Beiträge von NoIdea

    Die Mär von den Vorerkrankungen ist aber auch eher so eine Verlegenheitstheorie, so wenig plausibel wie "treiben sie Sport, essen sie Obst".


    Blutdruck nach aktueller WHO Definition hat heute im Grunde jeder, aber Blutdruck alleine ist keine Erkrankung, sondern die möglichen Folgen daraus. Jemand, der erst ein paar Jahre Blutdruck hat, aber noch keine Veränderungen an Gefäßen und Herz zeigt, würde als vorerkrankt gelten, ist aber de facto gesund...
    Man weiß einfach zu wenig über Corona, bei manchen Menschen greift es massiv auf die Lunge über, egal wie alt. Und bei anderen nicht.


    Gesund heißt nur dass die Krankheit noch nicht entdeckt wurde ;)
    Da sich mit dem Alter "Vorerkrankungen" kumulieren ist das vermutlich in der Tat nicht sauber zu trennen und womöglich spielen Vorerkankungen eine geringere Rolle, siehe auch das hin und her mit Ibuprofen. Korrelation bedeutet eben nicht Kausalität
    Nach der Statistik für Italien ist Alter auf jeden Fall das Hauptrisikomerkmal, in Italien und Spanien dürfte mittlerweile allerding das Hauptrisiko seine keine Beatmung zu bekommen, und da werden vermutlich Jüngere bevorzugt was die Statistik zusätzlich in Richtung Alter verschiebt.


    Zitat


    Die meisten Menschen sterben aber schlicht deshalb, weil es uns allen global zu teuer ist, irgendwo im Land eine Halle hinzustellen, in der dann Beatmungsgeräte für sagen wir 50% der Bürger vorgehalten werden und weil wir anstatt die Papiermaske selber für 10 Cent zu produzieren, diese lieber irgendwo im Ausland für 5 Cent gekauft haben.


    Die Frage ist nicht nur selber herstellen oder kaufen, ohne Kapazitätsreserven nützt es wenig die selber herzustellen wenn man nicht den Ausstoß der Produktion nicht um Faktoren hochfahren kann bekommt man trotzdem nicht schnell genug Nachschub, siehe auch Klopapier.

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    Am Ende muss man sich dann fragen, was haben wir eigentlich für die Ersparnis bekommen, ausser einer schlechteren Versorgung? Auch wennn Spahn immer noch tönt, wir haben das beste System in Europa, heisst das aber nicht, das wir das bestmögliche haben. Die anderen sind nur noch schlechter...


    Ja, ich würde nichtmal sagen wir brauchen das bestmögliche, eins wo das Personal in normalen Zeiten nicht schon an der Belastungsgrenze arbeitet wäre ein echter Fortschritt
    Man braucht sicher keine 50% Beatmungsplätze. Unterstützenden Sauerstoff gibts praktisch an jedem Krankenhausbett, aber Vollbeatmung dürfte glaube ich für keine 0.1% der Bevölkerung da sein und die reichen in Deutschland gerade noch, und ein weiterer Engpass ist wohl der Nachschub an Ventilen und Schläuchen für die vorhandenen Beatmungsgeräte, das hätte echt nicht viel gekostet und müsste da es sich um lange lagerbare Kunstoffteile handelt auch möglich sein davon einen großen Vorrat vorzuhalten.


    Aber wenn ich raten muss, dann wird wegen der Kosten der atuellen Krise kein Geld dafür da sein und alles was nicht akut gebraucht wird kommt auf die Streichliste.
    Das gibts wenns gemacht wird für uns aber auch nicht zum Nulltarif, es muss aus der Staatskasse finaziert werden, das heißt am Ende höhere Steuern und/oder höhere Krankenkassenbeiträge, das entzieht Kaufkraft für den Konsum und erhöht die Kosten der Firmen was auch wieder kontraproduktiv ist.
    Aktuell beneide ich unsere Politiker nicht um ihren Job, wobei es eigentlich auch ihr Job gewesen wäre, aber wie seinerzeit mit der deutschen Einheit gabs außer Schaufensterreden keine konkreten Pläne und Vorbereitungen für den Fall der Fälle, und es ist ja derzeit noch nichtmal der schlimmste denkbare Fall einer Pandemie eingetreten da der aktuelle Erreger mit um die 20% keine extrem hohe Rate an Behandlungsbedürftigkeit der Erkrankten hat.
    Meine Hochachtung hat allerdings das medizinische Personal das die politischen Versäumnisse der letzten Jahre jetzt ausbaden muss und wirklich einen bewundernswerten Einsatz bringt :top:
    Und an dieser Stelle auch mal ein Dank an alle die unter den aktuellen Bedingungen die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs aufrecht erhalten :top:

    :D Eventuell hat er schon zuviel von dem Zeugs, was dort verkauft wird, gegessen und die "Birne" ist schon weich geworden. ;)


    Nee, da wird zwar der Bauch (oder bei den Mädels eher die Hüften) schwabbelig, für die Gehirnleistung ist eine Überversorgung mit Zucker und Kohlehydraten nicht abträglich.
    Wenn man eine(r) von denen ist die im Hintergrund die Burger zusammenbauen ist bei dem Job eher die Monotonie der Gehirnleistung abträglich

    Und das mit der spanischen Grippe war noch ohne Massentourismus, interkontinentalem Flugverkehr und im Vergleich zu Heute wenig internationalem Warenverkehr.
    Allerdings auch mit stark eingeschränkter Telekommunikation, vielen Generationen in einem Haushalt (was in Italien auch noch heute verbreitet ist und das Problem dort mit Sicherheit verschärft), schlechteren Hygienebedinungen, von deutlich geringeren Möglichkeiten der Medizin ganz abgesehen.
    Deine Oma hat nicht wegen Kuhpisse überlebt, sondern weil es trotzdem nur Teile der Bevölkerung erwischt hat und sie vermutlich noch eher jung war, die spanische Grippe hat meine ich vor Allem Menschen mittleren Alters dahingerafft.
    Es zeigt aber dass man kein Whatsapp oder Internet allgemein braucht um Fake News und Hoaxes zu verbreiten (Kuhpisse ist eklig, wenn die Kuh nicht ernsthaft krank ist schadet sie aber vermutlich auch nicht).

    Ich glaub "Risikogruppe" und "Vorerkrankung" sollte man nicht uebermassig dramatisieren.
    ...


    Hast du dir die Statstik von Italien mal angesehen die ich weiter vorne schonmal verlnkt habe? Das Hauptrisikomerkmal ist Alter, verschärfend kommen Vorerkrankngen dazu die sich mit dem Alter natürlich aufsummieren.
    https://www.telefon-treff.de/forum/o...42#post9937242


    ...
    Auch als <40j ist man durch Corona gefährdet wenn man z.B. einen Autounfall hat und dank Corona kein freies Bett auf der Intensivstation frei ist.


    Oder wenn man bei einem Unfall 2 Corona intus hat, dann ist der Lappen lange Zeit weg ;)
    Auch wenn man selber nicht zur Risikogruppe beim Corona Virus zählt sollte man Rücksicht nehmen um nicht fahrlässig Personen mit erhöhtem Risiko bei einer Erkrankung zu gefährden.
    Wobei auch die Riskiokandidaten den Ernst der Lage nicht alle sehr hoch einzuschätzen scheinen, der Einzige der sich heute im Supermarkt nicht um zumindest 1m Sicherheitsabstand geschert hat war ein Rentner ü70 hinter mir (da ein jüngerer Mann vor mir sogar Gummihandschuhe an hatte und auch sehr großen Abstand zu seinem Vordermann gehalten hatte wollte ich aber nicht demonstrativ husten um den nicht zu verunsichern).

    Dagegen sagt kein Schwein etwas
    ...


    Darum gehts mir weniger, es stellt für mich aktuell halt so ziemlich das höchste Infektionsrisiko dar.


    Zitat


    Nur mit Vernunft kaufen ich glaube ne Flasche
    Alkohol im Haus ist mehr wert als 50 Rollen Klopapier


    Klopapier reicht bei mir noch locker für einen Monat wenn ich mir keine Magen-Darm Geschichte einfange, die Vorsichtsmaßnahmen gegen Corona sollten aber auch das Risiko anderer Infekte reduzieren.
    Alkohol hab ich auch genug da, Glasreiniger, Spiritus, Aceton, Bremsenreiniger und Nitroverdünnung, und für innere Anwendung Vodka, Rum und Tequilla, nur bei Whiskey bin ich trockengelaufen.
    Wobei ich Alkohol nur in Gesellschaft trinke, von daher hab ich da aktuell keinen Bedarf.

    Ich gehöre zwar nicht zur Risikogruppe, habe aber Familie und Verwandschaft zwischen 70 und Mitte 80 z.T. mit entsprechenden Vorerkrankungen.
    Wer als jüngerer Mensch weiterdenkt als bis zum Brett vor seinem Kopf sollte sich nicht einfach erleichtert zurücklehnen, sondern zum Schluss kommen dass eine Corona Party mit den Kiddies oder Kumpels vielleicht die Oma und/oder den Opa das Leben kosten könnte.
    Ich meide daher auch Supermärkte so gut es geht, da ich aber auch nicht Hamstern will lässt es sich aber in den kommenden Tagen nicht ganz vermeiden.