Vorher exponentielles Wachstums und danach lineares Wachstums führt mich eher zu dem Schluss, dass die betroffenen (zwangsgeschlossenen) Einrichtungen schon beteiligt waren. ..
Wie erklärst du dir dass der Wendepunkt des exponentiellen Anstiegs schon mit dem Beginn des "Lockdown light" begonnen hat?
Für mich sieht es klar dananch aus dass der exponentielle Anstieg in erster Linie duch die Vernunft eines Großteil der Menschen die eben schon vor dem Lockdown selber zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben gebrochen wurde und nicht durch die Maßnahmen selber.
Ich will nicht ausschließen dass der drohende Lockdown für viele davon eine Art Weckruf war, aber meiner Meinung nach haben die Maßnahmen selber keinen nenenswerten Beitrag geleistet.
Der angekündigte komplette Lockdown wird auch nur funktionieren wenn die Kontaktbeschränkungen überwacht werden (man muss jetzt nicht anlasslos Wohnungen stürmen und Gassigänger filzen, aber bei größeren Menschenansammlungen während der Sperzeiten und Beschwerden über Ruhestörung vielelicht dochmal Ordnungsamt oder Polizei vorbeischicken), einfach drauf hoffen dass die Leute es tun weils befohlen ist wird wie jetzt auch schon nicht funktionieren, dafür haben zu viele Menschen die Schnauze voll.
Die Politik hat mit ihrer vermasselten Kommunikation leider einen nicht unerheblichen Anteil daran.
Nein lieber Herr Müller, die Shopper sind eher nicht das Problem, sonst würden nicht primär in eher ländlichen Regionen die Zahlen durch die Decke gehen.
Die Berliner Stadtteile mit den höchsten Inzidenzen liegen immer noch unter bekannten Shopping Hochburgen wie Weißenburg-Günzenhausen, dem Spree-Neiße Landkreis, dem Landkreis Amber-Sulzbach..(um nicht nur die "Tabellenführer" wie Regen, Bautzen Sächsische Ostschweiz und Hildburghausen die Faktor 2-3 über Berlin liegen zu erwähnen).
Und wenn in Berlin im Einkaufsgedränge die Corona Regeln in größerem Maße nicht einghalten werden wäre es notwendig zu kontrollieren und Bußgelder zu verhängen statt rumzuheulen.
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