Beiträge von wolfbln

    Roaming SIMs haben immer eine höhere Latenz als einheimische SIM-Karten in den Netzen. Das liegt daran, dass aller Traffic über Server im Heimatland geroutet werden.
    Momentan gibt es bei allen drei deutschen Providern keine Anzeichen für Drosselung beim Roaming. Allenfalls durch eine Drossel, die auch tarifseitig in Deutschland wirkt und eben Telefonica Prepaid ohne LTE.

    Das wäre doch auch mal eine gute Idee FCB Mobil zu pushen.
    Aber die Telekom kommt nur bei ihrer albanischen (!) Tochter auf die Idee:


    https://www.telecompaper.com/n…y-bayern-munchen--1232435


    Telekom Albania offers 1 GB for each goal by Bayern Munchen


    Telekom Albania has launched a new promotion, offering a 1 GB bonus every time the team Bayern Munich scores. The first match valid for the offer will be played on 20 February.


    In order to take part, Telekom Albania users must activate a ALL 1,000 bundle, send a SMS with the text 'FCB' to 142 to sign up for the bonus and send a SMS with the text 'GOL' to 142 anytime Bayern scores during a match. After the GOL text is sent, the bonus is available for use by the end of the next day and valid for one week on the 4G network. Priority in consumption will be given to this bonus over other data available in the subscriber's bundle.


    Bayern Munich has the largest organized fan-base in Albania.

    Qnamic ist ein weiterer Naka-Reseller, zu erkennen an der APN "chili". Die Roamingplattform von Naka würde ich nicht als so zuverlässig bezeichnen. Ich habe immer wieder Probleme damit und war schon in mehreren Ländern, wo überhaupt nichts ging, obwohl sie angepriesen werden. Weitere Naka-basierte Produkte sind DrimSIM, Lufthansa Mobil, Swiss mobile, Chillisim, iVittamobile 2.0 usw. usf.


    DrimSIM hat z.B. 4G Roaming angekündigt schon vor ein paar Monaten unter anderem in "Germania". Aber hier ist weiter nur Vodafone in 2G/3G zu bekommen. Q-Travel nennt nicht mal 4G in seinem Angebot, d.h. da dies bei Roaming-SIM-Karten sehr herausgestellt wird, muss man davon ausgehen, dass es überhaupt kein LTE gibt (vorerst).


    Die Preise sind jetzt auch nicht so richtig gut. 15€ pro GB sind in der EU teuer. Jede deutsche SIM-Karte ist da günstiger im Roam at home, sogar die Telekom. Dann kommen noch Länder dazu, bei denen SIM-Karten-Kauf und lokale Daten ziemlich günstig sind wie Russland, Australien, Hong Kong, Südafrika, Taiwan, Süd-Korea oder Thailand. Als globale SIM-Karte sind wiederum insgesamt zu wenige Länder dabei.


    Also ich wüsste nicht, was daran jetzt so gut sein soll. Sprachtelefonie ist über VoIP möglich.

    Zitat

    Original geschrieben von Spacko007
    Nein, denn das Netz ist nicht um >50% besser. Im Gegenteil, VF (LTE) ist deutlich besser als T (LTE).


    Na, das ist jetzt wieder einer deiner beliebten Pauschalaussagen, die man so nicht treffen kann, da sich das regional sehr unterscheidet.


    In Städten hat Vodafone bessere LTE-Indooreigenschaften, aber niedrigeres Tempo, da sie immer noch sehr viel auf Band 20 (800 MHz) setzen, während Telekom's LTE schneller ist, aber schlechter durch Gebäude dringt (wegen Band 3 auf 1800 MHz). Auf dem Land hängt es sehr von der Region ab, aber Telekom hat eine etwas höhere LTE-Abdeckung zur Zeit.


    Dennoch halte ich 50% Aufpreis ggü. Vodafone's LTE für nicht zu rechtfertigen. Bei Postpaid-Verträgen ist Telekom ja auch z.T. billiger als Vodafone.


    Aber den Streit können wir genauso wenig lösen, wie die Frage, ob wirklich Telekom's oder Vodafone's 3G besser als Telefonica's 3G/4G-Netz zu sehen ist. Das ist auch regional verschieden.


    Wenn ich mir aber das Pricing im Verhältnis anschaue, dann halte ich (wie Du) Telekom mit LTE im Prepaid für zu teuer wie auch Telekom und Vodafone ohne LTE. Oder anders herum gesagt: Wer mit Telefónica klar kommt, bekommt einen guten Preis und auch das Vodafone LTE-Produkt ist im Prepaid verhältnismäßig günstig. So erklären sich wohl auch die Favoriten hier: entweder Telefónica-Netz, trotz allem - oder eben CallYa.

    Wenn man die 4 Supermarkt-Angebote vergleicht, kommt das Verhältnis schon hin.
    Nehmen wir man so 100-300 Minuten und 1,25-1,5 GB als Maßstab. Von billig zu teuer:
    1.) Aldi-Talk: 7.99 € für 1,5GB, 300min - Telefónica-Netz mit LTE
    2.) Lidl Connect: 7,99 € für 1,25GB, 300min - Vodafone-Netz ohne LTE
    2.) ja!/Penny Mobil: 7,99 € für 1,25GB, 300min - Telekom-Netz ohne LTE
    4.) Edeka smart: 14,99 € für 1,5GB, 100min - Telekom-Netz mit LTE
    Zwischen 2.) und 4.) läge noch Vodafone
    z.B. Smartphone Spezial: 9,99€ für 1,5GB, 200min - Vodafone-Netz mit LTE


    Was auffällt:
    Es ist klar, dass das Telekom-Netz mit LTE in Deutschland am besten ausgebaut ist.
    -> Aber rechtfertigt das >50% Aufpreis zu Vodafone mit LTE?
    Telekom und Vodafone nehmen sich nicht so viel in 3G und werden gleich bepreist.
    -> Aber ist Telefónica mit 3G und LTE wirklich schlechter als Telekom/Vodafone allein in 3G?


    Für mich wird Telekom mit LTE eindeutig zu teuer verkauft.
    Auch der hohe Preis von Telekom/Vodafone in 3G ggü. Telefonica lässt sich nur mit den Netzproblemen von o2 irgendwie rechtfertigen. Bin mal gespannt, ob Lidl die Preissenkung von Aldi noch nachmacht.

    Und genau diesen flächenmäßigen Rollout von L800 sehe ich bei Telefónica nicht. Bei Vodafone nur begrenzt. Wir sind bei ca. 60% Fläche gegenwärtig wenn ich die Angaben von Telefónica hochrechne. Die wollen in ein paar Jahren auf ein Niveau kommen, wie es Telekom heute noch nicht hat. Auch Telekom's LTE-Netz würde ich nicht "flächendeckend" nennen. In ein paar Jahren (ab ca. 2020/1) müssen sie aber alles in 5G stecken. Die Wahrscheinlichkeit bleibt für mich sehr hoch, dass dabei 4G wieder so halb fertig bleibt wie 3G, mit einer vielleicht etwas höheren Flächenabdeckung von etwa 80% also wie ggw. etwa Telekom. Oder wie mir ein Telefónica-Planer mal sagte: "die restlichen % sind schwer."

    Ich bin gerade in Australien unterwegs. Kurz zum Stand der Dinge hier: 2G ist komplett abgeschaltet. Es gibt nur noch 3G und LTE von z.Zt. 3 Anbietern. Die beiden größten Netze Telstra und Optus nutzen dabei UMTS 850/900 und LTE 700 (Band 28) zur Abdeckung außerhalb von Ballungsgebieten. Sie erreichen dabei 99% Bevölkerung auf dem Kontinent.


    Wie schaffen die das? Das UMTS 850/900 hat praktisch das komplette GSM abgefangen. LTE 700 hat einen noch größeren Footprint. Ich habe ohne Probleme im Outback Signale von über 20km entfernten Sendern reinbekommen. Die Geschwindigkeiten lagen dabei bei 60 Mbit/s am Sender und noch über 20 Mbit/s in 20km Entfernung. Es muss jedoch eine Art Sichtschneise zum Sender bestehen. D.h. in welligen Gelände muss man auf einen Berg, den die Einheimischen "Signal Hill" nennen.


    Was ich sagen will, es muss dringend mehr langwelliges UMTS und LTE für Deutschland her. Hier könnten mit wenigen Basisstationen große Landstriche vor allem in Norddeutschland abgedeckt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass LTE genauso unfertig wird wie UMTS, wenn ab 2020 alles in 5G fließt.

    Visapflicht ist ja nicht das einzige. Krankenversicherungsnachweis, Pseudo-Einladung, Registrierung vor Ort und bei allen die Gebühren. Entweder zweimal zur Botschaft/Konsulat rennen oder noch heftig zisätzlich für den Visa-Service abdrücken.
    Und dann sind noch die Fremdsprachenkenntnisse der Russen gleich Null.


    Sie sind halt ein stolzes Volk und machen Reziprozität: wie du mir, so ich dir. Putin hat bilateral Deutschland schon mehrmals vorgeschlagen, da mit Mutti was dran zu drehen. Aber Deutschland kann ohne Schengen da nicht handeln und in Europa gewinnt das Land nicht gerade an Sympathien die letzten Jahre.


    So wird es wohl dabei bleiben. Für normale Russen ist es noch eine Spur härter. Die müssen in eines der 5 Konsulate und den Mitarbeiter von ihrer Rückkehrwilligkeit überzeugen .... oder eben etwas in Zypern und Co. investieren. Dann bekommen sie auch ein lifelong Visum für Schengen. Natürlich sind wir käuflich :-)


    Schade, wie man zu Russland auch immer politisch steht, das Land hat wirklich was zu bieten touristisch und sie verzichten lieber auf die Millionen aus dem Tourismus.

    Oh Mann der Nächste hier.
    Congstar als direkte Telekom-Tochter baut auf dem Prepaid Roaming der Telekom auf. D.h. wenn es bei der Telekom nicht geht, kann es auch nicht bei Congstar gehen. Wenn es bei Telekom geht, geht es auch bei Congstar.


    Genauso ist das Prepaid Roaming von Vodafone und Telefónica für ihre Zweit- oder Sekundärmarken. Länder und verfügbare Netze sind identisch. D.h. man bekommt bei Vodafone-Resellern immer die gleichen Vodafone- und Partnernetze (dann natürlich ohne LTE) und bei aller Untermarken von Telefónica ihre Netzpartner wie bei O2 bisher ohne LTE-Roaming im Prepaid, bei Laufzeitverträgen mit.


    Also kennst Du eine Marke, kannst du auf die anderen schließen, was Netze und Verfügbarkeiten angeht.

    So eine Karte kenne ich nicht und die wäre auf kyrillisch, wenn es sie gäbe.


    Diese Unterscheidung nach Telefonprovinz wird in den nächsten Monaten wegfallen
    Die russische Regierung versucht seit einiger Zeit nationale Roamingaufschläge im gleichen Netz abzuschaffen.
    Eigentlich sollte das schon letztes Jahr passieren ähnlich der EU-Roamingpolitik oder der Abschaffung in China.
    Die Netzbetreiber, die z.T. nicht direkt von der russische Regierung kontrolliert werden, sondern in ausländischer Hand sind stellten sich aber quer. Alle neuen Tarife sind schon umgestellt. Bei den Alttarifen ist man dran.


    Quelle auf Englisch: https://www.telecompaper.com/n…national-roaming--1228132


    Das bedeutet, dass es zukünftig nur noch nationale Datenkontingente geben darf und keine Aufpreise mehr für die Nutzung in anderen "Föderationssubjekten".


    Davon ausgenommen ist nur die Stadt Sebastopol und das Subjekt der Krim - wie meine russischen Mitarbeiter immer wieder betonen. Dort sind andere Firmen aktiv, die allerdings Strohfirmen der russischen Telkos sind, aber sich von denen unterscheiden, da sie sonst Sanktionen des Westens fürchten müssen.


    Damit sind wohl in allen Megastaaten USA, China, Russland, Brasilien usw. nationale Roaminggebühren für das gleiche Netz abgeschafft. D.h. für Anrufe dürfen keine eingehenden Gebühren mehr zusätzlich oder für Daten in Fremdregionen erhoben werden. Aufpreise für Ferngespräche gibt es aber z. T. weiter. Auch dürfen die Preise in den Regionen z.B. für Daten weiter unterschiedlich sein, müssen aber nun national gelten. Während z.B. in Indonesien die Zentren am billigsten sind und die Peripherie teurer, ist es in Russland genau andersrum: Moskau ist am teuersten, gefolgt von St. Petersburg. Diese Unterschiede betragen bis zu 50%.