Beiträge von NoIdea

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Der Artikel ist eigentlich ganz gut


    Es waere wohl auch besser statt immer strengerer Grenzwerte lieber den Anteil des Individualverkehrs und die Zahl der Fahrten zu reduzieren. Aber nicht indem man es verbietet oder so verteuert das es sich kaum noch jemand leisten kann. Sondern indem man bessere Alterantiven schafft...


    EU6d ist noch mit vertretbarem Aufwand zu schaffen, das Problem ist eher dass der PKW Verkehr nur einen Teil der Stickoxid verursacht (nach dieser älteren Statistik 20% , aber die alleinige Lösung des Problems liefern soll.
    Gleichzeitig läuft die Politik jetzt Sturm gegen schärfere NOx (und Quecksilber) EU Grenzwerte bei Braunkohlekraftwerken.
    Und das von dir angesprochene Problem mit bezahlbarem Wohnraum wird sich in den Ballungsgebieten in den nächsten Jahren noch deutlich verschärfen, da freuen sich Städte und Gemeinden womöglich sogar noch über höhere Einnamhen aus Grundstücksverkäufen.
    Gerade im Rhein Main Gebiet könnte das übel werden wo jetzt wegen Brexit diverse Banken neuen Dependencen eröffnen.


    OK, wenn du Elektroauto = autonomes Fahrzeug setzt reden wir von dem was in vielleicht 50 Jahren ist, eine so langfristige Prognose ist vermutlich die Tinte nicht wert mit der sie geschrieben ist.


    In den nächsten 25 Jahren haben wir meiner Meinuing nach maximal teilautonome Fahrzeuge, und solange noch eine relevante Anzahl nicht autonomer Fahrzeuge unterwegs ist würde ich bei meinem Auto ob elektrisch oder nicht keine Abstriche bei der passiven Sicherheit in Kauf nehmen wollen.


    Mein "Chinesen könne keine Wunder vollbringen ist keineswegs überheblich oder rassistisch gemeint wie du es mir unterstellest, schau dir die Lohnentwicklung dort an und erklär wie die die gleiche Technik viel billiger bauen sollen. Zumal viele Zulieferteile der "Deutschen" Autos dort in den gleichen Werken vom Band fallen.


    Was auch mein Punkt mit der "Motorenfertigung" ist. Selbst wenn die Motoren einiger Hersteller noch in Deutschland montiert werden kommen die Einzelteile schon zum überwiegenden Teil aus Asien und Südosteuropa.


    Gewicht schadet immer der Effizienz, es erhöht die Verluste in den Reifen, man benötigt für die gleichen Fahrleistungen mehr Leistung (größer dimensionierte Motoren und Umrichter)..., wenn es wirklich so egal wäre würden die Hersteller bei den aktuellen E-Autos doch wohl nicht so einen Aufwand treiben (Alu bei Tesla, Carbon bei BMW, verschiedene Kustsoffe beim Zoe...)


    Auch ein tiefer Schwerpunkt spart nicht so viel Aufwand beim Fahrwerk. Solange wir ncht von der Vollautonomen Hutschachteln reden bleibt das Thema Fahrwerk und Karosseriestuktur eines der zentralen Themen.


    Auch wenn Dacia auf vielen Märkten außerhalb Europas erfolgreich ist stellen sie trotzdem keine Bedrohung für die europäischen Autiohersteller dar (OK, sie gehören eh Renault), warum sollten dann andere Billighersteller die dann auf der Bildfläche erscheinen schlagartig so viel gefählicher werden?


    Klar, der Markt wird nicht einfacher, aber das ist ein kontinuierlicher Prozess seit über 25 Jahren, und langfristig werden es vermutlich auch nicht alle Hersteller überleben, aber ich sehe da keinen akuten Grund für Weltuntergangsszenarien.

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    Original geschrieben von bjweber
    ...


    Einziges Argument contra Elektro scheint die absehbare soziale Misere. Das erinnert mich an kurz nach 1989 im Osten, als 100000e über Nacht auf die Straßen gesetzt wurden. 100 Jahre vorher gab es Maschinenstürmer. Haben die etwas erreicht? Ich denke nicht.


    Sind die Kosten niedriger, kaufen die Leute Elektro. Wenn nicht, dann nicht. Und Deutschland ist dabei irrelevant. Die Chinesen machen Druck, weil sie die Chance sehen, Verbrenner quasi zu überspringen...


    Wie hoch ist nochmal der Marktanteil von Dacia? 50%? Hoppla, 3.5% . Dabei bekommt man defintiv nirgends mehr Auto fürs Geld.
    Auch wenn da ein gesellschaftlicher Wandel in Hinblick auf den Stellenwert des Autos stattfindet wird es auch bei Elektroautos weiterhin eine nenneswerte Anzahl an Kunden geben die mehr als eine Batterie mit Dach haben wollen.
    Sicher werden die Chinesen sich weiterentwickeln und Anteile am europäischen Fahrzeugmarkt abgraben, aber der Aufwand hinter dem Elektroauto ist gar nicht so viel geringer wenn man keine Einbußen bei Sicherheit und Komfort in Kauf nehmen möchte.
    Klar, der Anteil des Verbrennungsmotors entfällt, aber der ist geringer als es es auf den ersten Blick erscheint.
    Die Fertigung der Motoren und Anbauteile ist eh schon weitgehend in Südosteuropa und in Asien, die Entwicklung des Fahrzeugs selbst (Fahrwerk, Karosseriestruktur, Crashtest, Elektronik) ist auch beim Elektroauto nicht billiger, im Gegenteil, wegen der schweren Batterie muss noch mehr Aufwand für Leichtbau betrieben werden.
    Ein Renault Zoe hat nicht ganz ohne Grund einen Grundpreis ohne Batterie von 22000Euro, dafür bekommt man mit Verbrennungsmotor schon ein ordentlich ausgestattetes Fahrzeug der Golf Klasse.
    Auch die Chinesen können da keine Wunder vollbringen.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Was dort gesagt wird ist zwar richtig aber eben vorallem aus der Sichtweise eines ökobewussten Grossstadt- bzw. Ballungsraumbewohners.


    Aus der Perspektive eines Kleinstadtbewohners abseits der Ballungsraueme, der deutlich laengere Strecken und vorallem viel Bundesstrassen und Autobahn faehrt, aber hoechstens 5x im Jahr in eine Umweltzone, sieht es eben ganz anders aus.


    Die Kleinstädte haben i.d.R. auch weniger Probleme mit der Luftqualität und da drohen auch akut keine Fahrverbote.
    Mal wieder typisch Deutsch das Kind mit dem Bad ausschütten zu wollen. Ich halte es für utopisch und auch wenig zieführen die zukünftige Mobilität an einem einzelnen Energieträger festmachen zu wollen.
    Es gibt sinnvolle Anwendungen für Elektroautos, es gibt aber auch Sachen die die in 20 Jahren nicht brauchbar schaffen werden (z.B. mit dem Wohnwagen in den Urlaub fahren).
    Wenn die Elektroquote erstmal nur in den Ballungsgebieten eine statistisch relevante Größenordnung erreichen würde wäre das ja doch sinnvoll.
    Das löst nicht alle Probleme, schon gar nicht das Feinstaubproblem (was bei der derzeitgen NOx Hysterie gerne in einen Topf geworfen wird) da der verkehrsbedingte Feinstaub zum größten Teil aus Bremsen- und Reifenabrieb entsteht (beim Bremsenabrieb haben Elektroautos durch Rekuperation ggf. einen Vorteil), aber der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors im Standverkehr ist halt unterirdisch, da würden Elektrofahrzeuge einfach Energie sparen und den Lärm verringern.
    Aber gerade dort gibt es halt das Problem mit der Ladeinfrastruktur. Solange ich mein Auto nicht über Nacht oder auf der Arbeit laden kann bleibt ein Elektroauto nur die letzte Option vor ÖPNV.
    Ich wohne im Rhein-Main Gebiet und habe immerhin den Luxus eines eigenen Stellplatzes, aber trotzdem in absehbarer Zeit keine Chance da einen Ladeanschluss zu bekommen, und gerade im Innenstadtbereich haben meisten nichtmal einen eigenen Stellplatz.
    Neben dem noch bestehenden Kostenproblem der Akkus ist und bleibt Elektromobilität erstmal ein Problem der Ladeinfrastruktur.
    Ich wage zu bezweifeln (lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren) dass die stadtischen Stromnetze es hergeben an jeder Straßenlaterne auch nur einen 16A Einphasen Ladeanschluss (der mir ausreichen würde um im Alltagsbetrieb mein Auto morgens ausreichend voll geladen zu haben) abzuzweigen, dazu kommt je nach örtlichen Gegebenheiten noch die Stolperfallenproblematik für Fußgänger und Radfahrer.
    Statt der relativ sinnlosen E-Auto Prämie wäre die Entwicklung und zeitnahe Umsetzung eines Konzepts für eine städtische Ladeinfrastruktur erheblich sinnvoller gewesen (einschließlich dass Vermieter und Eigentumergemeinschaften die Intstallatiion eines Ladeanschlusses am Stellplatz dulden müssen).
    Andere von den Betriebskosten interessante äußerst schadstoffarme Energiequellen wäre CNG und Erdgas, aber bei CNG fehlt die Tankstelleninfrastruktur und bei Erdgas wo das Tankstellennetz akzeptabel ist wird die Steuerbefreiung immer nur für ein paar Jahre beschlossen so dass man da nicht verlässlich mit planen kann.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    ...
    Nicht immer aber aber manchmal schon. Wenn man auch auf Bundesstrassen und Autobahnen faehrt sind zum Beispiel beim e-Golf 90km (Erstes Modell) bzw. 130km (Zweites Modell) Reichweite realistisch. Das heisst schon ab 45km bzw. 65km einfacher Entfernung ist ein Nachladen unumgänglich. Mit vollem Accu.


    Und man hat nicht immer vollen Accu. Wenn man morgens 25km in die Arbeit faehrt und abens wieder 25km heim, dann fehlen schonmal 50km Reichweite. Bleiben gerademal 40km bzw. 80km fuer die Feierabendnutzung.


    Und nachladen an einer heimischen 3,7KW Wallbox bringt auch nicht viel.


    Erstmal eine Wallbox haben vor lachen. Ich hab zwar einen Stellplatz gemietet, aber mein Vermieter wir mir einen Stinkefinger zeigen wenn ich den Asphalt von seinem Hof auffräsen will um mir eine Stromleitung zum Stellplatz zu legen.
    Auf der Arbeit haben wir derzeit 5 Ladesäulen für ca. 5000 Mitarbeiter, die sind jetzt schon immer belegt, das heißt dass ich letztlich im Mittel 2x pro Woche zum Laden an eine öffentliche Stromtankstelle müsste und irgendwie mindestens eine Stunde totschlagen muss bis der Wagen wieder voll ist.
    Das tue ich mir freiwillig bestimmt nicht an.


    Bei der Reichweite wär ich gar nicht so anspruchsvoll, privat fahre ich selten mehr als 200km am Stück, und wenn ich bei einer Urlaubsfahrt nach 250-300km für eine Stunde an eine Ladesäule muss könnte ich damit leben wenn dann eine schnelladefähige Stromtankstelle ohne nennenswerten Umweg zu erreichen ist.
    Dafür braucht man allerdings trozdem einen gut 60kWh Akku was derzeit in der Preislage bis 40000Euro neu nicht zu bekommen ist.


    Autos mit Akkukapazitäten <50kWh sind eh nur was für Flottenbeteiber mit Kurzstrecken, als Zweitwagen für Eigenheimbesiter oder halt Enthsiasten.

    Letzte Woche das Update auf Android 7.1.1 :top:
    Build Number 32.4.A.0.100, Patch Eben 1. Juni 2017


    Optisch und von der Funktion kann ich keinen Unterschied feststellen, wie es sich die Akkulaufzeit auswirkt mus sich erstmal sehen, sieht aber nach 24h erstmal nicht schlechter aus als voher (80% nach 24h mit wenig Benutzung)


    Echt ein Fortschritt gegenüber dem Xperia-V dass ich vorher hatte was in 2 Jahren nur ein Update von 4.1.2 auf 4.3 bekommen hat was das Gerät fast unbrauchbar gemacht hat.


    tome33: Ich weiß beim Z1 nicht wie robust das ist, das Z5C war mein erstes Sony wo ich ein Austauschgerät gebraucht habe, aber vielleicht war ich nach 10 Handys in 16 Jahren einfach mal an der Reihe mit einem Ausfall.
    Neben einem sporadischen Problem mit der Sprachqualität war ohne äußere Einwirkung ein Riss in der Rückseite aufgetreten, daher ist mein Vertrauen in die Robustheit begrenzt. Immerhin wurde das Gerät von Vodafone anstandslos getauscht.
    Das Austauschgerät funktioniert nach nicht ganz einem Jahr bisher problemlos, einen Sturz aus einem 3/4 Meter Höhe auf Steinplatten vor ein paar Wochen hat es sogar komplett ohne sichtbare Macken überstanden.


    Aber wenn dax Xperia XC für dich nicht in Frage kommt, warum dann das Z5C? Ich kann da von den Eckdaten keine nennenewerten Unterschiede erkennen.
    Und die wenigen Anbieter die das Z5C noch im Sortiment haben wollen immer noch über 400 Euro dafür haben, das wäre es mir echt nicht wert (so viel hat es schon vor 1.5 Jahren gekostet), das XC ist dagegen schon für um die 300 zu haben.


    Die Kustoffrückseite des XC ist aus meiner Sicht sogar eher ein Vorteil, vielleicht nicht so edel, aber neben dem spontanen Bruch der bei mir aufgetreten ist finde ich die Glasrückseite zu glitschig.
    Ich hab schon nach sehr dünnen Gummifolien dafür gesucht bin aber noch nicht fündig geworden, das Teil ist eh schon eher dick und ich will nicht noch 0.5mm oder mehr da drauf machen.


    [Edit:] Gerade erst gesehen, das XC ist nicht wasserdicht, das ist dann doch ein entscheidender Nachteil, für mich wär das in der Tat ein K.O. Kriterium.
    Dann hoffe ich mal dass mein Z5C noch eine Weile hält und Sony einen echten Nachfolger für Z5C bringt (ich brauche nichtmal High End Performance, aber ein gutes Display <5", eine ordentliche Kamera und wasserdicht sind für mich Mindestanforderungen)

    Frag im Zweifelsfall mal bei einem Handy Reparatur Laden, die tauschen ja regelmäßig Displays und müssten auch den notwendigen Kleber haben für so eine Reparatur wo eigentlich kein neues Display nötig ist.

    Auch übersehen, Herzlichen Glückwunsch TT :top:
    Sehe gerade, bin ja fast von Anfang an dabei :cool: (OK, mit einer längeren inaktiven Phase zwischendrin).

    Re: Sony Xperia X Compact in den USA nutzbar ?


    Zitat

    Original geschrieben von jof


    Kann mir jemand bestätigen, dass die genannten Frequenzen vom Sony Xperia X Compact unterstützt werden? Aus den technischen Daten konnte ich das leider nicht herauslesen.


    Danke und Grüße, jof


    Geizhals hat immer eine schöne Übersicht:
    https://geizhals.de/sony-xperi…act-schwarz-a1502051.html
    Netze: GSM (850/900/1800/1900), UMTS (800/850/900/1700/1900/2100), LTE (B1/B2/B3/B4/B5/B7/B8/B12/B17/B19/B20/B26/B28/B38/B39/B40/B41) • Netzstandards: GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A • Bandbreite (Download/Upload): 300Mbps/50Mbps (LTE), 42Mbps/5.76Mbps (UMTS)


    Sollte also überhaupt kein Problem sein, kann nur je nach Vertrag teuer werden.
    Mit meinem Z5Compact hatte ich in Florida, Alabama und Georgia bei AT&T eine Top Netzabdeckung und weitgehend eine schnelle Internetverbindung.
    Zu T-Mobile kann ich nichts zu sagen da wegen der Easy Travel Flat bei mir nur AT&T geht.


    Gruß
    NoIdea