Beiträge von wolfbln

    Also demnach müssten in den nächsten Tagen von der EU bis zum 15.12.


    - Die letzten Vorschläge der EU-Kommission so unausgegoren sie sind vom Europäischen Rat angenommen werden.


    - Der Rat müsste sich dann noch mit dem Europäischen Parlament einigen, das eine stärkere Absenkung der Großhandelspreise für Daten gefordert hat.


    Das halte ich in 1 Woche für nicht machbar in Europa. Entweder die Neuregelung wird verschoben oder nur teilweise umgesetzt. Bei Anrufen und SMS ist man sich ja einig - bei Daten nicht. Oder die 6-Monatsfrist, die ja sinnvoll für die Provider ist, kann dann nicht gehalten werden. Ich fürchte eine neue Blamage für die EU oder es kommt Murks raus. Damit wieder Wasser auf die Mühlen derer, die die EU für unfähig und überflüssig halten. Dabei kann Roaming nur international reguliert werden oder gar nicht.


    Das erinnert mich etwas ans Freihandelsabkommen mit Kanada! Wer ist eigentlich diesmal Wallonien? Die Finnen kämpfen wohl am stärksten für Roam like home. Warum auch immer :-)

    Das sagen alle Netztests auch.
    Ich halte zwar nicht so viel davon, aber Connect testet nach den gleichen Maßstäben in D, A und CH.


    Dort wurde jetzt erstmals Sunrise Sieger noch vor der Swisscom. Beide bekommen bessere Noten als in Deutschland die Telekom auf Platz 1. Selbst der Drittplazierte Salt wird noch sehr hoch bewertet. Die Punktzahlen für die Schweiz liegen höher als in Österreich und deutlich vor Deutschland.


    Über die schweizer Netze würde ich mir keine Sorgen machen. Eher, ob es noch gute Roamingangebote im nächsten Jahr gibt. Alles ist freiwillig, da die Schweiz weder in der EU noch im EWR ist. Wenn die EU auf Inlandspreise geht oder zumindestens runter, dann können auch die letzten deutschen Provider sie aus der EU-Zone kippen.

    Zitat

    Original geschrieben von sensemunne
    Was würdet ihr in der Stadt zur Zeit eher für sinnvoller erachten?


    Aldi Talk mit LTE oder Lidl Connect ohne LTE?


    Ja. Aldi oder Lidl - aber hier wirklich ne gute Frage.
    Wie schon für Lebensmittel: preislich nicht groß der Unterschied.


    Es kommt auch auf die spezifische Situation in der Stadt an. Bei mir in Berlin kann O2 LTE völlige Fehlanzeige sein oder richtig schnell. 3G ist solide bei beiden da.


    Bei mir sind es die Sondernutzungen, wie z.B. die U-Bahn-Abdeckung, die nur von einem Provider gemacht wird. Auch beim EU-Roaming unterscheiden sie sich.


    Da man bei Prepaid notfalls schnell umsteigen kann, wenn Telefónica wieder am Netz bastelt, würde ich mir Aldi und Lidl (oder einen anderen Vodafone-Reseller) holen, beide an meinen Standorten ausprobieren und die andere in der Schublade lassen.


    Zuletzt gab es hier im Forum einen Trend von Aldi zu Vodafone, aber der Aufpreis ist für die Stadt alleine nicht zu rechtfertigen. Momentan würde ich bei einem LTE-Gerät zu Aldi tendieren, bei einen 3G-Gerät zu Lidl. Aber das ist regional sehr unterschiedlich.


    Aldi Süd hat ab 15.12. gleich 3 verschiedene Dual-SIM-Handys im Angebot. Ein Schelm der böses dabei denkt.

    Aus einem anderen Thread:


    Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Die Diskussion wird im "Nachbarforum" Vielfliegertreff ja mit Leidenschaft geführt; daher hier die Frage nochmal: was ist das besondere oder wichtige an der Prepaid-Aufladung mittels Kreditkarte?


    Eine Vorab-Bezahlung, deren Vorab-Charakter durch eine "Postpaid" - Zahlart gleich wieder aufgehoben / neutralisiert wird?
    Soll die Bezahlerei nur übersichtlicher werden, oder geht es tatsächlich um den Liquiditätsvorteil für 20-30 Euro Monatlichen Telefonie-Verbrauch?
    Wozu benötigt man eine Kreditkarte beim Prepaid-Telefonieren, wenn in D eh jeder eine Girocard hat (N26-KundInnen ausgenommen) ? :p :o :confused: ;)


    Ich glaube, bei Kreditkarte muss man unterscheiden, ob sie als zusätzliche Zahlungsart akzeptiert wird für Prepaid, damit die SIM-Karte damit auch weiter prepaid bleibt - oder aber ein System des "falschen Prepaid" eingeführt werden soll, also mit "auto-pay" die SIM fest auf die Kreditkarte gelinkt wird, die dann aber keine echtes Prepaid mehr ist. Hier geht es mir um ersteres. Das Zweite ist eine Masche der Anbieter, ein Zwischenprodukt zwischen Pre- und Postpaid anzubieten.


    Zum Aufladen einer echten Prepaid-SIM ist Kreditkarte einfach internationaler Standard. Dass O2 jetzt darauf verzichtet, wohl weil sie ein paar % an MasterCard oder Visa abdrücken müssen, ist mir unverständlich. Gerade bei Ethno-Providern wie Lyca- und Lebara mobile sind Kreditkartenzahlungen etabliert. Damit hat jetzt Telefónica sein Ethno-Produkt Ortel mobil endgültig auf den Müll geworfen.


    E-Plus waren die ersten in Deutschland, die über ihren holländischen Zahlungsdienstleister auch PayPal und PaySafeCard zugelassen haben, alle diese Optionen sind weg. Versetzt Euch mal in die Situation: ein Ausländer kauft für gelegentliche Besuche eine SIM in Deutschland bei einem O2-Anbieter. Er bekommt als Besucher auch nur echtes Prepaid, denn er hat kein deutsches Konto zum linken. Um die SIM-Karte bei Abwesenheit aber am Leben zu erhalten, müsste er dann Ladebons horten und sie vor Ablauf der SIM aktivieren. Keiner weiß, wie lange Eplus-Bons noch gehen.


    Im prepaid-data-Wiki rate ich jeden verzweifelten Ausländer dann zu Prelado. Ich mag eigentlich Agenturen zum Aufladen nicht. Aber was sollen die Kunden vom Ausland aus machen? Wobei wir Deutschen schnell zu "Ausländern" werden können: im Ausland beim Roamen geht das Guthaben für die "echte" Prepaid aus -> wie ladet ihr denn vom Ausland aus eine echte Prepaid auf? Die Roaminggebühren sollen bald (weitgehend) entfallen, aber die einzige Möglichkeit echte Prepaid SIMs vom Ausland aufzuladen sind auch entfallen. Damit hat sich O2 für mich in den Kopf geschossen. Ich hoffe sehr, die Kreditkarte kommt wieder oder zumindest PayPal. Sollen sie doch einen Aufpreis für Kreditkartenzahlungen nehmen, wie z.B. Vodafone das bereits seit einiger Zeit macht. Daher nehme ich an, dass der Aufpreis legal ist.


    Um nochmal zu sagen, es geht mir um "echtes" Prepaid also AldiTalk, blauworld, ortel mobil, Whatsapp SIM, aystar von ay yildiz, einige Fonic und Fonic mobil Tarife u.a., also die Tarife, die als Alternative nur Aufladebons haben, oder ansonsten in unechtes Prepaid umgewandelt werden müssen. Wenn das aber das Ziel von Telefónica war, die Kunden in "pseudo-Prepaid" zu zwingen, na dann viel Glück. Ein Konto muss auch nicht gedeckt sein und nur weil hier der Umsatz höher ist, kann man doch im neuen "Billignetz" nicht auf die verzichten, die Prepaid wollen. Kreditkarte ist nicht nur für Reiche, seitdem es Debitkarten gibt, kriegt sie doch jeder und die Ausfallgefahr hält sich in Grenzen.

    Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Die Diskussion wird im "Nachbarforum" Vielfliegertreff ja mit Leidenschaft geführt; daher hier die Frage nochmal: was ist das besondere oder wichtige an der Prepaid-Aufladung mittels Kreditkarte?


    Eine Vorab-Bezahlung, deren Vorab-Charakter durch eine "Postpaid" - Zahlart gleich wieder aufgehoben / neutralisiert wird?
    Soll die Bezahlerei nur übersichtlicher werden, oder geht es tatsächlich um den Liquiditätsvorteil für 20-30 Euro Monatlichen Telefonie-Verbrauch?
    Wozu benötigt man eine Kreditkarte beim Prepaid-Telefonieren, wenn in D eh jeder eine Girocard hat (N26-KundInnen ausgenommen) ? :p :o :confused: ;)


    EDIT: Ich wollte dir erst hier antworten, aber dies ist der falsche Thread für Deine Diskussion. Dieser wird im Nachbarthread "Ende der Aufladung von eplus prepaid durch Überweisung" hier diskutiert. Der ist inzwischen auch aufgrund der Lage auf Kreditkarten ausgedehnt worden und da findest du auch Gründe, warum Kreditkarten zur Aufladung weiter wichtig bleiben. Bitte nicht über Kreuz diskutieren. Darum habe ich meinen Beitrag hier wieder gelöscht.

    Na ja, es ist schlicht zu kompliziert. Wie soll das den werbetechnisch vermittelt werden? Ich stimme zu, dass für die meisten Tarife im deutschen Prepaid dann gilt Auslandspreis = Inlandspreis oder Roam like home. Das kann man vermitteln, aber doch nicht so was!


    In Endeffekt wird schon eine Obergrenze für Volumentarife von ca. 1 Cent pro MB eingeführt. Denn es sollen ja in Zukunft nicht mehr als der Großhandelspreis + Steuern erhoben werden dürfen für Roaming. Das ist OK und es gibt praktisch keine Volumentarife in der EU, die bisher fürs Inland drunter liegen, geschweige denn im Roaming. Die günstigeren Tarife sind alles Pakete.


    Bei den Daten-Paketen ist es aber zu kompliziert. Da hätte man einfach Volumen- oder Zeitgrenzen ziehen sollen. Jetzt soll eine flexible Grenze nach Paketgröße in € die max. Menge begrenzen, die wohl zum Paketpreis (also Roam like home) herausgegeben werden dürfen. Darüber hinaus kommt man auf die 1 Cent/MB. Wenn die Pakete aber teurer sind (wie in Deutschland) fällt man preislich runter. Wie soll das denn abgerechnet werden? Da hat einer ein 1 GB Paket, darf dann aber nur einen bestimmten Teil in Roaming nutzen. Der Rest wird dann extra abgerechnet. Es soll auch nicht die Paketgröße in MB oder GB genommen werden, sondern die Kosten in € für Daten, egal ob es ein Combo- oder Datenpaket ist und kompliziert eine Formel für die max. Menge berechnet werden, die das Paket dann im Roaming abgibt. Völlig bescheuert! Gilt aber nur in Billigländern, da deutsche Pakete in der Regel das volle Volumen im Roaming geben müssen.


    Was damit erreicht werden soll ist klar, Pakete in Billigländern sollen nur teilweise genutzt werden können fürs Roaming. Da wir aber in Deutschland darüber liegen im Prepaid und den meisten Postpaid-Tarifen, könnte man hierzulande wirklich Roam like home einführen, was einfach besser zu vermarkten ist.


    Was mir noch nicht klar ist, wenn nicht mehr als 0,85 ct/MB + Mwst. in den Volumentarifen genommen soll, dann wären ja (Inlands-)Daten z.B. in vielen deutsche Paketen schlichtweg teurer als der EU-Roaming-Volumentarif: man würde also günstiger ohne Paket surfen in der EU als mit. Das ist wiederum werbetechnisch der Super-GAU.

    Das ist überaus kompliziert.
    Also bei Volumentarifen würde eine Obergrenze von 0,85ct/MB oder 8,50€ pro GB bestehen.
    Bei Paketen würde der Paketpreis x 2 geteilt durch 0,85 in MB. Also ein 10€ Paket würde eine max. Roamingmenge ergeben 2 * 10 / 0,85 => etwa 2,3 GB.
    Wobei mir auch nicht klar ist, zu welchen Preis die 2GB rausgegeben werden. Wenn zum Inlandspreis, besteht ja das Problem, dass viele Pakete gar nicht das Volumen haben, also Roaming effektiv unter dem Inlandspreis verkauft wird. Darüber hinaus soll dann der Volumentarif gelten.


    Das scheint mir auch völlig unausgegoren, aber wir müssen uns wohl vom Roam like home nächstes Jahr für Daten verabschieden bei einem Großhandelspreis von 0,85ct/MB. Damit kommt man effektiv auf einen Endpreis mit Steuern von ca. 1 Cent pro MB oder 10 € pro GB. Damit wären wir etwa bei den aktuellen Inlandspreisen in deutschen Prepaidpaketen, nur diesmal europaweit.

    Teltarif berichtet heute mit Hinweis auf dpa, dass eine Mindestdauer von 4 Monaten Roaming und eine Gnadenfrist von 2 Wochen geplant wird, bevor ein Provider dann nächstes Jahr das Roaming sperren darf.


    Das wären wirklich nutzerfreundliche Regelungen. Aber sie würden natürlich dann genau den Missbrauch ermöglichen, den eigentlich die FUP verhindern soll.


    Wenn man das GB in Österreich für 1€ im Prepaid und in Polen für 0,23€ kaufen kann, dann wechselt man alle 1/2 Jahre auch mal die Datenkarte.


    Quelle: Teltarif Artikel

    Na, wer soll dich denn da bestrafen?? Die Queen?
    Grundsätzlich sind top-up Vouchers in England anonym überall käuflich. Wenn jetzt jemand einen Ladebon bei ebay reinstellt und ihn verkauft, was soll denn daran strafbar sein? Du kannst ja auch einen Telekom- oder Vodafone-Code hier verkaufen. Nur wollen sich die gewerblichen Anbieter gegen faule Kreditkarten schützen.


    In England sind SIM Karten nicht registriert. Daher wird bei der Aufladung häufig eine verifizierbare Kreditkarte verlangt. Aber die Ladebons sind völlig anonym. Oder hast du hierzulande schon mal zum Aufladen mit Bon einen Ausweis zeigen müssen? Außerdem sind Adressen in England völlig beliebig, da es kein Meldewesen gibt. Ich hatte sogar mal eine UK Debitkarte über eine engl. Fake-Adresse laufen.


    Du bekommst aber Aufladungen ohne UK - registrierte Kreditkarte nicht bei den Providern. Revolut gilt z.B. als UK Karte. Alternativ mobiletopup UK oder bitrefill mit Bitcoins gegen Aufpreis.

    @ Martin Kissel: Da hast Du recht, die Ausweisnummer und Ausstellungsbehörde dürfen doch erhoben werden. Mein Fehler.
    Dass ein Händler nicht Karten auf falsche Namen registrieren darf, ist klar. Ich sprach auch von "Händlern" und als eBay-Kunde bin ich nur immer überrascht, dass viele dort verkauften SIM-Karten bereits schon registriert sind. Rechtlich wird es auch weiter schwer sein, dagegen vorzugehen, wenn sie z.B. bei eBay.co.uk oder ebay.at reingestellt werden, denn sie verstoßen damit nicht gegen englisches oder österreichisches Recht, das keine Registrierungspflicht kennt.


    @ Scaleon: Da hast Du recht und nicht Martin Kissel. Ein bulgarischer Ausweis ist laut §111 ein Ausweis im Sinne des § 2 Absatz 1 des Personalausweisgesetzes und damit gültig.
    Die Daten sind durchaus erhebbar, wenn man Englisch spricht:
    Beispielausweis.
    Auch der griechische Ausweis ist auf Englisch zusätzlich geschrieben. Schwieriger sind da die französischen, spanischen, italienischen etc. Personalausweise, die nur in der Heimatsprache geschrieben sind. Natürlich weiß auch jeder in den Annahmestellen wie die aussehen und sind flüssig in allen Fremdsprachen :-)


    @ alle: wenn, wie Martin Kissel sagt, die Adresse nicht die gesetzl. Meldeadresse sein muss, sondern irgendeine Postadresse, was soll sie dann überhaupt bringen?


    Zuletzt würde mich mal interessieren, ob ich irgendwo "melden" muss, wenn ich meine SIM weitergebe, an Fremde oder ist das dann auch verboten? Darüber habe ich noch gar nichts gelesen, aber im Sinne der Registrierung müsste ja auch die Weitergabe unterbunden oder kontrolliert werden. Was passiert denn, wenn das Handy mit Prepaid-SIM geklaut wird? Soll ja vorkommen. Eine Prepaid konnte man bisher einfach vergessen, wenn man die Nummer nicht mehr braucht. Geht das auch weiter?