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Ich glaube sogar, dass sich das lohnt. Angenommen, ich gehe eigentlich lieber zu Lidl. Ich kann aber bei Aldi 50 km Strom während des Einkaufs einfüllen. Wie groß ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass ich da hin fahre. Kostet Aldi 2 Euro und generiert Umsatz von 60 Euro, der sonst wo anders getätigt werden würde. Außerdem ist es Kundenbindung. Und Spekulation. Vielleicht kaufen EMobil Fahrer auch mehr hochpreisige Bio und Fair Trade Waren? Gerade Aldi macht mit ihren Solardächern ja besonders auf Öko.
Bei Ikea ist es wahrscheinlich eher "Kommt lasst uns Auto laden und zu Ikea gehen." Ist ja bekannt, dass die Frau, wenn sie schon mal bei Ikea ist, dann mit 100 Euro Schnickschnack durch die Kasse rollert. 
Bei Ikea mag das funktionieren, bei dem Scheißladen muss man ja einen Halbmarathon laufen und eine Viertel bis halbe Stunde in der Kassenschlange stehen (zumindest meine Erfahrung in Wallau) auch wenn man nur eine Kleinigkeit kaufen will, bei Aldi schafft man ohne dumm rumstehen (die haben anders als REWE i.d.R. auch kein Bistro o.ä.) kaum über eine Viertelstunde totzuschlagen, das reicht mit Mühe für den Strom zum Hin- und Zurückfahren.
Das wird dann zumindest wenn Elektroautos nicht mehr so elitär sind so laufen dass man zum Aldi fährt, eine Kleinigkeit kauft und danach die umliegenden Geschäfte abklappert, dann erledigt sich das mit kostenlos ganz schnell.
Gut, ich erwarte ja auch nicht einen Kanister Diesel zu meinem Einkauf dazuzubekommen weshalb auch nichts dagegen spricht wenn man einen normalen Strompreis dafür zahlen muss, wie ich schon früher geschrieben habe muss man sein Auto im Prinzip einfach (und ohne Ladekarten-Quartett wie du so schön schreibst) überall wo man mal länger steht laden können wenn es im Alltagsbetrieb den Verbrennungsmotor weitgehend ersetzen soll.
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Während die deutsche „Mobilitätsbranche“ noch schläft, entdeckt der Einzelhandel das Thema mehr und mehr für sich: https://heise.de/-4131660
Also im Wesentlichen Aldi Süd und Ikea.
Die verdienen Geld wie blöde, da können die sich den Spass halt leisten, das fällt vermutlich ins Werbebudget und kostet weniger als die Millionen Prospekte die die jede Woche drucken.
Wenn deren eigener Fuhrpark zu einem nenneswerten Anteil aus Elektrofahrzeugen bestünde (derzeit gibt es wohl immerhin einen Elektro LKW im Testbetrieb, zu Elektro PKWs oder Lieferwagen hab ich nichts gefunden) wäre das ein Zeichen für den bevorstehnden Durchbruch der Elektromobilität, denn da wird dann ziemlich genau gerechnet was wirtschaftlich ist.
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Auf einer anderen Ebene bis du exakt so: Verantwortung für das eigene Fortkommen, Verantwortung und Familie, Altersvorsorge für dich, um nicht deine Mitmenschen zu belasten... Nebenbei tust du dann, als würdest du für irgendetwas kämpfen, um die besser zu fühlen. Kommt der Richtige, läuft die Masse mit. Immer. Das war jetzt hart und viel, aber wenn sich Faultiere als Kämpfer tarnen, muss das so! Leider...
Ja, mit Egoismus und Rücksichtslosigkeit kommt man weiter als mit Idealismus, aber ob das wünschenswert ist?
Dann würde es keine Frisöre geben, keine Reinigungskräfte, außer Fachärzten niemanden der im Gesundheitswesen arbeitet, keiner Pflegekraft werden usw...
Jetzt kann man mit dem Markt argumentieren dass dann die Löhne steigen würden, aber das müsste jemand bezahlen was dann den Wirtschaftsverbänden auch nicht Recht wäre wenn die Krankenversicherung die Hälfte mehr kosten würde.
Und von jemanden mit so einem Gehalt zu erwarten dass er auch noch privat großzügig füs Alter vorsorgt (was dann auch noch gegen die Grundsicherung verrechnet wird) finde ich überheblich.
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Ist die DECT Reichweite das Problem oder die Anbindung der Basisstationen? Funktioniert es wenn die Telefone direkt an der Basis sind? Wenn ja, sind irgendwelche Eco oder Energiespareinstellungen aktiv? Wenn nein könenn DECT Repeater helfen.
Wenn es dann auch nicht geht wenn das Telefon direkt an der Basis ist ist die Anbindung der Basisstationen das Problem, da wär dann die Frage wie die am Router angebunden sind.
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Mit allen Nachteilen aus zwei Welten. Doppelte Technik, höhere Wartungskosten Mini Reichweite Dank Mini Batterie und kleinem E-Antrieb mit kompliziertem Getriebe
Und den Vorteilen aus 2 Welten: "Unbegrenzte" Reichweite, direkte extrem gute Beschleunigung, kann Abgasfrei im Stadtbereich fahren.
Mit 50km elektrischer Reichweite im Stadtverkehr käme ich emissionsfrei zur Arbeit, zum Einkaufen und zurück wenn ich eine Lademöglichkeit zu Hause oder in der Firma hätte, mit 100kW Verbrenner (am liebsten Diesel) sind locker 200 auf der Autobahn drin, dazu 50kW Elektro (Dauerleistung reichen 20kW) damit sind Überholmanöver auf der Landstraße ein Kinderspiel und es reicht für Abgasfreien und komfortablem 1-Pedal Betrieb in der Stadt, mehr bräuchte ich echt nicht.
rasputin: Ich stimme Anja nicht in vielem zu, ich würde Anjas Anforderungsprofil aber definitiv nicht als frei erfunden abtun, als ich noch auf dem Land gewohnt habe ging es mir da durchaus ähnlich.
Da war es normal Entfernungen von 20-30km zur Arbeit zu fahren und Abends spontan mit Freunden in eine der größeren Städte im Umkreis zu fahren, das waren dann 25-50km, am WE gings auch schonmal über 100km nach Köln oder Frankfurt.
Statistisch mag das mittlerweile die Ausnahme sein, bei DSL Ausbau und ÖPNV werden die Gebiete ja auch vernachlässigt, jetzt muss man nur noch die Mobilität unterbinden und da den letzten in die Flucht zu schlagen.
Dann darf sich aber kein Großstädter über zu wenig bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten beklagen.
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Dir scheint nicht wirklich bewusst zu sein wie träge diese GrundlastKraftwerke sind. Zumindest bei den Braunkohlekraftwerken in der Lausitz (Grundlast) dauert es aus der Kaltstartphase bis zur Volllast mehr als eine Woche. Günstigstenfalls von Halblast -> Volllast in 10h, wobei der Primärenergieverbrauch bei Halblast noch 90% ...
Ob es energetisch sinnvoll ist und in der Realität gemacht wird weiß ich nicht, verschiedene Quellen geben 3-4% Pro Minute Regelgeschwindigkeit bei Grundlastkraftwerken an.
Das ändert am Ende aber wenig dran dass es sinnvoll ist die Ladelast zentral beeinflussen zu können um den Energiebedarf über Nacht möglichst gleichmäßig zu verteilen und ggf. aus den angeschlossenen Elektrofahrzeugen einen Teil rückspeisen zu können um möglichst wenig Regelreserve nutzen zu müssen, wenn wie Anja vorschlägt alle einfach an 240V mit konstant 3.7kW hängen müssen die Spitzen komplett mit Reservekraftwerken abgefangen werden was halt relativ teuer ist.
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So wird das auch bei den Akkus. Drehen die Asiaten die Lieferungen ab, weil wir z.B. beginnen, die auch anzupissen oder weil die die Zellen selbst brauchen, werden wir Fertigungen bauen. Zu dann JEDEM Preis, weil sonst diverse Bundesländer kollabieren.
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Solange China der entscheidende Lieferant von Lithium ist ist eine Eigenproduktion von Akkus auch nur eine Beruhigungspille für Leute die davon träumen dass Deutschland Autark wird, was schon beim letzten Mal schiefgegangen ist.
Man kann jetzt mit Know How argumentieren, aber auch die Chemie für das Elektrolyt und die Beschichtungen kommt auch entweder aus China oder aus Japan.
Kunststoff, Kupfer und Aluminum bekommt man immerhin aus verschiedensten Quellen, aber das ist nur der Rohbau.
Am Ende bleibt man trotzem weitzerhin von Zulieferern in Fernost abhängig.
Da halte ich es für sinnvoller wenn Universitäten und staatlich geförderte Institute an deutlich Leistungsfähigeren Akkus forschen als dass Firmen einfach nur ein Me-Too Produkt zu nicht konkurrenzfähigen Kosten zu bauen.
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Allerdings würde so eine Programmierung, wenn man wegen der günstigen Kosten ständig programmiert das das Auto erst bis um 6:30 am nächsten Morgen voll sein muss, das Thema Drehstrom- oder Gleichstromschnellladung komplett überflüssig.
Ist es. Alles außer CCS (muss für den Hausanschluss nicht unbedingt 22kW haben, 11 reicht) ist ein Notbehelf.
Zitat
Denn dann hätte man zwar erstmal Investitionskosten, aber keinen wirklichen Vorteil, gegenüber langsamer Wechselstromladung mit maximal 3.7KW - denn bis zum nächsten Morgen wird das Elektroauto auch damit in der Regel voll.
Und wenn jedes Auto maximal 3.7 KW zieht, dann hat man ganz automatisch eine ausbalancierung der Netzlast, ganz ohne aktive Ladeintelligenz.
Eine leeren Ampera-E oder Tesla-S bekommt man damit etwas mehr als halb voll. Besser als Nichts, aber nicht optimal.
Der Trick des zeitlich variablen Ladens mit Rückspeisung wäre dass damit die Abendliche Haushaltsstromspitze gepuffert werden könnte und dass der Leistungsbedarf und das träge Herunter- und Herauffahren von Grundlastkraftwerken synchronisiert werden könnte.
Das würde wesentlich weniger Regelreserve bei den Stromerzeugern nötig machen und würde damit die Stromerzeugung billiger machen.
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Die Idee wäre sogar, dass die Versorger günstig oder kostenlos einen Lader zu Hause aufbauen, damit sie die Batterien zur Pufferung nutzen und die Leistungsaufnahme kontrollieren können.
Das wär ein Anfang.
Gute Ideen gibt es viele, wie überall wo es bei Oligopolen der freie Markt regelt wird es da Friss oder stirb heißen, wenn man so ein System nicht auf eignene Kosten installiert bezahlt man sonst Mondpreise.
Sowas kostet erstmal Geld was man später erwirschaften muss, da ist es bequemer zu warten bis der Kunde als Bittsteller auf der Matte steht.
Die Politik macht sich da einen schlanken Fuß, regelt nichtmal die grundsätzlichen Rahmenbedingungen vernünftig (z.B. Verbrauchsabhängige Abrechnung bei Gleichstromladung, Bezahlung ohne ein Sammelsurium an Kundenkarten und Apps) und reibt sich demonstrativ verwundert die Augen dassimmer noch die große Mehrheit beim Verbrennungsmotor bleibt wo Elektroautos doch so toll sind und großzügig gefördert werden (so toll und günstig dass die öffentlichen Verwaltungen ihre Fuhrparks bis ggf. auf einige Leuchtturmprojekte weiterhin mit Benzinern und Dieseln betreiben).
Nur bei der Verteufelung des Verbrennungsmotors (der sicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist) sind sich alle einig, aber so lange die Alternativen den nur teilweise ersetzen können, teurer und umständlicher sind sollte es wenn diese politisch gewünscht sind über Förderung derselben sowie der Verbesserung der Rahmenbedingungen laufen, nicht über Zwangsmaßnahmen die am härtesten die treffen die sich eh schon nur mit Mühe ihre individuelle Mobilität leisten können.
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Wie kommst du zu dieser Behauptung? Die Masse der Menschen will die Freizeit genießen - und nicht „mal schnell“ um 21:00 eine dreistellige Kilometerzahl fahren. Das ist sehr gut an der Nutzung der Parkplätze ablesbar. Diese werden im von dir genannten Zeitfenster voll - und bleiben dies in der Masse bis zum nächsten Morgen.
Ja. Nur wenn jeder davon den Luxus eines 22kW CCS Laders genießt wird es ohne Netz- bzw. Lademanagement genau so kommen dass die Mehrheit ihr Auto nach Feierabend zwischen 16 und 18Uhr (Regional ggf. früher oder später) anschließt und es nach 1-3h voll ist, egal ob das Auto den Abend noch gebraucht wird oder nicht.
Die Stromanbieter könnten es natürlich einfach über die Stromkosten machen, nur bräuchte man dann programmierbare Wallboxen, sonst wär das für mich ein weiterere Grund gegen ein E-Auto dann nachts um 1Uhr nochmal aufstehen zu dürfen um mein E-Auto zu einem günstigeren Preis zu laden.
Und dann hat der Stromnetzbetreibeber immer noch das Problem dass dann der Peak ab dem Moment kommt wo es billig wird.
Daher wärs das schlaueste wenn man beim Anschließen programmiert (oder auch als Standardeinstellung beim Betreiber hinterlegt) wann das Auto voll sein muss, dann kann der seine Netzlast relativ gut balancieren.