung, dass Vodafone plant, die Autobahn 31 im LTE-only-Mode befahrbar zu machen. :) Das Signal wird wohl auch wieder aus der Richtung kommen.


    Neu entdeckt habe ich auch LTE bei Kluse (KBS 395, zwischen Lathen und Dörpen in der Umgebung des Bahnübergangs B70). Das könnte vom Sender im Gewerbegebiet an der B70, nördlich vom BÜ, kommen.


    Kann es sein, dass die Ausbauinformationen geupdatet wurden, dabei die Karte aber nicht aktualisiert wurde und abgeschlossene Pläne nicht rausgenommen wurden?

    In Oldenburg gibt es glaube ich relativ viel LTE2600, Papenburg auch, aber mein Tarif lässt nur 42 MBits zu, die über LTE bei guten Empfang dort aber auch häufiger erreicht werden. In Gebäuden wird es dann aber doch manchmal knapp, so dass man auf HSPA oder EDGE zurückfällt. Das GSM-Netz scheint aber ziemlich leer zu sein, das surfen ist für Vodafone EDGE sehr angenehm. ;)


    Meiner Meinung nach sollten sie zuerst UMTS-Zellen, die nur ausgelastet sind weil die Anbindung schlecht ist, besser anbinden und LTE zuerst dort bauen, wo entweder kein UMTS verfügbar ist oder das UMTS-Netz dicht ist. Geil wäre LTE800 an jeder GSM900-Station und LTE2600 an jeder UMTS- und GSM1800-Station, also hätten die meisten Stationen dann wohl LTE800/2600, UMTS und GSM, aber das wird wohl ein Wunschdenken bleiben.


    Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass mein Handy für ausgehende Gespräche, sofern möglich, nicht mehr zu GSM sondern zu UMTS wechselt. Der Wechsel zurück geht dabei auch sehr schnell. Das Gespräch ist zu Ende und schon nutzt man wieder LTE. Sonst ist es häufiger ins GSM-Netz gegangen für Gespräche, hat dann etwas mit EDGE gewartet und ist dann nach einigen Sekunden bis zwei Minuten wieder zu LTE gewechselt.

    Wenn ich mir Niedersachsen anschaue, trifft es meiner Meinung nach wenig am besten, nicht zu vergleichen mit den anderen dreien. Wenn das UMTS-Netz von Eplus in seiner aktuellen Größe dazu kommen würde, wäre O2 interessant. Bei UMTS ist Eplus deutlich besser aufgestellt als O2 in Niedersachsen, wenn es auch mal raus aus den Städten geht.


    BTW: Für Osnabrück ist laut Karte bei Vodafone ein Ausbau von 3G und 4G (800 und 2600 Mhz) geplant.

    Ich bin zwar erst Mitte 20, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass Gewerbetreibende in der Regel über eine Festnetznummer verfügen sollten. Eine Handynummer mag für einzelne Betriebe, wie zum Beispiel Schlüsseldienste oder zum Beispiel Notdienstnummern von Hausmeisterdiensten gut sein und dort auch durchaus permanente Erreichbarkeit signalisieren, aber bei anderen Handwerkern wie beispielsweise Elektrikern finde ich es einfach komisch. Wie eine Homepage in Comic Sans. Es sagt nichts über die Qualität aus, ist aber irgendwie unbehaglich. Wenn man anruft, weiß man auch nicht, ob man gerade stört.


    Eine Festnetznummer signalisiert meiner Meinung nach Seriosität, auch wenn sie nicht ortsgebunden ist. Ich kann nicht genau sagen warum, aber mir ist eine Festnetznummer lieber.


    Außerdem ist eine Festnetznummer wohl für niemanden (ausgenommen Leute mit Flats für ein bestimmtes Mobilnetz) teurer zu erreichen als eine Handynummer. Demgegenüber steht, dass die Minute von einem Festnetzanschluss zu einem Handy schnell mal 18 Cent kosten kann.


    Mein Fazit ist, dass eine Mobilfunknummer nur genutzt werden sollte, wenn Gründe, die es erforderlich machen, wie die Flexibilität von Notdiensten, dafür sprechen. Ich selber habe 3 Festnetznummern (2x Internetanschluss (komplett ungenutzt), 1x Vodafone Zuhause Option) und nutze diese Nummer öfter für wichtige Dinge. Außerdem ist es praktisch für Leute, die billiger ins Festnetz telefonieren als zu Vodafone. Bin ich nicht im Zuhausebereich, landen sie auf der Mailbox und ich kann dank Allnetflat kostenlos zurückrufen. Mit dieser Lösung bin ich zufrieden. Abgesehen davon, habe ich mir eine super Adresse für den Zuhausebereich rausgesucht. :)


    (durch die ausschließliche Verwendung von Mobilfunk sind Mehrwertnummern tabu)

    Müssten die Datenraten über Richtfunk nicht mittlerweile sowieso ausreichen, um auch einen voll ausgebauten Standort (LTE800+2600, UMTS, GSM) vernünftig anzubinden?
    Außerdem müsste Richtfunk bei Stromausfällen, die durch die Batterien abgefangen werden doch deutlich sicherer sein, bei Glasfasern könnte unterwegs ja ein Repeater sein, der nicht über eine USV verfügt.
    Theoretisch müssten sich Mobilfunkanlagen doch auch über das TV-Kabel anbinden lassen, wenn man das Routing effizient gestaltet und für die entsprechenden Router einige Frequenzen im Kabel reserviert. Wenn ich über WLAN Tethering (UMTS) am Windows PC meinen Kabelrouter anpinge, lande ich bei Pings unter 70 ms, wobei die Laufzeit zum ersten Hop nach dem Handy, der pingbar ist, 55 ms beträgt. Stellenweise wäre es bestimmt eine Verbesserung, wenn man eine BTS anstatt mit 7,2 MBits wie eine SuperSignal über einen regulären Internetanschluss anbinden könnte. Die Pings lassen sich vielleicht noch mit einer statisch gerouteten VPN-Verbindung und QoS reduzieren.


    Generell habe ich aber beim Surfen über Tethering das Gefühl, dass die Bandbreiten wesentlich höher sind als in Speedtests gemessen. Speedtests liefern zwar keine 3 Mbits, aber gefühlt ist es deutlich schneller (bei abgeschalteter Kompression) als ein DSL 3000 Anschluss.


    Vodafone ist meiner Meinung nach übrigens gut beraten, wenn sie ihre Intervalle, in denen neue Netzabdeckungskarten veröffentlichen, verkürzen und so zeigen, was sie leisten.