Beiträge von NoIdea

    Hallo,
    Die Frage jetzt: Nehmen wir dieses Hybrid DSL von der Telekom (16 MBits/s DSL + 50 Mbit/s LTE) oder steigen wir auf Kabel von Vodafone um (laut Verfügbarkeitscheck bis zu 1000 Mbit/s möglich). Freunde von uns hatten früher mal Kabel und da war das Internet immer unerträglich langsam, besonders zu "Stoßzeiten" (abends). Hat sich das inzwischen verbessert?


    Bei Kabel kommt es wie bei Hybrid DSL auf die örtlichen Gegegebenheiten an, das kann man nicht pauschal sagen. Ich hab Unitymedia mit 400MBit/s und wohne in einer dicht besiedelten Gegend und habe im Normalfall auch Abends 300-400MBit/s.
    Aber man liest öfter über Probleme mit Überlastung bei Internet über TV-Kabel, wobei auch Hybrid DSL da wohl nicht der Stein der Weisen ist.

    Zitat


    Welche Technik ist die "zukunftssicherere"? Wo hat man geringere Latenzen (spiele ab und zu mal online auf der Playstation Overwatch)? Was würdet ihr nehmen?
    Das Haus befindet sich in einer Siedlung aus der 40ern+. In der Umgebung befinden sich nur Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, dementsprechend werden wohl nicht allzuviele Leute in einer LTE-Zelle sein.


    Zukunftssicher ist FTTH, alles Andere sind technische Krücken.
    Wichtiger ist aber erstmal dass es Jetzt ausreichend gut funktioniert, das ist leider sowohl bei Kabel-TV als auch Hybrid DSL davon abhängig wieviele und welche Art Nutzer in deinem Anschlussbereich sind.
    Geringere Latenzen dürftest du solange es nicht überlastet ist bei Kabel haben, ich hab Pings selten über 20ms, bei Hybrid DSL hast du dafür immer DSL Fallback womit zumindest sichere Mindestgeschwindigkeit und "normale" Latenzen gewährleistet sind.


    Wenn deine neue Wohnung einen Telefonanschluss hat aber noch kein Kabel-TV ist Hybrid DSL mit weniger Aufwand verbunden, wenn ein Kabel-TV Anschluss vorhanden ist würde ich es erstmal damit proberen, falls du einen VF Handyvertrag hast kannst du dann auch von der Giga Kombi profitieren.

    Fakt ist ,Sprit ist zu teuer und wenn man bei zwei Autos ca 40000 km wie ich im Jahr fährt, sind Spritkosten zu hoch.
    Derzeit fahre ich kleine und sparsame Benziner.
    Diesel kommt aufgrund der hohen KFZ-Steuer, aber vor allem wegen möglicher Fahrverbote nicht in Frage.
    Der Diesel ist Tod, bei mir auf jeden Fall und fällt wegen der Ungewissenheit aus!!!


    Mit EU6d(Temp) wird es bei Fahrverboten keine Unterscheidung zwischen Benzinern und Dieseln geben, es gibt da Benziner die mehr Stickoxide ausstoßen als mancher Diesel und bei Partikeln tun die sich auch nichts, wenn dann gibts Fahrverbote für Verbrenner oder gleich für jeglichen Individualverkehr.
    Elektroautos sind zwar bei Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen lokal emissionsfrei, aber helfen nur bedingt gegen Feinstaub (weniger Bremsabrieb bei Rekuperation) und verhindern auf Dauer in den aktuellen "Krisengebieten" nicht den Verkehrskollaps.

    Was meinst du mit höheren Frequenzen? 26GHz+? Ob und wann sich das flächendeckend durchsetzt weiß noch niemand.


    Außerdem steigt der traffic sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk kontinuierlich. Jetzt davon auszugehen das 5G die wachsende Nachfrage im Mobilfunk UND zusätzlich auch noch das komplette Festnetz übernehmen kann halte ich für naiv.


    Nein ich meine damit 2 und 3.6GHz.
    700-900MHz werden außer in extrem dünn besiedelten Gebieten auch mit 5G keine ausreichenden Kapazitäten für einen vollständigen Festnetzersatz ermöglichen, über 10Ghz taugt nur für Microzellen in abgegrenzten Bereichen.

    ...


    Ich denke mal der "Standard-Telekom-Mobilfunknutzer" zahlt irgendwas zwischen 12,99€ (14,10€ monatlich) fuer ja! mobil Smart Plus und 24,95 (27,10€ monatlich) fuer MagentaMobil Prepaid XL. Im Schnitt wuerde ich von so ~18€ monatlich ausgehen.


    Hinzu kommen dann aber noch so ~27€ fuer Festnetzinternet via Kabelinternet oder VDSL, also ist man zusammen bei ~45€ fuer Mobilfunk und Festnetzinternet zusammen...


    Ich sehe mittlefristig eher Probleme im Festnetzgeschäft auf Telekom und Vodafone zukommen, dann darf der Mobilfuktarif auch teuerer sein.
    Wenn 5G mit 2 und 3.6GHz in Städten und mittelfristig in größeren Dörfern verfügbar ist ist es nur noch eine Frage der Mobilfunktarife wieviele überhaupt noch eine kabelgebundene Internetverbindung brauchen.
    Festnetztelefon ist schon heute bei den Meisten Leuten u60 ein Auslaufmodel (viele haben es halt noch weils beim Internetvertrag eh dabei ist), beim Internet ist dagegen ein Verzicht auf Festnetz Internet selbst bei Single Haushalten schwer da es in Deutschland wegen der unzureichednen Netze (und vielleicht auch zum Schutz ihres Festnetzgeschäfts) halt nur stark beschränkte Tarife gibt.
    Mit 5G in den höheren Frequenzen gibts technisch keine zwingende Notwendigkeit mehr Mobilfunktarife auf niedrig zweistellige GB Volumen pro Monat zu begrenzen.

    ... Die höhere Senderdichte ist erst mal eine gute Idee, weil es für eine geringere "Belastung" sorgt. Das Endgerät muss weniger funken, der Akku hält länger und nicht zuletzt ist die Auslastung pro Zelle geringer, was die Geschwindigkeit pro User erhöht und die Strahlung auch wieder minimiert.


    Dafür steigt die Feldstärke der Basisstationen, die senden halt nicht nur wenige Stunden im Monat sondern rund um die Uhr.

    Im Spiegel stand, dass die Frequenzkosten etwa 1% des Umsatzes (irgendwas um die 23 Mrd. €) sind, welcher pro Jahr mit Mobilfunk erzielt wird.


    Das kommt drauf an was es am Ende kostet. So wie die Telekom agiert Ich schätze ich muss erst einem der Mitbieter die Luft komplett ausgehen, ich rechne mit einem satten 2 stelligen Milliardenbetrag am Ende.
    Wenn ich mal 25 Milliarden ansetze sind es wenn ich mit 75 Millionen Mobilfunkkunden rechne 300 Euro pro Kunde, bei 10 Jahren Abschreibung sind das dann immer noch 30 Euro pro Jahr und Kunde für die nächsten 10 Jahre, also 2.50Euro pro Monat.
    Vielelicht liege ich falsch und die aktuellen 5 Milliarden sind schon nah am Ende der Fahnenstange, das wäre dann vernachlässigbar, danach sieht es mir aktuell aber nicht aus.


    ...
    Durch die hohen Preise wird insbesondere 1&1 noch viel weniger in den Ausbau der Fläche investieren können....


    Man soll ja keine böse Absicht unterstellen wenn Dummheit als Erklärung ausreicht, bei Politikern liegt man aber zu >90% richtig wenn man niedere Beweggründe unterstellt.
    Nach den für die Staatskasse mauen Erlösen der LTE Frequenzversteigerungen hat man mit den achso wichtigen 5G Frequenzen die Chance ergriffen dem Steuerzahler mal wieder tief in die Tasche greifen zu können (der bezahlt es mit seinem Mobilfunktarif am Ende) indem man einen zusätzlichen Mitspieler in Rennen geschickt hat und damit die zur Verteilung anstehden Frequenzblöcke nicht für alle Anbieter komfortabel ausreichen.
    Wundert mich nur was sich 1&1 da versprochen hat, wenn die weder günstige Preise noch ein gutes Netz bieten können ist das für die doch fürn Boppes.

    Das würde aber dann ja einmal mehr offenbaren, wie mies die LTE-Abdeckung von VF ist in der Realität ist.


    Wobei ich bei VF zwischen Inddor und Outdoor keinen so extremen Unterschied erkennen kann, wenn man nicht gerade in einem Bunker ist und kein LTE hat hifts meist auch nicht vor die Tür zu gehen.

    Man muss nicht direkt "alles abschalten". Aber bei immer höherer Senderdichte bedingt durch Sendefrequenzen von 28GHz oder noch mehr sollte schon mal geklärt werden, hält der Mensch sowas aus? Ich glaube nämlich nicht, dass das bei der "Konstruktion" berücksichtigt wurde. Und ich bin wahrlich kein Technikfeind.


    Bei 28GHz braucht man keinen Aluhut mehr, da reicht eine Wollmütze ;)
    Kein Netzbetreiber wird ein flächendeckendes 28GHz Netz aufstellen, die extrem hohen Frequenzen sind eigentlich nur für Maschinenkommunikation mit lokalen Mikrozellen sinnvoll nutzbar, und da sollte dann eh keiner im Weg stehen weil sonst der Empfang weg ist.
    Kritischer sehe ich die niedrigeren Frequenzen, gerade die 2GHz, die dürften nach meiner Einschätzung bevorzugt zur Abdeckung in Städten und ggf. auch größeren Dörfern verwendet werden und brauchen insbesondere für Indorversorgung eine recht hohe Mastendichte oder stark gebündelte Sektoren (die dann ebenfall zu erhöhten Feldstärken führen).

    Ah, OK, Danke!
    Es ist also primär eine Frage der Frequenzvergabe (die natürlich solche Sachen wie Störung des GPS Empfangs vom Handy berücksichtigen sollte), keine technische Notwendigkeit Up- und Download in den gleichen Frequenzbereich zu legen.