In Finnland hat das Parlament (bzw. ein bestimmter Ausschuss davon) die zum Lockdown in Hochinzidenzgebieten (vorallem Turku, Helsinki und der Süden Finnlands) gehörigen verschärften Ausgangs- und Reisebeschränkungen kassiert: https://yle.fi/uutiset/osasto/…mittee_rejection/11866001
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Tja, der deutsche Bundestag hat sich ja freiwillig seiner Mitspracherechte entledigt.
Währenddessen drehen einzelne Akteure komplett frei, Laschets "Brückenlockdown" ist ja wohl der Hit in Dosen.
2-3 Wochen um die Inzidenz unter 100 zu bringen. Und was wenn nicht?
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch an einen "Wellenbrecherlockdown" für maximal 4 Wochen.
Und die Begründung warum der nur 2-3 Wochen dauern wird schlägt dem Fass den Boden aus: Wegen dem Impffortschritt.
Wenn sie es wirklich schaffen sollten die für April gelanten ~15Mio Dosen komplett als Erstdosen zu verimpfen wären wir immer noch nicht bei 30%,
Zum Vergleich: Die USA sind aktuell bei knapp über 30% Impfquote und die sind auch immer noch bei einer Inzidenz von über 138. aktuell mehr als Deutschland.
Wobei die in Deutschland jetzt erstmal überproportional in die Höhe schnellen wenn der Rückstand der Osterfeiertage abgearbeitet wird.
Aber auch in UK und Israel hat sich gezeigt dass es um die 50% Impfquote braucht um ohne drastische Maßnahmen eine stabil fallende Tendenz einzuleiten.
Wenn sich Laschet mit der Schnapsidee durchsetzt werden wir mindestens 2-3 Monate "Brückenlockdown" und im Anschluss 2-3 Monate Lockdown wie seit 6 Monaten bekommen.
Aber die Lage scheint in Wirklichkeit einfach nicht ernst zu sein da man die Christlich Demokratischen Heiligtümer immer noch als reine Empfehlungen reguliert: Treffen in Privaträumen, Schule, Arbeit.