Beiträge von NoIdea

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    Anhänger ziehen im E-Zeitalter nicht mehr vorgesehen oder haben die Hersteller Angst, das man sich Zusatzakkus hintendran hängt?:D


    Ich glaube da ist eher der Punkt dass ein Elektroauto was für Anhängerbetrieb ausgelegt ist schwerer wird da Antriebskomponenten, Kühlsystem und Bremsen erheblich größer dimensioniert werden müssen als wenn es nur Solo fahren muss.
    Das wird vielleicht irgendwann auch für die Hersteller ein relevantes Segment, derzeit besteht der primäre Kundenkreis für E-Autos aus Hipstern und Eigenheimbesitzern mit Solaranlage, bei denen steht Anhängerbetrieb relativ weit hinten im Lastenheft.
    Da die Reichweite mit einem Wohnwagen oder Boot im Schlepp selbst mit einem 100kWh Akkus kaum über 200km reicht sehe ich ein E-Auto mit dem man mit Boot oder Wohnwagen bis ans Mittelmeer in den Urlaub fahren kann in ferner Zukunft, wenn nicht doch die Brennstoffzelle den Durchbruch für den Massenmarkt schafft und den rein Batterieelektrischen Antrieb überflüssig macht.

    Du bist und bleibst eine Mainstreamflöte. Nie auf Sardinien gewesen und dumm nachplappern, wie arm doch Süditalien ist. Mein Vermieter hier besitzt knapp 100 Ferienwohnungen. Mit dem mache ich seit 1998 Geschäfte. Der Mann hat vermutlich mehr Autos in der Garage als du Jeans im Schrank. Dir hat die Qualitätspresse wirklich das Selbstdenken abgewöhnt.


    Und dir deine obskuren Quellen ;)
    Schau dir vielleicht auch mal die Verteilung der Vermögen an.
    Klar dass die über Jahrhunderte aufgelaufenen Besitztümer (die hatten nunmal keinen fast vollständigen "Restet" nach dem 2. Weltkrieg wie wir "armen Schlucker" in Deutschland) sowie die Mafiavermögen die Durchschnittswerte für Italien schön aussehen lassen, dem Durchschnittsitaliener der sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient nützt das wenig.
    Meine Italienischen Kollegen verdienen als Ingenieur in Norditalien mit einer vergleichbaren Position etwa ein Drittel wie ich und sind damit immernoch bei den Gutverdienenden Angestellten die sich eine eigene Wohnung leisten können.
    Von fast nicht vorhanden Sozialleistungen und eher noch schlechterem Gesundheitssystem als Deutschland will ich gar nicht anfangen.
    Was in Deutschland wirklich unterirdisch bezahlt wird ist Dienstleistung und Gesundheitswesen, als Arbeiter oder Angestellter in der Industrie hat man beim besten Willen keinen Grund zu Neid auf die Südeuropäischen Kollegen.

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    Dieselfahrverbote tun bislang niemanden wirklich weh...


    Nur denen die die betroffenen Strecken täglich zur Arbeit fahren müssen.
    Und dem Rest deren Autos nur noch halb so viel wert sind wie ursprünglich kalkuliert.
    Abgesehen davon wird es rein empirisch betrachtet nicht dabei bleiben, bei den Partikel-Plaketten haben auch erst nur Großstädte mit roten und gelben Zonen angefangen, mittlerweile kommt man in die meisten größeren Städte nur noch mit einer grünen Plakette.

    Tesla hat innerhalb weniger Jahre durchaus Beachtliches geleistet, aber durch durch das "Elektro-Only-Konzept" spricht Tesla eben nur die Ökö-Freaks an, aber verpasst den Massenmarkt.


    Dagegen spricht einfach der Preis.
    Das Modell 3 sollte das mit einem für E-Autos moderaten Einstandspreis ja leisten, aber abgesehen davon dass es das Basismodell weiterhin nicht gibt blieben auch damit sind sie noch teurer als günstige Verbrenner in der klasse.

    Zitat


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    Würde ich nicht sagen, es gibt doch schon genug kleine Euro 6b / 6c / 6d-TEMP Diesel wo nicht mehr geschummelt wurde und die trotzdem profitabel sind. Inzwischen ist das Problem gelöst und die Kriese eigentlich überwunden.


    Die ganze Diesel-Kritik der Massenmedien ist eigentlich nur eine unnötige Nachtreterei.


    Auch immer schön wie die mutmaßlichen Todeszahlen von Feinstaub mit Stickoxid in einen Topf geworfen werden.
    Ich hab den Eindruck das ist politisch gewünscht, der Genzwert für Stickoxid in der Luft ja auch nicht vom Himmel gefallen und wer glaubt dass in Brüssel Gesetze gegen ernsthaften Widerstand der deutschen Regierung beschlossen werden (sehr schön zu sehen war das mal wieder bei Glyphosat) glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    Dieselfahrverbote treffen ja besonders die die sich kein neues oder neuwertiges Auto leisten können, oder Leute wie mich die sich einen neuen Wagen leisten könnten, aber nicht einsehen ihren gut funktionierenden sparsamen EU5 Diesel für einen Schleuderpreis nach Osteuropa zu "entsorgen", also aus Wirtschaftssicht uninteressante Randgruppen.
    Dass der Neuwagenabsatz eingebrochen ist war halt blöd gelaufen weil mit Dieselgate auch Schmus bei EU6.1 aufgeflogen ist, aber man den Stein den man losgetreten hat nicht mehr stoppen konnte.
    Jetzt muss man die Suppe am kochen halten bis die EU6dTemp Umstellung geschafft ist um die aufgeschobenen Neukäufe mitzunehmen.

    Also ich bin jetzt bei 47.1.A.12.205 fertig geworden. Mehr geht im Moment nicht. Dafür werden mir jetzt auch Entwickleroptionen angezeigt.


    Das scheint die aktuelle VF Version zu sein, meins hat die auch, Stand der Sicherheitsupdates vom 1. Juni 2018 (wär eigentlich langsam mal wieder Zeit für ein Update)

    Zitat


    Unter Support wird mir angezeigt das ich Garantie bis 22.11.19 habe.


    Interessant, dann stammt das Gerät offensichtlich aus dem November 2017 und hat zumindest eine Herstellergarantie.
    Gewährleistung entfällt i.d.R. bei Lotteriegewinnen.


    Da das Gerät "Demo only" ist kannst du Gewährleistung vergessen, wenn du es verkaufst wirst du den Käufer auch explizit darauf hinweisen müssen dass es ein Demo Gerät ist, wenn du dann nichtmal Bilder vom Gerät hast (weil ungeöffneter Karton) und ohne überprüft zu haben dass es mit der aktuellen Serienfirmware funktioniert wage ich zu bezweifeln dass du da einen brauchbaren Verkaufspreis erzielen kannst.
    Da würde ich es eher als Geschenk verwenden (nachdem ich es upgedatet und etwas getestet hätte).
    Wenn du keinen Windowsrechner hast ist das mit dem SW Update etwas blöd, aber du kennst doch bestimmt jemanden der einen hat.
    Der oder du sollte(st) allerdings einen schnellen Internetzugang haben da die Firmware ca. 2.5GB groß ist.

    So riesig ist der Spannungsabfall wohl kaum, und selbst wenn dann waers nicht so tragisch.


    An den meisten Tagen, also vielleicht 330 Tage im Jahr ist es ja eher so das man hoechstens 70km an einem Tag faehrt. Da reicht eine 3.7 KW Wallbox locker.


    Das mit dem Zurückregeln passiert bei direkter Wechselstromladung, keine Ahnung was eine Wallbox dann macht,
    Die Elektronik vom Fahrzeug regelt die Ladeleistung relativ schnell stark zurück damit einem die Hütte nicht abbrennt.
    Das mit maximal 1kW ist ein Erfahrungswert von Bekannten mit einem Ampera-E, damit brauchst du dann 15h Ladezeit für die 70km.
    Mag sein dass andere Hersteller da weniger vorsichtig sind, zwei weitere Bekannte mit einem i3 bzw. einer Zoe haben ihr Auto noch nie mit Wechselstrom geladen, die haben bei sich zu Hause eine 11 bzw. 22kW CCS Wallbox installiert.

    Doch!


    Denn man will ja mit einem Auto nicht nur zur Arbeit und wieder heim fahren sowie die Alltagsbesorgungen erledigen können, sondern man will auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.


    Ich korrigiere, Du willst auch die Möglichkeit haben ohne penible Planungen längere Strecken fahren zu können.
    Ich bin aus dem Alter raus wo ich am WE Spontan mehr als 250km fahre (was ein E-Auto bei voller Batterie und ohne Windschattenfahren auf der Autobahn schaffen müsste damit es für mich in Frage kommt).
    Wenn ich in den Urlaub fahre plane ich eh alles Mögliche, da für die Fahrt noch ein oder 2 Ladestops einzuplanen ist nicht das Problem, nur der derzeitige Wildwuchs an Abrechnungssystemen muss weg.


    Zitat


    Dehrstromladung ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Für nächtliches Laden reicht durchaus 3.7KW Wechselstromladung. Um zwischen Feierabendankunft und Feierabendausflug nochmal schnell nachzuladen bräuchte es aber schon CCS-Gleichstromschnellladung.


    Viel Spass mit dem Wechselstrom, die 3.7kW sind reine Theorie, bei Spannungsabfall wegen Leitungslänge (die meisten Garagen und Stellplätze sind nicht mit einer armdicken Zuleitung angeschlossen) regelt die Ladeelektronik zurück und du kannst froh sein mehr als 1kW zu bekommen.
    Um eine Wallbox sinnvoll versorgen zu können sind 25A Drehstrom das absolute Minimum, dto. für eine sinnvolle Drehstromladung (die nicht alle E-Autos unterstützen).


    Zitat


    Das halte ich für übertrieben, denn nicht jeder kauft sich gleich ein Elektroauto. Denke mit so 2-3 CCS-Schnellademöglichkeiten pro 1.000 Einwohner wäre schonmal ein guter Anfang gemacht.


    Ich rede nicht vom Anfang, sondern von der notwendigen Endausbaustufe.
    Will man Akzeptzanz von E-Autos schaffen muss man die sprichwörtlich an jeder Laterne laden können, dann kannst du auch nach Feierabend 200km zur Disco fahren, abtanzen bis der Arzt kommt und dich dann Morgens mit voll geladener Batterie auf den Heimweg machen.
    Du bist doch gerade das Paradebeispiel der Reichweitenangst.

    Zitat


    Aber diese müsste man natürlich halbwegs geschickt platzieren. Einerseits so zentral wie möglich, aber andererseits müssten es auch Orte sein wo es genug Parkplätze gibt, so das sie dann auch für Elektrofahrzeuge freigehalten werden.


    Nein, es muss einfach genug geben. Ich möchte ein E-Auto Abends im Umkreis von maximal 200m an einen Lader hängen können und am Morgen dann mit voller Batterie auf die Arbeit oder in den Urlaub fahren können ohne Nachts nochmal das Auto vom Ladeplatz wegfahren zu müssen oder dann für die ganze Nacht Park/ Ladegebühren zahlen zu müssen.


    Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe hat dazu auch ein paar Erklärungen veröffentlicht.


    Und ja, natürlich muss das Geld für den Strom in den Unternehmen erst einmal erwirtschaftet werden, verschenkt wird da nix...


    Muss ja auch nicht, wen nder AG den Strom zum Selstkostenpreis weitergibt ist das immer noch günstig und es fällt kein Geldweeter Vorteil zum Versteuern an.

    Zitat von senderlisteffm


    Weil es in Deutschland nicht wichtig ist, das kostengünstigste und passendste Mobilitätskonzept zu nutzen, sondern dass die Prestigekarre vor der Tür steht.


    Ein Tesla-S oder -Roadster erfüllt alle Anforderungen dafür.
    Muss man sich halt leisten können und wollen.

    Die Idee mit den Ladestationen bei Arbeitgebern finde ich nicht so wirklich sinnvoll. Für jemanden mit einer Garage und max. 35km Fahrtweg wuerde das zum Beispiel garnichts bringen.


    Für den wär das dann aber auch kein Grund kein Elektroauto zu kaufen.
    Aber nicht jede Garage oder private Stellplatz hat einen 25A Drehstomanschluss in der Nähe und die meisten Autobesitzer haben nichtmal einen eigenen Stellplatz.
    Am Ende ist es nicht die Frage ob nun besser beim Arbeitgeber oder am Supermarkt, sondern es muss an allen öffentlichen Stellplätzen ohne den derzeitigen Firlefanz mit properitären Abrechnungssystemen gehen wenn das Elektroauto ohne politschen Zwang im Massenmarkt erfolgreich sein soll.
    Aber wie die Dieselfahrverbote belegen vernichtet die Politik nunmal lieber Milliardenwerte über Verbote als Milliarden zu investieren, von daher gehe ich eh davon aus dass wir mittelfristig mit Elektroautos Zwangsbeglückt werden ohne dass die Infrastruktur dafür geschaffen wurde.