Doch!
Denn man will ja mit einem Auto nicht nur zur Arbeit und wieder heim fahren sowie die Alltagsbesorgungen erledigen können, sondern man will auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.
Ich korrigiere, Du willst auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.
Ich bin aus dem Alter raus wo ich am WE Spontan mehr als 250km fahre (was ein E-Auto bei voller Batterie und ohne Windschattenfahren auf der Autobahn schaffen müsste damit es für mich in Frage kommt).
Wenn ich in den Urlaub fahre plane ich eh alles Mögliche, da für die Fahrt noch ein oder 2 Ladestops einzuplanen ist nicht das Problem, nur der derzeitige Wildwuchs an Abrechnungssystemen muss weg.
Zitat
Dehrstromladung ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Für nächtliches Laden reicht durchaus 3.7KW Wechselstromladung. Um zwischen Feierabendankunft und Feierabendausflug nochmal schnell nachzuladen bräuchte es aber schon CCS-Gleichstromschnellladung.
Viel Spass mit dem Wechselstrom, die 3.7kW sind reine Theorie, bei Spannungsabfall wegen Leitungslänge (die meisten Garagen und Stellplätze sind nicht mit einer armdicken Zuleitung angeschlossen) regelt die Ladeelektronik zurück und du kannst froh sein mehr als 1kW zu bekommen.
Um eine Wallbox sinnvoll versorgen zu können sind 25A Drehstrom das absolute Minimum, dto. für eine sinnvolle Drehstromladung (die nicht alle E-Autos unterstützen).
Zitat
Das halte ich für übertrieben, denn nicht jeder kauft sich gleich ein Elektroauto. Denke mit so 2-3 CCS-Schnellademöglichkeiten pro 1.000 Einwohner wäre schonmal ein guter Anfang gemacht.
Ich rede nicht vom Anfang, sondern von der notwendigen Endausbaustufe.
Will man Akzeptzanz von E-Autos schaffen muss man die sprichwörtlich an jeder Laterne laden können, dann kannst du auch nach Feierabend 200km zur Disco fahren, abtanzen bis der Arzt kommt und dich dann Morgens mit voll geladener Batterie auf den Heimweg machen.
Du bist doch gerade das Paradebeispiel der Reichweitenangst.
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Aber diese müsste man natürlich halbwegs geschickt platzieren. Einerseits so zentral wie möglich, aber andererseits müssten es auch Orte sein wo es genug Parkplätze gibt, so das sie dann auch für Elektrofahrzeuge freigehalten werden.
Nein, es muss einfach genug geben. Ich möchte ein E-Auto Abends im Umkreis von maximal 200m an einen Lader hängen können und am Morgen dann mit voller Batterie auf die Arbeit oder in den Urlaub fahren können ohne Nachts nochmal das Auto vom Ladeplatz wegfahren zu müssen oder dann für die ganze Nacht Park/ Ladegebühren zahlen zu müssen.