Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
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Die grossen V6 und V8 Motoren gibt es doch inzwischen auch in den USA nur noch in Vans und Trucks
Denke das die Europaeischen Hersteller in den USA eher die Diesel bewerben liegt wohl eher daran das ein Diesel in den USA vorallem bei Mittelklasse Wagen eben etwas Aussergewoehnliches ist. Ausserdem ist so eine Werbung ja immer eine Werbung fuer die ganze Modellreihe, nicht nur fuer den Clean Diesel.
Diesel rechnet sich da meist nicht da Benzin derzeit billig ist und Diesel in der Anschaffung und im Preis pro Gallone deutlich teurer sind.
"Clean Diesel" hat VW mit seinem Betrug obendrein nachhaltig beschädigt
Auch wenn der Beitrag der Menschen an der Klimaerwärung von vielen Amerikanern geleugnet wird (wer auf dem Land wohnt kann sich bei der Größe des Landes vermutlich auch nicht vorstellen dass sein bisschen Abgas einen relevanten Beitrag dazu leistet) sind die bei Schadstoffen durchaus piezig, das ist vermutlich das ökologische das Feigenblatt wie bei uns die Mülltrennung und der Komposthaufen hinterm Haus).
Bei normalen Limousinen und kleinen SUVs scheinen mittllerweile in der Tat 4 Zylinder Stasndard zu sein, allerdings hab ich bei meinem Urlaub in Florida im April mehr Mustangs, Camaros, Challengers und Charger als normale limousinen gesehen, im ländlicheren Bereich in Georgia dagegen überwiegend Pickups.
In Los Angeles könnte der Anteil von 4 Zylindern höher sein, da war ich aber das letzte Mal vor über 10 Jahren.
@bjweber:Kann es sein dass du aus einer Großstadt oder deren Speckgürtel kommst? In ländlichen Gegenden ist man ohne Auto auch heutzutage sehr eingeschränkt.
Car Sharing? Heißt Kumpel anrufen und was unternehmen, das bedeutet dann auch Abends mal eben 100km zur Disco, ins Kino oder zum Konzert zu fahren.
Mag sein dass die Jungen Leute heute anders drauf sind, wir haben das früher jedenfalls mehr als einmal im Monat gemacht.
Beim Bauhandwerk kommen auch schnell 3 stellige Entfernungen zusammen, und auf der Baustelle während der Arbeitszeit wieder voll laden laden dürfte auch nicht überall gehen.
Die Post macht das auch nicht nur wegen der Umwelt, die wird sich das auch einfach durchgerechnet haben. Bei dem extremen Kurzstreckenverkehr in der Zustellung dürfte bei Verbrennungsmotoren ein erheblicher Wartungsbedarf entstehen (=Ausfallzeiten + Kosten), ein Elektrofahrzeug kennt Probleme wie Ölverdünnung, Versottung und daraus resultierenden erhöhten Verschleiß nicht und muss i.d.R. nur rein nach Laufstrecke oder Zeit gewartet werden.
Weg von der "Monokultur" aus Benzin und Diesel ist sicher der richtige Weg, aber nur weil das Elektroauto zur Lebenssituation der Mehrheit der Menschen genügen würde den Menschen die ein anderes Mobilitätsbedürfnis haben die Berechtigung dafür abzusprechen ist mir eindeutig zu "Grün".
Sobald es wirtschaftlich sinnvoll ist wird es sich von alleine durchsetzen, vom Fahrgefühl (Anfahren wie ein startender Jet, ansosnsten extrem leise, Stop&Go mit Rekuperation nur über "Gas"Pedal möglich) kommt da kein Verbrenner ran, aber solange es nur mit Zwang oder kräftigen Subventionen verkauft kann es eben noch kein vollwertiger Ersatz sein.