Beiträge von wolfbln

    kann ich bestätigen. Alle 3 Netzbetreiber verkaufen ihre SIMs auch an Ausländer. Habe in Antalya mal den Test gemacht und bin die "Telefon-Straße" runtergegangen. Dort ist jedes 2. Geschäft entweder Turkcell, Vodafone oder Avea/Türk Telekom. Keine Probleme mit deutschen Reisepass, Perso wird nicht so gerne genommen.


    Man sollte beim Kauf immer die türkische Registrierungspolitik bedenken: Es geht nicht, ein deutsches Handy dauerhaft ohne es zu importieren und Steuer zu bezahlen (115TL) auf der gleichen SIM zu betreiben. D.h. die IMEI wird mitgeloggt und spätestens nach 4 Monaten geblockt. Man kann sich jetzt verschiedene Strategien überlegen, aber es ist aufwendig eine türkische SIM vom Ausland am Leben zu erhalten und dauerhaft das Gerät nicht zu importieren.


    Zudem kosten türkische SIMs meist über 50 TL mit etwas Guthaben. Daten sind aber in der Türkei billig bei ca. 20 TL pro GB im Monat.


    Alternativen sind weiter die deutschen Anbieter ay yildiz und Turkcell Europe: rechnerisch Gratiskarte, Internet in der Türkei bei Turkcell Europe: 500MB: 10€, 2GB: 20€; bei ay yildiz 1GB: 10€ - Vorteile: keine Zensur, man kann Restguthaben in Deutschland noch verbraten und keine Geräteregistrierung - aber Achtung: das sind "Aktionen" und keiner weiß, für wie lange.

    na ja >90% der Besucher in Spanien kommen schon aus der EU/EWR einschl. UK + Schweiz (für die Kanaren gibts da genaue Aufstellungen, weil da jeder reinfliegt). Franzosen werden zudem auf dem Festland oft vergessen, weil sie einfach reinfahren. Russen sind stark zurückgegangen seit der Rubel-Krise. Asiaten und Amis laufen nicht mehr rum als in Berlin. Die vielen Latinos und paar Afrikaner sind häufig keine Touristen.


    Das Problem mit der Mischkalkulation ist ja, dass bisher offenbar 1,1c/MB oder mehr für Roaming von den ausl. Anbietern genommen wurden. Dieser Preis soll jetzt auf 0,85c/MB begrenzt werden. Dann muss die Differenz irgend woher finanziert werden. Die Basis der Mischkalkulation wird ja jetzt verändert. Spanien hat sicher gut verdient daran bisher. Wenn man es nicht mit Spanier gegenrechnen kann, die ins Ausland fahren und dort roamen, bleibt die Frage, wo man es holen will? Nur bei den Kunden in Übersee? Z.B. Russland hat ziemlich günstige Roamingtarife. MTS/MTC als größter Anbieter ist beispw. Vodafone-Partner.


    Die Rechnung kann einfach nicht aufgehen: Roaming soll billiger werden, aber alle sollen unter dem Strich nicht weniger einnehmen. Bisher haben wir aber nur den Preisdruck auf die Inlandspreise in "Billigländern" oder bei Billiganbietern diskutiert, der zweifelsohne da ist. Ich wollte nur an einem "teuren" Land zeigen, dass auch ein solches Probleme kriegen kann: wer von Touristen lebt, hat bisher auch vom Roaming gelebt.


    Die EU sagt, dass nur durchschnittlich 5% des Gewinns der Telkos aus dem Roaming kommt. Zahlen der Betreiber gibt es nicht. Wenn der wegfällt, ist das wohl für die Branche zu verschmerzen. In einigen Ländern ist es aber offenbar ein Vielfaches davon und die haben ein Problem.

    Zitat

    Original geschrieben von peterdoo
    Man darf aber nicht vergessen, dass sich auch die Einnahmenseite ändert. Da auch die Reisenden aus allen anderen EU-Ländern keine Zuschläge zahlen müssen, werden auch diese in Deutschland nicht mehr die Daten deaktivieren. Somit erhalten die drei deutschen Netzbetreiber die Einnahmen von all diesen Gästen zu den teuren Großhandelspreisen abgerechnet.


    Wenn z.B. die Deutschen im EU-Ausland 3000 TB verbrauchen und die EU-Gäste 3000 TB in Deutschland, bringt das den deutschen Netzbetreibern in der Summe fast keine Zusatzkosten/Einnahmen, unabhängig vom Preis. Die richtigen Kosten oder Einnahmen entstehen nur für den unausgeglichenen Teil, der aber wesentlich kleiner ist als die Gesamtmenge der verbrauchten Roamingleistungen. Die Zusatzkosten, wenn es die überhaupt gibt, sind für die Netzbetreiber nicht so hoch, wie es auf den ersten Blick aussieht. Die Provider, die keine Einnahmen von den Roaminggästen erhalten, sind da natürlich schlechter als die drei Netzbetreiber und deren Marken/Töchter gestellt.


    Und genau das geht nicht auf. Ich bin gerade in Spanien und dieses Ungleichgewicht nutzt der öffentl. Wettbewerbshüter CNMC s. Wikipedia, um massiv Front gegen die Absenkung der Großhandelspreise auf 0,85ct/MB zu machen. Spanien ist kein Billigland und laut Wettbewerbskommission kosten das MB Roaming zur Zeit 1,11 Cent in der Produktion. Die Differenz von 0,26 ct/MB zum abgesenkten Roamingpreis müsste dann der spanische Provider draufzahlen.


    Die CNMC hat errechnet, dass Spanien als Urlaubsland etwa 7,3-mal mehr Daten von Ausländern im Roaming verkauft als umgekehrt Spanier im Ausland verbrauchen. Dieser Unterschied wird sich mit wachsendem Datenverbrauch allgemein und durch die niedrigeren Roamingpreise im Besonderen noch vervielfachen. Damit kommt die span. Wettbewerbsbehörde zum Schluss, sollte wirklich auf 0,85ct/MB abgesenkt werden, müssten in Spanien die Inlandspreise unweigerlich steigen, um das auszugleichen.


    Spanien ist jetzt ein ziemlich extremes Beispiel. Aber es zeigt, dass es hinten und vorne nicht geht. Wenn die Preise nicht abgesenkt werden, sind die Aufschläge für Roaming viel zu hoch, um es ohne Aufpreis rauszugeben. Werden sie aber zu stark abgesenkt, dann zahlen die Verbraucher z.B. in teuren Ländern wie Spanien drauf, wenn das Verhältnis so ungleich ist.


    Quelle: Das Gratis-Roaming in Europa und das Drohen von teureren lokalen Tarifen als Folge (span.)

    Die Betreiber unterscheiden zwischen "Roaminggesprächen" und "Auslandsgesprächen". Die Roaminggespräche sind EU-reguliert, die Auslandsgespräche nicht. Die Auslandsgespärche betrifft nur Anrufe vom Herkunftsland der SIM-Karte ins Ausland.


    Bei den Gesprächen ist es vor allem auch wesentlich, ob sie ins Fest- oder Handynetz des Landes gehen, ganz im Gegenteil zu den inzwischen hierzulande üblichen Einheitspreisen oder Flatrates in alle Netze. Bei Mobi sind die meisten Handynetze nicht im Paket drin, bei Star World kosten sie gleich das 3-4-fache.


    Star und Ortel sind im O2-Netz, Mobi im Vodafone-Netz hierzulande. Wenn du viel Handy auf Handy telefonierst, könntest du vielleicht mal über VoIP calls nachdenken. WhatsApp calls bzw. Skype sind die populärsten und gehen bei guter 3G-Abdeckung eigentlich ganz vernünftig.


    Die andere Idee ist schon ganz richtig, eine ausländische SIM zu kaufen und sie dann dauerhaft in Deutschland im Roaming zu betreiben. Noch sind aber max. etwa 5.95ct/min Aufpreis zu zahlen. Das soll ab Juli 2017 abgeschafft werden. Nur wird dann kein permanentes Roaming möglich sein. Das würde sich aufgrund der Preise momentan maximal für Handygespräche ins Ausland lohnen, wenn VoIP wirklich keine Option wäre.

    Zitat

    Original geschrieben von tellyman
    Da wird noch mehr Kreativität kommen.


    Diese Kreativität sieht man gerade bei Three UK, die im Endeffekt jetzt schon die Roamingnovellierung umgesetzt haben und ihr "Feel at home" auf die ganze EU/EEA und darüberhinaus ausgedehnt haben:
    - kein 4G/LTE-Roaming
    - 3G-Speed ist irgendwie niedriger, manche sprechen von Depriorisierung
    - die Latenz ist sehr hoch, da alles über UK-Server läuft (bei Roaming aber immer so)
    - natürlich nur ausgewählte Provider möglich (machen andere aber auch so)
    - Tethering/Hot-Spot-Nutzung ist verboten und wird über DPI geblockt
    - Roaming nur bis zu 2 Monaten im Jahr. Dann wird abgeschaltet, aber UK geht weiter.
    - manche berichten von Unerreichbarkeit von Clouds und Streaming-Seiten (was aber gegen Netzneutralität ist)
    - der Roamingpreis gilt auch für Gespräche und SMS nicht in Drittländer (was gegen die EU-Regeln dann wäre)


    Eine beliebte Masche ist auch bei den Zahlungssystemen zu tricksen und nur Ladebons und Inlandssysteme zuzulassen und alle ausländischen Kreditkarten auszuschließen. So hält man sich über "Sicherheitsaspekte" ausländische Nutzer vom Leibe. Schwedische und UK-SIMs lassen sich ggw. nicht mit ausländischen Zahlungssystemen aufladen. Auch deutsche Provider nehmen nicht alles, wo Visa und MasterCard draufsteht.


    Wir werden im nächsten Jahr sicher dann die geballte Kreativität der Provider spüren. Vielleicht gehts auch einfach in diesem oder jenem Land mal "vorübergehend" gar nicht.....Das kann man natürlich nicht übertreiben, sonst vergrault man eigene Kunden. Aber die sind ja schon leidgeprüft und für "umsonst" werden sich weniger beschweren als für 24 Cent pro MB.

    Aktuell bekomme ich bei Eplus/O2 im U-Bahn-LTE durchweg besseren Speed als an meinem Wohnort in Berlin-Schöneberg (City West) oberirdisch. So 30 Mbps in der U-Bahn ggü. 3-6 Mbps oberhalb. Das schwankt aber sehr in Berlin. In der U-Bahn werde ich gelegentlich auf 3G degraded und oberhalb ist das Eplus/O2 3G schneller als das LTE von O2.


    Wie groß die Bandbreite gegenwärtig ist, kann ich aber nicht sagen. Manche sagen 5 MHz, andere 10 MHz. Ist zumindest LTE 1800 MHz und reicht zur Zeit aus. Gibt auch immer mehr Bahnhöfe mit freien WLAN. Habe ich aber noch nicht getestet.


    Alle anderen Provider haben weiter nur 2G bis EDGE und sind völlig unbrauchbar zum surfen, außer auf den oberirdischen Abschnitten. WhatsApp Messages gehen gerade noch durch. Noch ne Ausnahme: der S-Bahn-Tunnel der Nord-Süd-Bahn in Mitte. Dort haben auch Telekom und Vodafone zumindest 3G; LTE weiß ich gerade nicht, da ich meist mit O2 S-Bahn-surfe.

    Ist die Abschaffung der Auflademöglichkeit jetzt eigentlich bestätigt und für welche Marken von Eplus/Telefónica?


    Das hat ja schon einige Konsequenzen, die einem dann erst im Notfall bewusst werden:
    eine Aufladung mit Ladebons ist vom Ausland nicht möglich (außer man nimmt die mit). Damit kann man im Roamingfall nicht nachladen oder als Ausländer von draußen eine SIM am Leben zu erhalten ohne einem deutschen Ladebon. Prelado wäre eine Alternative. Aber wenn sie das auslagern wollen, wie Vodafone nach Holland, dann sollen sie es doch unter ihren Namen machen und nicht an Drittfirmen, die nicht jeder kennt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Ladebons in der Distribution günstiger kommen als sichere Karten wie z.B. Debitkarten oder Sofortüberweisung. Bei Kreditkarten können sie ja eine kleinen Aufpreis nehmen. Das macht Vodafone auch so.

    Zitat

    Original geschrieben von DARKHALF
    Exakt sooo ist es ... :top:


    Dafür sind die Roaming-Großhandelspreise zu hoch. Sie sollen ab 15. Juni 2017 auf 4 Cent pro Gesprächsminute, 1 Cent pro SMS und 0,85 Cent pro Megabyte gesenkt werden. Das ist zu hoch und die Preise sollen bis 30. Juni 2022 gelten.


    Ich klaue mal von teltarif:
    Heute kostet der Verbrauch von 1 GB im EU-Ausland für den Anbieter mehr als 50 Euro netto. Gewährt ein Anbieter seien Kunden beispielsweise pro Monat 100 Minuten, 100 SMS und 100 MB Nutzung im EU-Ausland und der Kunde nutzt das Angebot aus, so liegen die Kosten für den Anbieter heute bei 12 Euro netto.


    Im kommenden Jahr würde das gleiche oben genannte Paket dann statt 12 Euro netto im Einkauf nur noch 6,35 Euro netto für den Anbieter kosten. Der in Deutschland angebotene Tarif muss jedoch ab 15. Juni 2017 im EU-Ausland ohne Aufschläge gelten.


    Das hieße, dass beispielsweise der All-Net & Surf Flex von GMX für den Provider zu einem echten Kostenrisiko werden kann. Im Preis von 6,99 Euro sind monatlich 300 Gesprächsminuten (oder SMS) und 2 GB Daten enthalten. Nutzt der Kunde diese Inklusivleistungen nun statt in Deutschland einen Monat lang in Spanien, so müssten hier nach den neuen Konditionen 17 Euro (netto) für die Datenübertragung und 12 Euro (netto) für die Telefonie in Richtung Spanien überwiesen werden. Somit entstehen dem Provider 29 Euro (netto) Kosten für einen Tarif, der den Kunden 6,99 Euro brutto kostet.


    Eine Option wäre ein weiteres Absenken der Großhandelskosten. Doch - um beim Beispiel des GMX-Tarifs zu bleiben - müssten die Kosten extrem fallen, damit die Anbieter durch Roaming ihrer Kunden nicht drauflegen. Ausgehend von 2 GB Datenvolumen und den genannten Grundkosten von 6,99 Euro brutto müsste der Daten-Großhandelspreis auf 0,029 Cent netto fallen - ohne dass der Anbieter Gewinn gemacht hat oder dass der Kunde die 300 Einheiten für Telefonie genutzt hat, die weitere Kosten verursachen. Faktisch würde das ein Abschaffen der Großhandelskonditionen bedeuten.


    vgl.: der ganze Artikel
    Da ist auch mit Mischkalkulation nicht mehr viel zu machen, wenn 1 Monat im Roaming ein Vielfaches des Grundpreises kostet. Sicher, nicht jeder Kunde ist dauerhaft im Ausland, aber die Gefahr bestünde, dass auch die schon hohen deutschen Tarife weiter steigen, damit die Kalkulation wieder aufgeht.

    Zitat

    Original geschrieben von surfmobile
    Oh, hast du etwa meine Gedanken gelesen? Genau DAS war mein Plan. 50-GB-Flat von Free-Mobile holen und die dann beidseits des Rhein in F und in D nutzen, wie es mir gerade passt. (Aktuell nur 3 GB pro Monat und nur maximal 35 Tage pro Jahr im Roaming nutzbar)


    Aber warum soll das nicht endlich mal möglich werden?


    Da ich Admin von prepaid data Wiki bin, werde ich mir genau die Entwicklung ab dem Sommer 2017 anschauen und brauche dann auch Eure Hilfe hier. Denn ich hatte gehofft, dass es irgendwie ganz einfach werden wird. Nun aber sieht es aus, dass jeder Provider sein Süppchen kochen darf und die Sache ziemlich kompliziert wird.


    Nehmen wir mal deinen Vorschlag von Free mobile. Deren Paket Inlandsdaten umfasst 50GB, aber nur wenn man Free-LTE-Abdeckung hat, im Orange-Roaming, dass langsam abgeschaltet wird und bei Free 3G sinds nur 3GB. Der "Pass Destination" gibt 3GB Roamingdaten inklusive, aber nur für max. 30 Tage im Jahr.


    Free gehört Iliad und damit zu den kleineren Anbietern auf dem Markt. Sie haben jetzt zwar eine Lizenz für Italien bekommen, aber nur weil dort Tre und Wind fusionieren und man (im Gegensatz zu Deutschland) Wert auf 4 Anbieter legt. D.h. aber, dass Free für alle Roamingländer zahlen muss. Wohl so max. 0,85ct/MB laut Großhandelspreis-Vorschlag für nächstes Jahr. Free ist in keiner Allianz, oder gehört zu irgendeinem größeren Club.


    Für 50GB Roaming im Netz der D.Telekom müssen sie in Zukunft bis zu 50000 x 0,85ct = 425€ an die Telekom abdrücken. Selbst bei einem niedriger verhandelten Preis zahlst du nur 19,99€ pro Monat fürs Paket. Dass das nicht hinhaut, erkennt man schnell.


    Bei Free mobile wäre ich aber sehr vorsichtig. Denn sie sind einer der ganz wenigen (und in Frankreich einzigen Anbieter), die es erlauben, dass Ausländer einen forfait also echten Vertrag, gebunden an eine Kreditkarte, machen lassen. Hier kannst du zwar monatlich kündigen, aber es wäre schon blöd, wenn Free das Roaming wegen "Missbrauch" dauerhaft abschalten wird und du dann aus dem Vertrag raus musst. Aber wenn Du die Kalkulation siehst, ist das nur eine Frage der Zeit, bis die franz. Daten-Guillotine abschaltet. Das wird sich Free nicht leisten können auf die Dauer. Sie können die 50GB auch als Bonus für ihre eigene LTE-Nutzung darstellen und die normale Größe von 3GB als Grundlage nehmen, denn sie geben im 3G nur soviel raus. Die 50GB sind Draufgabe. Ich wäre mir da nicht sicher, ob dies die Ausgangsgröße fürs Roaming wäre.


    Man kann davon ausgehen, dass diese Tarife weiter stark begrenzt sind. Three UK begrenzt sein "Feel like home" auf 2 Monate, Free sein "Pass Destination" auf 30 Tage. Die günstigen Tarife werden ganz enge Grenzen haben und lege dich mal mit einem ausländischen Provider an, der sagt, nach 30 oder 60 Tagen nonstop im Ausland hast du keine dauerhafte Bindung an das Land. Bleibt nur zu hoffen, dass diese individuellen Grenzen vorher klar kommuniziert werden.

    Das kann dir keiner vernünftig beantworten. Beide haben Stärken und Schwächen. Zu sagen der eine ist besser als der andere, geht nicht, da die regionalen und lokalen Unterschiede größer sind als die generellen zwischen beiden. Wenn Dir hier jemand anders sagt, generell ist der eine oder andere besser, würde ich mal tippen, dass er zu dem Verein gehört.

    Wenn nun unbedingt Internet an einer bestimmten Stelle (Arbeitsplatz, Verein, Wochenendhäuschen) nötig sein soll (denn nur dafür brauchst du 3G), mach doch mal eine manuelle Netzsuche mit dem Handy, ob du 3G dort hast oder frag einen Bekannten, der dort auch häufiger ist. Die Chance ist groß, dass er bei der Telekom oder Vodafone ist. Auch Abdeckungskarten bringen da nicht so viel. Die sind zu ungenau. In Städten kannst du davon ausgehen, dass du Empfang hast, aber auf dem Land siehts anders aus insbesondere mit 3G und auch sonst in sehr ungünstigen Lagen und Häusern. Wenn noch Zweifel bleiben, kannst du dir vielleicht eine SIM mal ausleihen oder notfalls 10€ bei Lidl (für Vodafone) oder Penny (für die Telekom) in eine prepaid SIM investieren und Abdeckung und ggf. Speed selbst austesten.


    Wenn Du jetzt aber nach beiden Hauptanbietern fragst, nehme ich mal an, dass du bei Telefónica bist. Denn sonst könntest Du den einen Anbieter ja schon selbst testen. Ich würde mal sagen, dass an den meisten Stellen, wo Du O2 und/oder Eplus-Abdeckung hast, auch Telekom- und Vodafone-Abdeckung vorhanden ist und auch darüber hinaus. Es gibt aber auch ein paar wenige Ausnahmen.