Beiträge von NoIdea

    Leider wird bei Teltarif https://mobil.teltarif.de/frequenzau...ews/75591.html wieder das Märchen von den ach so dermaßen hohen Lizenzkosten und den angeblich daraus dann resultierenden hohen Kosten, sowie der schlechten Abdeckung.... :flop: Was soll man dazu noch sagen?
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    Korrelation und Kausalität werden selbst von Wissenschaftlern nicht immer sauber auseinandergehalten, Medienfuzzis kriegen das gar nicht auf die Kette.
    3G wäre auch bei verschenkten Frequenzen kaum besser ausgebaut worden, Netzbetreiber bauen da wo sie müssen, an Hauptverkehrswegen und da wo es sich rechnet.
    Das Einzige was eine gurte Abdeckung sicherstellt ist eine Ausbauverpflichtung, das haben mittlerweile sogar Politiker gelernt.
    Leider im Fall der jetzt zur Versteigerung anstehenden Frequenzen eine eher schlechte Idee die für die Netzbetreiber schwierig und für die Mobilfunkkunden teuer werden könnte.

    Sehe ich exakt anders rum. Mit UKW empfange ich 6 Programme rauschfrei, mit DAB+ über 20. Für mich ist UKW Vergangenheit.


    Ich halte den ganzen D*B+ Quatsch für obsolet, dass man DAB und BVB-T einfach durch ein komplett inkompatibles Nachfolgesystem ersetzt hat zeigt dass das System nur Wirtschaftsinteressen dienen soll und nicht der Grundversorgung der Bevölkerung.


    Abgesehen davon dass mein Autoradio kein BAB+ hat, im Auto brauche ich keine 20 Sender und keine Konzertsaalqualität, zumal ich es eh nur für Verkehrsfunk benutze, Musik läuft vom USB Stick.
    Deshalb hab ich mir seinerzeit auch die 250 Euro Aufpreis für DAB (ohne +) gespart, und die ca. 600Euro für eine DAB+ Nachrüstung werde ich mir erst Recht sparen.


    Zu Hause hab eine Kompakt-Steroanlage, ein Küchenradio und ein Radiowecker mit UKW, die werden wenns nötig wird durch ein Internetradio erstetzt.
    Für DVB-T hatte ich mir sogar mal einen billigen USB Empfänger fürs Notebook gekauft den ich vielleicht 3x benutzt habe, einen DVB-T2 Stick werde ich mir sicher nicht mehr kaufen, von daher können die von mir aus gerne alle Frequenzen für Mobilfunk nutzen, wobei 500MHz und weniger vermutlich eher uninteressant sind,

    Halte ich für eher unrealistisch. FreenetTV und die ÖR TV-Sender werden nicht tatenlos zusehen, wie ihnen der Mobilfunk Band um Band abnimmt. Die 700 MHz-Frequenzen dürften der letzte Block sein, auf den die freiwillig verzichten.


    Wer nutzt denn überhaupt die Bezahl- Angebote von Freenet TV? Ich kenne jedenfalls niemanden.
    Ich denke da werden mittelfristig nur die staatlich finanzierten ÖR Sender als Grundversorgung übrigbleiben, dafür die reichen auch die Frequenzen bis 500MHz

    Wie wärs mit der neuen Auflage: "Du bekommst die 5G-Lizenzen geschenkt, wenn dein LTE 99% Flächenabdeckung hat." :p


    Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen wäre das vermutlich gar nicht zulässig da damit nur eine Vergabe an die 3 bestehenden deutschen Netzbetreiber möglich wäre, außerdem wäre es ein Verstoß gegen Vertragsrecht da die bei der Vergabe der für LTE genutzten Frequenzen festgelegten Ausbauanforderung damit ausgehebelt würden.
    Die Chance wurde bei Vergabe bzw. Verlängerung der niedrigen Frequenzen verpasst, weils jetzt plötzlich um die Zukunft Deutschlands geht wird mit blindem Aktionismus eine für die Mobilfunkkunden maximal teure Forderung gestellt die am Ende nur einem überschaubaren Kundenkreis wirklich helfen wird, selbst wenn 3.6GHz flächendeckend ausgebaut ist wird die Mehrheit der Kunden im Haus keinen Empfang haben und kann froh sein wenns LTE Band 20 gibt.


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    Ein E Auto ist zudem preislich in der Zukunft weit günstiger als ein Benziner/Diesel mit seinem Motor und all die hunderte Einzelteile. Der Stromer wird allen den Geldbeutel schonen. Mobilität wird langfristig für alle günstiger werden.


    Andere wiederum betrachten das nur aus ihrem Mikrokosmos und projizieren das auf die Allgemeniheit.
    Dazu geht die Rechnung nur unter bestimmten Randbedingungen auf:
    -Der Preisvorteil beim Verbrauch liegt nicht zuletzt daran dass Strom im Vergleich zu Kraftstoff nur niedrig besteuert ist, wenn die ~40Mrd Einnahmen aus der Mineralölsteuer wegbrechen ist es nur eine Frage der Zeit bis Strom für Elektrofahrzeuge zu versteuern ist.
    Aber auch bei den aktuellen Strompreisen ist es für Wenigfahrer grenzwertig bis unrentabel.
    -Wenn man von einer Akkulebensdauer von 12 Jahren ausgeht und Kosten von 15000 Euro für den Austausch macht das rund 100Euro pro Monat
    -Die Durchschnittsfahrleistung pro Auto in Deutschland liegt nur bei 12TKm, wenn ich konservativ 15kWh/ 100km ansetze und einen Strompreies von 25Cent/kWh kommen noch 37.50 Euro pro Monat dazu.
    Das kostet einen Durchschnittsfahrer also in Summe so viel wie ein Benziner der 10l/100km braucht.


    Wer einen Leasingwagen hat und den nach 3 Jahren zurückgibt oder den Kilometerfresser der einen Verbrenner nach 3-5 Jahren verschlissen hat merkt da nicht so viel von und da wird ein Elektroauto ggf. sogar günstiger, für den Durchschnittsverdiener der keinen Neuwagen fährt und nicht fernpendelt werden Elektroautos die Mobilität verteuern.


    Von Retnern ganz zu schweigen. Der 14 Jahre alte Mercedes B150 von meiner Mutter hat 50Tkm, der kostet sie abgesehen von Steuer und Versicherung 25 Euro pro Monat für Sprit und ca. 20 Euro für Wartung und Verschleiß und der Wertverlust geht gegen Null, mit einem E-Auto wäre das erheblich teurer.


    Zitat


    Die Hersteller bringen "extra" hässliche Stromer auf den Markt, um die Benzin/Diesel Kuh auszumelken so lange es noch geht.


    Bei den Verbrennern ist das doch genauso mit den hässlichen Kisten. Es gibt nur noch SUVs und CUV, hochgelegte Kisten mit Riesenreifen und Plastikapplikationen vom Kleinstwagen bis zum Kombi der oberen Mittelklasse. Eine normal Limousine kauft irgendwie keiner mehr.
    GM hat in dem USA komplett die Notbemse gezogen und verkauft zukünftig nur noch SUVs und Pickups und will mit Steuergeldern etwas mit Elektro und Autonomem Fahren experimentieren.

    Zitat


    Problem: Sie verpassen den Anschluss, denn immer mehr in der Welt setzen nunmal voll auf Stromer... Das gefährdet massiv den Standort Deutschland, Arbeitsplätze und Wohlstand. Das begreifen einige scheinbar nicht...


    Du kannst unseren Top Managern alles unterstellen, aber dumm sind sie nicht, nur egoistisch bis egomanisch.
    Sie machen das was aus ihrer Sicht das Richtige ist. Und das heißt im nächsten Quartal die geforderte Umsatzrendite zu schaffen oder am Besten zu übertreffen. Das kann langfristig nach hinten losgehen, aber bis dahin hat man sein Schäfchen im Trockenen oder längst die Firma gewechselt.
    Mit Elektroautos sind die Margen die ein Verbrenner hat nicht zu schaffen, das bisschen gesparte Entwicklungskosten reißt es nicht raus, daher versuchen die Firmen auch jetzt schon Kosten zu drücken, neben Outrsourcing von Personal werden die Zulieferer immer weiter ausgepresst, da hats schon im Letzten Jahr eine Pleitewelle gegeben die sich vermutlich weiter beschleunigen wird bevor Elektroautos überhaupt einen relevanten Marktanteil haben.

    Kleines Land, sehr hohe Preise, Bevölkerung sehr konzentriert auf Ballungsräume. Da kann man gut versorgen.


    Aber auch in dünn besiedelten Gegenden ist die Netzabdeckung top, selbst in den Bergen abseits der Straßen sind Funklöcher eher selten.
    Dass sich das rechnet dürfte aber neben nicht ganz niedrigen Mobilfunkpreisen in der Schweiz wohl auch daran liegen dass die Schweizer Netzbetreiber an Roaminggebühren durch Touristen ganz ordentlich verdienen, und ich weiß auch nicht ob der Netzausbau in Touristengegenden nicht auch staatlich gefördert wird (wie z.B. die Landschaftspflege).


    Ganz einfach: Weil man da als Politiker regelrecht Visionen, frische Ideen, unverbrauchtes Personal und Rückgrat bräuchte...;) Schon mit der Überzeugung sieht es bei vielen schlecht aus...:flop:


    3 Wünsche auf einmal gibts nur bei Wunderlampen und Ü-Eiern und du hast sogar 4;)
    Mir würden Politiker mit einem minimalen (technischen Sach-)Verstand schon reichen.
    5G ist nur ein Übertragungsstandard der auf beliebigen Frequenzen läuft, die hohen Frequenzen die jetzt versteigert werden kommen haben für Inselanwendungen sicher ihre Daseinsberechtigung, aber nicht zur Flächenabdeckung.
    Die Ausbauverpflichtung der ländlichen Gebiete, Autobahnen und Eisenbahnstrecken hätte man an die Vergabe bzw. Verlängerung der niedrigen Frequenzen knüpfen müssen, jetzt wo die angeblich über die Zukunft Deutschlands entscheidenden höheren Frequenzen versteigert werden versucht man Versäumnisse der Vergangenheit geradezubiegen indem man verlangt dass die Netzbetreiber Deutschland mit Mikrozellen zupflastern, das ist ökonomischer und technischer Irrsinn.

    Ob es TEF (oder irgendeinem anderen Betreiber) gefällt oder nicht. Die BNetzA hat einfach das Recht, die Lizenzauflagen festzulegen. Wenn Betreiber diese nicht erfüllen wollen oder können, müssen sie eben der Auktion fern bleiben.


    So simpel ist das nicht. Wenn du in bei deiner Ebay Auktion die Bedingung schreibst dass der Käufer deines zur Versteigerung angebotenen Thermomix sich verpflichtet dir ein Jahr lang den Rasen zu mähen wirst du da auch Probleme bekommen das durchzusetzen.
    Da die Auflagen mit den zur Versteiegerung stehenden Frequenzen nicht erfüllbar sind (das gibt eine Mastendichte dass das vielerorts schon an Bürgerprotesten scheitern wird), dazu kommt es bei sowas auch sehr auf Formulierungen an, daher können Passagen der Auktionsbedingungen durchaus unwirksam sein.

    Also wegen Linux Installation kann ich nichts sagen,
    es gibt eigentlich keine Notebooks ohne UEFI mehr, seit Win8 ist das Standard.


    Was ich bei den ultrakompakten Notebooks noch schlimmer als fest verbaute Akkus finde sind festverlötetes RAM und am schlimmsten und für mich ein absolutes K.O. Kriterium fest verlötete SSDs.
    Selbst bei meinem 10 Jahre alten Billig Lenovo hat der Akku noch gut 2/3 der ursprünglichen Laufzeit, die 128GB Festplatte die da ab Werk drin war ist dagegen seit Jahren Geschichte.
    SSDs halten heutzutage vermutlich zwar länger als Notebookfestplatten, aber wenn eine fest verlötete SSD kaputtgeht kann das Gerät nur vom Hersteller repariert werden, falls der nach ein paar Jahren außerhalb der Gewährleistung überhaupt noch Lust dazu hat.
    Zuätzlich es gibt 2 Probleme:
    -Zunahme an Speicherbedarf schwer absehbar, mit 1TB für ein Reisenotebook ist man vermutlich einige Jahre komfortabel unterwegs, aber 256GB was oft noch Standard ist um höhere Kapazitäten gegen exorbitanten Aufpreis zu verkaufen werden doch heute schon schnell eng wenn man ein paar HD Filme und die MP3 Sammlung drauf hat, und auch Betriebssystem und Anwendungen werden nicht schlanker.
    -Wenn was anderes als die SSD kaputt ist kann man seine SSD nicht einfach an einen anderen Rechner hängen um die Daten zu übertragen, dazu schickt man seine kompletten Daten zum Hersteller bzw. den von ihm beauftragten Servicedienstleister.
    Eine Laufwerksverschlüsselung hilft dann zwar die Daten zu schützen, nur wenn das Gerät irreparabel ist und man ein Austauschgerät bekommt sind die Daten futsch.

    Milte gehört zwar zu Warendorf, ist aber einige Kilometer von Warendorf entfernt.


    Ah, OK, wer lesen kann ist klar im Vorteil, ich hatte "Mitte" gelesen.
    Milte ist tatsächlich auch laut Karte weitgehend eine "2G Insel".
    Wobei Milte vermutlich keine 40000 Einwohner hat ;)
    Andererseits wäre es vermutlich mit einem einzelnen LTE Standort abzudecken.