Beiträge von Spitzkühler


    Sehe ich das richtig, dass die drei Mint-Varianten im Prinzip gleich sind und sich lediglich in der Optik unterscheiden, ich mich aber dennoch vorab auf eine festlegen sollte, um nicht bei einem Wechsel wieder von vorn anfangen zu muessen?


    Die meisten genutzten Programme gibt's ja auch fuer Linux (und somit auch Mint?) - LibreOffice, Thunderbird, LibreFox, KeePass, Signal... PDF finde ich sicher auch noch was (derzeit Sumatra, leider nicht zum Bearbeiten), lediglich IrfanView und CorelDraw werden mir schmerzlich fehlen :(

    Von der Software her, sind die Mintversionen gleich.
    Was unterschiedlich ist, sind die Programme womit das System eingestellt wird, windowslike würde ich das jetzt mal als Systemsteuerung benennen. Da hat jede Desktopumgebung ihre eigene. Sowie unterschiedliche Datei- u. Fenstermanager. Und unterschiedliche Elemente in der Leiste.
    Die Konfigurierbarkeit der Leisten unterscheidet sich auch etwas.
    Cinnamon verlangt unbedingt eine 3d Grafikkarte, ansonsten läuft es im Rendering Modus, welcher sich als rechenintensiver darstellt als normal. Man überfordert damit noch zusätzlich betagte (dedizierte) Grafik u. deren CPU.

    Mint bringt bspw. samba mit. Ist für Datenaustausch mit (Win) Rechnern bzw. im Netzwerk nützlich. Im Netzwerk geht natürlich auch ftp. ftp per Dateimanager, was der Windowsexplorer nicht kann.
    Mint hat auch von Haus aus Java (OpenJDK) welches für manche Programme benötigt wird als Laufzeitumgebung. Bspw. Programm TV Browser, kl. Spiele. Bei Debian musst das alles händisch nachinstallieren.

    Windowsprogramme und deren etwaigen Alternativen für Linux mit Links, findet man bspw. dort: https://www.linuxalt.com/
    Es gibt nicht zwingend für alles Alternativen. Bei CAD Programmen mit 3d Druckern wirds schwer.
    Im privaten Bereich findet man aber schon Alternativen.
    Pdfs lassen sich mit dem in der Distri enthaltenen Reader betrachten, xreader bei Mint, für KDE Okular, usw. Zum bearbeiten nehme ich Master PDF Editor 4.3.8.9. Neuere Versionen sind nicht mehr kostenfrei.
    Das reicht sicher erst mal....


    Hast du/habt ihr dann noch eine Empfehlung für den Laptop-Betrieb (bedeutend jünger ^^)? Da muss ich aber Win... drauflassen. Also Parallelinstall. ....... ist sowas mittlerweile ausgereift?

    Dualboot ist schon lange ausgereift...

    Für Laptops die jünger sind, im Dualboot laufen sollen, würde ich dir wenn du Anfänger bist Linux Mint empfehlen. Und bevor du loslegst, klären ob jener im msdos oder uefi Mode läuft. Sieht man in Windows unter Systeminformation bzw. im UEFI (also das neuere BIOS). Neuere Rechner sollten besser eine Partitionstabelle in gpt haben.
    Eine iso auf Stick gebracht kann man von Windows entweder mit rufus oder auch mit ventoy bewerkstelligen.
    Mint hat den Vorteil, dass da schon das wesentlichste was man so brauchen kann drauf ist. Und auch alle Browser im .deb Format installierbar sind, im Gegensatz zu Ubuntu, wo Firefox nur noch als snap (Ubuntu spez. abgeschotteter Paketinstaller) installierbar ist.
    Von Bürosoftware über Multimedia bishin zu Anwendungssoftware für verschiedene Zwecke, vieles schon da.
    Mint hat eine s.g. Anwendungsverwaltung. Jene ist für Anfänger besser geeignet (man kann damit auch Flatpak - ähnlich snap, nur für alle Distris offen) Sofware installieren, als bspw. mittels Synaptic, welches auch ein grafisches Softwareinstall Programm ist. Vorteil von Flatpaks ist, oft neuere Programme als in den Repos der Distri.
    Ich nutze das allerdings nicht.
    Darüber hinaus hat Mint eine Treiberverwaltung, jene deckt in der Regel benötigte Treiber ab für den Rechner, insofern nicht all zu exotisch oder "zu modern für Linux". Viele Treiber sind jedoch schon im Kernel vorhanden, auch die für amd gpus bspw. Gilt generell für den Linuxkernel, egal welche Distri.
    Mint gibts in drei unterschiedlichen Desktops (Cinnamon, Mate, XFCE), wobei Cinnamon vom Entwickler Clem dessen eigner Desktop darstellt.
    Es ist realtiv gut anwender- u. benutzerfreundlich.

    Debian ist sehr gut, keine Frage. Der stable Zweig mit "etwas abgehangener Software", dafür stabil und zuverlässig. Die beiden anderen Zweige sind nichts für Anfänger, da man schon wissen sollte wie man dahin kommt oder sich im Fehler behelfen kann (testing, sid). Wobei auch Debian für Server mein Favorit wäre.
    Selbst nutze ich Debian stable mit KDE als Desktop auf produktiven Systemen und einiges aus den Backports, aber auch mal mint oder andere Distris auf Zweit-u. Drittlaptops, mit und ohne Dualboot mit Windows.
    Solltest du dich für Debian interessieren, schadet es nicht, sich darüber zuvor etwas zu belesen. Um so dann bspw. mittels Liveinstaller (meist nur 600-700 MB groß) zu installieren. Debian gibts natürlich auch als Live Distri mit Installer, ist etwas gewöhnungsbedürfig im Vergleich zu Mint oder auch Clamares als Installer.

    Kannst ja mal verschiedene Distris live testen: https://distrosea.com/de/

    - als Server frisst die alte Möhre zu viel Strom
    - als normaler Rechner sicher zu leistungsschwach
    - Kenntnisse mit Linux sind...?
    - am besten verschrotten das Teil. Da habe ich schon jüngeres Gerät zum Wertstoffhof gebracht.

    Außerdem ist Ubuntu, abgesehen von deren eigenen Marotten, nix für extreme Oldis.
    Wenn überhaupt, dann besser Distris wie Antix, Puppy Linux verwenden oder ggf. MX Linux bishin zu Q4OS, sprich mit schlankem Desktop. Welche deinen Oldi nicht überlasten. Am besten distrowatch.com mal nutzen.
    Browser eher Palemoon o. Seamonkey usw.
    Wenn man denkt, Linux kann man alles vorsetzen, ist derjenige auf dem Holzweg. Stichwort nvidia treiber, falls erforderlich, jene wurden für altes Geraffel bei den meisten Distris aus den Repos entfernt. Ergo Nouveau. Auch sollte die cpu verschiedene flags beherrschen, damit es keine Probleme gibt. Bspw. mit Videos oder im Browser.
    Zu finden im Terminal bei Befehl (Livedistri vom Stick booten - und dann im Terminal testen)
    cat /proc/cpuinfo
    Viel Glück - wirst es brauchen.

    Spaß macht das so als im Alltag genutzt nicht. Bestenfalls der "aha-Effekt" da irgend etwas drauf bekommen zu haben.

    @hansi01, bei Waipu kannst du keinen Free Tarif buchen!
    Nur kostenpflichtige Angebote kannste buchen, nach 1 Monat kündigen (wenn kein Laufzeitangebot wahrgenommen) und erst dann bist du im kostenlosen Free Tarif. Direkt gehts nicht zu buchen. Und dieser Free ist dann mittels verschiedener apps nicht nutzbar, meist nur im Browser. Ok, waipu TV app über Kodi ist eine Ausnahme u. funzt im Free.
    Bei O2 TV/alt/neu - keine Ahnung.

    Also wer bar zahlen möchte, soll es doch weiter tun können. Ich halte davon niemanden ab. Warum auch?
    Ich selbst mache es auch so. Rund 90 % aller täglichen Zahlungen erfolgen bar. Außer Abbuchungen.
    Bargeldabhebungen sind bei mir im monatl. Preis inbegriffen, meine Sparkasse mit Schalter und Bankautomat sind rund 300 m entfernt.
    Und alle Händler in der Nähe bevorzugen wie ich Bares. Wozu soll ich daran freiwillig etwas ändern? Weil andere es machen? Manchen Herdentrieb folgen wollend? Dafür bin ich nicht gemacht. Ob alle Händler unbar anbieten, weiß ich nicht mal. Kommt ab und zu vor, dass sie ausschließlich Bares wollen..
    Außerdem habe ich immer 4 stellige Barbeträge, so dass wenn es mal kein Geld gäbe am Automaten, es für mich weiter geht.
    Und ist mal Strom + Internet weg, bzw. mal wieder die Dienstleistungen für Unbarzahlungen, stört mich das nicht. Am Wochenmarkt vorne störts eh keinen.
    So denn...

    Bei dem Anbieter weiß man als Privatkunde halt nicht, was er demnächst machen wird.
    Anfangs hieß es Sept. 22, dass alle Kunden weg sollen mit kostenlosem Account (Starter Tarif).
    Davon nahm man im Mai 2023 wieder Abstand, kündigte jedoch manchen auf merkwürdige Art und Weise in der Folge.
    Und jetzt scheinbar offiziell "alles raus was keine Miete zahlt/Umsatz bringt".
    Hätte ich dort noch mir wichtige Nummern, würde ich sie raus portieren.
    Seit Mai 24 bin ich weg, als exSimquadrat Kunde. Hatte von 2019 bis Schluss die kleine D-Flat für 4,95€/Monat.
    Den Anschluss wollten auch keine mir nahe stehende Personen haben. Die anzeigbare Festnetznummer vom Handy aus, "zieht" heute nicht mehr. Und als "Portierungsmatratze" brauchte ich es nicht.

    Die Zeit mit Sipgate war sicher für manche Privatkunden spannend, aber alles geht mal zu Ende, nix hat ewig Bestand.
    Ende Gelände.

    tian, da bin ich ganz bei dir, nur habe ich es noch so im Hinterkopf, dass O2 direkt nur noch Hardware mittels My Handy abwickelt, sprich nicht extra subventioniert.
    Von daher können, Zitat: "eine teure Zugabe bei Vertragsabschluss" nur von Drittanbietern (Händler Provider) kommen.
    Und jener wird sich dann sicher an dich (also den Besteller/Auftraggeber) wenden, wenn aufgrund Vertragskündigung seitens O2, dessen Provison und damit zugrunde liegende Geschäftsmodel wegbricht.

    Und das ist genau jenes, was mich immer stärker ankotzt. Egal wohin man bei wem schaut: Das lesen müssen von zich Sternchentexten, AGB + sonstigen "Hinweisen", die im eigentlichen Sinn großspuriges plakatives Marketinggeschwafel durch die Hintertür ganz oder teilweise außer Kraft setzen.
    Sollen sie lieber gleich sagen/schreiben, nein unlimited gibts bei uns nicht. Nur dagegen haben die Anbieter etwas, weil der Vertrieb rebelliert bei ehrlichen und einfachen Angaben....