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Original geschrieben von 89898900
Was denkst Du denn, wieso die "REICHEN" alle dran sind?
Weil deren BERATER scheiße bauen. Wer Millionen hat, kümmert sich nicht selber um sein Geld, sondern hat dafür Berater. Wenn die den "Schlendrian" bekommen, müssen die Kunden den Mist ausbaden
Und bei ihrer Arbeit lassen sie sich von ähnlichen Pfeifen beraten, nur baden das die Mitarbeiter dann aus.
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und da es in DT. mindestens 80 Millionen Menschen gibt, die neidisch auf Millionäre sind, wird das Thema auch so zerissen in den Medien.
Neid ist der falsche Ausdruck, ich würde es eher Unverständnis und aktuell Schadenfreude nennen.
Wer als normaler Arbeitnehmer über 50 rausfliegt hat es schwer überhaupt, geschweige denn wieder einen ähnlich guten Job zu bekommen, erst recht wenn er wegen Unfähigkeit rausfliegt.
Als Topmanager kommt man dagegen eine Millionenabfindung, wechselt in einen Aufsichtsrat oder kommt in einer führenden Position bei einem der habstaatlichen Konzerne unter wenn man gerade das richtige Parteibuch hat.
Und im nächsten Atemzug verlangen diese Leute von ihren Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung und Verzicht.
Dass die Topmanager wegen der Steueraffäre jetzt Angst um ihren Ruf haben zeugt außerdem davon wie weltfremsd sie sind, da gibts keine Ruf mehr zu beschädigen, und das ist eben nicht der Neid aufs Geld sondern die Verärgerung über die Unverschämtheit diverser Repräsentanten dieser "Elite".
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Das die "Millionäre" wie der Deutsche Bank Chef oder Porsche Chef auch gute Arbeit leisten und Arbeitsplätze sichern, das will dann keiner mehr hören.
Ackermann ist jetzt kein gutes Beispiel, die Deutsche Bank ist das Paradebeispiel an Planlosigkeit (Ende der 90er: Privatkunden sind Pfui, also weg mit den Kundenberatern, Investmentbanking das ist es! Jetzt: Investmentbanking ist Pfui, also weg mit den Investmentbankern, Privatkundengeschäft ausbauen...) was ihr zwar den größten Schaden in der Immobilienkrise erspart hat, aber als Leistung würde ich das nicht bezeichnen.
Und generell finde ich sollte die Bezahlung im Verhältnis zum Risiko stehen, deutsche Manager haben im Gegensatz zu amerikanischen eine rechtliche Vollkaskoversicherung, hierzulande ist noch kein Manager wegen einer Firmenpleite, Vorteilsannahme oder Insidergeschäften im Knast gelandet oder hat auch nur nennenswert Schadenersatz zahlen müssen, aber man möchte doch bitte das Gleiche verdienen.
Das passt selbst dann nicht wenn wie bei Porsche das Ergebnis stimmt.