Beiträge von NoIdea

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    Vodafone ist derzeit dabei UMTS auf 5MHz zu reduzieren, somit wird es mittelfristig häufiger Probleme mit fehlender Kapazität geben. (EDGE-Speed via UMTS)


    Vodafone ist zumindest im Norden von Großbritannien auch mit LTE eine Katastrophe. Bin zum Glück nicht oft da, sonst würde ich den Anbieter wechseln.
    Roaming mit anderen Netzen ist weitgehend gesperrt, und selbst wenn es ausnahmsweise mal VF Netz gab war es überlastet oder erst gar kein Einbuchen möglich.

    Weil die Fehler, die unser Land heute aus technologischen Gesichtspunkten so rückständig machen damals begonnen wurden. So ein paar Punkte:


    - Nokia sperrt Bochum zu weil man in Rumänien billiger herstellen kann (die Deutsche Regierung hat sich nicht gewehrt, dass ein überhaupt nicht EU fähiges Land wie Rumänien mit seinen Löhnen der EU Beitritt)
    - Siemens* verramscht seine Handysparte an den Taiwanesen (ein nicht von der UN anerkanntes Land) - da sind sicherlich ein riesen Haufen Patente mitgewandert, urplötzlich konnten die Sachen bauen die sie vorher nicht konnten...


    Sie waren eh die letzten die noch hier produziert haben, Andere sind viel früher weg oder haben sich erst gar nicht die Mühe gemacht hier zu produzieren.

    Zitat


    - Versuch heute mal einen Produktions- oder Forschungsstandort in D zu etablieren - wenn im Umkreis deines Grundstücks eine Heuschrecke davon Durchfall bekommt wars das


    In den USA baust du in the middle of Nowhere, da kannst du viele Hektar verseuchen ohne Anwohne zu beeinträchtigen.
    In Sachen Produkthaftung sind die USA dafür ein ganz anderes Kaliber. Da sind die Hürden ein Produkt in den Markt zu bringen niedrig, aber wenn du damit jemanden schädigst wirds richtig teuer.
    In Deutschland darfst du dagegen wenn du dein Zulassungszertifikat erlangt hast und die darin festgelgeten Kriterien einhältst deine Kunden schädigen ohne dafür zu haften.

    Zitat


    - Die UMTS Lizenzversteigerung hätte abgebrochen werden müssen, da die Folgen dieses Bieterwettstreits schon damals bekannt waren


    Wieso? Das hat doch aus politischer Sicht genau so funktioniert wie es sollte.
    Ja, man hat damit den Grundstein gelegt dass Deutlschland mobilfunkmäßig ein Entwicklungsland bleibt, aber wie auch die Vergaberegeln bei 5G zeigen ist das politisch so gewollt.
    Und dass die Deutschen zwar Mobilfunk bis in den letzten Winkel haben wollen, aber keine Mobilfunkmasten macht die Sache nicht besser.

    Ich glaube da werden mich einige noch mehr hassen.
    Aber Ikea, Roller etc. sind bei mir erste Wahl und ich bin absolut zufrieden damit.
    Also wer es braucht soll mehr investieren.;)


    Nö, da bist du gestraft genug ;)
    Für 5 bis 10 Jahre taugt das Zeug ja durchaus, wer eh öfter umdekoriert für den ist das gar nicht verkehrt, ich bevorzuge eben eher langlebigere Produkte weshalb mir auch so schnell kein Benziner ins Haus kommt (um mal wieder den Bogen zum Thema zu spannen), da hab ich im Bekanntenkreis mehrere Fälle mit Motorschäden zwischen 50000 und 200000km.

    Da Autonomie ja nach Meinung der deutschen Mehrheit erst in 30 Jahren kommt, habe ich mit dem verlinkten Artikel ein Verständnisproblem. Was macht es bitte für einen Sinn, Ende 2018 ein selbstfahrendes Taxi für 2035 oder später zu bestellen? Es weiß doch kein Mensch heute schon, wo er Ende 2035 hin fahren will.


    Trotzdem würde ich eher in den Bereich "Testbetrieb" einsortieren, laut dem Text werden auch erstmal Fahrer im Fahrzeug sitzen.
    Dass Kalifornien eine Genehmigung für den Betrieb ohne Fahrer erteilt hat heißt nicht viel, anders als in Deutschland wo man nach Erlangung einer Zulassung oder Zertifizierung Kunden und Unbeteiligte fast nach Belieben schädigen kann drohen da in den USA existenzgefährdende Schadensersatzzahlungen, ein System was ich auch wenn es teilweise absurde Züge annimmt mittlerweile für das bessere halte als das deutsche Zulassungs(Un-)wesen.


    Zitat


    Aber vielleicht verstehe ich nur etwas falsch, wo ich doch sogar Fäkalsprache nutze, die einige Ponyhofbewohner entsetzlich finden.


    Ich kriege eher wenns politisch korrekt gegendert und gequirlt ist einen akuten Brechreiz.
    Was du falsch verstehst ist dass nicht die Frage wann es autonome Fahrzeuge auf den Straßen gibt, sondern wann man als normaler Kunde ein Fahrzeug zu einem "bezahlbaren" Preis erwerben kann dass vollaustonom ist und keine Steuerlemente mehr hat so dass man keinen mehr Führerschein braucht und auch in fahruntüchtigem Zustand damit am Straßenverkehr teilnehmen darf.
    Da ich in 30 Jahren Ende 70 bin wo (wenn ich so alt werde und halbwegs gesund bleibe) Sehen und geistige und motorische Fähigkeiten deutlich nachlassen fände ich das echt Klasse wenns das bis dahin gibt, aber vollkommen überzeugt davon bin ich noch nicht.
    Gerade auch wegen den in Deutschland schwierigen Haftungsregeln.
    In den USA ist es relativ einfach: Hat der Hersteller Nutzer nicht ausreichend auf die korrekte Bedienung und Gefahren hingewiesen und nicht das nach dem Stand der Technik Mögliche getan um Nutzer und Dritte vor Schaden durch sein Produkt zu bewahren zahlt er kräftig, wärend in Deutschland ganze Rechstabteilungen die Lücken in den Zertifizierungsanforderungen suchen um möglichst schadlos ein primitives Produkt auf den Markt werfen zu können.

    Man kann auch pragmatisch leben. Tu ich auch in einigen Bereichen. Aber Dinge die mich Interessieren und die für mich im Alltag eine deutliche Nutzbarkeit bieten (dazu zähle ich z. B. Autos und Smartphones) dürfen halt auch mal was kosten. Ich erfreue mich dann halt auch daran. Schöne Dinge eben, sich was gönnen. Jeder halt so wie er möchte.


    :top: Ich kaufe meine Möbel wenn sie nicht gerade für den Keller oder die Abstellkammer sind auch nicht bei Ikea, Roller, Segmüller& Co obwohl die zum Sitzen, Essen, Basteln, Computer Daddeln usw. völlig ausreichend sind.
    Ein Auto ist für mich zwar in erster Linie ein Fortbewegungs- und Transportmittel, trotzdem schätze ich einen gewissen Komfort und es muss ausreichen um mit 3 Leuten und Gepäck auch mal eine Woche in den Urlaub ins benachbarte Ausland fahren zu können, bei einem Elektroauto bräuchte ich dazu mindestens 400km reale Reichweite was es unterhalb von einem TeslaS bis jetzt und auf absehbare Zeit noch nicht gibt, geschweige denn in der Golf- bis Passat-Klasse und -Preislage.
    Ein Plug-In Hybrid wär für mich mit einem Diesel OK (115-130PS Diesel+40...50kW Elektrisch würde mir völlig reichen), gibts aber nicht in der Klasse und wirds vermultlich auch zukünftig nicht geben.
    Bei einem EU6dTemp Verbrenner (egal ob Diesel oder Benziner) kann man sich ja auch nicht sicher sein ob die nicht in den nächsten 5-10 Jahren dann mit der Begründung "Feinstaub" ausgesperrt werden (um den es im Moment etwas stiller ist vor lauter Stickoxid Hysterie, der gesundheitlich aber erwiesenermaßen deutlich problematischer ist als zweistellige PPM Konzentrationen von Stickoxiden).
    Da fahre ich erstmal meinen alten aber bezahlten EU5 Diesel weiter und schau mir an wo sich unser Irrenhaus hinentwickelt.
    Deshalb werden Städte die größere Fahrverbotszonen einrichten auf absehbare Zeit auf mich als Kunden verzichten müssen.

    ... Wenn Klarmobil im D Netz ohne LTE, dann ist es auch eher schlecht, gerade wenn es das Telekom Netz ist. Telekom ohne LTE ist einfach grottenschlecht.
    Oft ist eben kein VoLTE möglich oder keine HotSpot Flat und so ein Blödsinn.


    Ich dachte LTE bei der Telekom wär indoor so mies wegen der hohen Frequenzen. Und Vodafone ist so schlecht bei LTE weil die fast nur 900MHz haben und daher keine Bandbreite...
    Am Ende ist jedes Netz ohne LTE schlecht und man muss sehen mit welchem man an seinen üblichen Aufenthaltsorten das am wenigsten schlechte Netz hat.
    Eine Hotspot Flat ist außer bei der Telekom mangels Verbreitung eh witzlos.


    ...aber wenn man sie die Pizzafahrzeuge ansieht, dann ist da selten mehr als eine Bestellung auf einmal drin, weil es meinstens nicht anders ausgeht, und die Pizza eben 20-30 Minuten nach der Bestellung beim Kunden sein soll. Da ist wenig Luft für Optimierung.


    Allerdings zwingt auch niemand den Pizzadienst nur Elektroaustos zu benutzen, das lässt sich auch über einen Flottenmix und Aushilfsharer mit eigenem Auto (die zu Spitzenzeiten eh regelmäßig gebraucht werden) abdecken.
    Am Ende alles eine Frage der Systgemoptimierung.

    [USER="2108"]NoIdea[/USER] das der Elektroantrieb das Auto teurer macht, meinst du nicht wirklich? Du solltest versuchen, die Mainsteammedien schrittweise abzusetzen und dafür dein eigenes Hirn öfter zu benutzen.


    Ich betrachte das aus Privatkundensicht mit 10-15Tkm Fahrleistung.
    Beispiel Zoe: Anschaffungspreis 5000Euro über einem vergleichbaren Verbrenner mit etwas magerer Austattung, dazu Monatliche Akkumiete in der Größenordnung einer Tankfüllung beim Verbrenner für ca. 800km bei den derzeitigen Spritpreisen.
    TeslaS: Da bekommt man schon einen top ausgestratteten 5er BMW mit Diesel für. Und wenn man beim Tesla 12 Jahre Akkulebensdauer und einen Austauschpreis von 20000Euro ansetzt kriegt man da bei den aktuellen Preisen für rund 200TKm Sprit für den BMW
    P.S. Als Firma mit Geschäftsleasing sieht die Rechnung natürlich anders aus.

    Erschreckend ist für mich, dass in DE nur ein Netz "sehr gut" abgeschnitten hat, während in AT alle 3 Netze "sehr gut" sind.


    Und "Sehr gut" finde ich noch geprahlt, ich hätte aus meiner rein subjektiven Sicht bei allen dreien jeweils eine Note schlechter vergeben, zumal sie bei der Route um das Linksrheinische Mobilfunktechnische Niemandsland zwischen Frankenthal und Mainz sowie die dünn ausgebauten Gebiete in Taunus und Westerwald (und bestimmt noch einige Andere, aber das sind die wo ich ein recht gutes eignenes Bild von habe) einen Bogen gemacht haben.

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    Kommt drauf an, im grossstaeditschen Umfeld mag die Reichweite reichen, aber im kleinstaedtischen und laendlichen Raum sind die Entfernungen deutlich groesser. Und Kurzstrecken sind vorlallem nach Kaltstarts nicht so optimal, aber wenn die Fahrzeuge halbwegs warm bleiben, ist es nicht so dramatisch.


    Also wenn ein Pizzalieferant am Tag mehr als 250km fährt macht er was falsch, bei einem Schnitt von 30km/h hat er da bei einer 8h Schicht 0 Zeit für Beladung und Auslieferung (und das Hauptgeschäft ist meist zwischen 11 und 13:00 und 19:-23:00, dazwischen und danach wär auch Zeit für Nachladen, beim Beladen sowieso.


    Die Verbrennungsmotoren gehen heutzutage zwar nicht mehr so schnell kaputt weil die Ölqualität berechnet wird und rechtzeitig ein fälliger Wechsel gemeldet wird, aber in Verbindung mit hohem Verbrauch im Kurzstreckenbetrieb geht das einfach ins Geld.
    Wenn ich mal grob überschlage mit 20 Tage x 250km = 5000km, das macht bei 7l/100km was eher niedrig angesetzt gut 500 Euro, dazu ein Ölwechsel macht 600Euro.
    Beim Zoe sind es rund 1000kWh was bei einem Strompreis von 25Cent /kWh gerademal 250 Euro sind.
    Selbst mit Batteriemiete ist ein Zoe von den Betriebskosten gut 250Euro pro Monat billiger.


    Umgekehrt hat ein Bekannter von mir eine kleine Maschinenbaufirma wo die Servcetechniker Einsätze in ganz Deutschland und im angrenzenden Ausland haben, da kommt ein reines Elektroauto einfach nicht in Frage, selbst wenn es in ferner Zukunft vielleicht auch mal Kombis geben wird.