Ich kann doch treu, romantisch und einfühlsam sein und trotzdem in erster Linie an mich denken.
Das sind irgendwie Dinge, die nicht zusammengehören. Wenn ich in einer Beziehung bin, dann bin ich ja nicht in erster Linie in der Beziehung, um den anderen glücklich zu machen, sondern ich bin diese Beziehung eingegangen, damit es mir gut geht. Natürlich will ich, dass es dem anderen gut geht, aber das nur, damit ich in der Beziehung glücklich bin. Versteht ihr, wie ich das meine?! Man macht alles aus Egoismus. Wenn ich einer alten Frau die heruntergefallene Einkaufstüte hochhebe, dann mache ich das nicht in erster Linie, um ihr zu helfen, ich mache das, um mein Gewissen zu stärken und ich mache das, um mich gut zu fühlen.
Und was sind bitte "Frauen mit Altlasten"? Frauen mit Erfahrung? Frauen, die nicht mehr Jungfrau sind? Frauen, die von nem Kerl schon mal sitzengelassen wurden? Schreib doch gleich, dass dir nur "junges Frischfleisch" ins Bett kommt und du von Sex vor der Ehe nichts hälst... 
Ich glaube nicht, dass man generell von einem Werteverlust in der heutigen Gesellschaft sprechen sollte, wenn es um Liebe geht. Es ist einfach so, dass der Mensch andere Werte schafft, ohne die alten weiterhin zu stärken. Aber verloren sind sie meiner Meinung nach nicht. Jeder will doch einen ehrlichen, treuen, liebevollen Partner. Aber in diesem Thread sprechen wir doch in erster Linie von dem bisschen Spass zwischendurch. Und wenn ich jemanden nur ein paar Stunden erkenne (Mann achte auf das Wortspiel;)), dann kann dieser jemand rein theoretisch total dumm, ungebildet, unehrlich, untreu, eifersüchtig etc. sein. Dieser jemand muss sich dann Gedanken machen, was er für ein Mensch ist und nicht ich muss mir Gedanken machen, was er für einer ist. Frauen werden da sofort als Schlampe angestempelt und Männer sind die armen Dummen, die nichts gegen ihren Trieb unternehmen konnten....
Ein bisschen viel durcheinander, aber ich denke, ihr versteht, was ich meine.
Gruß
Mekong