Beiträge von NoIdea

    Naja, die Probleme sind eben noch da, es tut sch bei der Elektromobilität halt nur etwas in homöpathischen Schritten, für das ambitionierte Ziel der Bundesregierung jedenfalls viel zu wenig.

    Und das ist ncht nur die Schuld der angeblich so schnarchigen deutschen Hersteller. Dass E-Auto Interessenten ein Jahr und mehr Lieferzeit in Kauf nehmen müssen ist ziemlich rum, aktuell fehlt es einfach an der Nachfrage.

    Und da kommt auch die Politik ins Spiel, es fehlen eben zumindest grob planbare Rahmenbedingungen.

    gestern: E10 1,779, Bekannte hat noch schnell vollgemacht. heute 1,899 - ach, morgen ist Feiertag?! Ich find's klasse, fahre entspannt dran vorbei und verschiebe das Laden auf Ende der Woche, vielleicht auch erst naechste...

    Beim Laden muss man stattdessen höllisch aufpassen beim richtigen Anbieter zu laden, sonst zahlt man mal eben 50-100% Strafzuschlag,

    Abgesehen von Autobahntankstellen liegt der Strafzuschlag für ungeschicktes Timing beim Verbrenner dagegen meist unter10%

    ...Wenn das so bleiben soll, reicht der Bestand an öffentlichen Säulen natürlich aus. Wir wissen aber alle, dass dem nicht so ist, Stichwort Verbrennerverbot. ...

    Vergiss das Verbrennerverbot, das hat eher symbolischen Charakter.

    Das kommt de Facto durch die kalte Küche, nämlich die CO2 Ziele und daraus resultierenden Preissteigerungen für fossile Kraftstoffe.
    Und Bio Fuels und eFuels werden auch nicht gerade billig und dürften kaum in den Mengen verfügbar sein die in Bereichen wo Flüssigkraftstoffe nur schwer zu ersetzen (Luftfahrt, Landwirtschaft, Transport) sind benötigt werden und werden damit auch unwirtschaftlich um sie im PKW zu verbrennen

    Wer will im Winter eigentlich unüberdacht laden? Vielleicht liegt es an meiner fehlenden Wärmepumpe für den Akku, aber ich lade lieber bei 4 Grad Celsius in der Tiefgarage als bei -8 graf Celsius im Freien ...

    Bei sehr kaltem Akku, verbrät man halt mehr Energie wenn der Akku mitgeheizt wird (insbesondere ohne Wärmepumpe), von daher will man das aus Effizienzgründen eher vermeiden, der Akku selber sollte vom Battery Management System aber entsprechend geschützt sein.

    Wobei ich nicht weiß ob bei AC Ladung der Akku schon bei einstelligen Minusgraden geheizt wird.

    ...
    Die es ja schon gibt.

    Aber nur da wo es Ladepunkte gibt.

    Zitat

    ...

    Und Du hast selbst gesagt, dass Deine BEV Freunde schon lange nicht mehr die Ladesituation thematisierten.

    ...

    Ja, die aber laden überwiegend zu Hause mit eigener Solaranlage und haben keine schulpflichtigen Kinder so dass sie nicht zur Hauptreisezeit in die Ferien fahren müssen.

    Ich kann es i.d.R. auch vermeiden an solchen Chaostagen wie Ferienbeginn mit dem Auto Langstecke zu fahren, das macht auch mit einem Verbrenner keinen Spass, wenn ich auf der Autobahn längere Strecken unterwegs bin sind an den Raststätten i.d.R. Lader frei.

    Nur sehe ich bei mir in der Heimat halt die Huhn-Ei Problematik. Ohne eigenen Stellplatz mit Lademöglichkeit siehts da mau aus, damit motiviert man niemanden der nicht mit eigenem Strom laden kann dazu ein E-Auto zu kaufen, und da es niemanden gibt der es nachfragt wird nicht ausgebaut.

    Und das politische Rumgehühner um das Verbrenner Aus (eigentlich irrelevant wenn man die Roadmap für den CO2 Preis betrachtet, auch wenn 203 und später bei hohen CO2 oder E-Fuel / Bio Fuel Preisen 10 oder 20% Verbrenneranteil übrig bleiben weden BEV den Massenmarkt darstellen) hilft auch nicht den Ladesäulenanbietern Planungssicherheit zu geben.

    Aktuell ist ein E-Auto für mich vom Preis / Nutzen Verhältnis und dem Verhältnis Strom/ Spritpreis eh noch uninteressant, wenn mich mein aktuelles Auto nicht ärgert oder im Stich lässt hab ich geplant es bis etwa Ende des Jahrzehnts zu fahren, und da bin ich optimistisch dass ein E-Auto und die Infrastruktur drumherum bis dahin für meinen Bedarf eine brauchbare Alternative sein wird, sollte ich deutlich vorher was neues brauchen (Unfall/ Elementarschaden oder schwerwiegender Defekt) wirds eher wieder ein Verbrenner bzw. Hybrid.

    Aber Du wirst zugeben, um ein paar neuralgische Punkte für die Sommerferien abzudecken, braucht es keine 1,2 Mio., sondern höchstens ein paar hundert.

    Ja, an den Autobahnen fehlt nicht viel, aber in der Fläche.

    Zitat

    Und wenn's angeblich so wichtig ist, warum baut die europäische Autoindustrie sie nicht?

    Vom fehlendem Know How und eigenen Fachleuten ganz abgesehen (kann man natürlich extern vergeben, dann wird man aber übern Tisch gezogen wenn man selber keine Ahnung hat), weil sie eh schon ein Kostenproblem haben und kaum kurzfristig weitere 2 stellige Milliardenbeträge stemmen können während China subventionierte E-Autos auch in den eurpopäischen Markt drückt.

    Und bis man mit neu aufgestellten Ladesäulen Geld verdienen kann dauert, wenn überhaupt, Jahre, und nicht jeder Standort den man aus Infrastrukturgründen braucht rechnet sich auch (ähnlich wie bei Mobilfunkmasten), denn das Grundproblem der Auslastung ist leider Systemimmanent, regelmäßge Wartezeiten an Ladesäulen wird kaum ein bisheriger Verbrenenrfahrer akzeptieren, und damit es weitgehnd ohne Wartezeiten geht sind erhebliche Überkapazitäten nötig.

    1,2 Mio. Ladesäulen? Die suchen doch nur wieder einen Schuldingen, warum es bei ihnen nicht läuft.


    Die sollten sich Mal von den Betreibern zeigen lassen, wie hoch die Auslastung derzeit so ist und dann nicht so einen Käse verbreiten.

    Da gibts leider auch ein räumliches und zeitliches Verteilungsproblem.

    Zeitlich:

    -2 Kollegen mit E-Autos sind auf der Urlaubsreise schon in Warteschlangen über mehr als eine Stunde gestrandet

    Räumlich:

    -Es gibt nicht überall wo man sie braucht welche.

    In fußläufiger Entfernung zum Büro ist ein riesieger AC Ladepark wo man Tag und Nacht freie Auswahl hat (OK, Nachts will man da nicht unbedingt rumlaufen), in meinem Heimatort gibts dagegen nur eine AC Ladesäule für 2 Autos mit Werktags Tagsüber 2.5h Höchstparkdauer (Nach 20Uhr weiß ich nicht ob es eine Höchstdauer vom Säulenbetreiber gibt, und ab 8:00 braucht man Werktags eine Parkscheibe) für rund 5000EW von ein guter Teil sein Auto in den Nebenstraßen am Bordstein parkt.


    ...

    Klingt natürlich besser. Niemand kauft E-Autos, weil die anderen ..., statt niemand kauft unsere Elektroautos, weil wir keine attraktiven Modelle hin bekommen, die der Kunde will und bezahlen kann.

    Könnte daran liegen dass die Technik noch nicht soweit ist. Auch die Chinesen bekommen ohne Subventionen keine E-Autos mit ausreichender Reichweite zu einem vergleichbaren Preis wie Verbrenner hin

    Zitat

    ...

    Und auch durch eine Onlineverbindung über die integrierte eSIM wird jedes Auto irgendwie zu einer Art elektronischer Fussfessel...

    eCall ist schon seit einigen Jahren verpflichtend, von daher ist man auch mit einem jüngeren Gebrauchten schon jederzeit ortbar.

    Meiner hats noch nicht, aber ich hab eigentlich eh immer ein Handy dabei, und damit ist nicht nur mein Auto sondern ich persönlich ortbar.

    ...

    Das ist auch meine Befürchtung, wobei ich sagen würde es das viele moderne Verbrenner vermutlich genauso betroffen sein werden. Wenn mir z.B. die aktuellen Mercedes A / CLA / C Klasse anschaue oder auch den aktuellen Opel Astra L bekomme ich leider ebenso die Befürchtung das da mit vertretbarem Aufwand nichts mehr zu machen sein wird.

    Ja, das trifft auch Verbrenner, nicht zuletzt durch die neue Cybersecurity Richtline, weil Car Play und Android Auto u.A. Bluetooth und WLAN nutzen müssen die Infotainment Systeme gegen Manipulation gesichert werden, das erschwert Drittanbieter Lösungen erheblich da der Tausch jedes für Cybersecurity relevanten Steuergeräts eine fahrzeugspezifische Codierung durch den Hersteller benötigt (Entwicklungsfahrzeuge mit aktiver Cybersecurity sind echt die Hölle).

    Also bitte, Deine Aussage war:


    Bei diesen Kits muss teils das halbe Armaturenbrett aus-/umgebaut werden und die Integration ins Fahrzeug - z.B. zur Weiternutzung der Lenkradtasten - erfolgt über über Adapter, Gefrickel und Kompromisse. Das ist alles, nur kein „problemloses Nachrüsten“

    Schon als es noch normale DIN Schächte gab haben die Hersteller das mit properitären Steckern und Signalen nach Kräften sabotiert,

    Die Lenkradfernbedienung ging i.d.R. auch nur mit vom Radiohersteller speziell angepassten Radios die dann deutlich teurer waren, wenn man Glück hatte bekam man auch Signalkonverter zum Zwischenschalten.


    Zitat

    Ganz abgesehen davon, dass das Endresultat häufig wie Kirmesbude ausschaut und keinesfalls optisch ins Fahrzeug passt.

    Die draufgepappte Tablets bei einigen E-Autos finde ich jetzt auch nicht gerade gelungen.


    Ist doch voll geil, wenn man dann mit angeklappten Spiegeln ordentlich Disko (Licht und Sound) aufm Parkplatz zur goldenen Möwe macht, um die Mädels der 8. Klasse der Helene-Fischer-Gesamtschule zu beeindrucken!

    Wie in den 80ern halt ^^ Manches ändert sich eben nie ;)

    Früher musste man dafür allerdings deutlich mehr basteln, das heute ist ja fast plug&play.

    Ob nun DIN Schacht oder nicht, man bekommt für viele halbwegs gängige Modelle (den CX5 würde ich sogar eher als Exoten bezeichnen) Nachrüstsysteme zu verträglichen Preisen.

    Um zu E-Autos zurückzukehren, da sind die Systeme ja i.d.R. so tief in die Fahrzeugarchitektur integriert dass es da mit Nachrüstsystemen echt schwierig wird.

    Aktuell sind Android Auto und Apple Car Play ja eh das Maß der Dinge und bedienen die Grundanforderungen an Infotainment Systeme, allerdings kann das auch zum Problem werden wenn die Autos man 10Jahre+ alt sind und mit den dann aktuellen Android Auto oder Car Play Versionen nicht mehr kompatibel sind oder sich neue Standards etablieren, bei E-Autos ist ja das Thema Ladeplanung und ggf. Akkuvorkonditionierung zum Laden wichtig was von Android Auto und CarPlay bestenfalls rudimentär unterstützt wird.