Beiträge von NoIdea

    Ein klassischer Anwendungsfehler und ungültiges Ergebnis. Nur bezogen auf die zweite, verspätete Ablesung.

    Aber es war korrekt. Am nächsten Tag hatte der stärkere Symptome (Husten, Fieber) und ein späterer PCR Test war auch positiv. Er war dann mindestens 2 Wochen krankgeschschrieben, hab meine Kumpel als ich ihn am WE getroffen habe nicht gefragt wie es seinem Kollegen aktuell geht und ob er wieder auf der Arbeit ist, daher kenne ich den aktuellen Stand der Dinge nicht..

    Zitat

    Wenn die Eltern ungeimpft sind und/oder nach Alter und Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben ist eine Vorquarantäne (Homeoffice) und PCR-Test natürlich löblich.:thumbup:

    Die sind geimpft, sind aber Ende 70 und sein Dad hat einen Herzschrittmacher und seine Mum hat einen Herzklappenfehler der zwar nicht behandlungsbedürftig ist, aber im Falle einer Erkrakung sicher nicht hilft, von daher finde ich die Sorge berechtigt.

    Geimpfte werden in der Regel nur bei Symptomen getestet. Ungeimpfte im Gegensatz dazu regelmäßig (Schule, Arbeit, Freizeit,…).


    Inzidenzen kannst Du nur bei gleicher Testrate/Testquote vergleichen. Alles andere ist mathematischer Kindergarten.

    Wobei auch bei infizierten Ungeimpften die Tests wenns dumm läuft erst nach Auftreten von Symptomen ansprechen, ein ungeimpfter Kollege von einem Kumpel (der selbst geimpft ist) war mit leichten Symptomen auf der Arbeit erschienen, Schnelltest nach 15 Minuten komplett negativ.

    Zufällig hat er nach einer Stunde nochmal den Teststreifen angeschaut, da zeichnete sich ganz schwach ein Strich ab.

    Mein Kumpel hat sich dann erstmal ins Home Office zurückgezogen. Er hat danach eine gute Woche mit mehreren Sachbearbeitern beim Gesundheitsamt rumgezackert bis er auch einen PCR Test bekommt da er eh er seine Eltern besucht sicher sein wollte dass er sich nicht infiziert hat. War dann aber negativ

    ...

    PS: Meine Tochter hat in Erlangen Molekulare Medizin studiert und promoviert. Habilitiert hat sie in Cambridge.

    Wie du weiter vorne lesen kannst bezweifle ich gar nicht dass sie vom Fach ist, ich stelle lediglich deine Interpretation in Frage.

    Wenn es bahnbrechnde Entdeckungen auf dem Gebiet der Dauerwirkung der Impfungen gibt müsste es ja auch in absehbarer Zeit Veröffentlichungen dazu geben.

    Und wenn alle Menschen zu 100% geimpft wären, würden 100% der Menschen auf der Intensivstation geimpfte sein, da keine Impfung zu 100% schützt.


    Je mehr Menschen geimpft sind, um so mehr kommen auch ins Krankenhaus oder auf die Intensivstation.

    Das sagt nichts darüber aus, ob die Impfung wirkt oder nicht.

    Ja. die von HoldaT genannten Zahlen (die ich nicht geprüft habe, aber dass unter den Intensivpatienten auch ein erheblicher Anteil Geimpfter ist scheint mir plausibel) bestätigen ja auch entgegen seiner Aussage dass die Impfung auch bei alten Menschen noch nennswert schützt.

    Zitat

    Aber nur kurzzeitig.

    Dann müsstest du alle 4 Wochen zum Blut abnehmen, wenn du eine sinnvolle Aussage haben möchtest.

    Auch nach dem Booster wird der Antikörpertiter wieder sinken.

    Dass man da keine Absolute Aussage treffen kann ist klar. Das Absinken der Antikörper wird ja als Anzeichen einer abnehmenden Wirksamkeit betrachtet, möglicherweise ist aber eher das (zu) langsame Aufbauen neuer Antikörper nach einer Infektion das Problem, da würde ein Vorher/ Nachher Vergleich beoim Booster ggf. einen Anhaltspunkt liefern.

    Gut, wenns so ist kann man außer besonders aufpassen sich nicth anzustecken eh nichts machen.

    Zitat

    Was willst du machen, wenn nach 3 Monaten der Titer wieder gering ist, du aber eigentlich gut oder sogar sehr gut geschützt bist?

    ..

    Das was ich am Besten kann, Nix.

    Für den Sommer braucht man glaube ich eh keine Auffrischung solange keine Variante auftaucht die so ansteckend ist wie Delta und gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht mehr wirken, ansonsten stellt sich die Frage frühestens für den Winter 22/23, bsi dahin gibt es vieleicht auch belastbarere Statistiken über die Dauerhaftigkeit des Impfschutzes, aktuelll ist das ja noch eine schwer trennbare Gemengelage aus Abnahme über Zeit und allgemein schlerchterer Wirkung gegen Delta.

    ...

    Oder meinst du die Tochter von HoldaT ? :D

    Natürlich.

    Ich bezwirfle nichtmal dass sie in der medizinischen Forschung arbeitet, befürchte aber zu viel nicht wissenschaftliche Interpretation bzw. zurechtbiegen auf das eigneen Weltbild seitens HoldaT, die Aussage zu den Flusskreizfahrten erscheint mir sogar sehr vernünftig.

    Da ich allerdings schon die initiale Aussage dass Impfungen nach wenigen Monaten wirkunslos werden so pauschal für falsch halte (bei U60 liegt die Quote der symptomatischen Durchbrüche aktuell wohl um die 20%, und damit im oberen Bereich des überhaupt zu erwartenden Schutzes) habe ich nicht wirklich erwartet eine erhellende Antwort zu bekommen.

    Und auch wenn bei Hochbetagten der Schutz akktuell deutlich niedriger ist heißt das nicht zwangslaäufig dass er jemals viel besser war es gab vielleicht den Sommer über einfach viel weniger Ansteckungsrisiko.

    Und wenn die genannten Zahlen mit 50% Geimpften auf Intsnsiv stimmen wäre eben auch genau der von Mozart40 genannte Einwand dass die ggf. nicht alle wegen COVID auf Intensiv liegen, scließlich liegen 10X so viele ohne Corona auf Intensiv (heißt das jetzt Corona schützt womöglich vor Intensivstation :P ).

    Selbst wenn alle wegen COVID auf Intensiv lägen wäre trotz potentiell nachlassender Wirkung das Risiko für Ungeimpfte Ü60 immer noch 3-4x so hoch, sprich die Impfung schützt auch in dirsem Altersbereich immer nich zu >65% vor sehr schweren Verläufen.

    Nachtrag:


    Entscheidend ist das Level/die Reaktion bei der Impfung. Also, ob Antikörper überhaupt gebildet wurden!

    Natürlich, ohne Antikörper kein Schutz.

    Aber so wie ich es verstanden habe gibt es keine Skala um Anhand der Antikörper einen Rückschluss auf den Schutz gegen eine Erkrankung zu ziehen.

    Meine Mum hat aus reinem Ineresse letzte Woche einen Antikörpertest gemacht, zur Boosterimpfung hab ich sie aber unabhängig von dessen Ergebnis "zwangsverprflichtet", ich werde auch versuchen sie zu einem weiteren Test ein paar Wochen nach dem Booster zu überreden (will ich bei mir auch machen lassen) um festzustellen inwieweit das gewirkt hat und ggf. den Vwerlauf des Antikörperlevels über Zeit festellen lassen zu können.

    Kann es. Wenn er nach dem Saufen ins Auto steigt und dich oder dein Kind überfährt.

    Doof für jeden den es trifft, es waren 2020 in Deutschland offiziell 228 Tote bei Alkoholunfällen (darin sind auch die getöteten betrunkenen Fahrer enthalten).

    Also ist die Wahrscheinlichkeit dass man sich selbst umbringt rund 40x so hoch und dass man sich im Haushalt das Genick bricht gut 50x. so hoch.

    Von indirektem Selbstmord mit Messer und Gabel (Herz/ Kreislauf, Diabetes ernährungsbedingte Krebserkrankungen..) ganz abgesehen.

    Selbst die Gefahr durch einen Betrunkenen im Straßenverkehr verletzt zu werden ist nicht viel höher als Tote durch Selbstmord und Haushaltsunfälle zusammengerechnet.

    Da jeder durch einen Betrunkenen Verletze einer zu viel ist sollten die natürlich trotzdem konsequent aus dem Verkehr gezogen werden.

    Wer krank ist gehört aber nicht hinters Steuer (gilt im Übrigen für alle Erkrankungen die Wahrnehmung oder Reaktion beeinträchtigen)

    Dass Alkoholsum eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist stelle ich allerdings nicht in Frage , das Problem ist leider dass das nicht mit Pillen, Spritzen oder Operation behandelbar ist sondern eine erhebliche und nach letztlich lebenslage Mitwirkung des Betroffnenen erfordert.

    Zitat

    26,8% der Gewalttaten geschahen unter Alkohol. Da wir ein sicheres Land sind, sind das aber sicher nur 268 der insgesamt maximal 1000 Einzelfällchen.


    Man kann jede Zahl aufblasen und kleinreden. Nach Belieben. ...

    Ja, deshalb sollte man die jeweilige Zahl immer in Relation zu den übrigen Lebensrisiken betrachten.

    Es sterben deutlich mehr Kinder in den Autos ihrer Eltern als von Unbekannten entführt werden, und trotzdem steigen Eltern nicht zitternd ins Auto wenn sie ihre Kinder irgendwo hinfahren, kauen aber nervös Nägel wenn die Kleinen mal irgendwo zu Fuß 100m irgendwo laufen müssen.

    So viel zur subjektiven Gefahrenwahrnehmung.

    Da wo man die Illusion der Kontrolle hat scheut man selbst höchste Risiken nicht (siehe auch bei Extremsprtarten), bei Gefahren die einen zufällig aus heiterem Himmel treffen können verursachen selbst homöpathische Zahlen Panik.

    Ich sehe Corona dank verfügbarer Impfung auch nur noch als begrenztes Problem für den Einzelnen an, aber für die Gesellschaft bleibt es leider vorerst wegen der Belastung des Gesundheitssystems ein ernstzunehmendes Problem.

    Naja. Unserem sächsischen Rotkäppchen = MP hat am Donnerstag ein Chefarzt in Leipzig erklärt, dass mehr als 50% Patienten und Intensivpatienten vollständig geimpft sind...

    Und vermutlich um 90% davon Ü60. D.h. die c.a 20 Ungeimpfte füllen zu 50% die Intensivstationen,

    Wenn alle Ü60 geimpft wären wäre die Situation selbst trotz einer Inzidenz von fast 400 noch einigermaßen entspannt.

    Zitat

    Eine meiner Töchter arbeitet an und mit Antikörpern. Deren Zahlen sagen, dass alle Covid-Impfstoffe nach wenigen Monaten wirkungslos werden.

    Ab welchem Antikörper Level wird es denn kritisch?

    Anfang nächster Woche bekommt meine Mum (Mitte 80) das Ergebnis von ihrem Antikörper Test, bin mal gespannt was da rauskommt. Eine Tante (Ende 70) von mir die letztes Jahr im Herbst erkrankt ist hatte nach einem 3/4 Jahr noch 90% weshalb ihr Arzt sie nicht impfen wollte.

    Laut unseren offiziellen Virologen ist auch noch gar nicht klar welcher Antikörperspiegel als ausreichend zu betrachten ist und wie gut das "Gedächtnis" des Immunsystems ist, wie wird das von denen die daran forschen bewertet?