AyYildiz sagt zwar, dass sie im Juli von 20€ auf 30€ erhöhen werden, aber werden sie das alles auch ab 15.6. im EU-Roaming anbieten? Eigentlich dürften sie bei 30€ für 5GB keine FUP anwenden. Und bei Roaming in die Türkei, was ja Vertragsbestandteil ist, kann man ja nicht Roaming nach Europa abschalten. Entweder überhaupt kein Roaming, oder in der EU nach der neuen Regelung. Vielleicht wird das ja als Grund für die Erhöhung um 1/3 vorgeschoben?
Schon merkwürdig, dass die Reseller in Deutschland zwar Erhöhungen im Juli schon wissen, aber noch kein Wort darüber verlieren, was nun im Juni mit der EU passiert und wie ab Juli die neuen SIM-Karten freigeschaltet werden sollen.
Aber schön, dass langsam mehr größere Datenpakete in Deutschland auftauchen.
Beiträge von wolfbln
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DigiMobil ist eigentlich ein rumänischer Anbieter (RCS&RDS), der aber auch eine MVNO in Spanien betreibt. Der Preis ist gut für Spanien. Das Movistar-Netz ist Telefónica halt. Sind immer noch Marktführer (sind sie ja angeblich in Deutschland auch), aber 4G ist nicht so gut ausgebaut wie Vodafone. Das macht bei der SIM auch nix, denn Digimobil kennt kein LTE. 3G ist in Spanien meist gut ausgebaut, manchmal aber etwas überlastet.
Die SIM habe ich selbst. Sie hat einige Nachteile. Die Menuesprachen gehen nur auf spanisch und rumänisch und die SIM-Karte ist wirklich nicht so einfach zu finden, also nicht wie Movistar und Co. and jeder Ecken ein Laden. Man sollte dazu ihren Locator nehmen: https://www.digimobil.es/contacto.php?act=puncte-de-prezenta
SIM kostet wie online im Laden 10€ mit 10€ Aufladung, die man auch komplett für ein Datenpaket verbrauchen kann. Dazu aber gleich das DigiMobil Navega über den USSD Code wählen.
Aufladung kann auch etwas schwierigen sein. Allgemein möglich, wo es so Aufladepunkte für kleinere Anbieter gibt. Also Internetläden und Kioske (Disa-Shops). Sie schreiben auf ihrer Internetseite, dass auch Bankkarten aus Deutschland zum online Aufladen gehen. Kann man ausprobieren. Sie nehmen aber nicht jede. Karte sollte mind. alle 9 Monate aufgeladen werden, um zu überleben. (Momentanes Maximum: Orange mit 12 Monaten).
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Hi Marcel. Willkommen im Telefon-Treff.
WhatsApp mit anderer Nummer geht. Wie Du das machst ist hier erklärt:
https://www.androidpit.de/what…-anderer-nummer-verwendenAnsonsten ist der Markt in Spanien so bunt wie hierzulande. Es gibt 4 Netzanbieter: Movistar, Vodafone, Orange und Yoigo. Die haben auch überall ihre Shops. Daneben gibts noch Reseller, die man etwas suchen muss. Spanien ist ein Registrierungsland d.h. du musst Perso oder Pass beim Kauf dabeihaben.
Ansonsten hängt das von vielen Sachen ab, z.B. ob Du 4G/LTE brauchst oder Nur-Daten usw.
Das Prepaid data Wiki listet die wichtigsten spanischen Anbieter was ihre Datenpakete angeht. Tarife unterscheiden sich sonst nicht so stark im Inland, allerdings schon, wenn du nach Deutschland telefonieren willst: schau mal rein: http://prepaid-data-sim-card.wikia.com/wiki/Spain.Wenn Du so unter 1 GB Datenvolumen bleibst, kannst du aber auch eine deutsche SIM mitnehmen, deren Datenpakete ohne Aufpreis in Spanien nutzbar sind: Magenta Mobil Start von Telekom, Vodafone CallYa und viele VF-Reseller, oder O2 Prepaid. Vorteil: Du kannst hier schon starten, hast eine nahtlosen Übergang, musst nicht in Malle SIM-Card suchen und kannst den Rest in Deutschland aufbrauchen. Aber wenns deutlich über 1GB geht, dann ist ein spanische Lösung schon noch günstiger. Ach ja, und ab 15.6. soll alles nur noch besser werden. Dann muss auch dein knausriger Anbieter Spanien ohne Aufpreise rausrücken.
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Verschoben aus einem anderen Thread:
ZitatOriginal geschrieben von kofferroland
Hab ich das richtig verstanden dass dieses Fair Use Prinzip nur auf Daten angewandt wird und die Sprache komplett aussen vor ist ?Mir würde Sprache reichen - dafür dann in allen Deutschen Netzen Roamen wäre schon genial.
Kurz. Die Antwort ist Ja und Nein.
Es gibt verschiedene FUPs:
Die mit den möglichen Mengenbeschränkungen für Datenpakete wird natürlich nur auf Daten angewandt.
Die gegen "Dauerroaming" mit den "stabilen Bindungen", die man nach 4 Monaten fremd gehen vorweisen müsste, kann auch auf Sprachtelefonie und SMS angewandt werden. Ob sie das jemals wird, ist aber unklar. Denn die Großhandelspreise bei Sprache und SMS sind eigentlich tief genug das zumindest in Deutschland über die Tarife abzufangen. Große und billige Datenpakete sind diesbezüglich kritischer.
Die FUP mit der Ausstiegsklausel für Anbieter kann auch auf alles gelten, aber muss aufwändig genehmigt werden und wird sicher nicht auf deutsche Anbieter zutreffen.Ob Du nun alle Netze oder nur ein Netz im Land zur Verfügung hast, hängt vom Anbieter und seinen jeweiligen Roamingpartnern ab. Da gibt es keine Vorschriften.
Es wird erwartet, dass sich da weitere Allianzen bilden und Roaming nur in ein oder zwei Netzen pro Land möglich sein wird. Das macht bereits Vodafone vor, was vielerorts nur im Eigennetz und Partnernetzen geht. Allerdings roamt z.B. Orange bisher durchgehend weiter im Telekom- und den Telefónica-Netzen in Deutschland. -
@ Kofferroland:
Wir haben zur FUP beim EU-Roaming einen extra Thread:
http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=585736Dort habe ich auch deine Frage beantwortet. Lass uns bitte hier nur die Angebote sammeln und diskutieren. Die komplizierten Regeln können dort diskutiert werden.
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Jetzt liegt der erste völlig kompatible Prepaid-Tarif für diesen Sommer vor. Der Preis geht an: Vodafone in den Niederlanden. Die SIM war ja schon hier der Geheimtipp, da die Schweiz mit beim kostenfreien Roaming dabei ist. Das wird wohl auch so bleiben.
Sie haben die Preise nochmal gesenkt: 1GB for €10, 2GB für €15 und 3GB für €20 bei 30 und nicht 28 Tagen sind jetzt etwas günstiger als CallYA hierzulande. Sie geben aber auch nicht so viele Boni heraus. Die Standardraten wurden auch angepasst und sind in den NL und der EU gleich hoch z.B. für Daten bei €0.10 pro MB.
https://www.vodafone.nl/_asset…tarievenoverzicht_you.pdf
ZUr Erinnerung: Bei Vodafone CallYa in Deutschland gibts noch Aufschläge auf die Standardraten, alle Inklusivvolumen sind aber schon neuregelungs-kompatibel.
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Es kommen jetzt die ersten Ankündigungen der Provider in Europa rein, wie sie mit Roaming ab Juni 2017 verfahren werden. Das liegt daran, dass in einigen Ländern neue Tarife einige Wochen vorher angekündigt werden müssen.
Von Vodafone in Spanien und UK kamen - wie erwartet - die Ankündigungen, dass Roam like home auch im Prepaid unbegrenzt und ohne FUP gelten wird. Das war bisher dort in Verträgen schon der Fall. In England gehört allerdings die Schweiz, Albanien und Türkei mit zur Eurozone, in Spanien sogar die USA!
Die Telekom (T-mobile) hat in Tschechien angekündigt Roam like at home ab 11.6. wohl ohne FUPs umzusetzen: http://www.t-press.cz/cs/novin…oaming-bez-priplatku.html. In Österreich haben sie ja dagegen neue Tarife eingeführt, die Datenroaming verhindern.
Wind in Italien wird schon zum 24. April umsetzen. Die Schweiz ist nicht dabei in der Eurozone, im Gegensatz zu Tre, mit denen sie gerade fusionieren. Hier lohnt es sich dann mal näher hinzuschauen. Immerhin verkauft Wind in Italien 20GB im prepaid zu 16,95€ an Ausländer. http://tecnologia.libero.it/fi…costi-dal-24-aprile-11015
Orange scheint sich da schwerer zu tun. In Belgien haben sie gerade angekündigt, dass sie Roam like at home ab 11.6. umsetzen werden. Sie bewerben das groß mit einer Bye Bye Roaming Kampagne: https://www.orange.be/fr/bye-bye-roaming
Im benachbarten Luxemburg unterläuft aber Orange genau diese Regelung kreativ: Sie geben 2 Prepaidangebote heraus: Das eine heißt "Moien" und geht nur im Land ohne Roaming, das andere "Hello" in ganz Europa zu höheren Preisen: http://store.orange.lu/fr/mobile/prepayee. Ein Wechsel dürfte laut der Verordnung nicht möglich sein.
Also es gibt noch kein einheitliches Bild in Europa und selbst der gleiche Anbieter verhält sich je nach Land unterschiedlich. Bisher hat keiner auf eine FUP gegen Dauerroaming hingewiesen (die müssten ja zumindest in die AGB) oder Mengenbegrenzungen eingeführt. Aber die Billigländer stehen noch aus und da wirds dann erst richtig interessant, was passiert.
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Dagegen wehrten sie sich aber in Belgien massiv und stellen das ganze Angebot ein. Während sie genau das Registrieren in Läden in der Schweiz machen.
In Deutschland kommt hinzu, dass nicht nur Namen und Pass- oder Perso-Nummer aufgenommen werden muss, sondern auch diese ominöse Adresse. In Persos kann das die Meldeadresse sein, in (deutschen) Pässen steht sie gar nicht drin, kann also weiter jede beliebige Adresse in Deutschland sein, solange kein "Willkommensbrief" geschickt wird. Hier werden wirklich völlig sinnlose Daten genommen und die Aufnahme dauert. In Polen reicht Name und Nummer. Das dauert 15 Sekunden und selbst Supermärkte und Kioske registrieren inzwischen dort. Die Adresse bringt doch nur was, wenn jemand dann in GEZ-Manier rumläuft und klingelt mit: "Ich muss mal ihre SIM-Karte überprüfen". Kommt vielleicht auch noch....
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Zitat
Original geschrieben von Spacko007
Wieso kann man nicht weiterhin die Karte im Handel kaufen und diese nur online registrieren?Weil es ab Juli in Deutschland und letzten Jahr in Belgien so illegal ist. Bitte jetzt nicht wieder die Diskussion, ob das was bringt. Dafür ist das nun zu spät.
Das Gesetz hierzulande heißt klar: Beim Erwerb einer Prepaid-Karte muss ab Juli ein Personalausweis oder ein anderes zur Identifikation geeignetes Dokument z.B. Pass vorgelegt werden.
Der Gesetzgeber ist den online Registrierern soweit entgegengekommen, dass eine andere gleichwertige Registrierung auch online erfolgen kann. Er sagt aber nicht, wie. Und weltweit gibts kein Beispiel. Alle harten Registrierungen über Ausweise laufen nur über Läden.
Auch bei Aldi Suisse in der Schweiz. Darum weiß Aldi, was für ein Aufwand das für sie macht. Sie hatten in Belgien zusätzlich das Problem, dass die Bestandskarten bis Juli registriert werden müssen und es keine Möglichkeit für Ausländer online gab, was gegen EU-Recht verstößt. Da sahen sie wohl keine Möglichkeit mehr.
In Deutschland haben sie die Wahl:
- Registrierung in den Filialen (oder woanders) wie in der Schweiz - dagegen wehren sie sich mit allen Mitteln
- online Registrierung über Video-Ident o.ä. - was sehr teuer pro SIM-Karte ist
- offline Registrierung (z.B. Post-Ident o.ä.) - was mehrere Tage dauertIch bin mal gespannt, worauf es hinausläuft. Kurze Frage: Verkaufen die wirklich so viele Starter-Packs pro Tag? Ich meine ich habe mich gerade in Polen 2x bei den Telcos registrieren lassen. Dauerte jeweils etwa 15 Sekunden. Ausweis auf dem Scanner, Nummer ins System, fertig. Da dauert es doch länger, mal was aus der Wert-Vitrine von Aldi holen zu lassen oder nach meiner Surf-Karte von Lidl haben sie mal über 10 min im Tresor gesucht !?!
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@ Morsum: Der Willkommensbrief reicht nicht. Ab Juli muss der Ausweis vorgelegt werden oder online eine gleichwertige Verifizierung gemacht werden. Der Willkommensbrief muss ja nicht mal an eine Meldeadresse gehen, sondern an eine beliebige Adresse von wo er nicht zurückgeschickt wird. Dann können sie es auch gleich ganz sein lassen.
AldiTalk in Deutschland hat heute wieder betont, dass sie nicht wie in Belgien den Betrieb einstellen wollen:
http://www.tagesschau.de/ausland/aldi-belgien-101.html
Aber sie haben auch offen gelassen, wie es denn passieren soll. Eines ist Fakt: es "muss der Ausweis vorgelegt werden"(§111). Daher kann es nur online auf ein Video-Ident oder offline ein Post-Ident oder ähnliches Verfahren für die Registrierung herauslaufen. Das ist teuer oder langwierig oder beides. Denn bevor nicht zweifelsfrei verifiziert wurde, darf nicht freigeschaltet werden.Nochmal: es gibt international bisher kein laufendes System in den über 120 Ländern in denen registriert wird, wo eine harte online Verifizierung (also mehr als nur Namen nennen und Passnummer angeben) funktioniert. Belgien war da ein erster Versuch. Und 10 Wochen vor Umsetzung hat keiner hierzulande einen Plan. Das Überleben des Resellermodells, wie wir es kennen, hängt auch davon ab. Natürlich gibts auch Reseller in Registrierungsländern, aber die werden vor Ort im Laden registriert. Vielleicht versuchen auch die Netzbetreiber ihre Reseller weiter zu entwerten, wie sie es schon mit der Blockade von LTE tun. Dann gäbe es sofortige Freischaltung nur bei denen und bei den Resellern dauerts dann eine Woche. Billig, schnell und gesetzeskonform geht aber hier nicht.