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Ein E Auto ist zudem preislich in der Zukunft weit günstiger als ein Benziner/Diesel mit seinem Motor und all die hunderte Einzelteile. Der Stromer wird allen den Geldbeutel schonen. Mobilität wird langfristig für alle günstiger werden.
Andere wiederum betrachten das nur aus ihrem Mikrokosmos und projizieren das auf die Allgemeniheit.
Dazu geht die Rechnung nur unter bestimmten Randbedingungen auf:
-Der Preisvorteil beim Verbrauch liegt nicht zuletzt daran dass Strom im Vergleich zu Kraftstoff nur niedrig besteuert ist, wenn die ~40Mrd Einnahmen aus der Mineralölsteuer wegbrechen ist es nur eine Frage der Zeit bis Strom für Elektrofahrzeuge zu versteuern ist.
Aber auch bei den aktuellen Strompreisen ist es für Wenigfahrer grenzwertig bis unrentabel.
-Wenn man von einer Akkulebensdauer von 12 Jahren ausgeht und Kosten von 15000 Euro für den Austausch macht das rund 100Euro pro Monat
-Die Durchschnittsfahrleistung pro Auto in Deutschland liegt nur bei 12TKm, wenn ich konservativ 15kWh/ 100km ansetze und einen Strompreies von 25Cent/kWh kommen noch 37.50 Euro pro Monat dazu.
Das kostet einen Durchschnittsfahrer also in Summe so viel wie ein Benziner der 10l/100km braucht.
Wer einen Leasingwagen hat und den nach 3 Jahren zurückgibt oder den Kilometerfresser der einen Verbrenner nach 3-5 Jahren verschlissen hat merkt da nicht so viel von und da wird ein Elektroauto ggf. sogar günstiger, für den Durchschnittsverdiener der keinen Neuwagen fährt und nicht fernpendelt werden Elektroautos die Mobilität verteuern.
Von Retnern ganz zu schweigen. Der 14 Jahre alte Mercedes B150 von meiner Mutter hat 50Tkm, der kostet sie abgesehen von Steuer und Versicherung 25 Euro pro Monat für Sprit und ca. 20 Euro für Wartung und Verschleiß und der Wertverlust geht gegen Null, mit einem E-Auto wäre das erheblich teurer.
Zitat
Die Hersteller bringen "extra" hässliche Stromer auf den Markt, um die Benzin/Diesel Kuh auszumelken so lange es noch geht.
Bei den Verbrennern ist das doch genauso mit den hässlichen Kisten. Es gibt nur noch SUVs und CUV, hochgelegte Kisten mit Riesenreifen und Plastikapplikationen vom Kleinstwagen bis zum Kombi der oberen Mittelklasse. Eine normal Limousine kauft irgendwie keiner mehr.
GM hat in dem USA komplett die Notbemse gezogen und verkauft zukünftig nur noch SUVs und Pickups und will mit Steuergeldern etwas mit Elektro und Autonomem Fahren experimentieren.
Zitat
Problem: Sie verpassen den Anschluss, denn immer mehr in der Welt setzen nunmal voll auf Stromer... Das gefährdet massiv den Standort Deutschland, Arbeitsplätze und Wohlstand. Das begreifen einige scheinbar nicht...
Du kannst unseren Top Managern alles unterstellen, aber dumm sind sie nicht, nur egoistisch bis egomanisch.
Sie machen das was aus ihrer Sicht das Richtige ist. Und das heißt im nächsten Quartal die geforderte Umsatzrendite zu schaffen oder am Besten zu übertreffen. Das kann langfristig nach hinten losgehen, aber bis dahin hat man sein Schäfchen im Trockenen oder längst die Firma gewechselt.
Mit Elektroautos sind die Margen die ein Verbrenner hat nicht zu schaffen, das bisschen gesparte Entwicklungskosten reißt es nicht raus, daher versuchen die Firmen auch jetzt schon Kosten zu drücken, neben Outrsourcing von Personal werden die Zulieferer immer weiter ausgepresst, da hats schon im Letzten Jahr eine Pleitewelle gegeben die sich vermutlich weiter beschleunigen wird bevor Elektroautos überhaupt einen relevanten Marktanteil haben.