Beiträge von NoIdea

    Wasserstoff ist nicht unproblematisch. Wasserstoff tankt man entweder bei -253°C verflüssigt oder gasförmig mit 700 bar Druck. Beides, sowohl das kühlen zum verflüssigen, als auch das komprimieren auf 700 bar benötigen viel Energie. Außerdem braucht es sehr schwere und teure Tanks aus Spezialstahl, nicht nur dem Druck standzuhalten, sondern auch der Wasserstoffdiffusion. Für Methanol reicht ein alkoholbeständiger Kunststofftank.

    Nö, das ist nicht wirklich ein technisches Problem, eher ein Effizienz- und Kostenproblem bei Herstellung und Lagerung..

    Die Tanks sind aus CFK und gar nicht so schwer, im Vergleich zu einer BEV Batterie vergleichbarer Reichweite sogar erheblich leichter (eine Pufferbatterie wie bei einem Hybrid braucht eine Brennstoffzelle allerdings zusätzlich da sie von der Charakteristik träge ist und aus Gewichts- Platz- und Kostengründen auf die zu erwartende Durchschnittsleistung dimensioniert wird und nicht aus die Spitzenleistung des Elektromotors).

    Das Problem ist eher der Platzbedarf, in einem PKW wird das mit einer brauchbaren Reichweite schwierig unterzubringen .

    Ich bin mir offen gesagt nicht sicher ob der Artikel so inhaltlich richtig ist. Die Zeitung schreibt mal von Lohnfortzahlung, mal von Entschädigungszahlung. Das sind aber zwei verschiedene Leistungen.

    Laut Artikel betrifft es eben auch die Lohnfortzahlung im Falle einer Erkrankung:

    "Denn wie die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) Ende März beschlossen hat, erhalten Arbeitnehmer ohne Booster-Impfung ab dem 15. April keine Lohnfortzahlung mehr bei einer Covid-19-Erkrankung..."

    Ich meine die Sache mit der Entschädigung bei angeordnter Quarantäne gilt eh schon länger.

    Ich sehe das aus meiner Autofahrer Sicht.

    Ich glaube trotzdem nicht dass die Akkupreise von den Rohstoffpreisen noch lange entkoppelt bleiben, bei bestehenden Lieferverträgen legt der Zulieferer halt wenn er Pech hat drauf oder hat seinerseits noch länger laufende Verträge, wie aktuell bei Strom und Gas ist das aber zeitlich begrenzt und danach wirds i.d.R. teurer.

    Aber ist LFP billiger? Bei den Modellbauzellen kosten die eher mehr als vergleichbare LiPos.

    Dazu hat man die Problematik mit dem Ladezustand, anders als bei LiIon/ LiPo kann man den nicht anhand der Spannung bestimmen, man muss also ziemlich genau messen und dei Selbstentladung kennen

    ...

    Natürlich werden auch die klassischen OEMs davon irgendwann profitieren. So lange müssen sie halt drauf vertrauen, dass die Lobbyisten ihnen weiter die Luft zum atmen lassen.

    Die Politik hat das Grab für den Verbrenner in Europa bereits geschaufelt, die Massenhersteller entwickeln zukünftige Plattformen für Europa schon nicht mehr für Verbrenner.

    Im Bereich 2030 werden sich nur noch Besserverdiendne einen neuen Verbrenner leisten können, und das nicht nur wegen der CO2 Steuer.

    Mit den kontinuierlich sinkenden CO2 Targets und EU7 werden Verbrenner in den nächsten 5 Jahrenaus dem Kleinwagensegment weitgehend verschwinden

    und auch in der Mittelklasse allenfalls noch als hochmotorisierte Hybride zu bekommen sein, wer sich das nicht leisten kann wird bei einem Neuwagen um ein Elektroauto nicht mehr herumkommen. Ggf. wirds dann Varianten mit kleinere Batterien geben so dass die Einstiegspreise auf dem Niveau der Verbrenenr Einstiegsversionen bleiben, dann muss man halt. alle 100km an die Ladesäule was, eine ausreichende Ladeinfrastruktur vorausgesetzt, selbst für die meisten Berufspendler reicht.

    Was schwierig wird wird mit Boot oder Wohnwagen ans Mittelmeer da muss man dann halt fliegen und sich vor Ort was mieten.

    So jung und schon Alzheimer: https://web.de/magazine/politi…pd-nord-stream-2-36784020

    Welche Partei stellte nochmal bis vor einem guten halben Jahr die Bundeskanzlerin und hat gegen jede Vernunft Nordstream 2 federführend vorangetrieben und den Verkauf der deutschen Gasspeicher an Gazprom mindestens gebilligt, vermutlich aber sogar eingefädelt?

    Letzteres wäre eigentlich ein Fall für den Generalbundesanwalt wegen Landesverrat.

    ... Das wird aber nicht so bleiben, weil an einem BEV nichts dran ist, was den hohen Verkaufspreis rechtfertigt. (sieht man an der Marge von Tesla)

    Der Herstelleranteil an der E-Auto Förderung ist aktuell in den Bruttopreisen natürlich komplett eingepreist und der staatliche Anteil mit Sicherheit zumindest anteilig,, von daher wird die Abschaffung zu niedrigeren Listenpreisen führen aber nicht zu billigeren E-Autos.

    Da ist so eine hässliche Kleinigkeit namens Batterie.

    Ich weiß nicht wo die Preise aktuell liegen, so vor einem Jahr war es wohl im Bereich 100-150Euro/kWh

    Macht bei einer 50kWh Batterie wie ihn z.B. ein Corsa hat 5000-7500 Euro.

    Aktuell würde ich sogar vermuten dass die Preise deutlich steigen, der Lithiumpreis hat sich gegenüber 2021 fast verzehnfacht, Alu, Kuper und die Chemikalien gibts sicher auch nicht billiger.

    Dazu kommen E-Motor, Getriebe, Umrichter und Ladeelektronik, macht geschätzt 1000-1500 Euro,

    Ein Verbrenner im Bereich 1-1.3l Hubraum liegt vielleicht bei 1000-1500 Euro Herstellungskosten, zzgl. vielelicht nochmal 1000Euro Drumherum (Getriebe, Kühler, Auspuff...)

    Damit ergibt sich für die BEV Variante eine Preisdifferenz im Bereich 5000Euro gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner.

    Bei E-Autos mit größeren Batterien wird der Unterschied größer da der Batttereipreis relativ linear mit der Kapazität steigt, die Herstellungskosten von Verbrennungsmotoren dagegen deutlich unterproportional mit Leistung und Hubraum (bezogen auf "Brot und Butter" Autos, bei Sportwagen und anderen Exoten schlagen die kleinen Stückzahlen in Herstellungskosten und Entwicklungskostenumlage erheblich rein).

    ...

    Warum sollte man Elektroautos verbieten?

    War unpräzise formuliert, ich meinte "Statt Verbote für Verbrenner zu erlassen ..."

    und sich leisten können. Ein Kleinwagenfahrer hat nun mal keine 30.000€ und mehr für ein E-Auto mit 200-300 km Reichweite, sonst wäre er kein Kleinwagenfahrer.

    Der Großteil der Neuwagenverkäufe sind Firmenwagen, Fahrzeuge unter 30000 Euro werden da eigentlich nur bei Pizza Lieferdiensten und der ambulanten Pflege gekauft.

    200-300km echte Reichweite sind für die meisten Anwendungsfälle ausreichend wenn das Fahrzeug schnellladefähig ist, nach um die 2h Fahrzeit mache ich auch beim Verbrenner eine Kaffeepause, wenn der Elektrowagen in ~30min aufzuladen geht wäre das kein K.O. Kriterium.

    Der Killer bei mir ist dass ich nicht zu Hause laden kann, ich hab keinen Bock irgendwo in der Pampas stundenlang Zeit totschlagen zu müssen um mein Auto aufzuladen, und an Schnelladern ist mit 70Cent+ /kWh so teuer dass ich da mit einen V6 Benziner billiger dran wäre.

    Die andere Sache ist die Lebensdauer, Batterien altern auch wenn die nicht benutzt werden, ob die bei Wenigfahrern wie ein Verbrenner 20 Jahre+ halten bezweifle ich, ein Batterietausch bei einem 10 Jahre+ alten Auto kommt einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich.

    ...

    Oder hat die Sendung noch irgendeinen kulturell oder gesellschaftlich wichtigen Hintergrund?

    Das ganze ist doch eh nur Entertainment, Tutti Frutti mit einer dünnen Lackschicht Niveau.

    Hat es denn ein nenneswerter Teil der Gewinnerinnen zum erfolgreichen Model geschafft?

    Mir fällt da auf die Schnelle nur Lena Gercke ein, die ist eh der Hammer und hätte es glaube ich auch ohne die Show geschafft.

    Das meinte ich ja weiter oben mit "Das wird nicht zu weniger, sondern zu mehr Kraftstoffverbrauch führen."

    Wobei es wegen der CO2 Vorgaben abgehehen vom Kleinwagensegment in wenigen Jahren keine reinen Verbrenner mehr geben wird,wir arbeiten praktisch nur noch für Schwellenländer an reinen Verbrennern.

    Aber Neuwagen müssen ja mittlerweile eh den Realverbrauch mitloggen, daran könnte man bei Hybriden problemlos die steuerliche Begünstigung bei Dienstwagen festmachen, wer mehr als x l/100km verbraucht oder < x % Elektroanteil fährt wird wie ein Verbrenner versteuert, wer darunter ist wie ein Elektroauto.


    Die Neupreissubvention sollte auch bei reinen Elektrofahrzeugen bald abgeschafft werden (ich meine Harbeck hat da auch schon eine Roadmap), die Reduzierung des Geldwerten Vorteils kostet den Staat kein Geld, es verursacht nur begrenzte Mindereinnahmen die durch den eher höheren Kaufpreis auch teilweise wieder ausgeglichen werden.

    Spannender wird aber die Frage wie der Staat mittlefristig die wegbrecheden Mineralölsteuereinnahmen kompensieren will, dagegen sind die aktuellen Elektroauto Subventionen Peanuts.