Beiträge von wolfbln

    Ich kann da KIRKman's Frust schon verstehen. Lidl verkauft Lidl Connect als eigenes Produkt mit Branding. Alle ihre eigenen Promotions gibts in der Filliale und im Online-Shop. Im Online-Shop sogar mit größerer Auswahl an Sonderposten. Nur ihre Startersets nicht. Das verstehe ich auch nicht. Der Aufwand in den Läden die Dinger immer aus dem Tresor zu holen ist doch höher als wenn sie sie (auch) noch online verkaufen. Manche Marken machen das aus Kostengründen ausschließlich.


    Der Kauf auf Vorrat ist auch so eine Sache. Beispielsweise wenn ich kein Internet habe, weil DSL ausfällt oder das WLAN irgendwo streikt. Ich muss mich ja erst online bei denen registrieren und dazu brauche ich wieder Internet und Zeit. Also ich registriere meine Back-up SIMs schon (bei Lidl sogar richtig, wegen dem "Willkommensbrief") und lade zumindest 5€ für 2 Tage drauf, wenn ich mal bei Lidl bin.

    War gerade bei Lidl. Kann ich bestätigen.
    Die Kärtchen sind aber nur für die Ladebons. Die Startersets sind weiter im Tresor wie der teure Alk.
    Musste 10 min warten bis die "Fillialleitung" mir eins rausgeholt hat.
    Wozu die Verschlusssache, wenn die gar noch nicht aktiviert sind, frag ich mich auch.
    Es muss explizit die "Surf-Karte" sein, kein anderer Starter und nicht wie bei Aldi ein Set für alles.
    Ach, das waren noch Zeiten, obwohl Aldi die Dinger auch wegsperrt.


    Und im Kassensystem waren sogar 4,99€ drin.
    https://picload.org/view/racglwdw/lidlsurfcard.jpg.html

    Zunächst mal sollte man sagen, dass hinter Naka, die Pleiteleute von United Mobile stecken, aber darauf hat der Threadersteller schon hingewiesen.


    Die Tarife sind identisch mit den neuen Tarifen von Swiss Mobile außer für Deutschland. Nur dass die einen in der Swiss und die anderen wohl in der Lufthansa verkauft werden. Swiss Airlines gehören inzwischen ja zum Lufthansa-Konzern.


    Swiss Mobile gibts schon länger, hat eine Jersey Nummer (+447937....) und ist zum Teil sehr teuer anzurufen, da nicht in der EU bei manchen Anbietern. Gespräche von der SIM werden jetzt im Call-through-Verfahren durchgeführt, früher nur im Call-back.


    Die Spalten fand ich schon in den Tarifübersichten von Swiss völlig unübersichtlich. Da stehen 2 verschiedene Preise unter der gleichen Überschrift.
    Aber sie rekurrieren auf die gleichen Listen, bei Lufhansa in EUR, bei Swiss in CHF.
    Swiss: https://swiss-mobile.swiss.com/myaccount/rates?l=de
    Lufthansa: https://lufthansa-mobile.com/myaccount/rates


    Im prepaid data Wiki hat mich "Roamchap" über Swiss aufgeklärt:
    They just added 2 so called roaming providers and reduced their prices all over the world. For instance, Internet access in Germany costs now 0.025 CHF and in Poland - 0.01 CHF as a standard rate but you need to enable these roaming operators on their web site and choose the cheapest one in STK sim menu on your device in Settings then in Country menu. But also they have blocked sms functionality in some countries (like Russia) and stopped working in some countries where they used to work before. SMS messaging via USSD in STK menu is still available and can be send anyway.


    Also man muss vorher manuell den günstigen Provider einstellen wohl. Support-Anfragen bileben mir bei Swiss Mobile bisher unbeantwortet.


    Die Swiss ist beim Wechselkurs momentan ca. 7% teurer gegenüber der Lufthansa, hat aber auch noch Pakete. Zum Beispiel in die EU (auf der englischen Seite steht "Europe" - eine schweizer Firma sollte den Unterschied kennen) und USA. Beim Lufthansa Tarif kann ich sie nicht finden. Für internatl. Roaming SIM haben sie ziemlich günstige Preise, aber halt auch so ein paar Tücken.....


    EDIT: Wenn die Swiss-Pakete so in EUR gelten, sind sie zu teuer im Vergleich zur PAYG Rate. Es kommen zur Zeit einige günstige Roamingkarten von Fluggesellschaften. Die AirBalticCard (mit estnischer Nummer) ist auch runtergegangen. 1GB für €15 in vielen europ. Ländern und USA sind günstiger als Swiss/Lufthansa. http://airbalticcard.com/de/information/mobile-web/

    Genau, und bei den Halunken musst du mit allen rechnen wie die Sache mit der Tagesflat zeigt. Vielleicht koppeln sie Tchibo mobil 2017 daran, dass ich Tchibo-Kaffee trinke. Würg.


    Bei mir wäre die Tchibo-Tagesflat im Endeffekt eine Verdreifachung des Aldi-Preises, da ich Aldi immer als Backup dabei habe und wenn wieder mal ein Hotel-WLAN nicht geht, über Mitternacht zum Bloggen nutze. Ich habe es satt, Nächte in Lobbys rumzuhängen oder andern Leuten unterm Bett, weil da der Repeater ist. Selbst aufm Prepaid Data Wiki fragen die Ausländer schon, warum die Tagesflat gestrichen ist. Das nächste ist wohl die Cross-Option von Ortel, die auch plötzlich "weg" ist.


    Wenn man sich den "Alternativen zur Aldi Tagesflat" Thread anschaut, ist die Rate ziemlich alternativlos. Ich versuche vielleicht mal die Lidl Connect Flat ohne LTE, oder schleppe den veralteten Aldi-3G-Stick zum Aktivieren mit, was ja irgendwie sogar wieder passt zu Lidl, da er kein SIMlock und kein LTE hat.

    Diese Aussage ist sogar vom Telefon Support bestätigt worden, der 15-45 min Warteschleife beinhaltet.


    Momentan funktioniert auch die Buchung über die Zugangssoftware (noch) nicht. Das soll noch behoben werden.


    Es geht nur die Aktivierung über den Telefonsupport mit Warteschleife. Aber probiert doch ab und zu und schreibe uns, falls Telefónica es doch mal hinkriegt.


    Denn dann können wir im Forum mal sehen, wie das konkret bewerkstelligt wird und ob man dafür wirklich den Stick braucht. Geht es über IMEI dann braucht man ihn, es scheint aber über eine verborgene WAP zu gehen. Da wäre man flexibler. Dennoch braucht man dazu einen Internetzugang, der wohl außerhalb des Sticks kostenpflichtig zu 24ct/MB weil Monatspakete parallel nicht mehr funktionieren.

    Zitat

    Original geschrieben von Telefonicer
    Sie ist die einzige SIM, die man problemlos massenweise an deutschen Flughäfen kriegt und nicht mehr aus dem Ausland aufladbar? Das ist doch ein Teil der Zielgruppe!


    Stimmt, in FRA wird sie praktisch exklusiv auf dem Flughafen verkauft.
    Aber was für Überweisung galt, galt auch für Kreditkarte:
    http://www.telefon-treff.de/sh…ad.php?s=&threadid=586193


    Überweisung per Kreditkarte ging wochenlang nicht. Trotzdem warben sie mit dem Logo von MaserCard, Visa, etc. auf der Ortel Seite. Der Kauf der SIM per Kreditkarte ging, die Aufladung aber nicht!


    Vielleicht gehts ja inzwischen mit Kreditkarten wieder, wenn das jemand bestätigen kann - Überweisung soll ja jetzt auch wieder gehen über O2.

    Ich würde stark vermuten, dass die Cross Option nicht mehr zu buchen ist seit der Migration auf die O2-Plattform. Sie wird auf der Website nicht mehr genannt und alle Seiten, die zu ihr linken sind entfernt.


    Für mich unglaublich, wie Telefónica das Produkt kaputt macht. Erst machen sie praktisch Aufladung aus dem Ausland unmöglich und dann stellen sie die einzige Option ein, die etwas hervorstach aus dem Einheitsbrei.


    Allerdings ist sie in der aktuellen Preisliste (Stand 18.11.16) noch gelistet:
    https://www.ortelmobile.de/fil…reisliste_OrtelMobile.pdf


    Vielleicht kannst du mal probieren, ob sie noch zu buchen geht, wenn du sie wolltest. Ich würde mal stark sagen, das geht nicht. Ich müsste sie dann auch als Roaming-Empfehlung aus dem prepaid data Wiki rausnehmen. Bis auf den Sonderfall Schweiz-Roaming wäre sie ab Sommer 17 auch nicht mehr sinnvoll gewesen. Kleiner Tipp für die Schweiz: die Telekom Magenta Mobil oder Data Start hat die Schweiz für Datenkontigente im deutschen Inlandspreis dabei.

    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Hallo,


    Wenn es keine Tagesflat sein muss, kämen Magenta Start und CallYa Special in Frage? Oder ist das zu wenig an Daten?


    Meinst Du das als Alternative ernst? Dann müsstest Du deinen Vorschlag mir jetzt mal näher erklären. Du schlägst vor einen Datentarif für 1GB in 24 Stunden für 1,99€ durch einen Combo-Tarif mit z.B. 750/850MB in 30 Tagen für 10€ zu erstetzen.


    Ich würde mal ganz vorläufig sagen, dass das wirklich nicht passt. Das ist doch ein ganz anderes Nutzungsprofil. Tagesflats sind für kurzzeitige hochvolumige Nutzungen. Monatstarife dann wohl eher das Gegenteil. Es geht dabei ja nicht nur um die Datenvolumen, sondern auch die Nutzungszeit. Ich denke da auch an so Ansprüche wie etwa hier.

    Der Text zur Roaming-Richtlinie ist jetzt auf Deutsch online:


    DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) .../... DER KOMMISSION vom 15.12.2016
    zur Festlegung detaillierter Vorschriften über die Anwendung der Regelung der
    angemessenen Nutzung und über die Methode zur Prüfung der Tragfähigkeit der
    Abschaffung der Endkundenroamingaufschläge sowie über den von Roaminganbietern
    für diese Prüfung zu stellenden Antrag


    http://ec.europa.eu/newsroom/dae/document.cfm?doc_id=40824



    Hier nochmal die Kernaussage:
    Mit der Abschaffung der Endkundenroamingaufschläge in der Union gelten für die
    Nutzung von Mobilfunkdiensten im Heimatland (d. h. dem Land, in dem der Kunde
    seinen Mobilfunkvertrag geschlossen hat) und beim Roaming in der Union die
    gleichen Tarifbedingungen. Die Verordnung (EU) Nr. 531/2012 zielt darauf ab, die
    Unterschiede zwischen Inlandspreisen und beim Roaming auf vorübergehenden
    Reisen innerhalb der Union geltenden Preisen zu beseitigen und somit ein „Roaming
    zu Inlandspreisen“ zu verwirklichen. Ihre Bestimmungen sollen aber kein permanentes
    Roaming in der Union ermöglichen, also eine Situation, in der ein Kunde in einem
    Mitgliedstaat mit höheren Mobilfunk-Inlandspreisen Dienste von Anbietern aus einem
    anderen Mitgliedstaat mit niedrigeren Mobilfunk-Inlandspreisen erwirbt, in dem der
    Kunde weder seinen gewöhnlichen Aufenthalt noch stabile Bindungen hat, die eine
    häufige und erhebliche Anwesenheit in dessen Hoheitsgebiet mit sich bringen, um so
    permanent Roamingdienste im erstgenannten Mitgliedstaat zu nutzen.


    Viel Neues habe ich nicht entdeckt.
    Die FUP bezieht sich nicht auf Sprache oder SMS, nur auf Daten(pakete). Der Nachweis fester Bindungen oder die FUP gelten alternativ für den Anbieter. Wer von der Begrenzung Gebrauch macht, soll für den Tarif oder das Paket die Grenzen klar definieren und vorher angeben. Sie müssen auch dem Regulierer gemeldet werden. Zum Inlandspreis muss in Datenpaketen aber zumindest das doppelte Volumen ohne FUP herausgegeben werden, was der Höhe des Großhandelspreises des Volumens entspricht, wenn das Paket das im Inland hergibt.


    Alles hängt aber am Großhandelspreis, der noch vereinbart wird. Wenn das Doppelte in Roaming rausgegeben werden muss zum Inlandspreis bei einem Großhandelspreis von z.B. 0,85ct/MB , dann sind von der FUP nur Tarife betroffen, die netto im Paket unter 0,42ct/MB liegen, also etwa unter 5€ pro GB mit Steuern. Solche Tarife gibts eigentlich in Deutschland nur Postpaid und diese Verträge bekommt man nur mit Bindung (Bankkonto, Adresse usw....).


    EDIT: Der nationale polnische Regulierer UKE hat das Ergebnis der Abstimmung aller nationalen Regulierer (COCOM) in der EU über diesen Vorschlag online gestellt. Leider nur auf polnisch. Danach haben sich nur 12 Regulierer dafür ausgesprochen, 8 sich enthalten und 7 dagegen gestimmt. Den Regulierern fällt eine zentrale Rolle bei der Überwachung der Verordnung zu. Quelle