Beiträge von Stromae

    1. Du vergleichst Birnen mit Äpfel.

    2. Es gab pro LAC meistens ein BSC und die passen in einen kleinen Schaltschrank, nehmen also nicht viel Platz weg und brauchen keine spezielle Anbindung.

    3. Ist das 1&1 Netz kein klassisches ORAN Netz

    Ich verstehe das, aber zum Beispiel Vodafone bindet teilweise Standorte doch per Starlink oder auch mal KOAX an oder liege ich falsch?

    Mobilfunksender werden nicht per DOCSIS (KabelNetz bzw Koax) angebunden sondern dort wo Vodafone sein eigenes DOCSIS Netz ausgebaut hat stehen am Straßenrand eben auch DOCSIS Schaltschränke welche wiederum per Glasfaser ans Backbone angebunden sind und diese Glasfaser werden auch verwendet um Mobilfunksender anzubinden.

    Es gibt sehr vereinzelt Sender die per Starlink angebunden sind, dabei handelt es sich aber in der Regel um Ausnahmen wenn gar nichts anderes möglich ist oder temporäre Sender da Starlink gar nicht genug Bandbreite liefert für einen regulären LTE oder sogar 5G Sender. Selbst für GSM + B20 (3 Sektoren) wäre Starlink je nach Uhrzeit schon zu langsam.


    Theoretisch könnte ich einen Mobilfunksender auch mit einem GPON/XGPON Anschluss anbinden, aber aus mehreren Gründen macht man das in der Praxis nicht, auch weil die Geschwindigkeit nicht garantiert werden kann und man nicht mehr die Kontrolle über die eigenen Daten hat.

    Und neben den Privatanschlüssen gibt es noch gewerbliche bzw. haben sie für später vorgesehen.

    Trotzdem sind es anderer Technologien.

    Ich sag auch nicht das es dort keine passende Glasfaser für 1&1 gibt sondern nur das dies unabhängig von Anschlüssen der Deutschen Glasfaser ist, die eben Endkunden Anschlüsse für Privatkunden und Gewerbe über GPON anbieten und keine Backbone Glasfaser.

    Nicht umsonst nutzt Deutsche Glasfaser zur Anbindung Ihrer Glasfaser Hubs das Backbone von Vodafone und Gasline.

    D.h. der Glasfaserausbau läuft generell in zwei oder mehr Strängen? Von Flensburg bis Garmisch Partenkirchen? Ich hätte gedacht es gibt wie bei anderen Technologien Hubs. Eine gemeinsame Leitung für die großen Strecken mit der geeigneten Technologie und dann für die letzten Kilometer splitte ich das auf. Dann ist Glasfaser ja ziemlich unpraktisch, wenn man das nicht so einfach bündeln und trennen kann.


    Es ist einfach so das Glasfaseranschlüsse für Endkunden nicht für das Anbinden von Mobilfunksender zu gebrauchen sind.

    Ich binde ein Glasfaser Hub ja auch nicht mit einem 5G Router an.


    Es gibt eben unterschiedliche Netzte, welche sich immer weiter aufsplitten, vom Backbone bis zum Endkunden.

    Vergleichbar mit Straßen, es beginnt mit der Autobahn und endet in einer Nebenstraße mit 30er Zone, und bei Glasfaser ist es genau so, es gibt die Strecken mit massig Bandbreite die Backbone mit Backbone verbinden und diese werden halt auch immer kleiner bis man irgendwann beim Anschluss für Endkunden landet der noch ein paar Gbit schafft.

    PS. Vielleicht liegt es daran, dass dieser Stadtteil von Dt. Glasfaser mit Glasfaser ausgebaut wurde und 1&1 aufgrund der Kooperation da vermutlich sehr einfach einen Anschluss bekommt

    Ein GPON Glasfaser Anschluss ist generell nicht für die Anbindung von Mobilfunksender geeignet! Außerdem wäre GPON auch viel zu langsam.

    Dafür verwendet man Singlemode-Faser 10GBASE-LW (G.652.D oder G.657.A1/A2) und gerade 1&1 ist ja auf geringe Latenz angewiesen.

    24,99€ ist aktuell so das günstigste für den 100Mbits Anschluss, eventuell noch eine Fritzbox kostenlos zu Leihe dazu und bei Bedarf TV Connect kostenlos dazu.

    Den 250er bekommt man meistens für 30€-32€

    Warum ist das schlimm? So wird die Problematik mit dem Peering bei der Telekom seitens o2 umgegangen...

    Da bist du aber falsch informiert!

    Dann hätte o2 L2-BSA buchen müssen so wie Vodafone und 1&1, dann kommen die Daten gar nicht erst mit dem Telekom Kernnetz in Berührung.


    Layer 2 im OSI-Modell = Datenverbindungsschicht (Data Link Layer)

    Der Zugang erfolgt nahe am physikalischen Netz, also direkt auf Ethernet-Ebene.

    Der Vorleistungsnehmer (z. B. 1&1 oder VF) erhält quasi eine virtuelle Leitung vom Kundenanschluss bis zu seinem eigenen Backbone.

    Übergabe an den Provider durch 899 BNGs der Telekom verteilt in ganz Deutschland


    Layer 3 = Netzwerkschicht (IP-Ebene)

    Der Netzbetreiber (Telekom) übernimmt Routing, IP-Adressvergabe und Netzsteuerung.

    Der Vorleistungsnehmer bekommt nur IP-Dienste übergeben – quasi „Internet-Fertigdienst“.

    Übergabe an 12 Punkten in Deutschland.