Beiträge von wolfbln

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    Original geschrieben von Goyale
    Die Bezahlung per Lastschrift ist offensichtlich Bestandteil Deines Vertrages.
    Wie oben geschrieben kannst Du auf Überweisung umstellen, gegen Aufpreis. Wo ist Dein Problem?


    Nee, das stimmt nicht. Drillisch/YourPhone hat einen nur einen reinen Prepaid-Tarif, den man durchaus als "echtes Prepaid" führen kann. Alle anderen Tarife von denen sind Postpaid. Es kann sein, dass sie die SIM-Bestellung online vom Konto buchen wollen, danach ist das aber optional.


    Sie sind zwar ziemlich geil auf die Bankverbindung, aber sie ist nicht Vertragsbestandteil. Zu den Yourfone-SIMs gibts auch Ladebons. Die Prepaid SIM setzen auf ihren postpaid Produkten auf und häufig sind sie schlecht gekennzeichnet.


    Auszug aus der Prepaid-AGB, die aus den Postpaid-AGB abgekupfert sind und daher ziemlich schwachsinnig klingen:
    "Beauftragt der Kunde das Aufladen des Guthabenkontos und hat er ein entsprechendes SEPA-Lastschriftmandat erteilt, so schreibt der Diensteanbieter den jeweils vereinbarten
    Geldbetrag sogleich dem Guthabenkonto des Kunden gut und zieht anschließend im Rahmen der üblichen Banklaufzeiten (in der Regel 3 Werktage) diesen Betrag per Lastschrift vom Bankkonto des Kunden ein. Der Kunde trägt Sorge für die ausreichende Deckung des angegebenen Bankkontos zu dem Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs."


    Hier wird klar dass dies eine Option ist und nicht zwangsläufig. Der Nachsatz macht aber bei Prepaid keinen Sinn. Wenn das Konto nicht gedeckt ist, gibts keine Telefondienstleistung bei Prepaid, was aber keine anderen Folgen haben kann.


    Daher würde ich einfach das SEPA-Mandat widerrufen und zukünftig Ladebons, Prelado oder manuelle Überweisung nutzen.

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    Original geschrieben von phonefux
    Ganz klar, die Priorität muss dort liegen, wo die Kunden sind.


    Damit ist eigentlich alles gesagt. Sie müssen versuchen die bestehenden Kunden in der gegenwärtigen Situation zu halten. Das schlechteste Netz mit den meisten Kunden hat kein Land in Europa. Darum werden sie klar welche verlieren. Telefónica war der einzige Netzanbieter, der im Q3/17 negative Prepaidnutzerzahlen hatte. Das ist ein Vorgeschmack.


    Die Kunden sitzen hauptsächlich in den Städten. Bei einigen ist es besser geworden, bei einigen aber auch schlechter. Ganz übel sind die dran, wo zurückgebaut wurde und eine bestehende Versorgung zurückgefahren wurde. Das sind aber sehr wenige. Wenn es schlechter wurde lag es an der Überlastung oder an Kill Sites.


    Natürlich gehen die Städter auch mal aufs Land oder auf Veranstaltungen. Nur viele Ausflugsziele sind ja bekannt und auch die Versorgung oder Nicht-Versorgung dort. Was das Land betrifft, da bestehen ja Ausbauvorgaben der BNetzA, die zu erfüllen sind. Aber dort werden sie nicht viele Kunden zugewinnen. Bei denen, wo es jetzt nicht (ausreichend) geht, die sind größtenteils weg zur Konkurrenz und nur wenige bleiben um zu hoffen, dass es irgendwann mal besser wird. Die wenigen Kunden im Dorf XY könnten sie ja vielleicht einmal wieder gewinnen, wenn sie dort mal abdecken, aber bis dahin werden die sich woanders umsehen.


    Im Endeffekt wird diese Taktik ja gefahren. Auf dem Land kommt momentan nicht sehr viel dazu und in sehr dünn besiedelten Bereichen wie Eifel oder Uckermark ist das Netz praktisch nicht existent. Das ist halt die logische Konsequenz daraus. Aber ihr zahlt für TEF mit LTE etwa so viel wie für VF oder DT ohne LTE - und da gehen auch hier die Meinungen sehr auseinander, wer jetzt für das gleiche Geld mehr bietet.

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    Original geschrieben von newage_02
    Eine mögliche Erklärung neben subjektivem Empfinden ist auch die Wahl des Endgerätes.
    Das ist mir selbst passiert als ich meine Sim vom Samsung Galaxy Alpha ins I-Phone SE wechselte und auf einmal das "Netzerlebnis" deutlich besser wurde.


    Das liegt nicht am Endgerät. Die Probleme Netzabbrüche, kein Netz oder überlastetes Netz lassen sich mit jedem beliebigen Smartphone rekapitulieren.


    Ich denke, es besteht hier ein Dissenz darin, was für den einen oder anderen ein "Problem" ist. Ich habe mit einem O2-Mitarbeiter gechattet, der gerade in Berlin zu Besuch ist und er hat die gleichen "Probleme" an den gleichen Orten wie ich als Bewohner. Völlig anderes Handy und Mitarbeitertarif von den ich entweder nur träumen kann oder besser nicht haben will.


    Es gibt immer die gleichen Hot-Spots. Da läuft Null an Daten mehr durch. Das sind beispielsweise der Bhf. Friedrichstr. (oberirdisch), Hackescher Markt, Bhf. Zoo oberirdisch, Wittenbergplatz und noch ein paar Dutzend an prominenten Standorten der Stadt. Da sind die Sender völlig überlastet. Selbst eine WhatsApp geht nicht durch. Hauptbahnhof war auch so ein Ort, sind sie aber gerade am entschärfen.


    Für den einen ist das kein Problem. Der geht halt ein paar Meter weiter z.B. in die U-Bahn und da gehts dann. Für den anderen schon, wenn er am Bahnhof Öffi oder DB Navigator checken will, um zu sehen ob sein Zug kommt und das geht nicht. Die Frage darf schon erlaubt sein, ob es denn wirklich kein "Problem" ist, einen Kat.2 Bahnhof der DB mit 240.000 Fahrgästen täglich wie den Bhf. Friedrichstr. (oberirdisch) nicht abzudecken? Allerdings hat DT/VF auch immer noch kein 3G/4G Netz in der U-Bahn mit 3 Mio. Fahrgästen pro Tag. Sie haben es aber als "Problem" erkannt und arbeiten daran und das Netz kommt bis Ende 2018. Bei TEF's Hot-Spots bin ich da nicht so überzeugt.


    Ähnlich sieht es bei Veranstaltungen aus. Der VF- der DT-Kunde postet Pics oder Messages aus dem Zuschauerraum, Weihnachtsmarkt etc. Der TEF-Kunde muss warten, bis er auf dem Nach-Hause-Weg ist. Für die einen ist das halt ein "Problem", für die anderen nicht. Für die einen Eltern ist das ein "Problem", wenn sie ihr Kind auf dem XY-Event nicht erreichen können, für die anderen nicht.


    Die einen müssen von TEF weg, für die anderen ist alles gut.

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    Original geschrieben von Wechsler
    Vielleicht wird das lustige Endergebnis einer gescheiterten E-Plus-Netzzusammenlegung, daß es in Deutschland künftig nur noch zwei Mobilfunk-Netzbetreiber gibt.


    Nun wäre das Ergebnis sicherlich nicht so lustig, was die Preise angeht, aber ich halte das für völlig ausgeschlossen. Selbst wenn Telefónica irgendwann mal die Nase voll hat von Alemania, können sie das dann mehr oder weniger fertig konsolidierte Netz immer noch verkaufen. Das möchten sie ja gerne auch mit ihrem Netz in UK, finden nur keinen Käufer dafür und haben sie schon vor längerem in Tschechien und der Slovakei gemacht. O2 dort gehört gar nicht mehr Telefónica. Der Vorteil an Telefónica ggü. Eplus ist es ja, dass hier kaum Insolvenzgefahr besteht, denn in Lateinamerika läufts richtig gut, in Europa (UK, D, ESP) dagegen weniger.


    Eine 2-Anbieter-Situation würde die EU hierzulande niemals zulassen. Die Frequenzen würden ja frei und eine gewisse Netz-Infrastruktur besteht ja. In Deutschland hat O2 gute Frequenzen (im Gegensatz zu England) und der Markt ist lukrativ wegen der Preise. Deutschland war aber die letzte Zusammenlegung auf 3 Netze, die durchkam (wegen der Zugeständnisse an Drillisch), schon in Italien muss jetzt Tre/Wind bei ihrer Fusion Platz für einen vierten Player (Iliad) machen und die Preise sind dort im freien Fall. Darum hat auch eine O2/Three-Fusion in England gegenwärtig keine Chance - zumindest solange die EU dort noch was mitzureden hat.


    O2 sollte sich hier wie in England einfach damit begnügen, das schlechteste und billigste Netz zu haben und das aber besser machen für die Zielgruppen. Da ist dann halt nicht die volle Abdeckung oder der höchste Speed zu haben, aber die Preise müssen weiter runter, sonst werden sie hierzulande 1/3 des Marktes nicht halten können. Der Billig-Player ist immer der disruptive Spieler wie etwa Free in Frankreich und bald in Italien oder früher mal Eplus bei uns und übt so auch Druck auf die anderen aus. Drei "Premiumnetze" bringen uns in Deutschland effektiv doch auch nichts. Dann lieber einen Platzhirschen, einen Verfolger und einen Discounter. Momentan bedeutet aber bei einem Discounter in Deutschland zu sein, weitgehend kein LTE zu kriegen, entweder weil es weiter gesperrt ist (bei DT, VF) oder oft nicht verfügbar bzw. überlastet ist (bei TEF). Nur gut 1/3 der SIM-Karten haben effektiv Zugang zu LTE laut BNetzA, das ist Negativrekord in West-/Mitteleuropa.


    Ich verstehe immer die Häme der Telekom- oder Vodafone-User gegenüber Telefónica hier nicht. Gleichzeitig beklagen wir uns auch über die überhöhten Preise in Deutschland, die klar an der Spitze in Europa liegen. Nur die wären noch höher, wenn es nicht etwas Druck von O2 oder Drillisch gäbe. Damit dieser Druck weiter wächst, sollten wir alle hoffen - für wen wir uns auch immer entschieden haben - dass sie die Kurve kriegen.

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    Original geschrieben von Anja Terchova


    Aber erstmal wuerde ich schon den Fokus auf dem Flaechenausbau legen!


    Das sagst Du, weil du auf dem Land wohnst!


    Sie müssen 4 notwendige Ausbauten gegeneinander abwägen:
    1.) die Netzkonsolidierung - Hand-overs klappen nicht, Gesprächsabbrüche sind alltäglich usw. Das muss Priorität haben, weil sonst nie ein vernünftiges Gesamtnetz entsteht.
    2.) der Ausbau in Städten - wegen dem fehlenden LTE1800 in vielen Städten ist an wesentlichen Punkten des Netzes überhaupt kein Datendurchlass mehr. Ich kann dir ein Dutzend outdoor Punkte mitten in Berlin sagen, wo nicht mal mehr eine WhatsApp-Nachricht ankommt. Hier verlieren sie mehr Kunden, als sie auf dem Land mit besserer Abdeckung dazubekommen könnten
    3.) die Expansion aufs flache Land: kleinere Siedlungen, Dörfer, Städte - in Brandenburg gibts Städte ohne 3G, geschweige denn LTE, aber auch Autobahnen, Bahnstrecken usw.
    4.) Sonderstandorte - die Versorgung von Veranstaltungen, Messen, Tunnels, U-Bahnen, Stadien usw. ist immer noch (von Ausnahmen abgesehen) katastrophal


    Das kann - wenn man es intelligent macht - durchaus parallel laufen. Für 1.) muss man alles zumindest einmal anfassen, das in 2.) und auch in 3.) steht. Für 4.) muss auch dringend ein Konzept her.


    Es passiert ja endlich mal etwas. Ich befürchte nur es wird zu wenig zu spät werden und das alles scheint mir zu wenig koordiniert. Folge ist, dass O2 auf Jahre als Konkurrenz zu Telekom/Vodafone ausfällt, was dringend nötig wäre, um deren horrenden Preise zu drücken.

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    Original geschrieben von Maxri
    Hat jemand zahlen für LTE Nutzer in den Netzen?
    Ich meine bei Telefonica etwas von 15 Millionen gelesen zu haben.


    Es gibt eine Zahl der BNetzA in ihrem letzen Jahresbericht:


    " Die Zahl der aktiven SIM-Karten, die LTE nutzten, wuchs bis_Ende 2016 auf rund 39 Mio. (Ende 2015: 27 Mio.)."
    Quelle (Seite 58):
    https://www.bundesnetzagentur.…_blob=publicationFile&v=1


    Das könnte etwa so hinkommen: TEF 15 Mio. + DT 10 Mio. + VF 10 Mio. - das sind aber meine Schätzungen!


    Ende 2016 wurden 115 Mio SIM-Karten als "aktive SIM-Karten" gezählt. Der Anteil liegt also bei 33,9%. D.h. nur jede dritte SIM-Karte in Deutschland benutzt LTE. Dieser Anteil ist sensationell niedrig im Vergleich zu West- und Mitteleuropa, wo er wesentlich höher ist.


    Er zeigt auch, dass die Betreiber in Deutschland ein Riesenproblem mit 5G bekommen werden. Das soll ab 2020 angeboten werden. Nur bis dahin ist vielleicht erst die Hälfte im 4G. Das ist völlig anders als bei der Einführung von LTE 2010. Damals hatten schon eine Mehrheit 3G und 4G setzt sich (aus unterschiedlichen Gründen) nur langsam durch. Dann braucht es wirklich "Killerapplikationen", soll 5G wirklich funktionieren, die ich aber (noch) nicht sehe.

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    Original geschrieben von habehandy


    Die Postlaufzeit ist mit rund 12 Werktagen eigentlich ok. Die Bearbeitung der Bestellung ist bei Drimsim nur gering automatisiert. Echte von Hand aufgeklebte Briefmarken sind eigentlich nicht üblich für gewerbliche Anbieter.


    Na ja. Also auf der Website würde ich was anderes erschließen:
    "Already packing for a journey? That’s a good time to order Drimsim. We will deliver your sim card right to your home, office or even your hotel."
    Wer packt denn schon 3 Wochen vor der Reise? Das schlechte Englisch ist verzeihbar, aber auch bei einer internatl. Roaming-SIM?


    Zitat

    Die Unterstützung für internationale Nutzer ist noch ausbaufähig. So ist das faq in der App immer noch auf Russisch. Immerhin funktioniert jetzt die Tarifanzeige auf der Website in Englisch. Jetzt muss jemand mal die Mühe machen und die Länderliste alphabetisch sortieren. Die Bestellseite ist noch sehr unzureichend übersetzt.


    Soweit richtig. Die App ist weitgehend auf deutsch und englisch mit gelegentlichen Fallback ins russische. Allerdings etwas eigenwillig geordnet. So findet man USA unter V wie Vereinigte Staaten oder Großbritannien auch unter V wie Vereinigtes Königreich.


    Leider kann man sich auch nicht auf günstige Preise verlassen. So habe ich Datenpreise bis zu 14€ pro MB gefunden, denn für EU-Länder braucht man sie ja nicht.
    Die Preisliste ergibt auch bei den Gesprächen keinen Sinn. Es gibt 10 Kategorien für ausgehende Gespräche, die (mir) nicht so ganz klar sind.


    Meine Tests waren aber bisher ziemlich zuverlässig. Vielleicht kannst Du ja dann mal mehr darüber berichten. Ich nutze sie immer nur sehr kurz bis ich eine lokale Lösung habe.

    habehandy


    Dass man bei der DrimSIM besser russisch sprechen sollten, habe ich auch schon gemerkt. Wenn ich aber mein Google Translate einschalte, sehe ich in dem Facebook-Post keinen Hinweis auf 4G- oder LTE-Roaming in Großbrittannien.


    DrimSIM baut auf der Naka-Roamingplattform auf mit guten Preisen für Wenignutzer, da sie pro MB berechnen. Naka bietet bisher kein LTE-Roaming. Keine Ahnung, ob das noch kommt oder DrimSIM wirklich die Profile durch "remote provisioning" ändern kann. DrimSIM hat auch kürzlich die Preise für die EU erhöht auf generell 1ct pro MB (also 10,24€ pro GB). So ganz stabil sind die Preise wohl nicht und differieren sehr zwischen den Ländern.


    Die Lieferzeit aus Sibirien ist aber schon etwas heftig mit über 3 Wochen. Ich dachte, nur ich hätte so ein Pech gehabt, weil der deutsche Zoll sich dafür interessierte. Können die nicht ein SIM-Kartenlager noch woanders aufbauen? Sie versenden die SIM-Karten ja noch unaktiviert. Da sind ja die Asiaten schneller.

    In Asien tut sich etwas. Zwar wird nicht Roaming abgeschafft, aber es kommen zunehmend gute Roaming-SIMs auf den Markt. Man muss natürlich entscheiden, was einem wichtiger ist: sofort Netz und einmaliger Kauf zu höheren Preis mit Roaming SIM. Oder doch nationale SIMs mit nationalen Lösungen. Wenn man fliegt, dann bekommt man in allen Ländern ohne Probleme schon am Flughafen eine nationale Lösung. Ausnahmen sind Nord-Korea, Japan für Voice und China ist auch wg. der Zensur ein Problem. Ich mache das immer etwas von der Aufenthaltsdauer abhängig. Denn langfristig braucht man schon eine lokale SIM und kann auch schnell mal eine kaufen.


    Gute Roaming SIMs für Asien gibts aus Thailand wie die 1-2-Fly von AIS, aus Malaysia von Celcom, Maxis, digi oder UMobile. Nachteil ist dort jeweils die Registrierung im Land, d.h. sie werden nicht international vertrieben. Manche Händler bieten sie trotzdem an. Ich denke, die sind dann falsch oder nicht registriert.


    Das sieht in Hong Kong anders aus. Dort wird nicht registriert und auch nicht wie in China zensiert. Deren "Cross Country" SIMs sind schon lange ein Tipp für Mainland China. Aber es kommen immer mehr Roaming SIMs von MVNOs dort auf den Markt. Manche davon wie BNE SIM haben sogar weltweite Distribution. Für viele Länder besonders in Asien wären auch die ukrainischen SIMs von Kyivstar und Lifecell eine Option, die es auch (noch) unregistriert über eBay gibt.

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    Original geschrieben von Spacko007
    Und am See, beim Gassigehen und im Laden/Restaurant braucht man nun wirklich kein Netz. Aber wahrscheinlich müssen die Leute selbst das Kackteil bei der Gassirunde in der Hand halten.


    Mobilfunk ist dafüt da, dass ich mich mobil bewege. Zu Hause habe ich WLAN. Mobilfunk wird eben nicht zur DSL-Alternative in Deutschland ausgebaut mit dementsprechenden Paketen.


    Dennoch kann ich doch ein vernünftiges Netz 2017 erwarten:
    - die Telekom gewinnt den P3 Test in Kroatien mit einem höheren Score als in Deutschland
    - Vodafone hat weiter gravierende Lücken (nicht mal alle großen Flughäfen haben LTE)
    - Telefonica ist schon vieler Orts als "Netzschaden" zu bezeichnen.


    Es mag ja an einigen Stellen gehen, aber an vielen Stellen geht es nicht. Die Kunden in Charlottenburg konnten während der IFA nicht telefonieren geschweige denn surfen, weil alles überlastet war. Ich bekam in den.letzten Wochen keine Seite aufgebaut im Terminal 2 des Flughafens Frankfurt, da sie dort kein indoor haben. So was geht einfach dort nicht!


    Und dann der Netzumbau. Weiß denn jemand sicher, der gegewärtig gut versorgt wird, das dies auch so bleibt nach der Konsolidierung? Ich kenne einige Städte, da ist 3G von E+ einfach wegkonsolidiert worden. Die Städte Fürstenberg/Havel und Angermünde sind seit Monaten ohne jegliches O2 Netz, weil wohl beim Umbau etwas schiefging. Sowas geht einfach nicht! Ich kenne einen Bewohner, der hat sich eineb teuren iPhone-Vertag geholt, da E+ ganz gut auf 3G versorgte. Seit Wochen hat er keine Verbindung mehr und der Schaden geht in die Hunderte. Kulanz ist von O2 nicht zu erhalten, sein Anwalt hat ihm gesagt, dass er das abschreiben kann.


    Also freut Euch wenn ihr gegenwärtig in Eurem Umfeld gute TEF-Versorgung habt. Es muss nicht so bleiben und kann eigentlich nur besser werden, denn sonst werden sie in Deutschland nur als Billiglösung im Dual-SIM-Handy eine Chance haben.