Beiträge von NoIdea

    Diese 350 Liter kosten derzeit 17.500 Euro."


    https://www.tagesschau.de/wirt…nner-aus-e-fuels-101.html

    Willst du unserem lieben Federvieh Konkurrenz machen?

    Zitat aus dem Artikel; "Doch die Entwicklung läuft. In der Zukunft könnten E-Fuels günstiger werden als normaler Treibstoff, so Experte Ueckerdt

    Der eigentliche Knackpunkt ist eher:

    "Die Forscher haben in ihrer Analyse auch ein Szenario durchgespielt, in dem sie davon ausgingen, dass sich E-Fuels ähnlich entwickeln wie einst Photovoltaik - die ist in Sachen Energie-Technologien bisher der Wachstumschampion von 40 bis 70 Prozent pro Jahr. Doch selbst dann würde es nur für die Hälfte der unverzichtbaren Nachfrage reichen."

    Wer E-Fuel im Auto fahren will sollte also nicht in den Urlaub fliegen und nichts aus China bestellen ;)

    Und E-Fules brauchen Solarzellen oder Windenergie zur Energiegewinnung (in südlicheren Regionen geht ggf. auch Solarthermie), das konkuriert wieder mit der allgemeinen Stromerzeugung.

    Um Co2 neutral produzierten Wasserstoff wirds auch ein Hauen und Stechen geben.

    So wie Xi und Putin die letzten Wochen auf "beste Freunde" machten, erwarte ich davon genau gar nichts. Xi steht und stand, von der ganz leisen Kritik an Russlands nuklearen Drohgebärden mal abgesehen, fest an der Seite des Kreml.

    Er hält sich Putin als Schoßhündchen. China bekommt billige Energie und Rohstoffe, Putin bekommt ein paar warme Worte und ein bisschen große internationale Bühne.

    Da kann ich Dir die Interviews mit Prof. Fichtner empfehlen. Wenn Du hörst, was man prozesstechnisch alles braucht, um die paar Literchen für historische Porsche zu gewinnen, stellst Du Dir solche Fragen nicht mehr.

    Es gibt trotzdem Firmen die die mehr Kapazität planen als für ein paar alte Porsche gebraucht wird.

    Für Passagier- und Frachtlugzeuge gibt es jedenfalls nicht wirklich realistische CO2 neutrale Alternativen, und bei Preisen von 10€ pro Liter wird das schwierig, von daher wirds spannend was bei entsprechender Skalierung an Herstgellungskosten herauskommt.

    Richtig, das sehe ich auch so. Ich will den erforderlichen Zuwachs an Strombedarf durch die PKW nochmal verdeutlichen: ausgehend von den genannten 30 Prozent auf 15 Jahre bedeutet das: schlappe ca. 2 Prozent Zuwachs pro Jahr


    Wenn wir das nicht schaffen, dann... 8|

    Dazu kommt noch die flächendeckende Umstellung auf Wärmepumpe die bei der mittleren Lebensdauer einer Heizung vermutlich eher 30 jahre dauern wird, damit sind wir dann schon bei rund 3% pro Jahr und das bei gleichzeitigem Kohleausstieg ab 2030.

    Machbar, aber nicht mit dem bisherigen Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien, da wirds schon sportlich den Kohleausstieg zu kompensieren.

    Eine Heizkörpersteuerung sehe ich gar nicht als Spielzeug an, das ist schon sinnvoll und kann auch Geld sparen, wenn man bislang z.B. vergessen hat, die Heizung abends runterzudrehen. Vom Komfortgewinn gar nicht zu sprechen.

    Mit Männerspielzeug meinte ja auch nur die genannten Computer, NAS und andere Spielereien.

    Die Heizkörpersteuerung spart mir einiges an Geld und bringt Komfortgewinn, ich muss jetzt nur mal schauen auf welches System ich wechsle.

    EQ ist für mich vom Tisch da die auf Anfragen überhaupt nicht reagieren, und ich will mich auch nicht allein aufs ELV Forum verlassen müssen um technische Frage zu klären.

    Vermutlich gehe ich auf Fritz DECT und nutze einzelne Max Thermostate die ich nicht undedingt fernsteuern muss im Inselbetrieb weiter (in Küche und Bad hab ich einen zusätzlichen Türkontakt und lasse die Tür offen wenn ich länger nicht da bin so dass die Heizung aus ist)

    An den potenziellen Kosten von e-Fuels ist aber nicht die Politik schuld, sondern das liegt in der Natur der Sache. Der notwendige Strom für die Produktion ist um Faktor 6~7 höher, als wenn man ihn direkt in BEVs verbraucht.

    Es ist die Folge einer politischen Entscheidung die im Gegensatz zum Verbrennerverbot eigentlich viel stärkeren Sprengstoff darstellt da sie eben auch genau Besitzer alter Autos betrifft die sich nicht id.R. mal eben einen neuen oder jungen gebrauchten Stromer leisten können.

    Wer sich einen Neuwagen leisten kann muss beim E-Auto dann vielleicht Abstriche bei einzelnen Aspekten machen, aber es ist nicht die grundsätzliche Frage ob die Kosten für den Arbeitsweg das Monatseinkommen auffressen.

    Zitat

    Es wird gern das Argument gebracht, das die in Deutschland produzierte Strommenge nicht ausreichend sei um BEVs zu betreiben. Wenn das so wäre, wo käme dann die 7-fache Menge für e-Fuels her?

    Vielleicht nicht aus Deutschland? Erdöl und Gas werden hierzulande auch nur in homöopathischen Mengen gefördert und machen trotzdem einen Großteil unseres Energieverbrauchs aus.

    Anders als Strom kann man Flüssigkeiten verlustarm über weite Strecken transportieren.


    Und nun rechnen wir mal was an Strom benötigt würde wenn alle Verbrenner PKW in Deutschland durch Elektroautos ersetzt würden:

    68Mio PKW, 12800km durchschnittliche Jahresfahrleistung und 20kWh /100km angesetzt macht wenn ich mich nicht verrechnet habe knapp 175TWh.

    2021 lag der Gesamtverbrauch bei etwas über 500TWh, d.h. der Stromverbrauch würde sich um rund ein Drittel erhöhen.

    Dazu kommen jetzt allerdings auch noch verstärkt Wärempumpenheizungen die ebenfalls reichlich Strom benötigen, der Heizenergiebedarf in Deutschland liegt aktuell auch bei ca. 500TWh, mit einem Liefergrad von 3 bei einer Wärmepumpe gerechnet sind wir schon bei einem Anstieg des Strombedarfs um rund 2/3.

    Von daher kommt da ein erheblich dickeres Brett auf uns und die Polik zu als die Randfrage des Verbrennerverbots.

    ...


    Ich verbrauche brauche also insgesamt weniger Strom, als Dein Smart-Gerassel verbraucht hat 😶😀.

    Das ist kein Smart-Geraffel sondern Männerspielzeug.

    Mein Smart Geraffel ist eine Max Cube Heizkörpersteuerung und braucht kaum 1W.

    2 Rollläden sind elektrisch aber nicht Smart (nur Zeit und Helligkeitsgesteuert), die brauchen auch nochmal um 1W im Standby,

    ...Dann werden 2035 nur noch von der Großen Mehrheit der Deutschen (67 %) Verbrenner gekauft, die jedes Wochenende ihr Boot mit 200 km/h und ohne auch nur kurz anzuhalten an die Côte d'Azur ziehen, und dazwischen mehrmals die Woche das Pferd von Töchterchen oder Ehegattin mehrere hundert Kilometer durch die Landschaft kutschieren. Die haben aber auch kein Problem damit, einen Porsche Cayenne mit 10 Euro/Liter teurem E-Fuel zu befüllen.

    Die Klientel von der du schreibst hat einen Tesla, hat oder mietet ein Boot und ein Ferienhaus vor Ort und fliegt dort hin, oder hat einen Carthago.

    Es ist derzeit schwer absehbar was 2035 sein wird,wenn die Elektroautos bis dahin noch ein paar Entwicklungssprünge machen und im Preis sinken, könnte es schon natürlich auch sein das bis dahin Autos mit Verbrennermotor überflüssig werden.

    ...

    Dafür sorgt die Politik schon unabhängig vom eher symbolischen Verbrennerverbot.

    CO2 Bepreisung und die zu erwartenden Herstellungskosten für E-Fuels werden den Betrieb eines Verbrenners erheblich verteuern so dass man es sich sehr gut überlegen werden muss ob man weiterhin Verbrenner fahren geschweige denn einen neuen kaufen will.

    Am Arsch ist dann halt wer sich nicht mal eben ein E-Auto leisten kann.


    Zitat

    Mit Umfragen ist es immer so eine Sache, da ist das Ergebnis stark davon abhänging wem man befragt

    Eine aussagefähige Umfrage erfolgt anhand einer repräentativ zusammengestellten Gruppe.

    Allerdings ist das teuer und viele "Umfragen" die so im Netz und z.T den Gazetten kursieren sind eben nicht repräsentativ.

    Aber 1/3 die ein E-Auto ernsthaft in Betracht ziehen erscheint mir auch nicht komplett unrealistisch.