Beiträge von wolfbln

    Nachdem der Beitrag über spanische Betreiber hier so so gut angekommen ist, will ich in loser Abfolge nun auch unsere anderen Ergebnisse zusammenfassen. Das mache ich weiter nach Ländern bzw. Ländergruppen getrennt aus denen die SIM-Karten kommen. Bezüglich Großbritannien bekomme ich zur Zeit die meisten Anfragen, darum soll es jetzt mit Großbritannien (und Irland) weitergehen. Wie Ihr konnte ich in den letzten Monaten auch nicht da hinfahren, sondern war auf online Lösungen und Postversand angewiesen.


    Die Briten haben uns in Zeiten des Lockdowns ziemlich gerettet. Deren SIM-Karten sind weiter anonym, unregistriert und billig mit oft 99 Pence (z.Zt. 1,15 €) pro Stück im Laden. Leider konnte man längere Zeit nicht hinfahren, aber sie können auch leicht z.B. über eBay.co.uk erworben und nach Deutschland geschickt werden, wenn sie auch neuerdings ggf. durch den Zoll müssen, was aber wegen dem minimalen Wert unproblematisch ist. Viele der besseren Angebote sind sogenanntes "unechtes" oder "hybrides" Prepaid d.h. müssen an eine Kreditkarte oder PayPal gebunden werden, aber dieser Link kann jederzeit wieder aufgelöst und die Nutzung unterbrochen oder beendet werden. Normalerweise sind Prepaid-SIM-Karten von der Insel mind. 6 Monate ohne Nutzung pausierbar d.h. man muss nicht einmal aufladen, sondern nur eine SMS schicken zur Verlängerung nach max. einem halben Jahr (Ausnahme: Lyca und Lebara). Bei unechten Prepaidlösungen muss allerdings mindestens ein Paket (hier häufig Plan genannt) gekauft werden, weil da ja meist kein Guthabenkonto dazu geführt wird, sondern der Preis am Anfang des Planmonats von der Kreditkarte abgebucht wird.


    In Großbritannien gibt es 4 Netzanbieter in einen sehr konkurrierenden Markt: EE (von der British Telecom), o2 (von Telefónica), Vodafone und Three. Jetzt zunächst die schlechte Nachricht: Wer meint, die Telekom in Deutschland in LTE über britische Anbieter bekommen zu können, irrt sich und braucht hier nicht weiterlesen. Nachdem Three UK zum Jahreswechsel 2020/21 aus den Telekom-Roaming ausgestiegen ist, roamen alle britischen Anbieter bei Vodafone und/oder o2 im LTE-Netz in Deutschland.


    Im Weiteren werden auch EE (als bestes Netz auf der Insel) und o2 UK sowie ihre vielen Reseller (giffgaff, to the moon, usw.) nicht näher betrachtet, denn alle roamen nur im o2-Netz in Deutschland. Gerade in diesem Netz gibt es sehr günstige Angebote auch bei uns, so dass man dafür nicht ins Ausland ausweichen muss. Aktuell verkauft Mobilcom-Debitel die unbegrenzte o2-LTE-Datenflat mit max. 300 Mbit/s für 30 € und 1&1 über winSIM 20 GB für 17 €, auch in kurzfristigen monatlichen Verträgen. Großbritannien ist also das gelobte Land, wenn man das deutsche Vodafone-Netz günstig in 4G, ggf. auch 5G mit vielen Daten ohne Bindung haben will oder zusammen mit o2 als Zweitnetz, was bei uns ja eher weniger angeboten wird.


    Inzwischen sind die britischen Anbieter etwas großzügiger geworden bei der Akzeptanz europäischer Kredit- oder Debitkarten zum Aufladen. Das war bis vor kurzen oft nur auf britische Karten beschränkt, geht jetzt aber in der Regel mit den üblichen internationalen Master- und Visa-Karten wie etwa N26, Revolut etc. Man sollte möglichst Zahlungsquellen ohne ein sog. Auslandseinsatzentgelt oder Umwechselgebühr nehmen, damit die guten Preise nicht durch die Pfund->Euro-Umrechnung wieder aufgefressen werden. Generell ist der Support bei den unten genannten Angeboten sehr gut, wenn man etwas Englisch spricht und den online Chat bemüht.


    Nach dem endgültigen Ausstieg von Großbritannien aus der EU bestanden zum Jahreswechsel 2020/21 Befürchtungen, dass die britischen Betreiber aus dem aufschlagsfreien EU-Roaming ("Roam like at home") aussteigen werden. Das hat sich zum Glück bisher nicht bewahrheitet. Auch die deutschen Anbieter bleiben in England zunächst bei den alten Regeln. Die britischen Betreiber schauen aber nun genauer bei der FUP (Fair Use Policy) hin und haben eine strengere Umsetzung angekündigt. Davon ist bisher zwar konkret nicht viel umgesetzt, könnte sich aber jederzeit ändern. Wir beobachten die beiden besten Angebote Voxi und Smarty (s. weiter unten) genau und schreiben im Thread, wenn sich nachweislich etwas geändert hat, was für die nächsten Monate durchaus möglich erscheint. Darum ist das hier nur eine Momentaufnahme mit Stand Mai 2021.

    Three UK (Smarty, Superdrug mobile)

    Fangen wir mit Three UK an, dem günstigsten Anbieter auf der Insel. Sie haben auch das schwächste Netz dort und müssen unter dem Preisniveau der anderen verkaufen. Das könnte sich bald ändern, da sie sich das größte 5G-Spektrum gekauft haben und massiv 5G ausbauen. Three macht bei uns das Vodafone-Netz in 4G, meist sogar 5G und das o2-Netz in 4G auf, aber überhaupt nicht mehr die Telekom wie noch bis einschl. 2020. Hier geht es konkret um drei verschiedene Three-Marken, die nicht untereinander getauscht werden können:


    Zunächst original Three PayAsYouGo (so der engl. Name für Prepaid) ist bei vielen seit langen ein Roaming-Favorit. Ihr Programm Roam like at home, inzwischen in Go Roam umgetauft beinhaltet viele anderen Länder außerhalb der EU zum britischen Inlandspreis wie die USA, Brasilien, Hong Kong, Israel oder Vietnam, die sonst nur mit lokalen SIM-Karten so günstig wären. In Übersee sind die Daten auf max. 12 GB, in der EU auf 20 GB pro Monat gekappt. Ein weiterer Vorteil von Three war der 1p (ca. 1,1c) pro MB Standardtarif ohne gebuchtes Paket. Der wurde inzwischen auf 5p/MB angehoben. Damit ist sie auch für Minimaleinsätze nicht mehr so attraktiv. Zu beachten ist auch, dass ältere Three PAYG SIMs etwas anders abgerechnet werden. Einzig die Mobile Broadband Serie verblieb bisher auf 1p/MB. Wenn es um mehr Daten im Roaming nur in Deutschland geht, ist sowieso die Billigmarke Smarty günstiger.


    Smarty ist eine online Billigmarke des Anbieters Three mit sog. unechten Prepaid, d.h. Bindung und Bezahlung des monatlichen Plans an eine Debit-/Kreditkarte, was aber jederzeit unterbrochen werden kann. Wie auch Three's Eigenmarke ist das Roaming in der EU fest auf max. 20 GB pro Monat begrenzt, egal wieviel Volumen man kauft. Damit eignet sie sich nur für Nutzer, die nicht mehr als 20 GB pro Monat bei Vodafone oder o2 im Netz brauchen. Hier hat Smarty auch schon kleinere Limits genannt, aber bisher nicht umgesetzt. Damit ist der 30 GB-Plan d.h. mit max. 20 GB im Roaming für £10 (z.Zt. 11,60 €) die beste Lösung, alle kleineren Pakete werden unverhältnismäßig teuer. Smarty gibt es bei ebay.co.uk und anderen Quellen und lässt sich einfach von Deutschland aus aktivieren. Wie bei Voxi und Superdrug (s. unten) gibt es bisher keine App (ist aber angekündigt), sondern ein Web-"Dashboard" in der man alle Einstellungen machen kann. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass die Roaming-Freigrenzen in Zukunft abgesenkt werden, die erweiterten Länder von Three's Eigenmarke gelten nicht, nur EU/EWR-Roaming.


    Superdrug mobile ist die Marke der Superdrug-Drogeriemarktkette in Großbritannien, die zufällig auch dem Mischkonzern Hutchison Whampoa in Hong Kong gehört, genau wie das Three UK-Netz. Grundsätzlich ist sie so ähnlich wie Smarty aufgebaut zusätzlich mit Kundenbindungsmodell an die Drogeriekette, hat jedoch den Three/Smarty Roaming-Cap von max. 20 GB pro Monat nicht umgesetzt. Das bedeutet, dass ihre unbegrenzte Datenflat zu £20 (aktuell ca. 23,22 €) pro Monat auch wirklich unbegrenzt läuft auch im EU/EWR-Roaming, nicht aber in der erweiterten Three Go Roam Länderliste. Auch hier sind die kleineren Pakete uninteressant, weil sie preislich über Smarty liegen. Eine Superdrug mobile SIM ist allerdings ohne England-Besuch ziemlich schwer zu bekommen, da sie nur an britische Adressen die SIM schicken und es keinen Sekundärverkauf sonstwo gibt. Man muss entweder Freunde vor Ort dazwischen schalten oder einen kommerziellen Postweiterleiter oder halt demnächst bald wieder selbst dort hinfahren.

    Nachdem der Beitrag über spanische Betreiber hier so so gut angekommen ist, will ich in loser Abfolge nun auch unsere anderen Ergebnisse zusammenfassen. Das mache ich weiter nach Ländern bzw. Ländergruppen getrennt aus denen die SIM-Karten kommen. Bezüglich Großbritannien bekomme ich zur Zeit die meisten Anfragen, darum soll es jetzt mit Großbritannien (und Irland) weitergehen. Wie Ihr konnte ich in den letzten Monaten auch nicht da hinfahren, sondern war auf online Lösungen und Postversand angewiesen.


    Die Briten haben uns in Zeiten des Lockdowns ziemlich gerettet. Deren SIM-Karten sind weiter anonym, unregistriert und billig mit oft 99 Pence (z.Zt. 1,15 €) pro Stück im Laden. Leider konnte man längere Zeit nicht hinfahren, aber sie können auch leicht z.B. über eBay.co.uk erworben und nach Deutschland geschickt werden, wenn sie auch neuerdings ggf. durch den Zoll müssen, was aber wegen dem minimalen Wert unproblematisch ist. Viele der besseren Angebote sind sogenanntes "unechtes" oder "hybrides" Prepaid d.h. müssen an eine Kreditkarte oder PayPal gebunden werden, aber dieser Link kann jederzeit wieder aufgelöst und die Nutzung unterbrochen oder beendet werden. Normalerweise sind Prepaid-SIM-Karten von der Insel mind. 6 Monate ohne Nutzung pausierbar d.h. man muss nicht einmal aufladen, sondern nur eine SMS schicken zur Verlängerung nach max. einem halben Jahr (Ausnahme: Lyca und Lebara). Bei unechten Prepaidlösungen muss allerdings mindestens ein Paket (hier häufig Plan genannt) gekauft werden, weil da ja meist kein Guthabenkonto dazu geführt wird, sondern der Preis am Anfang des Planmonats von der Kreditkarte abgebucht wird.


    In Großbritannien gibt es 4 Netzanbieter in einen sehr konkurrierenden Markt: EE (von der British Telecom), o2 (von Telefónica), Vodafone und Three. Jetzt zunächst die schlechte Nachricht: Wer meint, die Telekom in Deutschland in LTE über britische Anbieter bekommen zu können, irrt sich und braucht hier nicht weiterlesen. Nachdem Three UK zum Jahreswechsel 2020/21 aus den Telekom-Roaming ausgestiegen ist, roamen alle britischen Anbieter bei Vodafone und/oder o2 im LTE-Netz in Deutschland.


    Im Weiteren werden auch EE (als bestes Netz auf der Insel) und o2 UK sowie ihre vielen Reseller (giffgaff, to the moon, usw.) nicht näher betrachtet, denn alle roamen nur im o2-Netz in Deutschland. Gerade in diesem Netz gibt es sehr günstige Angebote auch bei uns, so dass man dafür nicht ins Ausland ausweichen muss. Aktuell verkauft Mobilcom-Debitel die unbegrenzte o2-LTE-Datenflat mit max. 300 Mbit/s für 30 € und 1&1 über winSIM 20 GB für 17 €, auch in kurzfristigen monatlichen Verträgen. Großbritannien ist also das gelobte Land, wenn man das deutsche Vodafone-Netz günstig in 4G, ggf. auch 5G mit vielen Daten ohne Bindung haben will oder zusammen mit o2 als Zweitnetz, was bei uns ja eher weniger angeboten wird.


    Inzwischen sind die britischen Anbieter etwas großzügiger geworden bei der Akzeptanz europäischer Kredit- oder Debitkarten zum Aufladen. Das war bis vor kurzen oft nur auf britische Karten beschränkt, geht jetzt aber in der Regel mit den üblichen internationalen Master- und Visa-Karten wie etwa N26, Revolut etc. Man sollte möglichst Zahlungsquellen ohne ein sog. Auslandseinsatzentgelt oder Umwechselgebühr nehmen, damit die guten Preise nicht durch die Pfund->Euro-Umrechnung wieder aufgefressen werden. Generell ist der Support bei den unten genannten Angeboten sehr gut, wenn man etwas Englisch spricht und den online Chat bemüht.


    Nach dem endgültigen Ausstieg von Großbritannien aus der EU bestanden zum Jahreswechsel 2020/21 Befürchtungen, dass die britischen Betreiber aus dem aufschlagsfreien EU-Roaming ("Roam like at home") aussteigen werden. Das hat sich zum Glück bisher nicht bewahrheitet. Auch die deutschen Anbieter bleiben in England zunächst bei den alten Regeln. Die britischen Betreiber schauen aber nun genauer bei der FUP (Fair Use Policy) hin und haben eine strengere Umsetzung angekündigt. Davon ist bisher zwar konkret nicht viel umgesetzt, könnte sich aber jederzeit ändern. Wir beobachten die beiden besten Angebote Voxi und Smarty (s. weiter unten) genau und schreiben im Thread, wenn sich nachweislich etwas geändert hat, was für die nächsten Monate durchaus möglich erscheint. Darum ist das hier nur eine Momentaufnahme mit Stand Mai 2021.

    Three UK (Smarty, Superdrug mobile)

    Fangen wir mit Three UK an, dem günstigsten Anbieter auf der Insel. Sie haben auch das schwächste Netz dort und müssen unter dem Preisniveau der anderen verkaufen. Das könnte sich bald ändern, da sie sich das größte 5G-Spektrum gekauft haben und massiv 5G ausbauen. Three macht bei uns das Vodafone-Netz in 4G, meist sogar 5G und das o2-Netz in 4G auf, aber überhaupt nicht mehr die Telekom wie noch bis einschl. 2020. Hier geht es konkret um drei verschiedene Three-Marken, die nicht untereinander getauscht werden können:


    Zunächst original Three PayAsYouGo (so der engl. Name für Prepaid) ist bei vielen seit langen ein Roaming-Favorit. Ihr Programm Roam like at home, inzwischen in Go Roam umgetauft beinhaltet viele anderen Länder außerhalb der EU zum britischen Inlandspreis wie die USA, Brasilien, Hong Kong, Israel oder Vietnam, die sonst nur mit lokalen SIM-Karten so günstig wären. In Übersee sind die Daten auf max. 12 GB, in der EU auf 20 GB pro Monat gekappt. Ein weiterer Vorteil von Three war der 1p (ca. 1,1c) pro MB Standardtarif ohne gebuchtes Paket. Der wurde inzwischen auf 5p/MB angehoben. Damit ist sie auch für Minimaleinsätze nicht mehr so attraktiv. Zu beachten ist auch, dass ältere Three PAYG SIMs etwas anders abgerechnet werden. Einzig die Mobile Broadband Serie verblieb bisher auf 1p/MB. Wenn es um mehr Daten im Roaming nur in Deutschland geht, ist sowieso die Billigmarke Smarty günstiger.


    Smarty ist eine online Billigmarke des Anbieters Three mit sog. unechten Prepaid, d.h. Bindung und Bezahlung des monatlichen Plans an eine Debit-/Kreditkarte, was aber jederzeit unterbrochen werden kann. Wie auch Three's Eigenmarke ist das Roaming in der EU fest auf max. 20 GB pro Monat begrenzt, egal wieviel Volumen man kauft. Damit eignet sie sich nur für Nutzer, die nicht mehr als 20 GB pro Monat bei Vodafone oder o2 im Netz brauchen. Hier hat Smarty auch schon kleinere Limits genannt, aber bisher nicht umgesetzt. Damit ist der 30 GB-Plan d.h. mit max. 20 GB im Roaming für £10 (z.Zt. 11,60 €) die beste Lösung, alle kleineren Pakete werden unverhältnismäßig teuer. Smarty gibt es bei ebay.co.uk und anderen Quellen und lässt sich einfach von Deutschland aus aktivieren. Wie bei Voxi und Superdrug (s. unten) gibt es bisher keine App (ist aber angekündigt), sondern ein Web-"Dashboard" in der man alle Einstellungen machen kann. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass die Roaming-Freigrenzen in Zukunft abgesenkt werden, die erweiterten Länder von Three's Eigenmarke gelten nicht, nur EU/EWR-Roaming.


    Superdrug mobile ist die Marke der Superdrug-Drogeriemarktkette in Großbritannien, die zufällig auch dem Mischkonzern Hutchison Whampoa in Hong Kong gehört, genau wie das Three UK-Netz. Grundsätzlich ist sie so ähnlich wie Smarty aufgebaut zusätzlich mit Kundenbindungsmodell an die Drogeriekette, hat jedoch den Three/Smarty Roaming-Cap von max. 20 GB pro Monat nicht umgesetzt. Das bedeutet, dass ihre unbegrenzte Datenflat zu £20 (aktuell ca. 23,22 €) pro Monat auch wirklich unbegrenzt läuft auch im EU/EWR-Roaming, nicht aber in der erweiterten Three Go Roam Länderliste. Auch hier sind die kleineren Pakete uninteressant, weil sie preislich über Smarty liegen. Eine Superdrug mobile SIM ist allerdings ohne England-Besuch ziemlich schwer zu bekommen, da sie nur an britische Adressen die SIM schicken und es keinen Sekundärverkauf sonstwo gibt. Man muss entweder Freunde vor Ort dazwischen schalten oder einen kommerziellen Postweiterleiter oder halt demnächst bald wieder selbst dort hinfahren.

    Wie schlecht es für Vodafone in Spanien läuft wird man in den morgen veröffentlichten Zahlen von FY21 sehen.

    Die Zahlen von VF zum FY21 (April20-April21) sind da und sehr durchwachsen. Wenn die Branche vom Corona-Jahr profitiert, dann nicht Vodafone. Insgesamt leichter Umsatzrückgang, aber diesmal kein Verlust, sondern Mini-Gewinn.


    Am Besten steht Deutschland da, wo sie mehr Geschäft machen als in UK+Italien oder UK+Spanien zusammen, obwohl da zusammen viel mehr Menschen leben als in Deutschland. Es geht halt dort durch 4 Anbieter und nicht 3.


    Deutschland hat noch ganz gute Zahlen mit -1%, was sie auf Roaming schieben. UK und Spanien -3%, was sie auch auf Roaming schieben. Ihr europäisches Indien ist aber Italien mit -10%, wo sie sich etwas einfallen lassen müssen. In den Mittelmeerländern werden wir erst valide Zahlen sehen, wenn der Tourismus wieder anspringt. Dann wird sich zeigen, ob das alles wirklich aufs Roaming ging, in Italien sicher nicht. Wir stemmen uns hier ja dagegen und roamen tapfer weiter :-)


    Nachdem der Spanien-Beitrag so gut ankam, werde ich die Tage mal eine grobe Übersicht geben, was aus Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich usw. momentan geht, da der Thread ja sehr übersichtlich geworden ist.

    Ja, bevor der Troll jetzt weitere "Laufzeitlösungen" aus Spanien postet, will ich doch mal eine vorläufige Übersicht über die spanischen Prepaidoptionen bringen, die für uns interessant sein können. Dass Laufzeit praktisch nicht in Frage kommt (außer man ist so gesegnet wie unser Troll) konnte man ja aus den Beiträgen von peterdoo herauslesen.


    Es bleibt für uns nur Prepaid, die man in Spanien in den Läden der Anbieter, kleinen Locoturios oder großen Carrefour-Hypermärkten bekommt. Dazu muss man stets seinen Ausweis (Perso oder Pass) zeigen und manchmal auch eine fiktive spanische Adresse angeben. Im Internet gibt es einige Händler z.B. über eBay, die online per WhatsApp registrieren. Da muss man entweder die Daten dahin schicken oder einen Scan vom Ausweis. Meistens geht das auch aus Deutschland.


    Spanische Prepaid SIM-Karten sind mind. 1/2 Jahr ohne Aufladung gültig (Orange 1 Jahr, Lyca- und Lebara nur 4 Monate). Aufladungen gehen bei fast allen Marken mit deutschen Kreditkarten oder vor Ort in den kleinen Läden oder einigen Supermärkten. Die Mindestsumme ist zumeist 5 €.


    Spanien hat 4 Netze, darum ist der Markt dort auch heiß umkämpft. Der 4. Anbieter Másmóvil und MVNO (OMV) haben in den letzten Jahren den 3 etablierten Anbietern Movistar (der Telefónica), Vodafone und Orange Marktanteile abgenommen. Zwar geht der Wettbewerb meist über "konvergente Angebote" also DSL + Mobilfunk + meist noch PayTV im Paket, wirkt sich aber auch auf die Prepaid-Preise aus.


    Schauen wir uns die 4 Gruppen mal nacheinander an und werden am Ende zu einem überraschenden Tipp kommen......


    (1) movistar der Telefónica ist noch Marktführer im Land und hat ein gutes Netz. Sie verlangen aber als Incumbent (ähnlich wie bei uns die Telekom) die höchsten Preise. Das gilt für ihre Eigenmarke movistar, als auch für ihre Billigmarke tuenti oder Reseller wie Lobster oder digimóvil. Zudem besteht das Problem, dass movistar eben auch nur das o2-Netz in LTE bei uns aufmacht, wofür es bereits bei uns ganz vernünftige Angebote bei o2, Freenet Funk oder 1&1 gibt, die nicht alle prepaid, aber monatlich kündbar sind. Daher ist ihre Option hier nicht so attraktiv.


    (2) Orange ist weiter der Prepaid-König in Spanien und versucht diesen Sektor zu verteidigen. D.h. sie vermarkten ihre eigene Marke Orange Prepago relativ aggressiv. Bei den Billigmarken haben sie gerade einige anderen (z.B. República Móvil) eingestampft und konzentrieren sich auf Simyo. Der Letztere war ja unser Favorit und z.B. 25 GB für 9 € ist momentan in Spanien und Deutschland im Prepaid unerreicht. Aber neben der nervigen Zeit-FUP scheint jetzt auch eine Volumen-FUP zu laufen. D.h. so billig sie auch ist, sie lohnt sich nicht mehr in Deutschland anzuwenden. Man kann sich eine Simyo mitbringen (gibt es bei Carrefour in den großen Märkten vor dem Eingang), aber die Regeln sind so nervig, dass sie sich nicht mehr lohnt. Das ist schade, denn der Volumenübertrag und das ganze Layout war genial und Telekom läuft in LTE+ als Präferenz.


    (3) Dann wäre da Másmóvil, der Preisbrecher in Spanien. Nur der konzentriert die Niedrigpreise eher auf Verträge. Bei der Hauptmarke yoigo kostet die unlimitierte Datenflat 29-35 € im Monat allerdings als unerreichbarer Laufzeitvertrag, im yoigo Prepaid gibt es aber nur 16 GB für 20 €. Dann haben sie in Spanien Lebara und Lycamobile gekauft, aber im Netz von Movistar und Orange gelassen, jeweils mit einer Volumen-FUP nach EU-Norm. Ihren eigenen Ethno-Anbieter Llamaya habe ich mir wieder mitgebracht. Die Preise mit 20 GB für 15 € + Voice-Flat sind zumindest besser als bei yoigo Prepaid. Nachteil ist, dass die SIM zwangsläufig in Spanien aktiviert werden muss, also Fernregistrierung nicht klappt. Das gilt auch für yoigo. Vorteil auch hier das schnelle Telekom LTE+-Netz als Präferenz. Ob eine FUP zuschlägt, werde ich noch testen, allerdings verlangt Llamaya einen "Mindestumsatz " von 1,50 € pro Monat, was auch diese Option nicht ideal aussehen lässt.


    (4) Bleibt Vodafone, die sehr um die #2 Position mit Orange kämpfen, aber momentan auf #3 zurückgefallen sind. Das erklärt vielleicht auch die starke Preissenkung im Prepaid-Bereich. Sie liegen mit ihren Eigenmarken unter denen ihrer Reseller wie Hits Mobil. Generell verkaufen sie 2 eigene Produktlinien, die auch untereinander getauscht werden können: Prepago und Yu (in der Prepaid-Version). Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Yu gewisse Apps zero-rated hat. Das sind aber die üblichen Social Media Apps wie Facebook und WhatsApp, die nicht viele Daten in der Regel fressen. In der Prepago-Linie ist das nicht mit drin, aber da gibt es die bekannten Pässe von Vodafone zum Aufpreis. Hier mal beide Linien zum Vergleich - Preise für 28 Tage und Voice-Flat aber ohne SMS:

    • Vodafone Yu: 15 GB - 15 €, 30 GB - 20 €
    • Vodafone Prepago: 12 GB (+300 min statt Flat) - 10 €, 20 GB - 15 €, 35 GB - 20 €, 45 GB - 30 €, 55 GB - 40 €

    Das beste Volumen-Preisverhältnis gibt es in Prepago bei 35 GB für 20 €, wobei das GB nur 57 Cent kostet. Ich sage das, weil man sowohl neue Pakete vor Ablauf der 28 Tage kaufen kann, als auch ungebrauchtes Volumen bis zu 2x in den Folgemonat übertragen kann, wenn der Plan weiterläuft. Ansonsten wird auf 16 kbits abgebremst, bis die 28 Tage vorüber sind. Die Pässe orientieren sich an den 28 Tagen des Basisplans (also anders als Voxi) und kosten 2€ für Chats (WhatsApp....), 3€ für Maps (Google Maps....), 3€ für Musik (Deezer, Spotify, Apple...), 3€ für soziale Medien (wie bei Yu) und 8€ für Videos (Netflix, YouTube...).


    Daneben hat Vodafone Espana einzigartige Roamingoptionen. In ihr aufpreisfreien Roaming schließen sie die USA mit ein (im AT&T und T-Mobile-Netz), sowie natürlich die EU/EWR und Großbritannien. Nicht mehr so offensiv werden aber auch die Schweiz, Kosovo und die Türkei beworben. Es ist möglich, dass sie wie bei VF in England demnächst rausfallen, momentan aber noch wie die EU behandelt werden. Beim Roaming in Deutschland dann die Überraschung: es geht neben Vodafone in bis zu 5G, auch die Telekom in LTE+ und o2 allerdings nur bis 3G. Bei o2 wird das nach der 3G-Abschaltung nicht mehr brauchbar sein, aber die Telekom ist eine Überraschung. Ich mache noch Speed-Tests, aber sie erscheint mir ziemlich ungebremst, allerdings mit etwas Steering dagegen. Damit ist Vodafone in Spanien ein weiteres Land neben z.B. Italien, bei dem die Telekom bei uns auch in LTE aufgeht. Eine FUP in der Zeit oder im Volumen ist mir noch nicht untergekommen. Ich kann sie nicht ausschließen, aber weil keine unbegrenzte Flat herausgegeben wird, kommt möglicherweise auch keine.


    Ich bin zwar in Deutschland nicht so der Vodafone-Freund, aber für R@h bieten sie aus England, Irland und Spanien immer noch die besten Optionen, insbesondere wenn (wie in Spanien) bei uns auch die Telekom in LTE läuft. Mit unbegrenzten Flats sieht es in Spanien dagegen noch mau im Prepaid aus - bisher gibt es sie nur in Laufzeitverträgen, aber die bleiben unerreichbar, wenn man dort nicht ein Ferienhaus, Residencia, NIE-Ausweis usw. hat oder Troll ist :-)




    RE: Der "Roam at Home" Wiki Thread

    Ja, bevor der Troll jetzt weitere "Laufzeitlösungen" aus Spanien postet, will ich doch mal eine vorläufige Übersicht über die spanischen Prepaidoptionen bringen, die für uns interessant sein können. Dass Laufzeit praktisch nicht in Frage kommt (außer man ist so gesegnet wie unser Troll) konnte man ja aus den Beiträgen von peterdoo herauslesen.


    Es bleibt für uns nur Prepaid, die man in Spanien in den Läden der Anbieter, kleinen Locoturios oder großen Carrefour-Hypermärkten bekommt. Dazu muss man stets seinen Ausweis (Perso oder Pass) zeigen und manchmal auch eine fiktive spanische Adresse angeben. Im Internet gibt es einige Händler z.B. über eBay, die online per WhatsApp registrieren. Da muss man entweder die Daten dahin schicken oder einen Scan vom Ausweis. Meistens geht das auch aus Deutschland.


    Spanische Prepaid SIM-Karten sind mind. 1/2 Jahr ohne Aufladung gültig (Orange 1 Jahr, Lyca- und Lebara nur 4 Monate). Aufladungen gehen bei fast allen Marken mit deutschen Kreditkarten oder vor Ort in den kleinen Läden oder einigen Supermärkten. Die Mindestsumme ist zumeist 5 €.


    Spanien hat 4 Netze, darum ist der Markt dort auch heiß umkämpft. Der 4. Anbieter Másmóvil und MVNO (OMV) haben in den letzten Jahren den 3 etablierten Anbietern Movistar (der Telefónica), Vodafone und Orange Marktanteile abgenommen. Zwar geht der Wettbewerb meist über "konvergente Angebote" also DSL + Mobilfunk + meist noch PayTV im Paket, wirkt sich aber auch auf die Prepaid-Preise aus.


    Schauen wir uns die 4 Gruppen mal nacheinander an und werden am Ende zu einem überraschenden Tipp kommen......


    (1) movistar der Telefónica ist noch Marktführer im Land und hat ein gutes Netz. Sie verlangen aber als Incumbent (ähnlich wie bei uns die Telekom) die höchsten Preise. Das gilt für ihre Eigenmarke movistar, als auch für ihre Billigmarke tuenti oder Reseller wie Lobster oder digimóvil. Zudem besteht das Problem, dass movistar eben auch nur das o2-Netz in LTE bei uns aufmacht, wofür es bereits bei uns ganz vernünftige Angebote bei o2, Freenet Funk oder 1&1 gibt, die nicht alle prepaid, aber monatlich kündbar sind. Daher ist ihre Option hier nicht so attraktiv.


    (2) Orange ist weiter der Prepaid-König in Spanien und versucht diesen Sektor zu verteidigen. D.h. sie vermarkten ihre eigene Marke Orange Prepago relativ aggressiv. Bei den Billigmarken haben sie gerade einige anderen (z.B. República Móvil) eingestampft und konzentrieren sich auf Simyo. Der Letztere war ja unser Favorit und z.B. 25 GB für 9 € ist momentan in Spanien und Deutschland im Prepaid unerreicht. Aber neben der nervigen Zeit-FUP scheint jetzt auch eine Volumen-FUP zu laufen. D.h. so billig sie auch ist, sie lohnt sich nicht mehr in Deutschland anzuwenden. Man kann sich eine Simyo mitbringen (gibt es bei Carrefour in den großen Märkten vor dem Eingang), aber die Regeln sind so nervig, dass sie sich nicht mehr lohnt. Das ist schade, denn der Volumenübertrag und das ganze Layout war genial und Telekom läuft in LTE+ als Präferenz.


    (3) Dann wäre da Másmóvil, der Preisbrecher in Spanien. Nur der konzentriert die Niedrigpreise eher auf Verträge. Bei der Hauptmarke yoigo kostet die unlimitierte Datenflat 29-35 € im Monat allerdings als unerreichbarer Laufzeitvertrag, im yoigo Prepaid gibt es aber nur 16 GB für 20 €. Dann haben sie in Spanien Lebara und Lycamobile gekauft, aber im Netz von Movistar und Orange gelassen, jeweils mit einer Volumen-FUP nach EU-Norm. Ihren eigenen Ethno-Anbieter Llamaya habe ich mir wieder mitgebracht. Die Preise mit 20 GB für 15 € + Voice-Flat sind zumindest besser als bei yoigo Prepaid. Nachteil ist, dass die SIM zwangsläufig in Spanien aktiviert werden muss, also Fernregistrierung nicht klappt. Das gilt auch für yoigo. Vorteil auch hier das schnelle Telekom LTE+-Netz als Präferenz. Ob eine FUP zuschlägt, werde ich noch testen, allerdings verlangt Llamaya einen "Mindestumsatz " von 1,50 € pro Monat, was auch diese Option nicht ideal aussehen lässt.


    (4) Bleibt Vodafone, die sehr um die #2 Position mit Orange kämpfen, aber momentan auf #3 zurückgefallen sind. Das erklärt vielleicht auch die starke Preissenkung im Prepaid-Bereich. Sie liegen mit ihren Eigenmarken unter denen ihrer Reseller wie Hits Mobil. Generell verkaufen sie 2 eigene Produktlinien, die auch untereinander getauscht werden können: Prepago und Yu (in der Prepaid-Version). Der Unterschied besteht lediglich darin, dass Yu gewisse Apps zero-rated hat. Das sind aber die üblichen Social Media Apps wie Facebook und WhatsApp, die nicht viele Daten in der Regel fressen. In der Prepago-Linie ist das nicht mit drin, aber da gibt es die bekannten Pässe von Vodafone zum Aufpreis. Hier mal beide Linien zum Vergleich - Preise für 28 Tage und Voice-Flat aber ohne SMS:

    • Vodafone Yu: 15 GB - 15 €, 30 GB - 20 €
    • Vodafone Prepago: 12 GB (+300 min statt Flat) - 10 €, 20 GB - 15 €, 35 GB - 20 €, 45 GB - 30 €, 55 GB - 40 €

    Das beste Volumen-Preisverhältnis gibt es in Prepago bei 35 GB für 20 €, wobei das GB nur 57 Cent kostet. Ich sage das, weil man sowohl neue Pakete vor Ablauf der 28 Tage kaufen kann, als auch ungebrauchtes Volumen bis zu 2x in den Folgemonat übertragen kann, wenn der Plan weiterläuft. Ansonsten wird auf 16 kbits abgebremst, bis die 28 Tage vorüber sind. Die Pässe orientieren sich an den 28 Tagen des Basisplans (also anders als Voxi) und kosten 2€ für Chats (WhatsApp....), 3€ für Maps (Google Maps....), 3€ für Musik (Deezer, Spotify, Apple...), 3€ für soziale Medien (wie bei Yu) und 8€ für Videos (Netflix, YouTube...).


    Daneben hat Vodafone Espana einzigartige Roamingoptionen. In ihr aufpreisfreien Roaming schließen sie die USA mit ein (im AT&T und T-Mobile-Netz), sowie natürlich die EU/EWR und Großbritannien. Nicht mehr so offensiv werden aber auch die Schweiz, Kosovo und die Türkei beworben. Es ist möglich, dass sie wie bei VF in England demnächst rausfallen, momentan aber noch wie die EU behandelt werden. Beim Roaming in Deutschland dann die Überraschung: es geht neben Vodafone in bis zu 5G, auch die Telekom in LTE+ und o2 allerdings nur bis 3G. Bei o2 wird das nach der 3G-Abschaltung nicht mehr brauchbar sein, aber die Telekom ist eine Überraschung. Ich mache noch Speed-Tests, aber sie erscheint mir ziemlich ungebremst, allerdings mit etwas Steering dagegen. Damit ist Vodafone in Spanien ein weiteres Land neben z.B. Italien, bei dem die Telekom bei uns auch in LTE aufgeht. Eine FUP in der Zeit oder im Volumen ist mir noch nicht untergekommen. Ich kann sie nicht ausschließen, aber weil keine unbegrenzte Flat herausgegeben wird, kommt möglicherweise auch keine.


    Ich bin zwar in Deutschland nicht so der Vodafone-Freund, aber für R@h bieten sie aus England, Irland und Spanien immer noch die besten Optionen, insbesondere wenn (wie in Spanien) bei uns auch die Telekom in LTE läuft. Mit unbegrenzten Flats sieht es in Spanien dagegen noch mau im Prepaid aus - bisher gibt es sie nur in Laufzeitverträgen, aber die bleiben unerreichbar, wenn man dort nicht ein Ferienhaus, Residencia, NIE-Ausweis usw. hat oder Troll ist :-)

    Ja, die Preise sinken. Ganz klar. Historisch und auch in Zukunft.


    Auf der anderen Seite werden die Ansprüche der Nutzer nach Daten auch immer höher. Gerade aus dem neuen q1/2021: Selbst Telekom-Kunden verbrauchten Januar-März 2021 im Durchschnitt 5,8 GB pro Monat, das sind 29% mehr als im Vorjahreszeitraum.


    Wir rechnen die Preise immer gegen die Menge (außer bei Datenflats) und stellen fest, dass sie sinken. Nur frisst der Mehrverbrauch oft die Preissenkung auf und die Kunden zahlen sogar mehr. Möchte bezweifeln, ob die Datenpreise der Telekom um 29% innerhalb eines Jahres gesunken sind.

    Übrigens O2 gibt's auch in E

    https://o2online.es/movil/

    Der nächste Tarif, den keiner aus Deutschland kriegt. Klick auf "contratar" und in der ersten Zeile muss DNI, CIF oder NIE eingegeben werden. Über diese Nummer läuft alles in Spanien. Sie ist Personenkennzahl. O2.es wird nur online in Spanien vertrieben.


    Die Preise in Spanien sind meist niedriger als in Deutschland. Kein Zweifel. 10 GB für 10€ wie bei o2.es gibt es aber auch bei uns in Laufzeitverträgen z.B. über 1&1 (vorm. Drillisch). Die Preise in Deutschland sinken durchaus gegenüber den Vorjahren, teilweise aber langsamer als in anderen Ländern, was die Kluft nicht kleiner werden lässt.

    Nun hier ging es um die Frage: gibt es unlimitierte Datenflats (auf Monatsbasis) im Prepaid? Freenet Funk ist ein Produkt mit Pre- und Postpaid-Merkmalen. Ich würde das auch nicht als Paradebeispiel bringen. Häufig gibt es auch bei "unlimited" irgendwelche theoretischen oder praktischen Grenzen. Aber auch die Telekom verkauft im Prepaid eine unbegrenzte Datenflat zu Mondpreisen. Darum ist Deutschland faktisch ein Land, wo es "unlimited" im Prepaid und bei monatlich kündbaren Verträgen gibt (o2). Nur bei Vodafone meines Wissens nicht (da unbegrenzt nur RED XL mit 24 Monaten ist).

    Die Länder, die mir gerade einfallen, wo es auch noch unlimited im Prepaid gibt:

    • Großbritannien: Voxi von Vodafone, diverse Tarife von Three (Smarty, Superdrug) usw.
    • Irland: Vodafone X, aber auch GoMo von Three usw.
    • Italien: Vodafone Infinito, alle anderen gehen aber auf sehr hohe Paketvolumen
    • Schweiz: WeGo von Swisscom oder Swype von Yallo
    • Österreich: diverse Home-Tarife z.T. mit Depriorisierung

    Dagegen gibt es Länder, wo es "unlimited" nur bei Laufzeitverträgen gibt:

    • Spanien: Yoigo hat damit 2019 angefangen, aber viele andere sind gefolgt - nicht aber im Prepaid
    • Frankreich: ist ein Sonderfall. Hier werden sehr hohe Volumenpakete mit 100-250 GB beworben, aber kein "unlimited". (Free hat sowas mit 5G und der Box probiert.)

    Ich weiß nicht, ob sich das im Prepaid durchsetzt, aber in Laufzeitverträgen werden wir das als 2. Standard neben Volumentarifen in ein paar Jahren sehen, möglicherweise in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen.

    Ich will das hier nochmal definieren. Es geht um Prepaid im Ausland, die ein Deutscher mit Ausweis oder ggf. auch ohne wie in England im Laden oder notfalls online bekommt.


    Bei Laufzeitverträgen muss konkret gezeigt werden, wie das gehen soll. Es gibt ein paar Tricks in einigen Ländern. Die doppelte Staatsangehörigkeit ist eben keine valide Option für die Leute, genauso wenig wie etwa Grenzgänger, die vielleicht auch über ihren Job in der Schweiz an einen schweizer Vertrag kommen.

    Das sind jeweils Spezialfälle, die einfach mehr Möglichkeiten haben. Wenn diese Spezialfälle aber uns nicht zeigen wollen, wie "normale Deutsche" da rankommen, nutzt das alles nichts und können sie dann auch für sich behalten.

    Ich habe dich jetzt gemeldet.

    Du kannst gerne Spanien-Rentner sein. Dann bekommst du dort auch andere Tarife. Die bekommst du als Deutscher in Spanien ohne NIE usw. nicht. Dann mach einen Thread auf für Spanien-Residenten. Du willst nur die Leute hier ver*rschen. Du schreibst: ich habe Yoigo. Aber nicht, wie ohne NIE, Residencia, Konto usw. vor Ort, obwohl ich dich mehrmals gefragt habe.


    Es ist ganz klar, dass Freenet FUNK im Roaming in Spanien nur 1GB geht und in Deutschland unlimited bei o2 läuft. Yoigo roamt dagegen in Deutschland bei Telekom. Klar ist Telekom meist schneller.