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Komisch, dass man nichts seriöses über den Jetlag der Rheinländer findet, bezüglich des Jetlags der Spanier jedoch zusätzlich noch dies und das
Das war ironisch, rein empirisch sind die Rheinländer auch eher bei den späteren Aufstehern, sprich von dem laut der Studie in Deutschland im Sommer grassierenden Jetlag dürften die weniger betroffen sein.
Die Argumente in der Studie finde ich auch eher schwach, die Zeit die es hell ist ist gleich, d.h. wenn ich ins Bett gehe wenns dunkel wird und aufwache wenns hell wird ist konstant. Wenn ich auf Normalzeit bezogen zur gleichen Zeit ins Bett gehe würde es ohne Sommerzeit Morgens eien Stunde früher hell, ich wache dann wenn ich nicht unter akutem Schlafmangel leide auf, mir würde dann sogar eine Stunde Schlaf fehlen oder ich müsste bezogen auf MEZ eine Stunde früher ins Bett und hätte dann eine Stunde Morgens zu Totschlagen eh ich mich für den Weg zur Arbeit fertig mache.
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Mag ja sein, dass einige hier die permanente Sommerzeit besser finden - wer erst um 9 Uhr zu arbeiten beginnt (kommt auch hier häufig genug vor), dem kann man den Wunsch nach hellem Feierabend ja auch nicht verübeln.
Ich fange im Sommer zwischen 6 und 7 Uhr an und im Winter zwischen 7 und 8 Uhr (bezogen auf die Anzeige der Uhr) auf der Arbeit an da ich im Winter definitiv mehr Schlaf brauche, es ist lange dunkel bevor ich ins Bett gehe und auch Dunkel wenn ich aufstehe, da würde Sommerzeit im Winter Null an meinem Schlafpensum ändern.
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Das ist wohl richtig - lässt aber außen vor, dass Lebens- und Schlafrhythmus auch durch gesellschaftliche Zwänge wie eben die gültige Zeitzone bzw. mir ihr verbundene Hauptaktivitätszeiten beeinflusst werden.
Ich habe Bekannte mit solchen Problemen, nach meiner Beobachtung ist es (wenn man nicht gerade kleine oder kranke Kinder zu Hause hat) überwiegend mangelnde Selbstdisziplin, noch irgendein Sinnloszeug im Fernehehen geguckt oder Internet gedaddelt, vollkommen variable Zeiten wo die sich ins Bett legen.... da ist vollkommen egal UTC+ Wievil die Referenzzzeit ist, die innere Uhr kommt bei so einem Lebensstil aus dem Tritt.
Dann gibts noch äußere Einflüsse wie Stress und Lärm- oder Lichtverschmutzung die den Schlafrhythmus durcheinanderbrigen, die sind aber entweder zeitunabhängig oder im Fall von Verkehrslärm an die "angezeigte Uhrzeit" gekoppelt, damit ist auch wieder Schnuppe welche Referenzzeit herrscht.
Ja, unsere Lebensumstände sorgen bei Vielen für Schlafstörungen, aber das ist meiner Meinung nach weitgehend losgelöst von der Referenzzeit.
Gerade das Argument mit Spanien ist schwach, da wird es im Sommer durch die südlichere Lage morgens später hell und Abends früher dunkler als in Deutschland.
Dass die unter latentem Schlafmangel leiden dürfte eher daran liegen dass die Abends lange aufbleiben, in Andalusien füllen sich die Tapas Bars ab ca. 22 Uhr mit Einheimischen und sind dann bis 1 oder 2 Uhr gut besucht, die Arbeit fängt aber auch da gegen 9 Uhr Morgens an. Siesta ist heutzutage auch seltn noch über 2Stunden (meist 13-15Uhr bei Geschäften), dass sich da dann auf Dauer ein Schlafmangel ergibt überrascht mich jetzt wenig.
Aber auch dagegen würde eine andere Refernezzeit wenig helfen.
Ich bezweifle nichtmal dass die Forscher die Symptome der Betroffenen korrekt analysiert haben, nur haben sie meiner Meinung nach Schlüsse gezogen die nicht das Grundproblem dahinter sind.