Beiträge von wolfbln

    Markus von Teltarif hat jetzt die Wechselmodalitäten geklärt:


    https://www.teltarif.de/callya-flex-details/news/69676.html


    über die App wechseln? Hat das schon jemand geschafft oder seid ihr über die Hotline gegangen?


    Zurück in die alte Welt gehts nur über die Hotline. Aber ist dennoch möglich. Also z.B., wenn man im Talk&SMS mal parken will.


    Wenn ich die ersten Umsteiger richtig verstehe, gibt es auch keinen völlig gebührenfreien Tarif wie Talk&SMS mehr zum parken. D.h. man hat effektiv eine Mindestgebühr von 4,99€ pro Monat, außer man lässt das Guthaben unter der Schwelle.


    Dann sollten sie wirklich eine einfache Möglichkeit des Tarfwechsels machen, über Code, Tarif-Manager oder online. Denn die Hotline ist dafür zu aufwändig.

    https://www.vodafone.de/privat…fdetails-callya-flex.html


    ist die Nachfülloption in den Fußnoten erklärt:


    Mit der Nachfüll-Option kannst Du die innerhalb von 4 Wochen bereits verbrauchten Highspeed-MB oder Inklusiv-Einheiten für Minuten und SMS zurücksetzen. Die Nachfüll-Option kann mehrmals innerhalb der 4 Wochen gebucht werden. Deine aufgefüllten Highspeed-MB oder Inklusiv-Einheiten kannst Du danach bis zum Ende der 4 Wochen nutzen. Für das Nachfüllen Deiner Highspeed-MB zahlst Du 3,99 Euro , für Inklusiv-Einheiten 1,49 Euro. Die Preise gelten unabhängig von der Wahl Deines Tarifs.


    Der Preis widerspricht sich aber mit der Tabelle und Bildern darüber:
    Optionen: Nachfüll-Optionen²
    Für Einheiten: 1,49 €
    Für Highspeed-MB: 4,99 €
    Nutzbar bis zum Ende Deiner Tariflaufzeit von 4 Wochen.
    Die Preise gelten unabhängig von der Wahl Deines Tarifs.


    Selbst wenn jetzt wirklich 4,99 € gelten, sind damit (1,5+1,5) 3 GB für 14,98 € machbar (also 5€/GB). Ein in Deutschland mit LTE noch nicht erzielbarer Preis (außer bei O2 Resellern). Allerdings bedeutet dies bei kleinen Optionen, dass man draufzahlt: 750+750 = 1,5 GB für 11,98 €. Das ist schon eine merkwürdige Stafflung.


    Vodafone hat wohl bis zuletzt an den Preisen gebastelt. Wenn man genau im Video hinschaut auf den seine Flex App füllt der ein 500 MB Paket für 3,99 € wieder auf. Das scheint es beides so jetzt nicht zu geben:
    https://youtu.be/bv61isz6iVI

    Nein, ich hatte keine "Insider Infos", aber ich glaube niemals Providern :-) Die Option wurde ja nie eingestellt, sondern nur sehr ungünstig verändert nach der Migration auf die Telefónica-Platform. Es steht immer noch da: Die Buchung der 24 Stunden Internet-Flatrate kann nur zusammen mit der Nutzung des ALDI TALK Websticks erfolgen. Aber so ganz stimmt das nicht. Wie Du habe ich mir auch schon überlegt, ob man nicht zur Buchungsseite navigieren könnte und irgendwie den Command absetzen. Dazu hätte ich mich aber mit der alten Aldi/Huawei 3G-Krücke beschäftigen müssen.


    Ich wollte mir den Tarif ja nochmal anschauen, hatte aber nur eine AldiTalk SIM und die war im "Monatsmodus". Und ich hatte wo über die Internet-Buchungsoption gelesen. Da ich ja ständig irgendwelche fremden SIMs fürs prepaid data Wiki teste, warum nicht mal eine einheimische? :-) Das Risiko ist ja mit 2€ gering und ich hatte mir auch irgendwo einen alten Aldi-Stick abgestaubt. Den Tarif habe ich früher selbst häufiger benutzt, z.B. wenn das Hotel-WLAN mal wieder nicht ging, aber damals gings ja ganz einfach über die APN.


    Auf die konkrete Buchungsseite linken kann ich nicht, denn die ist nur über das persönliche Profil "Mein AldiTalk" möglich. Steht dann unter "Internetflatrates", aber nur, wenn kein Monatspaket aktiv ist. Hier ist das generelle Angebot: https://www.alditalk.de/24-stunden-internet-tagesflat


    Was die automatische Verlängerung angeht, bin ich eher skeptisch. Man bekommt zumindest nach 24 Stunden die SMS-Nachricht "Ihre 24-Stunden-Internet-Flatrate wurde deaktiviert". Aber dann surft man schon zu 24ct/MB und sollte schnellst möglich Daten abschalten oder die Tagesflat neu buchen. 1 GB (1024 MB) kosten 1,99 € in der Option und 246 € im Standardtarif.

    Es gibt zwar einen Extra-Thread dafür, aber die Details könnten andere auch interessieren.
    Im Winter hatte AldiTalk ja seine Tages-Internetflat so entwertet und behauptet, sie sei nur noch über den AldiTalk Stick bzw. die (überlastete) Hotline buchbar. Das hat sich inzwischen etwas geändert und sie ist nun leichter auch in Tablets und Smartphones verwendbar.


    Die Tagesflat für 24 Stunden, 1,99€ für 1 GB ist aktuell auf folgenden 3 Wegen buchbar:
    1.) über den Aldi-Stick (mit bestimmter Vorschaltseite)
    2.) über die Telefon-Hotline (immer noch etwas überlastet)
    neu 3.) über die Website (und Mein AldiTalk) als Option


    Sie geht aber nicht zu buchen :
    - über die Aldi-Talk App
    - über alle die genannten Wege, wenn schon ein Monatspaket gleichzeitig aktiviert ist. Man muss im Standardtarif für Daten sein. Gleichzeitige Nutzung von Tagesflat und Monatspaketen ist nicht möglich, wie früher einmal.


    Das führt zu folgenden Problem: Man muss Daten auf der völlig überteuerten Standardrate (0,23€/MB) benutzen, um über die Website zu buchen. Oder stattdessen eben ein WLAN oder eine Zweit-SIM von woanders.


    Es gibt auch keine Anzeige des verfügbaren Datenguthabens. In der App wird es schlicht nicht angezeigt, wie die gesamte Option. Darum besser intern im Gerät mitlaufen lassen. Im Überschreitungsfall wird ja nur gedrosselt. Damit ist diese Tagesflat mehr als Zweit- oder Fall-Back-Lösung gut, wenn mal wieder das Hotel WLAN nicht ins Zimmer reicht oder man schon vorher weiß, dass man eine größere Websession hat.


    Ich konnte jetzt auch verfizieren, dass die gesamten 1 GB ohne Mehrkosten im EU/EWR-Roaming herausgegeben werden (anders als bei der Lidl Connect Surfkarte), allerdings wie beim O2 prepaid Roaming üblich ohne 4G/LTE-Nutzung. Damit ist das die mit Abstand günstigste 24h prepaid Tages"flat" mit EU-Roaming auf dem deutschen Markt.


    Weitere Probleme: Die Buchung erfolgt sofort nach dem "Kauf" auf der Website. Die 1,99€ gehen auch gleich runter und sie ist aktiv. Die SMS mit der Bestätigung kommt jedoch viel später (bis zu 1 Std.) und enthält auch keinen Start- oder Endzeitpunkt mehr wie früher. Benutzung im Tablet oder Smartphone ist aber ohne Probleme möglich.


    Schon schade, dass AldiTalk dieses an sich gute Produkt so irre kompliziert macht.

    Na ja, dem Gesetzgeber ist es nicht anzukreiden, denn die Novellierung des §111 TKG ist da eigentlich klar;
    Gesetzestext $111 TKG
    Und dann gibts minutiös (vielleicht schon überreglementiert) die Verfügung der BNetzA, auf deren Grundlage die Betreiber ihre Ident-Verfahren gestrickt haben:
    Verfügung über die Überprüfung der Richtigkeit von Anschlussinhaberdaten


    Was dabei auffällt, wenn man sich durch Gesetz und Verfügung kämpft:
    Rufnummer, Name und auch die Adresse stehen durchaus als aufzunehmende Speicherdaten im Gesetz Abs. (1). Im Abs. (2) stehen die ganzen Ausweispapiere, die mit der langen Liste von Telefónica etwa einhergehen. Damit ist Telefonica auf der sicheren Seite, wenn sie das alles wie beschrieben anerkennen. Dagegen steht ein Satz am Schluss, der den Fehler der Telekom beweist: dort wird die Überprüfungspflicht eingeschränkt "soweit die Daten in den vorgelegten Dokumenten oder eingesehenen Registern oder Verzeichnissen enthalten sind." Daraus lässt sich schließen, dass nur die Daten überprüft werden sollen, die konkret im Dokument stehen.


    Womit man wohl jetzt nicht gerechnet hat, ist, dass dies Tausende von Dokumenten verschiedenster Art sind, aus 200+ Ländern, die man wirklich nicht alle auf dem Schirm haben kann. Darum gehen die Video-Registrierer auf Nummer sicher und schließen aus und konzentrieren sich auf die wichtigsten Länder. Dieser Satz steht in der Verfügung: "Es ist eine regelmäßig aktualisierte Ausweisdatenbank zu nutzen, die Prüfmerkmale für ausländische Identitätsdokumente enthält und vom Dritten [= dem Video-Ident-Anbieter] bei Vorlage eines ausländischen Identitätsdokuments für den Abgleich heranzuziehen ist." Damit hat man wohl beim Gesetzgeber und der BNetzA nicht gerechnet, dass damit einige Bewerber einfach unter den Tisch fallen. Was die nicht in ihrer Datenbank haben, können die nicht prüfen. Das hätte man sich aber denken können.


    Das ist aber ein freiwilliger Verzicht der Provider, die Personen dann (zumindest auf diesem Weg) nicht zu registrieren, denn es besteht ja keine Registrierpflicht von Seiten des Anbieters ggü. dem Kunden, auch wenn das konkrete Ausweispapier das vor dem Gesetz schon hergäbe. Diese Datenbank wird am POS natürlich nicht gefordert. Darum ist die Bandbreite dort höher. Besonders auffällig wird es nur jetzt, weil die Anbieter dies Gesetz unterschiedlich auslegen und jeweils je nach Weg und Anbieter mehr oder weniger Personen offenbar ziemlich beliebig ausschließen: Einen belgischer Personalausweis will WebID nicht sehen, das fast identische PostID schon. Die Antwort der BNetzA war ja, dass sie dies alles unter "Vertragsfreiheit" sieht und wohl dagegen vorerst nicht einschreiten wird. Zu Bemängeln ist auch, dass die Listen nur von wenigen Anbietern wirklich kommuniziert werden.

    Danke für Eure Antworten.
    Ich habe den Text in diesen Punkten geändert bzw. ergänzt.


    Die restriktive Auslegung betrifft offenbar nur Telekom und Congstar. Letztere nur, wenn man sie im T-Punkt registrieren will. Da ist nicht anzunehmen, dass der T-Punkt aufgrund der Gesetzeslage zwei Politiken fährt. Congstar und Ja/Penny sind tatsächlich von WebID online und PostIdent online und in den Filialen machbar. Das hatte ich nicht durchprobiert. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass WebID und die Post damit identische Vorgaben folgen zu den anderen Betreibern. Ich bin nur mehrmals von Telekom abgelehnt worden mit deutschen Pass vor Ort und online und die Dame im Laden gab mir auch zu verstehen, dass ich keine Chance mit Congstar hätte, das sie ja da auch verkaufen. Sonst kommen auch die meisten Ablehnungen von der Telekom nach Forenangaben. Damit können wir bei Congstar/Penny/ja! etwas entwarnen, wenn die WebID/PostID nehmen.


    Dan bleibt nur das Problem bei Telekom's Eigenmarken Magenta Mobil/Data Start. Was die Adresse in Reisepässen angeht, betrifft das nur sehr wenige Länder. Selbst in Deutschland steht sie nicht drin. Ich wusste gar nicht, dass es sie überhaupt gibt - genauso bis vor kurzem, dass es Länder gibt, wie Belgien, wo sie nicht im Personalausweis steht. Ich gehe davon aus, dass das Problem so extrem nur bei der Telekom existiert und du mit einer Adresse und Pass da dennoch gute Chancen hast, wenn sie z.B. Pass + Führerschein aus England nehmen - aber immer vom Einzelfall abhängig, ob die "Adresse" zwangsläufig als deutsche Meldeadresse oder auch als Wohnsitz des Anmelders ggf. im Ausland verstanden wird. Von der "Kontaktadresse" im Verständnis von Telefónica ist die Telekom weit weg. Das hat nur wahrscheinlich noch keiner probiert, da der Fall einer Adresse im Pass eher selten ist.


    Ein Problem, worauf man nochmals hinweisen sollte, ist, dass - neben der Telekom - viele Vodafone Reseller nur ca. 50 Länder registrieren. Dort gibt es dann auch nicht den Ausweg von PostIdent oder Filialbesuch. Hier hat man keine Chance, wenn man aus einem der über 150 restlichen Staaten kommt, was (bis auf Lebara) keiner so deutlich sagt. Lebara bietet wenigstens noch die vor-Ort-Registrierung. Ortel schreibt schon vielsagend: "reißen Sie ihren Starterpack nicht auf, wenn Sie nicht aus diesen Ländern kommen" -> allerdings fehlt da: weil wir ihn dann nicht mehr zurücknehmen und sie keine Chance haben, momentan bei uns registriert zu werden.