Wobei ich denke das man dafür kaum ein ganzes Hochhaus braucht sondern wahrscheinlich der Dachboden und ggf. die Hälfte vom obersten Stockwert völlig reicht, vielleicht auch noch ein ein kleiner Teil vom Keller für die Glasfaseranbindung. Aber so können die Gebäude dann ja ganz nomal genutzt werden.
Natürlich nutzt man dafür nur einen teil des Kellers, Freifläche auf dem Dach (wenn tragfähig) oder andere Technikräume.
Was die MSC betrifft ist es wahrscheinlich eh so das nur ein Teil der MSC wirklich unbemannt in Telekom Vermittlungsstellen, Industriehallen oder Wohn-Hochhäusern steht. Der andere Teile der MSC ist wohl an den Regionalstandorten der Netzbetreiber, wo auch echte Mitarbeiter von Vertrieb bis Netzplanung, arbeiten. Und diese Standorte lassen sich dann ja eh nicht geheim halten.
Bei BSC/RNC hies es ja mal das man die nur für GSM und UMTS braucht, aber bei 4G und 5G eh nicht mehr, und sie trotz Weiterbetrieb der GSM und/ode UMTS Netze direkt zu den MSC bzw. heutzutage eigentlich MSS wandern sollen.
Was früher das BSC gemacht hat, kann heute die eNodeB, das BSC an sich ist weg gefallen, genau so das RNC.
Ressourcenmanagement, Handover-Management, Power Control, Funkzellen-Konfiguration ist alles in die eNodeB gewandert und läuft dort vollautomatisch ohne zutun.
Dafür gibt es heute noch das Evolved Packet Core (EPC) mit seinen ganzen Komponenten wie MME, SGW, PGW und so weiter, davon gibt es nur noch wenige zur Ausfallsicherheit verteilt in Deutschland und diese haben die vielen verteilten MSC ersetzt.
Was es aber immer noch gibt sind große Richtfunksammler, und die gibt es bei allen 3 Netzbetreiber, entweder wie du schon geschrieben hast an irgendwelchen Türmen, oft aber auch auf Hochhäuser, auf Bergen oder ähnlichem. Wichtig ist nur eine möglichst gute Glasfaser Anbindung vor Ort.