4er Abi könnte man aber immerhin als "er/sie hat es zumindest versucht und bis zum Ende durchgekämpt" positiv werten.
1er Mittlere Reife könnte man sich fragen: "Hat er/se zu grosse Selbstzweifel und zu wenig Selbstvertrauen um nicht weigsten (Fach)abi und Bachelor zu versuchen?" oder "Kommt er/sie aus einem so armen Elternhaus das er/sie sich die Oberstufe nicht leisten konnte und die Ausbildungsvergütung und das frühe Gehalt so dringend brauchte?"
Deine "Sorgen" möchte ich haben....
Schaue dich doch mal um, es fehlen u.a. vor allem Handwerker, Verkäufer, Fahrer öffentl. Verkehrsmittel, usw. Und da braucht nicht jeder ein Abi dazu.
Nicht nur CEO, Ärzte, Anwälte, Richter, Angestellte im gehobenen öffentl. Dienst, Programmierer/Netzwerker, usw. Berufe, bei jenen Abi Voraussetzung ist, da anschließendes mehrjähriges Studium.
Besser ein guter Facharbeiter, Verkäufer, Polizist, Feuerwehrmann, usw., als ein schlechter Angestellter mit Abi. Der sich zu höhren berufen fühlt und deswegen nur schlechte Leistungen im Beruf zeigt.
Ein Klemptnermeister hier, hatte seinerzeit Leute mit Abi, auch Abbrecher, angestellt. Hat es jedoch wieder gelassen. Vor allem, wenn du solche hast, die bei jeder Sache erstmal eine "Diskussion" vom Zaun brechen.
Nur sollte es immer dabei bleiben: "Schuster bleib bei deinem Leisten".
Will meinen, den Bildungsweg wählen, der den geistigen Fähigkeiten im Zusammenhang mit handwerklichen Geschick, Fähigkeiten und Wünschen eher entspricht.
Und klar werden dabei auch finanzielle Aspekte eine Rolle spielen. Wenn ich ins Handwek gehe, fehlen mir durch Abi 2 oder 3 Jahre, wo ich ohne Abi schon Geld verdient hätte. Den Meister kann man nach paar Jahren Gesellenzeit machen. Man kann nicht gleich wenn man Geselle ist, Meister werden wollen. Da muss man erstmal paar Jahre "ackern", sich dabei Wissen und Fähigkeiten aneignen und dann Meister werden.
"Lehrjahre sind keine Herrenjahre". Sollte man nie vergessen. Wozu ich auch die Studienjahre zähle.