Beiträge von NoIdea

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    Nebenbei: gestern vom ZDF geguckt: wer weniger als 2000€ brutto verdient, gehört zu den 16% Geringverdienern. Mittelschicht ist von 2000-4500€. Alle Zahlen monatlich. :D Und trotzdem fühlt sich Buntland reich. Witzig.


    Nein Deutschland ist reich. Der Reichtum ist (wenn auch noch nicht so extrem wie z.B. in Italien oder Griechenland) "etwas" ungleichmäßig verteilt.
    Außerdem halte ich die Definition für fragwürdig, ich hätte "Mittelschicht" zwar auch in diesem Zahlenbereich, aber Netto angesiedelt.
    Wer mit 4600Euro Brutto eine vierköpfige Famile versorgen will dürfte sich jedenfalls noch lange nicht als Besserverdienender fühlen ;)

    [USER="2108"]NoIdea[/USER] Ich halte nichts von Abgrenzung. Ich halte viel von Diskussion. Ich halte nichts von Gedankenburka...


    Sich nicht mit Kriminellen Gemein zu machen betrachte ich nicht als Gedankenburka.
    Wie du sicher gemerkt hast bin ich politisch eher Links orientiert, ich teile sogar viele Positionen der Linkspartei, die Analysen von Gregor Gysi (und teilweise auch von Sarah Wagenknecht) treffen oft des Pudels Kern, nur ziehen sie dann meist Schlussfolgerungen daraus die ich weiderum nicht teile, und dazu komen dann die Chaoten die sich da im "Hinterland" tummeln, das geht leider gar nicht.
    Ich würde auch niemals auf 1. Mai Demonstrationen geben um den Kriminellen Randalierern die das jedes Jahr zum Alnass nehmen ihrer Zerstörungswut zu frönen keine Deckung zu verschaffen.
    Wer zusammen mit Neonazis demonstriert macht aber eben auch genau nichts anderes und diskreditiert damit in meine Augen auch noch sein Anliegen.


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    Denen wird mit der Elektrifizierung die Handlungsgrundlage entzogen. Mit der zunehmenden Digitalisierung auch. Das Internet ist transparent, Bewertungen töten dauerhaft. Nicht belastbare Referenzen grenzen die Spreu vom Weizen ab. Schwierig für jeden neuen Einsteiger. Tödlich für Betrüger. Klappt doch bei eBay und Amazon und Hotels und Pensionen und Gaststätten auch wunderbar. Einmal betrogen wurden, Bewertung gepostet. Die Kacke klebt für immer an der Jacke. Das tötet diese Art Geschäftsmodell.


    Hoffentlich. Aber wie heißt es doch so schön: Jeden Tag steht ein Doofer auf... Verstand ist begrentzt, Gier nicht.
    Und gegen den fliegenden Inhaberwechsel wirk das nur bedingt. Ich komme jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an 5 solchen Händlern vorbei, da steht alle halbes Jahr ein ander Inhaber, eine andere Telefonnummer oder auch ein neuer Firmenname dran.


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    Wegen des Tachobetrugs haben wir vor Jahren von Jahrestagen auf Neuwagen umgestellt. Fahren die aber konsequent ab und kaufen in Europa ein. Da, wo die Hersteller gerade irgendwelche Aktionen zünden. Da gibt es dann Berligos, Kangoos etc. für <9000€ netto. „Richtige“ Autos kaufe ich schon lange nicht mehr, da wir zumeist per Flugzeug reisen und dann je nach Bedarf mieten.


    Das mit dem Jahreswagen ist halt immer ein Rechenexempel. Bei höherpreisigen Fahrzeugen spart man mit Jahreswagen gegenüber dem Listenpreis leicht mal 20.000Euro, einen gut ausgestatteten BMW 430d Jahreswagen bekommt man etwa zum Listenpreis eines Golf GTD, da kommt man als Privatkäufer auch mit noch so hartem Feilschen beim Neuwagen nicht in die Nähe.
    Einen Jahreswagen würde ich allerdings eh nur beim Vertragshändler oder direkt beim Erstbesitzer kaufen, den kriegt man dran wenn sich die Kiste als manipuliert erweist.
    Ich sehe da allerdings noch mehr das Problem keine getrete Vertrieblerkiste oder gar Mietwagen angedreht zu bekommen, selbst wenn da eine der einschlägigen Mietwagenfirmen als Vorbesitzer eingetragen istwar das laut Händler natürlich immer ein persönlich zugeteilter Dienstwagen eines leitenden Angestellten gewesen, ggf. steht auch nur die Leasingfirma drin womit es völlig unmöglich wird zu erkennen wer den Wagen wofür genutzt hat.
    Mir ist jedenfalls noch kein Angebot untergekommen wo "Mietwagen" bei stand. Nur die können ja eigentlich nicht alle spurlos vom Erdboden verschwinden ;)

    Nein, ist das Problem der Zusteller. Wer so doof ist und 13 von 18 nicht unterscheiden kann, sollte lieber Kugelschreiber montieren.


    Wie gut dass dir noch nie im Leben irgendwelche Fehler unterlaufen sind ;)
    Das menschliche Gehirn ist bei Begriffen nunmal deutlich weniger Fehleranfällig als bei Ziffern, beim Gedächtnissport ist es daher üblich zum Merken langer Ziffernfolgen Zahlen einen Begriff zuzuordnen und die Begriffe als Geschichte zu verknüpfen.
    Ein weiterer Vorteil von Namen: Selbst wenn der Zusteller wegen der Sauklaue des Absenders oder weil der Adressaufkleber nass geworden und verwaschen ist nur Teile des Namens entziffern kann kann er bei etwas gutem Willen mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit die Sendung korrekt zustellen, ist bei einer Zahl eine Ziffer nicht lesbar ist das nicht möglich bzw. wäre reine Lotterie.
    OK, man könnte natürlich noch als Prüfziffer(n) die Quersumme dranhängen.
    Aber bei 3 oder 4 Ziffern steigt wiederum die Gefahr eines Zahlendrehers bei Ablesen extrem an, also ein Problem gelöst und dafür ein anderes verschärft.
    Das einzige Problem was Wohnungsnummern wirklich lösen sind Namensgleichheiten, wenn mehrere "Herbert Meier" in einem Wohnblock leben wirds nur mit Namensschildern problematisch.


    ...[USER="2108"]NoIdea[/USER] sie bezüglich der in Westdeutschland ansässigen "zertifizierten" Gebrauchtwagenhändler beschrieben hat. Das wollen wir hier nicht und das haben wir hier bis dato auch nicht. Dafür müssen wir uns aber eben als Dunkeldeutschland beschimpfen lassen...


    Mein Problem damit ist eher die mangelnde Abgrenzung zwischen normaler konservativer Bevölkerung und Neonazis.
    Ewigggestrige, Wirrköpfe und Simpels die sich da reinziehen lassen gibts auch in Westdeutschland, aber die haben Null Rückhalt in der Bevölkerung, sogar die AFD bemüht sich hier in Hessen um den Eindruck der Abgrenzung.


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    Ich frage mich nur, warum es Kunden gibt, die bei der oben beschriebenen Praxis bei diesen Herren überhaupt ein Auto kaufen. Zu einem solchen Geschäft gehört nämlich auch immer einer, der sich bescheissen lässt. Kauft man nicht, gehen diese Händler ein. - Aber auch diese Praxis wird durch das zunehmende "Wissen" in der Bevölkerung und die Transparenz des Internets ausgemendelt. Langfristig war es noch nie tragfähig, seine Kunden zu betrügen.


    Das erstaunt mich auch immer auf Neue. Im besten Fall hat der Verkäufer den Wagen unter Wert verkauft oder/und der Käufer zu viel bezahlt, aber nicht selten kommt auch noch Tachomanipulation und Verheimlichen oder beschönigen von Vorschäden dazu.
    Die Kunden scheinen mir allerdings mittlerweile zum guten Teil deren Landsleute bzw. ebenfalls mit Migrationshintergrund zu sein die eine Protzkiste für möglichst wenig Geld suchen.
    Das Internet hilft denen glaube ich sogar. Bei Mobile, Autoscout usw. kann man nach Preis und Laufstrecke sortieren, da erscheinen dann die wiederaufgebauten Totalschäden und manipulierten Kisten dieser Händler, ääh sorry, ich meinte die Fahrzeuge mit fachgerecht repariertem Parkrempler und die Renterfahrzeuge... dann günstig bzw. erschein ganz oben in der Trefferliste wenn die da selber anbieten.
    Gegen "Gier frisst Hirn" zieht "Wissen" leider oft den Kürzeren und ich wage zu bezweifeln dass sich das grundlegend ändert.

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    Ist das so richtig? Berechnet O2 für den Zeitraum automatisch nichts oder muss man das über Hotline "erkämpfen"?
    Und was geschieht mit dem Vertragsende? Wird dies um die leistungsfreie Zeit nach hinten verschoben oder bleibt es bei dem ursprünglichen Vertragsende?


    2 Juristen, 3 Meinungen ;)
    https://www.juraforum.de/forum…eginn-dsl-vertrag.311197/
    Zahlungspflicht entsteht erst mit Leistungserbringung durch den Anbieter, aber bei der Definition der Vertragslaufzeit sind die Anbieter wohl durchaus "kreativ".

    ...Wer eAuto-Fahrer kennt, weiß, wie oft bzw. selten die in die Werkstatt müssen. Und zur Abholung der Neuwagen reichen ein paar Auslieferzentren pro Bundesland + diverse Showrooms in Fußgängerzonen locker aus.


    Das hängt zunächst mal davon ab was die Hersteller als Serviceintervall festlegen. Technisch gibt es auch heutzutage keinen Grund mehr ein Auto nach genau 12 Monaten oder 30TKm in die Werkstatt zu beordern.
    Luftfilter und Ölwechsel entfallen natürlich bei E-Autos, aber Klimaanlage, Innenraumfilter, und solange hydraulische Bremsen zum Einsatz kommen die Bremsflüssigkeit sind auch beim E- Auto ein begrenzender Faktor.
    Auch kriegen einige Hersteller die Lebensdauer der Traggelenke nicht in den Griff, das kan nman auch beim E-Auto vermasseln.


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    Es wird beim Auto zu einer Aufspaltung des Geschäfts kommen, die mit der Presse vergleichbar ist. Dort wurden redaktionelle Inhalte auch radikal von Stellenanzeigen, Kleinanzeigen und massenhaft lukrativer Werbung abgeschnitten bzw. übernahmen Spezialisten diese Aufgaben. Beim Auto wird es am Ende wohl OEMs, große Händler, große Schrauberketten für Lapalien und kleine Spezialbetriebe für knifflige Fehler geben. Der Allrounder wird keine Luft mehr zum atmen haben.


    Das liegt im Bereich des Möglichen, wobei ich bezweifle dass sich die Hersteller vom Modell "Vertragshändler" komplett verabschieden wollen.
    Sie wollen natürlich keine Ausgaben haben, aber damit können sie generische Ersatzteile zu Mondpreisen verkaufen, freie Werkstätten könen die Teile problemlos im Großhandel einkaufen.
    Schon jetzt gibts Mehrmarkenwerkstätten die zwar für Neuwagen getrennte Showrooms nach Herstellervorgabe haben, in der Werkstatt stehen dann VAG Marken, Opel, Ford und Peugeot nebeneinander und werden vonm Personal bearbeitet.

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    Heute schon sieht man, dass viele freie Autohäuser den Handel mit Gebrauchten einstellen, weil sie schlichtweg nicht mehr die kritische Größe erreichen, um unter Beachtung der Gewährleistungsrisiken sinnvolle Renditen zu erwirtschaften.


    Bei uns firmieren die Fähnchenhändler einfach alle 3-6 Monate um. Die gehören meist türkischen oder arabischen Großfamililien und dann wird der Laden einfach auf den nächsten Neffen umgeschrieben womit alle Gewährleistungsansprüche der Käufer erlöschen.


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    Unterm Strich ist die Planung von VW die einzige Chance, möglichst viel vom weniger werdenden Geld im eigenen Laden zu halten. Das geht letztlich nur, wenn der OEM selbst den Kontakt zum Kunden hält. Kollateralschaden ist dabei dann leider der Händler, wobei es für Kunden nicht schlecht sein muss, wenn eine Stufe der Kette herausfällt. Das senkt die Kosten und hält den Druck im Kessel hoch. Wenn dann noch der OEM selbst, wie Tesla, Flagshipstores unterhält und die Variabilität senkt, kann das für beide Seiten ganz angenehm werden. Der weinende Dritte ist dann aber raus. Letztlich aber logisch, da es keinen Sinn macht, ins Gewerbegebiet zu tigern und herum zu feilschen, um dann ein Auto zu bekommen, das man auch im Internet zusammenklicken kann. Außerdem muss der Glaspalast dann nicht mehr auf die vergleichsweise wenigen umgeschlagenen Autos umgelegt werden..


    Wobei das ruinöse die CI Anforderungen der Hersteller sind, wenn die die Glaspaläste und das Personal darin selber bezahlen müssen wird das unterm Strich auch nicht wirklich billiger.
    Auch kann VW dann nicht mehr Überbestände und unverkäufliche Exoten auf Kosten der Vertragshändler "entsorgen" (um ein gefragtes Modell verkaufen zu können muss der Händler ein Kontingent an Fahrzeugen abnehemen die VW definiert, der Händler muss die bezahlen und darf dann zusehen wie er sie mit möglichst wenig Verlust loskriegt).


    Schon jetzt verdienen die Händler beim Neuwagen kaum etwas und leben mehr vom Servicegeschäft.
    Bei einem reinen Verkäufsladen bringt das Servicegeschäft keine Einnahmen, es kann nur am verkauften Auto Geld verdienen, ob sich da wirklich noch nennenswert Marge drücken lässt? Milchmädchenrechnungen von hochbezahlten Deppen sehen wir leider auch in der Politik regelmäßig.
    Damit es billige rwird wird es am Ende einfach eine Reduzierung der Händler und Vertragswerkstätten geben.
    Der Verlierer ist am Ende trotzdem der Kunde weil er letztlich wesentlich weitere Wege hat wenn er ein Auto kaufen will oder zur Werkstatt muss.
    Wobei man für eine gute Vertragswerkstatt auch heute schon teilweise weite Wege in Kauf nehmen muss, die kleineren Vertragswerkstätten die kundennah sind und ordentliche Arbeit abliefern werden mit den CI Anforderungen, Verkaufsvorgaben und reduzierten Margen schon seit Jahren immer mehr verdrängt, und die großen kann man nach meinen Erfahrungen mit BMW und Opel qualitativ für alles was über einen Ölwechsel hinausgeht (wofür sie zu teuer sind) vergessen.
    Bei Elektroautos mag das gehen solange sie solche Exoten und eher für Freaks sind, wenn sie langfristig durch die CO2 Strafzahlungen als Brot&Butter Autos bei Ottonormalverbraucher erzwungen werden wird dieser kotzen wenn er seinen Wagen bei einem Problem 50 oder 100km zur nächsten fachlich qualifizierten Werkstatt fahren (oder gar transportieren lassen) muss.

    ist doch ok, kriegst ab 28. Android 9 auf dein XZ1C und den October Patch gleich mitgeliefert !


    Klang jetzt auch nicht nach einer Beschwerde von Marcel ;)
    Ist auf jeden Fall eine gute Nachricht. Wobei auch Android 9 die Updateproblematik nicht angeht was für mich der schwerwiegendste Fehler bei Android ist weshalb viele Geräte nichtmal während des eh schon miserablen Supportzeitraums von Google mit Updates versorgt werden.
    Immerhin, das mit der adaptiven Displayhelligkeit hört sich ganz interessant an (hoffentlich ist es auch gut umgesetzt), das was Sony da bisher abgeliefert hat lag zwischen nicht funktionierend beim XZ1C (es ist vollkommen egal ob ich es aktiviere) und Grütze beim Z5C (wenn ich es bei Sonne in den Schatten gehalten habe hat es schon abgedunkelt so dass auch nicht viel mehr zu erkennen war).


    Genau ist doch mein Punkt. Technisch ist das alles kein Problem, dennoch werden diese Argumente immer wieder dagegen gebracht. Hier mangelt es nur am Willen (der klassischen Automobilindustrie), denn ein stetig durch Updates besser werdendes Produkt passt halt nicht zu Absatzzielen bei Neuwagen...


    Bei Smartphones wäre es auch kein Problem, und wirds gemacht ? Nein. Apple pflegt seine hochpreisigen Produkte länger, aber auch nur soweit die alte Hardware leistungsmäßig noch ausreichend ist

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    Und genau deswegen kann hier Tesla schön disruptiv auftreten und die Generation ansprechen, die mit ständig besser werdenden Produkten (Smartphones) aufgewachsen sind. Wenn die Babyboomer Generation in den nächsten Jahre so langsam verrentet wird, verschiebt sich auch die Kaufkraft dahin.


    Klar. Mit einer Rente von im Besten Fall 2500Euro /Monat (abzüglich Steuer und Krankenversicherung) kauft man sich einen Tesla-S.
    Ein 70.000+Euro Fahrzeug wird die Golf-/ Passat Klasse nur dann ersetzen wenn bezahlbare Autos gesetzlich unmöglich gemacht werden.
    Und ob Tesla beim Modell 3 mit dem sie irgendwann mal Geld verdienen müssen auch so großzügig sein wird? Ober ob Renault bei einem Zoe nach 15 Jahren noch Updates, geschweige denn Upgrades machen wird?
    Schon bei Navi Systemen die sich die "Premium" Hersteller teilweise mit fürstlichen Aufpreisen bezahlen lassen endet die Updateversorgung lange vor dem Ende der normalen Fahrzeugnutzung.
    Ohne gesetzlichen Zwang wird das leider eine Wunschvorstellung bleiben.

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    Und deswegen habe ich vor zwei Jahren mein Android gegen ein iPhone getauscht :-P
    Solange der Kunde hier die Wahl hat zwischen den Billigheimern, deren Autos nach ein paar Jahren nicht mehr supported wird und den Herstellern, die ihre Produkte auch nach Kauf pflegen, ist es nur noch eine Frage der Prioritäten des Kunden.


    Ein iPhone kann man sich als Normalverdiener mit gutem Willen leisten, einen Tesla-S nicht. Abgesehen davon is bei Apple nach 5-6 Jahre auch Schluss mit Updates. Mein T39 ist gut 15 Jahre alt und kann ohne erhöhtes Sicherheitsrisiko immer noch benutzt werden

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    Zum Kommunikationstandard: Im Prinzip ist der auch nix anderes als Wifi mit einem neuen Namen und etwas mehr Fokus auf Verbindungsaufbau bzw. Handshake. Bandbreite spielt hier auch keine wirkliche Rolle: C2X Kommunikation ist eher der Austausch kleiner Statusupdates, ähnlich wie im Smart-Home Umfeld.


    Und? Da wirds also nie eine Evolution geben? Keine Sicherheitslücken auftauchen? Beispiel WLAN: Wer ein älteres Gerät hat das nur WEP unterstützt hat ein veritables Sicherheitsproblem womit es praktisch unbenutzbar ist wenn der Herstgeller kein Upgrade anbietet.

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    Zynisch auf dem Klimawandel schielend: Eigentlich ganz gut, wenn die letzten Verbrenner ein eingebautes Verfallsdatum haben.


    Zynisch auf die Resourcenverschwendung bei Elektroautos schielend: Schlecht dass die ein eingebautes Verfallsdatum haben.
    Verbrenner haben letztlich nur ein Verfallsdatum per Gesetz, bei Fahrzeugen mit elektronischer Motorsteuerung kommt die Ersatzteilversorgung durch den Hersteller als begrenzender Faktor dazu.
    Am Ende ist es bei der Masse der Benutzer aber auch beim Verbrenner wie beim Smartphone, man möchte was neues und wenn man es sich leisten kann und will wird das Altgerät "in Rente" geschickt.


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    Genau das. Und im Gegensatz zu Tesla (die offen zugeben, dass sie alles beeinflussen können), ist die Umsetzung von eCall bei allen klassischen Herstellern eine intransparente Blackbox, bei denen der Kunde null Informationen findet, was wann wo an Telemetrie entsteht.


    Was die Box erfasst ist erstmal egal, was sie an den Hersteller übermittelt und dort mit den Daten gemacht wird ist enscheidend. Mit der DSGVO müssen sie das auf Anfrage übrigens mitteilen.
    Dass E-Autos in Hinsicht Tracing ein Daten GAU sind ist das nächste was mich daran stört.
    Wenn man auf öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist hinterlässt man eine Datenspur wo Werbefirmen, Geheimdiensten und anderen Verbnrechern der Sabber läuft.
    Einen Verbrenner kann man immer noch Tanken und mit Bargeld bezahlen ohne dass man persönlich identifizierbar in einer Datenbank landet.
    E-Call macht tukünftig zwar auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nachverfolgbar, aber nicht automatisch auch den Fahrer selbst.

    Gerade das stimmt halt einfach nicht:
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    Warten wirs ab. Weil es technisch machbar ist heißt das nicht dass es gemacht wird.
    Zu Zeiten einem Ericsson T39 hat auch niemand gedacht dass ein Handy irgendwann mal nach 2-4 Jahren wegen fehlendem Softwaresupport ein Sicherheitsrisiko für den Benutzer darstellt.
    Was derzeit bei 70k€+ Imageträgern gemacht wird muss bei margenschwachen Massenfahrzeugen noch lange nicht genauso laufen.
    Ein derzeit 8 Jahre alter Kommunikationsstandard ist gut, aber wenn der Fahrzeughesteller bei der Umsetzung geschlampt hat oder der Standard etwas enthält was sich Jahre später als Sicherheitslücke erweist und angreifbar ist nützt es einem auch nichts wenn der Hersteller kein Softwareupdate mehr anbietet.
    Und ob der Standard (bzw. dessen Implementierung) sich den Anforderungen langfristig als ausreichend erweist (siehe Evolution bei Mobilfunk, WLAN oder auch LAN oder CAN basierten Standards) und ohne neue Frequenzen, mehr Bandbreite, kürzere Latenzen...auskommt wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
    Das wird vermutlich nicht wie bei Android 2-3 Jahre sein, aber die Zeiten wo man ein Auto fahren konnte bis es auseinanderfällt sind dann mit Sicherheit vorbei.

    Das mit der Erfahrung sehe ich akut vor allem bei den teilautonomen und autonomen Systemen. Wenn mehrere 100000 Teslas rumfahren und Erfahrungen sammeln und an die Zentrale übertragen, kann das eine Test-Crew in Dresden mit Software, die ab 2020 auf den Markt kommen soll nicht ausgleichen. Die haben noch immer nicht verstanden, dass Software niemals als ausentwickeltes System ausgeliefert werden sollte. Die Auslieferung sollte die Grundfunktionen abdecken. Später kommt man dann mit Updates zu immer mehr Features. Das ist heute kein technisches Problem UND die Leute sind das eigentlich auch gewöhnt. Alle technischen Geräte machen heute permanent Updates, nur nicht Autos. Da kaufste einen Golf und willst ihn 10 Jahre fahren. Und die Software bleibt 10 Jahre die alte. Das ist sowas von von gestern...


    Das Beste: Heutzutage funktioniert ein Auto mit 10 oder auch 20 Jahre alter Software. Das neueste Navi Update für mein Auto ist von 2014, das letzte Steuergeräte Update von 2012 und es fährt trotzdem einwandfrei.
    Von daher bevorzuge ich bei teuren Geräten eindeutig "ausentwickelte" Software bei der anschließend nur noch Fehler behoben werden.
    Allerdings bin ich bei dir dass es so kommen wird, wegen der nichtmehr überschaubaren Komplexität wird die Software für autonomes Fahren wie bei Teslas "Autopilot" zukünftig per Try&Error fortlaufend weiterentwickelt werden.
    Man kann allerdings auch nicht jedes neue Feature mit alter Hardware umsetzen (Funkstandards und -Protokolle zur Kommunikation, Auflösung und Anzahl von Kameras und Radarsystemen, Rechenleistung und Speicher der Systeme), von daher setzt da die Hardware auch den Upgrademöglichkeiten Grenzen.
    Und ob Hersteller "Altlasten" (also Fahrzeuge die aus Garantie und Gewährleistung raus sind) dann wirklich noch länger mit Updates versorgen bezweifle ich auch etwas.
    Da bekommt man dann 2-3 Jahre guten Support mit Feature Updates, 2-3 weitere Jahre kritsche Updates, 2-3 Jahre funktioniert es noch ganz leidlich und danach ist es inkompatibel und/oder grob unsicher.
    Damit werden Autos dann leider wie heutzutage alle Elektronikgeräte mit Internetanbindung zu Wegwerfartikeln.
    Da beim E-Auto dann nach spätestens 10-12 Jahrfen der Akku defekt ist kann man es dann auch als wirtschaftlichen Totalschaden entsorgen.


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