Golem halt, im Endeffekt steht in dem Artikel nur Nonsens.
Liberty Global hat sicherlich Vodafone ein Angebot gemacht um entweder Ihre 50% zu verkaufen oder die 50% von Vodafone zu kaufen.
So ein Joint Venture ist irgendwann hinderlich für Liberty Global weil es erschwert den ganzen Laden an den Höchstbietenden zu verkaufen weil man ja immer noch den Partner an der Hacke hat.
Liberty Global bzw John Malone ist ja nicht umsonst dafür bekannt, Kabelnetzbetreiber aufzukaufen, die Schulden für den Kauf auf die gekaufte Firma umzuschreiben, jeglicher Gewinn wird aus dem Unternehmen gezogen und es wird nur das aller aller nötigste investiert. Nach einigen Jahren wenn der Markt gerade gut steht und die Firma gute zahlen schreibt wird das ganze Konstrukt mit hohem Gewinn wieder verkauft.
Genau so hat man es in Deutschland doch auch mit Kabel BW, ish und iesy gemacht. Da der Konzern die hohen Kredite die für den eigenen kauf notwendig waren abzahlen musste blieb kein Gewinn für Investitionen übrig und wenn was übrig blieb wurde es als Lizenzkosten an LG abgeführt. Vodafone hat Jahre gebraucht, bzw ist man immer noch dabei, den Investitionsstau aufzuholen.
Bei Kabel Deutschland war es aber nicht besser die waren im Besitzt eines Kapitalinvestors der mit Gewinn verkaufen wollte und nicht Geld investieren. In der Zeit wurde auch viel Pfusch gebaut welcher von Vodafone oft sehr teuer und über lange Zeit wieder beseitigt werden musste .