Beiträge von NoIdea

    Wenn einer fast 50% Prozent schneller fährt als es erlaubt ist - und das auch noch mit voller Absicht - dann ist es der Richtige, der erwischt wurde.

    Wenn ein einsames Tempolimit in der Pampa ist ignoriere ich das auch schonmal, jammer aber nicht wenn ich geblitzt werde, das ist Pech (warum steht der auch genau da?) und doppelte Dummheit (doppelt weil Absicht und dann auch noch nicht aufgepasst).

    Wobei *dreimalholzklopf* es mich bisher immer nur erwischt hat wenn ich aus Versehen etwas zu schnell war.

    Ich kann Truthahns Aussage bzgl. den Jobs bei Amazon bestätigen. Ich wohne selbst in einer strukturschwachen Region und in der nächst größeren Stadt wurde/wird ein Logistikzentrum gebaut. Seitdem hängt hier überall Werbung, das Ungelernte dort mit 12,xx€ anfangen können. Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld weiß ich nicht, da dazu stand da nix.

    Als Fahrer oder im Logistikzentrum? Im Logistikzentrum hat man vermutlich relativ feste Arbeitszeiten, da ist das für Ungelernt nicht so schlecht.

    Bei Fahrern sind aber die Arbeitszeiten der Hebel um den Mindestlohn zu umgehen. 12.xx Euro bei 35h/Woche sind 1820Euro Brutto pro Monat, bei 60h/Woche bleiben davon noch 8.20 übrig.

    Und die Selbständigen Fahrer werden pro Fuhre bezahlt unabhängig davon wie lange und wieviele Kilometer sie unterwegs sind.

    Amazon ist sicher nicht der größte Ausbeuter in der Branche, aber über das Auspressen der Fahrer gab es schon einige Berichte.

    Meine bisherigen Erfahrungen mit Amazon Logistik (3 von 3 Lieferungen vermasselt) sind jedenfalls unterirdisch.

    Keine Ahnung, hab nie einen zu Gesicht bekommen, alle Zustellbemühungen von Amazon Logistic sind bei mir bisher gescheitert.

    An meinen Zweitwohnsitz lasse ich daher keine Amazon Bestellungen mehr liefern, im südlichen Siegerland haben sie zum Glück wohl noch keine Infrastruktur, da kommen die Pakete i.d.R. mit DHL und sehr zuverlässig an.

    1. Wo soll denn das Gas denn gekommen? Ich hatte mal etwas von 40% russischen Gases gelesen, ob das andere Quellen ersetzen können/wollen, kann ich nicht beurteilen. Wird aber schwierig.

    Wie bisher auch über die bestehnde Route. Wie gesagt, Ziel sollte auch sein den Gasbedarf zu senken, also nicht mehr als bisher dort einzukaufen.

    Aktuell kommt aber weniger als die exisiterende Pipeline hergäbe.

    Zitat

    2. Einer Pipeline ist aus meiner Sicht doch ein probates Mittel zum kostengünstigen Transport von Gasen und Flüssigkeiten. Oder hat noch jemand einen Wasserwagen vor der Haustür? Ich kann mir nicht vorstellen das der Transport per Schiff/Bahn/LKW preiswerter und sicherer sein wird.

    Es gibt dafür Schiffe. Neben Geostrategischen Überlegungen ist das ja der Hauptgrund warum die USA so aggressiv gegen Nordstream vorgehen, die wollen ihr Fracking Gas los werden.

    Zitat

    3. Warum sollten wir die Ukraine mit Gas versorgen? Gibt es dazu irgendwelche Absprachen?

    Was meinst du wohl was passiert wenn die Russen das Gas dort abdrehen? Die EU will sich ja die Ukraine schon lange zum Lohndumping unter den Nagel reißen, da kannste mal sehen wie schnell Uschi in Kiew sein wird und Gas zusagt was die Ukraine wie bisher bei den Russen nur marginal bezahlen wird weil sie kein Geld hat und damit die Kosten entsprechen bei den Einzahlern in die EU Kasse hängen bleiben.

    Warum war Nordstream 2 ein Fehler? Die Russen haben bisher jederzeit (auch im Kalten Krieg) vereinbarungsgemäß geliefert.

    1. Weil wir sie nicht brauchen

    2. Weil schon der Bau viel Geld kostet dass über die nächsten Jahrzehnte abbezahlt werden muss.

    3. Weil Russland dann die Ukraine abklemmen kann und wir dürfen die dann auf unsere Kosten mit Gas versorgen

    4. Weil wir unsere Energieimporte eher reduzieren als ausbauen sollten.

    Nein, die aktuelle Inflation hängt damit noch nicht zusammen, der Preisanstieg entsteht aus einer Kombination aus International steigendem Bedarf bei Energie und Waren und im Rahmen der Corona Maßnahmen in anderen Ländern zurückgefahrener Produktion und z.T. immer noch gestörten Lieferketten.

    Bei Erdgas kommen meiner Meinung nach noch politische Spiele aus Moskau wegen Nordstream 2 dazu (einer der schwersten Fehler in Merkels gesamter Amtszeit der uns in den nächsten Jahren noch viel Geld kosten wird).

    Für die verfehlten Corona Maßnahmen werden wir erst in den nächsten Jahren bluten, da arbeitet die Inflation allerdings für uns.

    Das wird in DE aber nicht kommen. Unsere Regierung will ja, dass wir mehr zahlen und nicht weniger, damit wir ja anfangen Strom und Heizstoffe zu sparen. Wie wir das machen sollen scheint nicht zu interessieren, nicht jeder kann seine Wohnung auf Bio umstellen...

    Ja, darin sehe ich bei der Ampel allerdings auch erhebliche Sprengkraft da die Kerninteressen der Parteien da doch erheblich auseinanderlaufen.

    Rentner mit Haus aus den 80ern bis 90ern (oder früher) werden sich kaum eine Sanierung auf KfW50 leisten können. Mieter wollen die Grünen zwar bei der CO2 Steuer um 50% entlasten aber das will die FDP mit Sicherheit nicht. Aber auch wenn das kommt geht das für Mieter nach hinten los, Modernisierungen können über 10 Jahre zu 100% umgelegt werden, die meisten Vermieter werden also eine Modernisierung der CO2 Abgabe vorziehen.

    Die Einsparungen bei Energie wird von der Modernisierungsumlage in den meisten Fällen aufgefressen (die letzte Heizungsmodernisierung kostet mich 35 Euro im Monat und spart ca. 10 Euro pro Monat ein) wird und daher trotzdem insgesamt zu einem deutlichen Anstieg der Wohnkosten führen.

    Die Lieferketten sind halt im Augenblick in einer schlechten Verfassung. In DE fehlen auch ca. 60 - 80.000 LKW Fahrer.

    Dass die wirklich fehlen kommt erst noch, da gehen in den nächsten Jahren viele in Rente und Nachwuchs fehlt.

    International hakt es aber noch bei Containerkapazitäten im Schiffsverkehr was aber weniger den Bereich Nahrungsmittel trifft (da überschwemmt die EU bei den meisten Landwirtschaftsprodukten den Weltmarkt), Klopapier könnte ggf. sein wegen Holzmangel.

    Nein. Die Parkplätze und Straßen sind so schon völlig überfüllt. Die Läden/Geschäfte und Co könnten mal wieder mehr auf Lagerhaltung setzen.

    Die Waren müssen aber auch in die Läger kommen, von daher stabilisiert das zwar Schwankungen und überbrückt Lieferunterbrechungen, reduziert aber nicht den Lieferverkehr insgesamt.

    Es fehlt da eher an Infrastruktur um mehr Güter auf Schienen zu transportieren und dann nur die Endauslieferung per LKW zu machen..