Beiträge von NoIdea

    Kein Arbeitgeber mit Grips wird Impfungen während der Arbeitszeit zulassen. Also z.B. ohne dass Frank73 auschecken muss.

    Bei uns hat der Betriebsarzt selbstverständlich während der Arbeitszeit ohne Auscheckpflicht geimpt.

    Zitat

    Schon alleine wegen Haftungsfragen bei Impfschäden.

    Das Riskio liegt Nullkommagarnicht beim AG sondern beim impfenden Arzt sofern ein Verschulden vorliegt, ansosnsten ist es Risiko des AN.

    Krankheitsbedingete Lohnfortzahlung muss der AG in jedem Fall leisten.

    Das Risiko ungeimpfer AN ist jedenfalls Faktor >100 höher weshalb jeder AG mit einem Funken Verstand im Hirn seine MA zum Impfen motivieren wird.


    Nachtrag: Bei externen Impfungen wird der AG i.d.R. in Form einer (wenn ihm etwas daran liegt dass sich seine MA impfen laasen, bezahlten) Freistellung vornehmen die Problematik eines möglichen Wegeunfalls und das Ausfestzen eines rechtlich sicheren Behandlungsvertrags zu vermeiden

    Nein, aber bei einer Impfpflicht müsste das eben so sein.


    Die Wochenberichte kenne ich wohl. Die reale Impfeffiktivität demnach ist in der Altersgruppe 12-17 Jahre bei ca. 89 %, in der Altersgruppe 18-59 Jahre bei ca. 69 % und in der Altersgruppe ≥60 Jahre bei ca. 71 %. Aber eben keine 95%,

    Stimmt hab in der Tat falsch gerechnet, es sind nur rund 89% bei Ü60.

    12% Ungeimpfte machen 55% der Todesfälle aus.

    Bei einer Impfquote von 88% heißt das dass 7,3x so viele geimpft wie ungeimpft sind.

    Da die Geimpfen 45% Anteil an den Todesfällen haben reduziert sich das Risiko zusätzlich im Verhältnis 55/45, macht also Faktor 8,96 oder eben 88.9% Schutz


    Weil man momentan den Impfwilligen keine Wahrheiten erzählen möchte. Die Akzeptanz würde bestimmt sinken, wenn die Auffrischung nachher nur 6 Monate gültig ist.

    Nö, weil man nicht weiß wie lange die wie gut wirkt. Aber jedem der sich periphär mit Corona befasst klar sein sollte dass das voraussichtlich nicht die letzte Impfung gegen Corona sein wird.

    Für die Grunsdimmunisierung zeichnen sich ja 9 Monate Derfschein ab, bei der Booster Impfung wird man eben auch den zeitlichen Verlauf der Wirksamkeit bewerten bevor da ein "Verfallsdatum" beschlossen wird.

    Juristisch sehe ich da das geringste Problem. Die aktuelle Besetzung des BVG übernimmt nahezu 1 : 1 die Meinung/Tendenz der Regierung. Gut, künftig werden sie (Richter des BVG) dann wohl mit Olaf statt Angela dinnieren müssen.

    Die Berliner Verkehrsbetriebe haben glaube ich keine Richter in ihren Reihen ;)

    Zitat

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    Die praktische Umsetzbarkeit ist das größte Problem dabei: Wer ist "wirklich" schon geimpft, sollen Impfgegner mit der Staatsgewalt zum Impfen vorgeführt werden, wie wird mit Migranten verfahren usw.

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    Migranten wurden Zwangsgeimpft?

    Aber davon abgesehen sollte es reichen einfach am Monatsende einen spürbaren Geldbetrag einzuziehen. In Griechenland koastet es einen Hunni pro Monat, sinnvoller wäre es viellecht den Betrag an Einkommen und Vermögen zu bemessen.

    Zitat

    Impfen hilft zwar ein wenig, aber viel, viel weniger als ich (und viele Andere) erwartet haben. Leider kann man dank der "tollen Verträge mit den Herstellern" nicht mal auf Minderung der Leistung pochen!

    Dann hast du und die vielen Anderen wohl mehr erwartet als die Hersteller versprochen haben.

    Schau dir einfach mal den aktuellen Wochenbericht vom RKI an. https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile

    Ca. 45% der Verstorbenen und der Intensivpatienten Ü60 sind geimpft, das bedeutet selbst in den Risikogruppen das Schutzniveau fast 95% gegen Intensivstation oder Versterben beträgt , gegen Hospitalisierung etwas weniger aber immer noch über 90%

    18-59 ist das Schutzniveau noch etwas besser, wobei dort das Gesamtrisiko erheblich geringer ist schwer zu erkranken, geimpft ist man da schon extrrem sicher.

    Das ist ja gerade das Problem an diesen Impfstoffen. Die WHO schätzt mit vielen Monaten Vorlauf, welche Grippestämme in der entsprechenden Wintersaison grassieren könnten.

    Bei Corona weiß man mit Omikron schon sehr genau worauf man die anpassen muss, allerdings bleibt es trotzdem eine Frage der Breitbandigkeit, schließlich gibt es weiterhin andere Stämme die reltiv ansteckend sind und wogegen der auf Omikron optimierte Impfstoff auch noch einigermaßen wirken sollte.

    Der Schritt ist mir offen gesagt rätselhaft. Der Impfstoff wurde, so weit ich mich erinnerne, auf Basis der Alphavariante entwickelt, und wurde somit zum Zeitpunkt der Zulassung bereits von der Realität überholt.

    Die bisherigen Impfstoffe wurden sogar nur auf den Ursprungstyp angepasst und haben bis einschließlich Delta noch recht gut funktioniert, von daher muss ein auf Alpha entwickelter Impfstoff nicht schlechter sein.

    Und auch wenn die Antikörper vielleicht nicht gut gegen Delta und Omikron wirken kann das Immundsystem trotzdem eine nschutz gegen schwere Verläufe aufbauen.

    Immer noch erheblich als Ungeimpft

    Mal abgesehen davon, dass auch bei Omikron ein gewisser Fremdschutz besteht:..

    Aber nicht in einer Größenordnung dass man im Umgang mit Risikopatienten darauf bauen kann.

    Zitat

    Selbstverständlich wird über die Impfpflicht für medizinisches Personal diskutiert. Wenn medizinisches Personal krankheitsbedingt ausfällt, dann trägt dies maßgeblich zur Überlastung der Krankenhäuser und der Pflege bei.


    Ein mit Fieber im Bett liegender Arzt oder Pfleger kann keine Patienten versorgen. Und da es sich hier um 1:nBeziehungen handelt, wirkt sich das ganz gravierend aus.

    Ein Arzt oder Pfleger der kündigt fällt länger aus. Natürlich werden nicht alle kündigen, aber dass die Diskussion über die Impfung wichtiger zu sein scheint als über bessere Arbeitsbedingungen hilft nicht wirklich auch das geimpfte Personal bei der Stange zu halten, und das ist die große Mehrheit.

    Wenn schon Impfpflicht dann bitte für Alle, das wäre konsequent, dann müsste man dann auch nicht mehr den Einzelhandel als Druckmittel auf Ungeimpfte misbrauchen.

    Die Hoffnung kannst du dir abschminken. Das Virus kommt allem Anschein nach alle ein bis zwei Jahre mit einer neuen Variante um die Ecke, welche die bisherigen Impferfolge pulverisiert. Das Leben wie wir es bis 2018 gewohnt waren ist vorbei. Mach dir das klar.

    Nein, der Fehler liegt bei der deutschen Politik.

    Statt für Schutz derer zu sorgen (z.B. durch Impf und Boosterpflicht, angepasste Hygienevorschriften in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtugnen) die ein besonders hohes Risiko haben schwer zu erkranken wird vermutlich wieder bis zum Sommer einfach alles dicht gemacht die den Regierenden am Arsch vorbei geht.

    Da wird immer noch über eine Impfpflicht für mediziniches- und pflegendes Personal philosophiert obwohl der Fremdschutz der Impfungen mit Ominkron hinfällig ist.

    Dto. Kinderimpfungen, ja die kann man machen und bei vorerkrankten Kindern sollte man die auch machen, aber das ist kein entscheidender Baustein für den Pandemieverlauf hinsichtlich Überlastung des Gesundheitssystems, und das entscheidet sich auch mit Omikron weiterhin in erster Linie über 60.

    Ja, Großveranstaltungen und Menschenansammlungen auf engem Raum sind sicher erstmal keine gute Idee bis an Omikron angepasste Impfstoffe da sind, mit geschlossen Baumärkten und Frisören reißt man es aber kaum raus.

    Auch das komplette Verdrängen von Treffen in Privaträume halte ich nicht für die beste Idee.